Da ich gerade bei den (schönen) Steinen bin…..


Welcome to my Reality!
Da ich gerade bei den (schönen) Steinen bin…..


Norfolk. Morgens habe ich auf einem Ausflug die Ausführungen von Navyliebhabern übersetzt. Der Besuch der größten Militärbasis Amerikas hat seltsame Erinnerungen geweckt. Und ich persönlich war froh, als es vorbei war. Auch wenn der Offizier ein heiterer war. Schiffe gab es gerade nicht so viele – sie sind fast alle in der Karibik, Houston und Florida unterwegs – um Irmaopfern zu helfen. Norfolk macht viele Menschen stolz. Es gab eine Familie namens Mac Arthur, deren Sohn sollte unbedingt dort geboren sein. In dessen Geburtsurkunde steht: Er wurde in Norfolk geboren, als seine Eltern auf Dienstreise waren. Und Familie Chrysler hat ihr Hab und Gut der Stadt vermacht – das Museum hat mich äußerst versöhnlich gestimmt. 🙂 Jetzt gibt es eine Giraffe mehr in meiner Sammlung. Contemporary Art aus dem Chrysler Museum Gift Shop. 🙂
Es war mal alles anders in den letzten Tagen. Heilsam anders. Drei Tage an der Ruhr, bei Sonne und Miniregengüssen, im Schatten der riesigen Bäume. Das Wasser plätscherte, Schafe kommentierten lauthals, Hühner gackerten, der Wind wehte leicht durch die dunkelroten Blätter einer Blutbuche, Stimmen von Menschen aller Generationen. Mutige Experimente gab es. Und das alles im Dialog – mit uns selbst, mit den anderen, mit dem, was uns umgab.
Egal: Ich habe lecker gegessen, mich in diesen Tagen innerlich tragen lassen – anders eben, als herkömmlich. Gelassen hinnehmen können, dass es ganz schön unruhig sein kann im Leben. 🙂
Und mich zu freuen, dass sich unter den Teilnehmern eines solchen Seminars auch ein Meister der Haarkunst tummelt.

Im Garten. unter den Bäumen, an der Ruhr, unter freiem Himmel bin ich so zu einem neuen Haarschnitt gekommen. Schon witzig, wenn einem jemand die Haare schneidet, der mich gerade an drei Tagen erlebt hat. Das Ergebnis: Er hat mich erfasst. Der Schnitt ist nicht nur gut, er passt auch zu mir. 🙂
Das Leben ist schon gut zu mir. 🙂
In vielerlei Hinsicht aufgeräumt, zurechtgerückt, reflektiert und aufnahmebereit sortiere ich jetzt mal meinen Alltag in Hamburg.
Auf den Hin und Herfahrten habe ich im Auto Udo Lindenbergs „Stärker als die Zeit“ lauthals mitgesungen.“Konsequenz hat einen Namen, und der fängt mit U…. an!“ Laut gelacht! Danke Udo – auch für Wörter wie „Lebensänderungsschneiderei“. Oder Sätze : „Ich habe tausend Pläne, aber einen Plan B hab ich nicht.“
„Es gibt kein Recht auf dieser Welt!“ Noch immer klingen diese Worte. Sie waren die nüchterne Antwort meiner Jugendfreundin auf eine aufgeregte Ausführung meinerseits begonnen mit….“ Aber man muss doch…. das geht doch nicht…. und überhaupt.“ Das ist seeeehr lange her. Heute muss ich schmunzeln, wenn diese zum Running Gag avancierte Äußerung mir in den Sinn kommt. Meist sind es moralische Forderungen, die diese Worte klingen lassen. Marshall B. Rosenberg ist in der letzten Woche gestorben. Wieder einer von denen weg, die mit ihrer Haltung und ihrer Arbeit in meinem Leben herum gewirkt haben. Schade. Er hat mal gesagt, dass nur eines geht: recht haben oder glücklich sein. Ich bin gerne glücklich. Danke! Möge sein Geist weiter wehen. Bitte! Ich wünsche Euch einen klaren Samstag. #Rosenberg #rechthaben #glück #oder #gfk
