Home

„They say home is a place you can choose to be
And I’ve decided to carry home inside me
So it’s not really as if I am leaving
It’s more like something pulling me
‚Cause behind everything that I do
I just want to forget, want to carry this through
Fill my lungs with the sweet summer air
In my heart, in my mind I am already there
Yeah behind everything that I do
I just want to come home and lay down beside you
And then I’ll be who I wanted to be
In my heart I belong in a house by the sea.“ Moddi

Wald

„Die vielen Bäume und die wenigen Menschen – die machen den Wald so schön.“
Otto Weiß

Waldbaden

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„Wie man in den Wald hinein schweigt, so horcht es heraus.“
© Peter Horton

„Mama hasst mich“

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„Wahrheit ist zumutbar.“ Christina Thürmer-Rohr

Nach einem langen Tag konzentrierter Arbeit habe ich mir gestern den Film „Systembrecher“ angeschaut. Danach hatte ich Albträume. Ich kann trotzdem nur empfehlen, diesen Film anzuschauen. Auch wenn er anstrengend ist, wütend und traurig macht, zweifeln lässt und Ohnmacht und Bedürftigkeit als Folgen traumatischer Gewalterfahrungen spürbar und erlebbar macht. Auf allen Seiten. Was für eine (system)- erschütternde Kraft und Macht diese beiden kapitalen Gefühle haben. Unfassbar. Ein Muss für alle, die mit Kindern arbeiten. Und mit Familien. Finde ich. Er arbeitet. In mir. Mit mir. Der Film. Wahrscheinlich wieder lange.

Am Rad drehen

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„Bäume kann man alle auf die gleiche Höhe zurückschneiden. Deshalb sind sie noch lange nicht alle gleich.“
© Gerlinde Nyncke (*1925), deutsche Ärztin

Das müssten die in den Behörden nur auch noch verstehen. Das mit dem Gleichmachem. Vielleicht verstehen sie es ja auch – die Mitarbeiter – haben aber weniger Spielräume als sie benötigten. Oder sie sind einfach manchmal schlecht gelaunt. Oder die Klienten sind unfreundlich. Oder so. Auf jeden Fall scheinen sie durch die Bank überfordert – mit der Rechtslage, der Auslegung, den notwendigen Entscheidungen im Zuge der Aus – und Durchführung. Vorwiegend zugunsten der Kassen und Träger. Leider nicht zugunsten der Klienten.
Ich persönlich halte die Rechtssprechung in Sachen Gesundheit, Soziales, Betreuung und Pflege für unzeitgemäß und am Bedarf der Menschen vorbei. Aber wen interessiert schon, was ich meine?
Manchmal glaube ich, wir sollen als Angehörige so erschöpft werden, dass Profis die Arbeit übernehmen. Das Misstrauen gegenüber Angehörigen ist so wahnsinnig groß….   ich kann es kaum fassen. Als wenn die sich mit den paar Kröten, die sie für die Pflege und Fürsorge ihrer Anvertrauten ein schönes Leben machten. #kopfschüttel

Als Krönung haben wir dann noch diesen unsäglichen Herrn Spahn und seine Absonderungen zu ertragen.

 

Das Kontrastprogramm

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Als Reset: Das Kontrastprogramm zum Schiff konnte besser nicht sein. Gemeinsam hatten die Tage das Sonnenlicht und die Temperaturen. Der feste Boden unter den Füßen schwankte und war bedeckt mit bunten Blättern, der Ausblick auf eine Kirche , die zu  einem Computercentrum umgewidmet wurde, und eine Bibliothek, in der meine ganze Leidenschaft für das geschriebene und gedruckte Wort wieder genährt wurde.

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Am nächsten Tag gab es den „hike“ durch  den bunten Wald bei 30°C – Rehe, Wasservögel, Frösche, Fische, ein Krebs, Wasserfälle, Chipmonks, Enten – ganz wichtig!!! – Gänse, Reiher und auf dem Rückweg ein Burger aus Sweetpotatoe/falafel. Delicious. Everthing was delicious. My hurting feet remember me 🙂

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„Man kann nicht die ganze Welt auf einem Foto erklären. Fotografie gibt vor. Man kann alles vor der Kamera sehen, aber da ist immer etwas daneben.“ Thomas Ruff

Und ich ergänze: Immer JEMAND dahinter.

froschgleich an die wand geknallt
„You cannot explain the whole world in one photograph. Photography pretends. You can see everything tha`s in front of the camera,but there`s always something beside it.“ Thomas Ruff

Und ich ergänze: SOMEBODY behind it.   🙂

In the Wild

 

Es war wunderbar. Für mich ein bisschen anstrengend.  Aber dieser außergewöhnliche Duft!  Es roch nach den Bergen, den Adirondacks. Nach einem Regentag zuvor, der das Wasser für so manch eingesackten Schuh im Matsch geliefert hatte, schien gestern die Sonne. Wunderbar. Durch die vielen Bäume, Sträucher und all das Gestrüpp. Die wilden Tiere beschränkten sich auf Mosquitos, kleine Frösche und Kröten. Das Gefahrenpotenzial hielt sich also in Grenzen. 🙂

Als ich auf dem Rückweg das Schild „Watch out for bears“ sah, wurde mir im Nachhinein schon ein bisschen mulmig. Nicht nötig. Ich weiß.   🙂

So werde ich weiter auch diese kleinen Reisen unternehmen. Die sind einfach gut für mich. 🙂 Der Glückskeks bestätigt(e) diese Erfahrungen. 🙂

 

Kolomenskoje, Kirchen und mal wieder Katharina

360°
360°

 

Die Imperatoren, die Imperatoren. Mitunter habe ich das Gefühl, an welcher Metrohaltestelle ich auch aussteige, es erwartet mich Protziges, Großes, geschmückt mit Gold und Prunk, umgeben von Wiese und Bäumen, Wald, Fluß und Menschen.

Einmal im Kreis gedreht. 360° für Euch!

Kolomenskoje (russisch Коло́менское) ist eine alte Zarenresidenz südöstlich der Moskauer Innenstadt, die in den früheren Jahrhunderten auf dem damals wichtigen Weg nach Kolomna lag. Die malerische Umgebung am Moskwa-Fluss wurde 1960 in das Stadtgebiet aufgenommen. Mehr dazu bei wikipedia

Von fast jeder Stelle konnte ich der Musik lauschen, die von einem Instrument stammten, das ich noch nie zuvor gesehen oder gar gehört hatte.

Ein Glockenspiel:

Mein Sohn sagte wohl: Die haben die Glocken platt gehauen.

 

 

 

 

Am anderen Ende Parks stießen wir auf einen rekonstruierten Palast, den Katharina ihrerzeit hatte niederreißen lassen, um ihre Entscheidung zu untermauern, in Moskau keinen Wohnsitz haben zu wollen.

 

Nach dem langen Marsch durch die Apfel- und Obsthaine plagte mich ein wenig der Hunger. An den Souvenierständen gab es etwas, das aussah wie Lebkuchen – gefüllt mir Apfelsirup.

Gesehen, probiert – und anschließend pappsatt 🙂

Sonntagsausflug gelungen!

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