Gegenlicht

20190529_210415-01.jpeg

Der Abend lächelt mich an, während er Tag sich zumindest in unserer Region und wenn auch spät schlafen legt. Immer wieder ein Vergnügen, ein befriedendes Unterfangen – zuzuschauen, zu sehen, zu spüren, zu beobachten, wie sich nanosekündlich das Licht ändert, mit jeder  eigenen Bewegung die Perspektive, mit jedem Richtungswechsel das Motiv. Ich bin einfach dankbar. Gutes Futter für neue Träume.

Kolomenskoje, Kirchen und mal wieder Katharina

360°
360°

 

Die Imperatoren, die Imperatoren. Mitunter habe ich das Gefühl, an welcher Metrohaltestelle ich auch aussteige, es erwartet mich Protziges, Großes, geschmückt mit Gold und Prunk, umgeben von Wiese und Bäumen, Wald, Fluß und Menschen.

Einmal im Kreis gedreht. 360° für Euch!

Kolomenskoje (russisch Коло́менское) ist eine alte Zarenresidenz südöstlich der Moskauer Innenstadt, die in den früheren Jahrhunderten auf dem damals wichtigen Weg nach Kolomna lag. Die malerische Umgebung am Moskwa-Fluss wurde 1960 in das Stadtgebiet aufgenommen. Mehr dazu bei wikipedia

Von fast jeder Stelle konnte ich der Musik lauschen, die von einem Instrument stammten, das ich noch nie zuvor gesehen oder gar gehört hatte.

Ein Glockenspiel:

Mein Sohn sagte wohl: Die haben die Glocken platt gehauen.

 

 

 

 

Am anderen Ende Parks stießen wir auf einen rekonstruierten Palast, den Katharina ihrerzeit hatte niederreißen lassen, um ihre Entscheidung zu untermauern, in Moskau keinen Wohnsitz haben zu wollen.

 

Nach dem langen Marsch durch die Apfel- und Obsthaine plagte mich ein wenig der Hunger. An den Souvenierständen gab es etwas, das aussah wie Lebkuchen – gefüllt mir Apfelsirup.

Gesehen, probiert – und anschließend pappsatt 🙂

Sonntagsausflug gelungen!

%d Bloggern gefällt das: