Hugging You

(c) ulla keienburg 2020

Was wir allein nicht schaffen

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Heute ist mir nicht wohl. Ich vermisse meinen Sohn. Erlaubt wäre mir, ihn im Garten für zwei Stunden auf zwei Meter Abstand mit Maske zu sehen. Ich kenne gerade keine schlimmere Strafe, als mir eine Umarmung verkneifen zu müssen bei einem Treffen mit ihm. Dafür fahre ich mal nicht vier Stunden mit dem Auto hin und die gleiche Zeit noch mal zurück.

Nein, das ist nicht das erste Mal. Nur das erste Mal habe ich das Gefühl, dass ich es auch schreiben möchte. Hier. Einfach mal teilen.

Gefühle sind schließlich keine Krankheit. Sie entladen sich eben mitunter. Und bevor dafür ein großer Anlass geschaffen werden muss, schaue ich in den Spiegel und frage mich: WAS genau stimmt mich denn nun eigentlich traurig oder wütend oder zuversichtlich? Kein einfaches Unterfangen. Denn Gründe für schlechte Gefühle gibt es ja aktuell genug. Ich mag aber nicht auf die Straße gehen, Schilder hoch halten, Schreien, Klatschen. Ich mag dafür sorgen, dass in mir Ordnung ist. Die Ordnung außen ergibt sich erfahrungsgemäß dann fast von allein.

Und dabei Hilfe zu haben durch einen Gedankenanstoß, ein Lied, Klänge, Bilder, Support, Erlebnisse, Anregungen aller Art…..   genieße ich.  Es lebe der Dialog mit dem Außen. Vielleicht ist er so inspirierend, weil er so anders ist als noch vor Corona. Wer weiß das schon.  🙂

Ich wünsche Euch – was oder wen auch immer – mit dem Ihr „dat schaffe“ könnt.

Pfütze

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Bild:(c)kriegundfreitag                                                                                                                                  „Und denk dran: Fußball-Weltmeisterschaft ist guuut. Und wenn die anderen gewinnen, dann ist unentschieden!“

 

Heute vor genau fünf Jahren habe ich eine Familie besucht, die mit einem schwerst hirngeschädigten Kind Zuhause lebt, es versorgt, liebt, und als Familie diesen unberechenbaren Alltag mit all seinen Widrigkeiten und Herausforderungen mitunter bis an die Grenze der Selbstaufgabe gestaltet. Irgendwie. Ohne wirklich die Hoffnung zu verlieren. Ich habe viele Stunden mit ihnen verbracht. Und als ich das Haus verlassen wollte, sagte der fünfjährige Zwillingsbruder des zu versorgenden Kindes zum Abschied zu mir: „Und denk dran: Fußball-Weltmeisterschaft ist guuut. Und wenn die anderen gewinnen, dann ist unentschieden!“ #luvmyjob

Ich war damals für die LUMIA STiftung aus Hannover bundesweit unterwegs. Sie wollten wissen, was genau Eltern, die ein Kind im Wachkoma/Schwerer Hirnschädigung zuhause versorgen, heutzutage von einer Stiftung wie der LUMIA Stiftung brauchen könnten.  Und so war ich im Mai 2015 zwischen Cuxhaven und Bamberg unterwegs, um mit Familien in einer solchen Situation jeweils einen Teil ihres Tages zu verbringen – und mit ihnen im Dialog „Bedarfe zu ermitteln“ – wie so etwas gern im Amtsdeutsch genannt wird. Und diese sind so unterschiedlich wie die Menschen und die Begegnungen, die wir hatten. Welch ein Wunder.

Das ist lange her. Und doch so nah. Ich erinnere mich gern und freue mich immer wieder darüber, dass  mir solch tolle Aufträge anvertraut werden.

Momentan werden diese Familien und die noch ärgeren Bedarfe und Bedürfnisse nicht bzw. sehr wenig gesehen. Die umfänglichste Pflegeleistungsgruppe der Republik sind die Angehörigen dieser sowieso schon Risikogruppe!!! Für diese hat bis dahin noch niemand geklatscht, sie bedacht oder entlastet – geschweige denn, dass sie entlohnt würden für Ihre Pflegeleistung. Ich bin gespannt, ob sich da je was ändern wird.

Wer mag, kann sich gerne mal in den Alltag  „einhören“. Aktuell erzählen Menschen aus ihrem momentanen Leben via „Podcast: Wegbegleiter“

Heute werde ich mal eine Musik posten, die mir mein Sohn geschickt hat. Ich bin sehr dankbar, dass er bei allem, was er sowieso schon bewältigt in seinem Leben, sich nicht nur so äußern kann sondern es auch tut!

Danke an alle, die gerade eine tolle Arbeit machen in und rund um die Wohngruppen des Neukirchener Erziehungsvereins, der Einrichtung, in der lebt. Die gerade an 24 Stunden jedes Kalendertages dafür sorgen, dass alle möglichst heile und guter Dinge durch die Krise kommen. Sicher nicht leicht, wenn normalerweise fast alle Bewohner*innen tagsüber zur Arbeit gehen. Und jetzt eben nicht. Also: DANKE!!!!!!!  Bleibt gesund! Bitte. Alle.

Wir haben wohl alle schon irgendwas gewonnen. Denn: wie schon gesagt:   „Und wenn die anderen gewinnen, dann ist unentschieden.“

So war das und so ist das

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„Kein Ende in Sicht auf Wegen voller Steine….“

Mein lieber Sohn – ja, das habe ich Dir versprochen.  Nichts hält mich auf. Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag!

Gut tun

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„Darin besteht die Liebe: Dass sich zwei … beschützen und berühren und miteinander reden.“ „Rainer Maria Rilke

 

How to see things

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How to see things

Heute so, morgen so…..
Heute hier, morgen dort…

Wieder ist ein Ozean überquert, wieder ein Schritt geschafft – auch wenn noch der eine oder andere Hurricane erwartet wird. Das Bild passt gerade wunderbar.

Ich danke ihm sehr, meinem Sohn.

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Change of view

 

Es sind strenge Gezeiten – immer wieder. Aber wir nähern uns einem Ergebnis.

Danke an alle, die uns da immer wieder hindurch helfen. Bezahlt, freiwillig, aus Freundschaft, Liebe oder Mitgefühl: Ohne Euch ginge das alles nicht.

 

„Es geht um Gesundheit- Meine! …

wp-1486487453534.jpg…..sagte meine Sohn am Telefon. Mit wem telefonierte er da ?  Eine Stunde zuvor war er aufgewacht aus der Narkose. Eine Notfall OP.  Kein Spaß. Wahrhaftig nicht. Ich ging davon aus, dass er noch eine Weile schläft nach der Dosis an Schmerzmitteln und Narkosepräparaten und war kurz rausgegangen. Hatte Menschen informiert, dass er heile wieder in seinem Zimmer ist. Und als ich reinkam, hörte ich.“Ihr müsst gewinnen!!!! Es geht um Gesundheit – Mei ne!“ Er erwähnte auch noch einen Freund, dem es gerade sehr schlecht geht. Aber egal. Ich war fassungslos  oder erstaunt oder so etwas. Hatte er wirklich gerade mit dem 1.FC Köln telefoniert? Naja, ich hätte es mir ja denken können.

Auf dem Weg in den OP musste das Kissen von Bayern München unterm Kopf liegen und das Kölner Haie Trikot  auf der Bettdecke. Der Schal vom 1.FC Köln flatterte am Fußende. Als ich das OP Hemd „Krankenhaus- Trikot“ taufte, zog er es bereitwillig an und fiel schnell in  den gewünschten pränarkotischen Tiefschlaf. Er wird sich an nichts erinnern, hatten sie vesprochen.

Das Mittel schien gewirkt zu haben.

Am Nachmittag verfolgte er auf dem Tablet seines Zimmernachbarn sechs Fußballspiele gleichzeitig. Und? Der 1. FC Köln hat gewonnen. Wenn die wüssten, was sie für eine Wirkung haben. Ich glaube, sie bemühten sich an jedem Spieltag noch mehr. Ich bedanke mich mal bei den Jungs des 1. FC Köln. Schneller gesunden konnte meine Sohn nicht.   🙂

Heute sollen sie bitte auch wieder gewinnen, wenn sie gegen den HSV spielen. Morgen wird mein Sohn nämlich aus dem Krankenhaus entlassen – und soll bitte innerhalb von zwei Wochen wieder komplett hergestellt sein. Also Jungs…..   bitte!  🙂 Danke!

Und den Link hier poste ich NUR meines Sohn zuliebe !!!  Werd schnell gesund! Bitte.

Ulla an Kunst – Hamburg auf der anderen Seite der Elbe

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Große Frauen unter sich

Wir hatten Großes vor. Wollten nach Helgoland fahren am Wochenende. Haben es Tag umd Tag verschoben. Hamburg übte sich in Grau – vielen Graus. So änderten wir am Montag den Plan und feierten den Geburtstag meines Sohnes statt auf der Hochsee – auf der Musicalinsel Hamburgs. Das Wunder von Bern war für den Fußballfan, die lebende Rangliste, gerade das Richtige. Ich war ohne jede Erwartung. Und das ist bei weitem übertroffen worden.

Ein früher Abend  – gelungen. Wirklich gelungen.  🙂  Empfehlenswert ist es zudem, dieses Musical. 🙂

Happy Birthday

Gerade habe ich die Staumeldungen studiert – der Himmel ist verhangen mit grauen Wolken. Er weint auch mitunter bitterlich. Das Gepäck steht noch in der Wohnung – und ich mag nicht auf die Straße. Genau so wenig, wie ich vor korrekt 30 Jahren nicht im Krankenhaus bleiben wollte. Tja,… und dann kam doch alles anders.

Ich habe mich ja schon in den Vorjahren zu diesem Jahrestag ausführlich geäußert.

2012

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Heute wird er dann schon 30 Jahre alt – mein Sohn! WOW!  Time is running!

Deshalb! Ich fahre dann mal los!  Wir haben uns selten aufhalten lassen! Warum sollte das heute anders sein  🙂

Auf nach NRW! 🙂

Ich kann mich nur wiederholen:

Happy Birthday, Johannes! Danke, dass es Dich gibt! Stolz bin ich auf Dich und Dein Leben und auch auf das, was wir gemeinsam gelernt und geschafft haben.  Stay cool  :-)

Kinder – „Die netten ins Töpfchen, die fetten ins Kröpfchen“ S. Hamann

Mir freundlicher Genehmigung von Sybille Hamann reblogge ich diesen Artikel. DEN sollten alle lesen, die gerade Kinder in dem Alter haben, in dem das Thema Schule und Schule zur „Exklusion“ führen könnte. Ganz schleichend. Einfach so.

Ein Spiegel. Vor allem für eine tiefe Verunsicherung zum Thema Inklusion.

Inklusion ist nicht nur Sache der Politik. Jede und jeder trägt dazu bei, WIE sie stattfindet.
Danke an Sybille Hamann.

sonntagsspaziergang in moskau

„Versagt man seinem Kind etwas, in dieser Umgebung? Betoniert man seine Kreativität, hindert man es daran, sich zu entfalten? Früher hätte ich das befürchtet. Heute nicht mehr. Ich weiß nämlich, offen gesagt, immer weniger, worauf es in der Schule ankommt. Welche Erfahrungen wertvoll sind, welche weniger. Ich kann bloß zuschauen, was mein Sohn lernt. Er lernt zum Beispiel, dass Kinder, die anders ausschauen und anders aufwachsen, genau gleich empfinden können wie er. Mit Yasemin, einem pummeligen türkischen Mädchen, teilte er seine panische Angst vor dem Eislaufen; gemeinsam haben sie die überwunden, seither verbindet die beiden etwas. Er erfährt, dass manche Familien auf vierzig Quadratmetern leben, und es welche gibt, die gar kein Zuhause haben. Neben ihm sitzt Ruslan, ein Flüchtling aus Tschetschenien, manche Kinder lassen Ruslan nicht vom Jausenbrot abbeißen, weil er ganz schwarze Zähne hat, und unser Sohn hadert gerade damit, auf welche Seite er sich in solchen Momenten schlagen soll.“  mehr hier

http://www.sibyllehamann.com/2013/05/die-netten-ins-topfchen-die-fetten-ins-kropfchen/

Für immer jung

safe

Komme gerade wieder von einem Besuch bei meinem Sohn, habe auch Freunde und Familie gesehen. Gute Nachrichten wie anstrengede, finale und herausfordernde gab es. Und während ich all die Geschehnisse in meinem Hirn und meinem Herzen beweg(t)e, hör(t)e ich „Für immer jung“ von Wolfgang Niedecken. Passt, dachte ich.  „Dass Du auch für andere da bist – und dass dir ab und zu wer hilft..“ – Ja, das wünsche ich allen, denen ich mich verbunden fühle und bin dankbar für alle Hilfe, die ich bekomme und für die Menschen, die meine annehmen.

 

Lyrics:
„Op dat dä Herrjott op dich oppassb un dir jede Wunsch erfüllt,
dat du och für andre do bess un dir aff un zo wer hilf.
Et ess okay, wenn du noh Stääne jrievs, spring övver jede Zung,
dann blievs du für immer jung.

Für immer jung, für immer jung.,
dann blievs du für immer jung.

Op dat du opwääß zo ’nem Joode, däm die Wohrheit jet bedügg,
dä sing Fahn nie enn dä Wind hängk, sich verstellt für andre Lück.
Op dat du immer couragiert bess, leidenschaftlich, fründlich un
du weeß sinn, dann blievste jung.

Für immer jung, für immer jung.,
dann blievs du für immer jung.

Op dat ding Häng immer ze dunn hann, dat du dich wehrs, wenn dir jet stink,
dat du dir joot merks, wo du herküss un wo ding wohre Fründe sinn.
Op dat dieh Häzz immer enn Dur schläät, singe Takt hällt, singe Schwung,
dann blievs du für immer jung.

Für immer jung, für immer jung.,
dann blievs du für immer jung.“

 

In diesem Sinne – ein schönes Wochenende!

Das bunte Leben

Happy Birthday

Als ich vor 29 Jahren morgens in Flensburg zu einer Routineuntersuchung ins Krankenhaus kam, schmückte das bunte Herbstlaub noch die Bäume. Niemand ahnte zu dem Zeitpunkt, dass dieses bunte Treiben mit das erste sein würde, was mein Sohn erblicken sollte. Ausgerechnet war etwas anderes: Grauer November hieß es,  etwa die Mitte des Folgemonats. Die Untersuchungen hatten kritische Herztöne ergeben. So packte man mich in ein viel zu kurzes Bett und monitorte den lieben langen Tag die Bewegungen seines Herzschlages. Ich schreibe hier so selbstverständlich : „seines“. Damals wusste ich noch nicht, ob das Kind eine Friederike oder ein Johannes würde. Um 18:00 Uhr beim Schichtwechsel der Hebammen dann eine flotte Entscheidung: Kaiserschnitt.

Um 18:18 Uhr: Der erste Schrei, den ich selbst jedoch nicht gehört habe.

Am Tag danach die ungeschickt und unglücklich formulierte Vermutung, dass „mit dem Kind etwas nicht in Ordnung“ sei. „Sehen Sie mal zu, wie Sie es ihrer Frau beibringen. Ihr Kind hat wahrscheinlich ein Down Syndrom!“ war die Ansage an den Vater auf dem Krankenhausflur. Als hätte er damit nichts zu tun. Der saß dann an meinem Bett und brachte ebenso hilflos nur heraus: „Du musst jetzt ganz stark sein, Unser Kind hat wahrscheinlich Down Syndrom.“ Bis heute habe ich nicht vergessen, welche Gewalt Worte haben können. In dem Moment war alles leer. Ich fühlte alle Pläne, die ich je für Johannes gehegt hatte, wie durch eine Explosion zerstört.

ICH wurde ganz stark im Leben mit MEINEM Sohn. Ich wurde aber auch sehr empfindlich, kämpferisch, blieb mit meinem Sohn neugierig, erfuhr Diskriminierung, lernte Chancen zu finden, verkaufte meine Haltung nicht, gab mein Gehirn nicht an Firmentüren ab, und mein Herz verschloss ich auch im Job nicht. Ich lernte immer wieder: Ich bin nicht geeignet für Anpassungsversuche, reagiere allergisch auf Machtmissbrauch, lese zwischen den Zeilen und höre nie auf zu fragen: „Um was geht es eigentlich?“

Die Kombi aus allem garantierte uns ein vielseitiges, buntes Leben. Kein Wunder, dass ich diesen Tag gerne zwischen bunten Blättern verbringe- am liebsten gewärmt von niedrigstehender Sonne.

Happy Birthday, Johannes! Danke, dass es Dich gibt! Stolz bin ich auf Dich und Dein Leben und auch auf das, was wir gemeinsam gelernt und geschafft haben.  Stay cool  🙂

 

 

„Vater, mein Vater – Von Liebeserklärungen, Abgrenzungen und Abhängigkeiten“

Kaum geht die Nachricht durch die Lande, dass Götz George seinen Vater Heinrich in einer Doku spielen werde, gibt es wieder einen aktuellen Aufhänger für „Väter und Söhne“.

Wie versöhnt Mann sich mit Vater?  Was bleibt, wenn der geht? Wie agieren Vaterlose? Was riskieren die, die sich mit „Vater Staat“ an Vaters statt anlegen?  HR Der Tag –

http://www.ardmediathek.de/hr2/hr2-der-tag?documentId=11821980

„Wie macht man das eigentlich, in die Haut des eigenen Vaters zu schlüpfen? Der Schauspieler Götz George versucht es gerade in einem Dokudrama. Da geht es um Schuld und Verstrickung seines Vaters während der Nazizeit, und der Sohn versucht das nachzustellen. Die 68er machten es ja bekanntlich anders: Sie rechneten mit ihren Vätern auf der Straße ab. Und heute? Sind viele Väter abwesend oder Greise in der Literatur.“

Quelle: HR   http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/

 

Ein Urteil bilde sich jeder selbst

„It’s not an ‘either/or,’ it’s an ‘and.’ You can be serious and play.” (Tim Brown)

Es ist kein „Entweder – Oder“ . Es ist ein „UND„.  Im Deutschen sagte man wohl: Es ist ein „Sowohl als auch“

Wäre es nicht eine wunderbare Idee, ErzieherInnen und LeherInnen, PädagogInnen und andere „Professionals“, die mit Menschen arbeiten, sich gemeinsam mit solch ernsthaft(en) Spielenden zu „bilden“? Dort lernten sie vielleicht, Räume für Menschen zu bieten, in denen diese sich nicht aus Angst vor dem Urteil ihres Umfeldes den BLick für „Anderes“ verstellen.

Mit deutscher Übersetzung!

Gerade meinem Sohn verdanke ich, dass ich mir den Mut für diese „andere“ Sicht auf die Dinge nicht habe nehmen lassen.:-)

Thanx for that!

Mehr zu diesen Gedanken  findet sich auch bei  „Schule im Aufbruch“.

Kolomenskoje, Kirchen und mal wieder Katharina

360°
360°

 

Die Imperatoren, die Imperatoren. Mitunter habe ich das Gefühl, an welcher Metrohaltestelle ich auch aussteige, es erwartet mich Protziges, Großes, geschmückt mit Gold und Prunk, umgeben von Wiese und Bäumen, Wald, Fluß und Menschen.

Einmal im Kreis gedreht. 360° für Euch!

Kolomenskoje (russisch Коло́менское) ist eine alte Zarenresidenz südöstlich der Moskauer Innenstadt, die in den früheren Jahrhunderten auf dem damals wichtigen Weg nach Kolomna lag. Die malerische Umgebung am Moskwa-Fluss wurde 1960 in das Stadtgebiet aufgenommen. Mehr dazu bei wikipedia

Von fast jeder Stelle konnte ich der Musik lauschen, die von einem Instrument stammten, das ich noch nie zuvor gesehen oder gar gehört hatte.

Ein Glockenspiel:

Mein Sohn sagte wohl: Die haben die Glocken platt gehauen.

 

 

 

 

Am anderen Ende Parks stießen wir auf einen rekonstruierten Palast, den Katharina ihrerzeit hatte niederreißen lassen, um ihre Entscheidung zu untermauern, in Moskau keinen Wohnsitz haben zu wollen.

 

Nach dem langen Marsch durch die Apfel- und Obsthaine plagte mich ein wenig der Hunger. An den Souvenierständen gab es etwas, das aussah wie Lebkuchen – gefüllt mir Apfelsirup.

Gesehen, probiert – und anschließend pappsatt 🙂

Sonntagsausflug gelungen!

„Will you let us in?“

21. März –  Down Syndrom Day International

Für mich ist er jeden Tag  – seit mehr als 27 Jahren.

Noch stolzer kann ich nicht sein. 🙂  Thanx to my son!

Wir haben zusammen laufen gelernt, uns jetzt geht jeder seiner Wege.

 

Spot:

2003 gedachte Europa gleich ein ganzes Jahr lang der Menschen mit Behinderung.

Da haben Kreative die Welt ein bisschen anders gedacht…

Der Kellner 2003

Diese Szene aus „Glee“ genießend, wünsche ich, in Deutschland passierte  etwas Fortschrittlicheres als nur, dass Verantwortliche  sich rühmen, weil sie statt Integration plötzlich Inklusion sagen.

 

 

Nähe und Distanz

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