Was weiß ich schon…

Was weiß ich schon von mir, wenn ich nicht weiß, dass das Bild, das ich von mir selbst habe, zum größten Teil ein künstliches Produkt ist und dass die meisten Menschen – ich schließe mich nicht aus – lügen, ohne es zu wissen? Was weiß ich, solange ich nicht weiß, dass‚ “Verteidigung“ Krieg bedeutet, “Pflicht“ Unterwerfung, “Tugend“ Gehorsam und “Sünde“ Ungehorsam? Was weiß ich, solange ich nicht weiß, dass die Vorstellung, dass Eltern ihre Kinder instinktiv lieben, ein Mythos ist? Dass Ruhm nur selten auf bewundernswerte menschliche Qualitäten und häufig nicht auf echte Leistungen gründet? Dass die Geschichtsschreibung verzerrt ist, weil sie von den Siegern geschrieben wird? Dass betonte Bescheidenheit nicht unbedingt ein Beweis für fehlende Eitelkeit ist? Dass Liebe das Gegenteil von heftiger Sehnsucht und Gier ist? Was weiß ich schon von mir, wenn ich nicht weiß, dass jeder versucht, schlechte Absichten und Handlungen zu rationalisieren, um sie edel und wohltätig erscheinen zu lassen? Dass das Streben nach Macht bedeutet, Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe mit Füßen zu treten? Dass die heutige Industrie-Gesellschaft vom Prinzip der Selbstsucht, des Habens und des Konsumierens bestimmt ist und nicht von den Prinzipien der Liebe und Achtung vor dem Leben, die sie predigt? Wenn ich nicht fähig bin, die unbewussten Aspekte der Gesellschaft, in der ich lebe, zu analysieren, kann ich nicht wissen, wer ich bin, weil ich nicht weiß, in welcher Hinsicht ich nicht ich bin.“ Erich Fromm (1900-1980)

November

Kristallnacht

Heute werden viele Kerzen aufstellen in dem Hamburger Viertel, in dem ich wohne. Ich kann das nur virtuell tun. Bin gerade nicht Zuhause. Es werden Stellen erleuchtet, an denen die Stolpersteine in den Boden eingelassen sind. Auch, wenn es äußerlich nicht klirrt. Innerlich klirrt es immer wieder – nicht nur in dieser Nacht. Noch mehr, noch häufiger seit ich 2008 in Jamaica, Long Island so viele der Holocaust- Überlebenden kennengelernt habe. Mehr dazu

Danke auch an Wolfgang Niedecken BAP…..

My Heart Still in New York

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Hab heute zufällig die Musik gehört und bin umgehend in Tränen ausgebrochen. Ein Teil meines Herzens ist wohl immer noch dort.

 

Way down

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„Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen – doch es wachsen keine Blumen auf ihr.“
Vincent van Gogh

Tribute

 

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Bin gerade zurück von einer Hochzeitsfeier, bei der sich das Brautpaar „Gegenseitige Weirdness  für immer“ versprochen hat. Weirdness soll angeblich Seltsamkeit heißen. Ich finde, es ist nicht wirklich zu übersetzen. 🙂  Verrückt sein oder schräg…  das träfe es noch am ehesten. Besonders lustig war es, als der frischgebackene Gatte mit seinen zwei Brüdern, dem Bestman und noch einem weiteren Freund zum folgenden Song aktiv wurde. Wonderful.   🙂  We say: Thanx for the party.  🙂

 

Kleine Glücke

 

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Eine Hand voll Rosen, die Sonne, die die Ränder der weißen Wolkenberge silbern glänzen lässt, in einem großen, sehr warmen Pullover versunken, das kühle Licht, eine heiße Suppe, selbstverloren zubereitet, dazu Musik. Gemeinsam gegessen, still genossen. Meine kleinen Glücke heute. Ungestört. Zu Ende fühlen. Ungebremst. Sonntag halt. Gedanken reisen, ohne, dass ich irgendein Gefährt, Schiff oder Flugzeug entern muss. Einfach sein. Da. Wo. Ich. Gerade. Bin.

 

 

My Officeplace :-)

 

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My secretary  🙂   always taking care of me  🙂

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Sommer ist etwas Wunderbares, erst recht der langsam ausklingende Sommer. Der mit den wärmenden Sonnenstrahlen und dem kühlen Wind, den Kolibris und Spechten, Squirrels und Bluejays, den Rehen und Chipmonks, den Bussarden, Falken und diversen Adlern. Noch auf dem Balkon das Büro einrichten,  in der Ferne mal einen Feurwehr-, Polizei-, oder Krankenwagen hören, das Tuten der Loks der langen Züge, die an den Bahnschranken vorbeituckern. Mitunter denke ich: Filmkulisse. Aber das liegt wohl daran, dass ich viel zu lange nicht hier war. Jetzt bin ich es aber. 🙂 Und ich liebe es.

 

 

 

Seit ich das habe….

Ich bin dann mal weg…. 

New Yorker Geschichte(n)

Ein luxuriöses Gefühl. Eine haptische Sensation. Eine intellektuelle Freude. Eine sinnliche Erfahrung. Was?  Das Vorlesen aus dem Buch „New York New York“ (Klaus Wagenbach Verlag). Eine Runde Zuhörer und Zuhörerinnen, neugierig auf New York und auf das; was die Autoren aus ihrer Stadt berichtenswert finden. „Von der Bronx bis Staten Island, von Greenwich Village bis Rockaway Beach – mit Texten von Woody Allen, Maeve Brennan, Michael Cunningham, Don DeLillo, Allen Ginsberg, Helene Hanff, Jonathan Lethem, Colum McCann, Grace Paley, Richard Price, David Sedaris, Eliot Weinberger, Colson Whitehead, Tom Wolfe u. a.“

 

New York

New York
Eine literarische Einladung
SALTO. 2014

144 Seiten. Fadengeheftet. Rotes Leinen. Gebunden mit Schildchen

17,00 €

ISBN 978-3-8031-1307-8

sofort lieferbar

Sogar Paul Austers Geschichte von Auggie ist darin enthalten. Für jeden etwas, der New York City liebt, sich verlieben  will oder soll oder seine Eindrücke literarisch ergänzen mag. Ganz viel „Mein NYC“ findet sich darin.

Offensichtlich war es auch ein wunderbare Vorbereitung auf diese große Stadt.

Ich danke über diesen Weg noch mal all den neugierigen Menschen, die sich von mir auf der letzten Reise – auch daraus – haben  vorlesen lassen.. Aiuf bald!

Und ich danke vor allem Klaus Wagenbach für die persönlich erteilte Erlaubnis, daraus vorzulesen.  🙂

Again: Bye, bye New York!

Zur Abwechslung mal…

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„In Wirklichkeit ist jeder Leser, wenn er liest, ein Leser nur seiner selbst. Das Werk des Schriftstellers ist dabei lediglich eine Art von optischem Instrument, das der Autor dem Leser reicht, damit er erkennen möge, was er in sich selbst vielleicht sonst nicht hätte erschauen können.“ Marcel Proust

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Seven hours late(r) – Ready for Take off

Tourdaten 2016 – AIDA

egypt minimlaismAIDAaura – Spezialreise

Von Dubai ins Rote Meer

Workshops & Lesungen

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gabel dienstag AIDA diva – Transatlantik

1.9.2016 – 19.9.2016

Von Hamburg nach New York City

Workshops & Lesungen

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omanAIDA stella – Spezialreise

21.10.2016 – 11.11.2016

Von Antalya nach Dubai

Workshops & Lesungen

New York (State) – again!

new new yorkI am back at the place in New York State where I started to blog nearly five years ago.

And this time it will be more than a „transit“. 🙂

I am happy.

It is a present. Thanx to everybody who made that possible.

While flying in I listened to this one:  I could not prevent tears. 🙂

Ich bin „zurück“ an dem Ort, an dem ich vor knapp fünf Jahren  das Bloggen begonnen habe. Diesmal wird es wieder mehr sein als nur ein Wechselflughafen. Ich bin glücklich. Danke an alle, die das möglich machen. Als wir New York City angeflogen sind, hatte ich dieses Lied auf den Ohren. Die Tränen konnte ich nicht verhindern. 🙂

fate s g
Außerdem wusste auch schon Art Garfunkel sehr früh, dass es für ein gutes Frühstück eine Ente am Tisch braucht. .-) /  Maybe Art Garfunkel knew that there has to be a duck at the table for a good breakfast. 🙂 #insider

11. September

World Trade Center Station E Train NYC
World Trade Center Station E Train NYC

Hier gibt es mehr dazu:   My  9 11 2011   in New York City – Eine Stadt erinnert sich

11 9 2011 NYC lower eastside (12)

Ablenkungsmanöver / Distraction

I love to be distracted by nature.

distracted by nature

„Let it be“ heißt: „Lass es geschehen“

Unter 18 Brücken musst du her, um einmal rund um Manhattan zu fahren.

Nachdem ich das Plakat entdeckt hatte, blieben die Ohrwürmer nicht aus. 🙂

In Amerika zu fotografieren heißt auch: Lass die Kabel, wo sie sind! 🙂

Twilight Zone – Ruheorte in New York City

Battery Park New York City  6:00 p.m. Am liebsten hätte ich mich dazu gesetzt. 🙂

Twilight Zone

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