Oh, schon wieder Ostern!

Wer anderen eine Grube gräbt, legt sich selbst ein Ei.  

Barbara Berckhan hat mir – vor sehr vielen Jahren – empfohlen,  Sprichwörter zu kombinieren. So könne ich herausbekommen, ob mir mein Gegenüber überhaupt zuhöre, sich dessen bewusst sei, was ich sage, wenn wir miteinander sprechen. Reichlich geübt kann ich aus Erfahrung inzwischen sagen: Es nimmt die Schärfe aus vielen – vor allem absurden – Diskussionen, ist eine gute Antwort auf abstruse Anschuldigungen, und vieles mehr. Die schönste Erfahrung: Es tröstet. Auch. Mitunter.

Damit bin ich bei Ostern!  Der Wind weht durch die frischen Bäume, das Grün der Knospen und jungen Blätter wirkt satt. Der Löwenzahn blüht, Narzissen tummeln sich auf Verkehrsinseln. Tulpen zieren Fensterbänke und Vorgärten.

„You say you’re sorry / But you failed to recognize / There never was a need to apologize/ If you try to get by, then with time they will understand.“ from All is well Arstidir

Für mich hat dieses Fest noch immer eine Bedeutung: Zuversicht, Hoffnung, Vergebung.

Und es ist auch eine Erinnerung daran, dass ich genug bin. Und sollte mir DAS Gefühl abhanden kommen – und das tut es immer mal wieder – weiß ich, dass ich Menschen in meinem Leben haben, die das vorübergehend für mich mit glauben.  Danke dafür. 

Ich wünsche Euch wunderbare Ostertage, erhellendes  und wärmendes Wetter, inspririerende Begegnungen und eine gehörige Portion Güte. 

Starker Anreiz

durchblick abgelegt
„Jede Regierung, die man wieder loswerden kann, hat einen starken Anreiz, sich so zu verhalten, dass man mit ihr zufrieden ist. Und dieser Anreiz fällt weg, wenn die Regierung weiß, dass man sie nicht so leicht loswerden kann.“ – Karl Popper

 

Never give up the fight

alter
„Jede Regierung, die man wieder loswerden kann, hat einen starken Anreiz, sich so zu verhalten, dass man mit ihr zufrieden ist. Und dieser Anreiz fällt weg, wenn die Regierung weiß, dass man sie nicht so leicht loswerden kann.“ Karl Raimund Popper

I am really looking forward to watching the film: „Suffragette“ in Oktober 2015.

Der dritte Weg

So viel im Umbruch, so viel in Bewegung, so viel Gewalt – in Wort und Werk , so viel Zorn, so viel Empörung,
So viel Zeit ….
lassen wir verrinnen.
Ratlos? Machtlos? Tatenlos?
Oder doch eher MUTlos?

Ulla Keienburg s Blog

würdelos

Leider setzen sich Ängste, Zweifel oder Beschwerden viel eher fest im Geiste der Menschen als das, was als positiv zu verzeichnen wäre. Mit Flüchen und Pöbeleien, Besserwisserei und Abwertung erzielen, auch kleine, Menschen so viel mehr Aufmerksamkeit als mit gütigen Äußerungen, Beschreibungen oder Betrachtungen.

Respektvoller Umgang miteinander, das echte Gespräch, der Dialog und auch Demut erscheinen vergleichsweise anstrengend. Sie wirken jedoch – tief und lange.

Mir scheint, dass mehr denn je in Familie und Schule Machtverhältnisse bestimmt werden. Funktionieren ist wichtiger als glücklich sein, Gehorsam gewinnbringender als Eingenständigkeit. Kinder übernehmen aus Angst (vor was auch immer) die Meinungen ihrer Eltern oder Lehrer. Opportunismus wird gut geheißen. Kinder sind zu einem Produkt geworden.

Deshalb kann im Dickicht der gefühlten Anforderungen an Eltern und Kinder heute ganz schön viel schief gehen. Und es kann viel gelingen.

Ich wünschte, die Kids hätten (wieder oder endlich) die Chance, das eine oder andere Problem mal…

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… oder: Das sind Freunde!

Freundschaft

„Freunde sind mir die, mit denen ich

Essen und trinken und reden kann.

Die mich in meiner Küche kennen,

Und denen ich sage: Komm setz dich ran.

(Keine Probleme und Komplikationen:

Wie füttert man den? Ist der Schnaps gut genug?)

Mit denen ich gemeinsam in den Jahren

Meine und ihre Lasten abtrug:

Krankheit der Kinder und Weltüberdruss.

Mit denen ich die Nächte zerrede.

Und doch kommt es nie zu einem Schluss.

Das kann auch über Fernen bestehen.

Auch wenn man sich lange Zeit nicht sieht:

Halten wir nur aneinander fest,

Was immer sonst auch mit uns geschieht.

Freundschaften sind wie Abenteuer,

An die man sein ganzes Leben setzt.

Versagt man oder wird man verraten,

Hat man sich mehr als die Haut verletzt.“

Eva Strittmatter

Danke, dass ich solche Freunde habe!

In diesem Sinne wünscht Euch von Herzen

eine gute Woche

Ulla

Hinterm Nullpunkt lauert Schwarz

Die Reise entlang der Donau war inspirierend. Viele der Aufnahmen, die ich gemacht habe, bekommen gerade einen anderen „Wert“ für mich. Nach der Wahl betrachte ich die Fotos des Nullpunkts im Donaudelta mit einem Schmunzeln. Einem anderen Schmunzeln als vor der Wahl.
Nach dem Nullpunkt geht es ins „Schwarze“ Meer. Es wurde mal gesprochen: „Die Donau verliert. genährt und strapaziert von den Zuflüssen aus zehn Ländern, sich und ihren Namen im „Schwarzen Meer.“

 

donaudelta stare
Hinter der Grenze lauert (nur noch) Schwarz.

Lässt sich das nicht übertragen auf die momentanen Optionen der bundesdeutschen Regierungspoltik?

Naja, nur mal so ein Gedanke.

doanudelta
Vielfalt im Donaudelta

Wer neugierig auf die Gegend, ihre Charakteristik und die Menschen dort ist, findet unter folgender Adresse noch viel Aufschlussreiches über das beispielhafte „Multikultiland“. http://www.donaudelta.de/

he doesntcare
Over all!

Demographischer Wandel – Eine Idee?

Auf diesem Bild ist wunderbar zu erkennen, dass nicht jeder Pflegebedürftige alt sein muss, und nicht jeder alte Mensch im Rollstuhl sitzt.

Sollte ich das vielleicht mal an die schicken, die sich bei der Regierung mit den Themen Inklusion, Pflege und Betreuung zu befassen haben?????

 

Eine Idee für Deutschland?
Eine Idee für Deutschland?

Krise oder Dilemma? Frau Merkel: Befragen sie doch TEDx

Der Diens-Tag hatte damit begonnen, dass ich an meiner Wahrnehmung zweifelte. Den Fernseher angestellt, erblickte ich den Sprecher vor dem Bild einer Aschewolke. Ein Blick auf die Uhr, dann auf den Kalender. Deja vu? Wiederholung? Morgens? Nein! Tatsächlich brodelt es seit Samstag wieder auf Island. Den Namen des Vulkans kann man zumindest fehlerfrei schreiben. Grimsvötn. Naja, muss nicht abgekürzt werden wie E15.

Wiederholungen sind an der Tagesordnung, schaffen Zeit und kosten aber auch Geld. Unsere momentane Regierung dreht sich so schnell im Kreise wie nie zuvor. Die Landtagswahlen der letzten Monate entpuppen sich als „AB“- Wahlen. Die „Alternativen“ haben sich als Alternative noch nicht bewährt. Genauer hingeschaut, stellt sich mir die Frage, wie unbequem die überhaupt für das hiesige System werden können. Eine Art: „Feed your enemy“ – Politik? Immerhin ein Vorgehen, das billiger zu sein scheint als den gewähnten Opponenten zu bekämpfen. Competition vs Cooperation.

Nachdem ich die Nachricht  `Vulkanausbruch´ verdaut hatte, führte ich das erste Telefonat meines Tages. Folge: Ich hastete „mal eben“ zur „TEDxHH realities rebuilt“ Teil II.

Ohne große Erwartungen stolperte ich während der Mittagspause als Begleiterin in die Hallen des Curio Hauses.  Es gab Begegnungen mit Kollegen, Kaffee, Snacks, vor der Tür einen unverhofften Regenguss und durch diesen ebenso unverhoffte, neue Kontakte. Dann  18- Minüter und Musik, experimentell bis spaßig, so „wahr“ mitunter, dass es ganz still war.

Wolfgang Müller- Pietralla konfrontierte uns mit den Visionen, die VW gerade bewegen. Während der darüber erzählte, wie VW die Luft rein zu halten plane, entfleuchte mir ein beherztes: „Und wenn die Menschen sie nicht dreckig machen, bricht halt ein Vulkan aus.“ Es brauchte ein paar Minuten, bis die Nachbarn reagierten. 🙂 Friedrich von Borries verriet uns, was sich hinter WZGÜZSK verbirgt. Gerald Hüther referierte auf Englisch über das fehlende X- Chromosom und dessen Wirkung bei Männern (siehe auch hier). Via Video wohnten wir dank Deb Roy der Geburt eines Wortes bei. Folgten der holländischen Journalistin Linda Polman, „War Games“ und deren Recherchen zum (Nicht)Einsatz der Spendengelder durch Organsiationen in Krisengebieten. Allerdings erst, nachdem sie laut bemerkte, dass es an diesem Tage nur zwei Frauen auf der Bühne gab. Ansage von der Bühne aus: „Come on! It´s better here than there!“ Zum Abschluss lauschten wir Elisabet Sahtouris`Ausführungen: Celebrating Crisis – Natures key to our Future.

Alle sprachen letztlich über das Gleiche aus ihrer Sicht. Sie alle nutzten Wissen über die Vergangenheit, um Zuversicht für die Zukunft zu schaffen. Alles sprach für sich, kreativ gedacht und geforscht, Ergebnisse Mut machend (richtete man sich nach ihnen).

Ob Frau Merkel auch mal die TEDxLectures im Netz verfolgt? Ob ihre Haltung zuliesse, diese tiefen Erkenntnisse und deren Wirkung in die politischen Planungen eingehen zu lassen? Ist sie so mutig, sich mit diesen potenten und mutigen Denkern und Denkerinnen in den Dialog zu begeben?  Frau Merkel: Wenn Sie nicht mehr weiter wissen: Fragen Sie doch mal TED(x)!

Viele Firmen haben Geld gegeben für das Event, haben wertige Kugelschreiber springen lassen, kleine rote Bücher spendiert, Technik, Orga, Coaching und Raum gesponsert, leckeres Essen ausgegeben, die Teilnehmer umsorgt, die Redner gefilmt, werden das für das WWW aufbereiten, etc…

Alles war perfekt. Nicht einmal habe ich die Forderung gehört: Die Politik muss…. Erholsam. Alles sprach für sich selbst.

Und JETZT? : Handeln. Haltung ändern. Klebenotizen auf den Bildschirm heften. Respekt zollen. Auch sich selbst gegenüber – und der Natur (mal wieder) auf die Finger schauen. Sie ist stärker als wir und nach Krisen oder auch in Krisen reagiert(e) sie kreativ.  Einsehen, dass man das I-Phone nicht mehr erfinden kann. Dass Wasser eine endliche Ressource ist. Die Männer etwas gütiger betrachten.  Mehr Frauen auf der Bühne erwarten.

T    +    D auf dem Vormarsch
E moving
E  is moving

Die Vorbereitungen für TEDx Berlin laufen.

Die Buchstaben sind schon unterwegs.

Frau Merkel vielleicht auch?

„hier passieren merkwürdige Dinge!“

Button für Bürger

Kopf Schütteln mal anders!

Zu welchem Geschehen wer diesen Button als Bekundung anheften könnte, möge jeder selbst entscheiden.

Genug Merkwürdiges gibt es ja.

z.B. Herr Brüderle und die Sache mit der Informationsweitergabe

http://bit.ly/ik0Erv

Den stecke ich mir umgehend an, wenn ich Ende April wieder deutschen Boden betrete.

Im letzten Sommer bekam ich diesen Button geschenkt! Gelenkt wurde meine Aufmerksamkeit erneut auf die Projekte, die die Jugend in Saalfeld so auf die Beine stellt, organisiert, gewinnbringend, preiswürdig realisiert. Eine Stadt  auf den Beinen gegen Rechts. Danke nochmals an Hanka Giller, Leiterin des Jugendamtes Saalfeld!

Rechts oder Richtig? Ein Wortspiel

Wie müsste,  kann oder sollte  das hier übersetzt werden? 🙂

 

Recht? Rechts? Richtig?

Ob die sich in Berlin davon beeindrucken ließen?

Oder wäre das genau so eine Ver – oder Anordnung, die jeder auslegt, wie er/ sie will?

„Weil man Frierende besser regieren kann…“

Nur mal so zwischendurch – Erinnerung an einen Zwischenruf

 

Was und wo ist „top of the world“?

Das sind ja mal Ansagen

Fragt sich: Kann das wirklich ein Ziel sein???

Re-GIER-ung auf Stimmenfang

Wenn ich dem Geschehen im Bundestag folge… verschlägt es mir die Sprache.

 

 

 

Zugang zu Bildung oder Regierung – eine Frage?

Sieht es so bei uns in Deutschland auch so aus?

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