Kolomenskoje, Kirchen und mal wieder Katharina

360°

360°

 

Die Imperatoren, die Imperatoren. Mitunter habe ich das Gefühl, an welcher Metrohaltestelle ich auch aussteige, es erwartet mich Protziges, Großes, geschmückt mit Gold und Prunk, umgeben von Wiese und Bäumen, Wald, Fluß und Menschen.

Einmal im Kreis gedreht. 360° für Euch!

Kolomenskoje (russisch Коло́менское) ist eine alte Zarenresidenz südöstlich der Moskauer Innenstadt, die in den früheren Jahrhunderten auf dem damals wichtigen Weg nach Kolomna lag. Die malerische Umgebung am Moskwa-Fluss wurde 1960 in das Stadtgebiet aufgenommen. Mehr dazu bei wikipedia

Von fast jeder Stelle konnte ich der Musik lauschen, die von einem Instrument stammten, das ich noch nie zuvor gesehen oder gar gehört hatte.

Ein Glockenspiel:

Mein Sohn sagte wohl: Die haben die Glocken platt gehauen.

 

 

 

 

Am anderen Ende Parks stießen wir auf einen rekonstruierten Palast, den Katharina ihrerzeit hatte niederreißen lassen, um ihre Entscheidung zu untermauern, in Moskau keinen Wohnsitz haben zu wollen.

 

Nach dem langen Marsch durch die Apfel- und Obsthaine plagte mich ein wenig der Hunger. An den Souvenierständen gab es etwas, das aussah wie Lebkuchen – gefüllt mir Apfelsirup.

Gesehen, probiert – und anschließend pappsatt 🙂

Sonntagsausflug gelungen!

~ von Ulla Keienburg - 28. Mai 2012.

8 Antworten to “Kolomenskoje, Kirchen und mal wieder Katharina”

  1. Reblogged this on Germanys next Kabinettsküche und kommentierte:
    Wie schön! Ich freue mich schon auf Deine neuen Moskauerlebnisse, liebe Ulla. Moskau im Altweibersommer …

  2. so tief bin ich die Praxis der Russisch Orthodoxen nicht eingedrungen – wqenn ich auch gern mal den Gesängen lausche und wundernd betrachte, wie die Gottesdienstbesucher, fast choreographiert anmutend, sich bekreuzigen, sich beugen und aufrichten, stehen und beten. Ja – udn ich trage eine Kopfbedeckung, wenn ich in die heiligen Hallen eintrete – und ich fotografiere dort auch nicht – wenn es verboten ist.

  3. 😉 Was sagt denn der orthodoxe Fastenkalender, ist gerade mal wieder Fasten angesagt? In der orthodoxen Kirche haben sie ja wesentlich mehr und ausdifferenzierte Fastenzeiten als in der römisch-katholischen Kirche.

    „Die orthodoxen Kirchen kennen vier mehrwöchige Fastenperioden pro Jahr, mit völligem Verzicht auf tierische Nahrungsmittel, Alkohol sowie Fett und Öl; dazu kommt auch hier das Fasten am Mittwoch und Freitag. Aktuell finden sich die strengsten Fastenregeln in der russisch-, rumänisch-, serbisch-, und griechisch-orthodoxen Kirche, wo während der Fastenzeiten auf Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Eier, Milchprodukte, Alkohol und Olivenöl verzichtet wird. Lediglich an Gedenktagen der Heiligen sind Wein, Olivenöl und Fisch erlaubt. In der koptischen, der äthiopisch-orthodoxen und der syrisch-orthodoxen Kirche hingegen fasten die Gläubigen mittwochs und freitags, indem sie auf Fleisch-, Eier- und Milchprodukte verzichten. Fischprodukte, Meeresfrüchte und Honig bilden eine Ausnahme.“ sagt Wikipedia

    Irgendwann gibt es auch die ‚Milchwoche‘ sagte Polina mir. Ich glaube, es ist so eine Art russische Karnevalswoche, vor der Fastenzeit. Dann gibt es Blinis mit viel Kaviar und Saure Sahne. Es wird geschlemmt bis zum Geht nicht mehr.

    Eigentlich wollte ich ja bloß fragen, ob Du schon Blinis mit Kaviar und Saurer Sahne gegessen hast?

  4. yepp 🙂

  5. O.k., Hauptsache satt! 😉

  6. weiß nicht 🙂

  7. Lebkuchen – gefüllt mir Apfelsirup, klingt eher nach Weiihnachtsgebäck. War’s lecker?

  8. Reblogged this on Ministerium für Reiseangelegenheiten.

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