MORE THAN A SIGN

https://youtu.be/DUfcNNv3g68

Not lost but found – Help

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Not lost but found – Help.

Bank (32) (18) – What kind of trust?

balakowo bank klein

W.W.H DrEnte war unterwegs.

Seine neuesten Tagebucheinträge sind getitelt mit:

„Die Revolution vermisst ihre Kinder“

Ich bin so gespannt, wann wir es schaffen, den  zweiten“ Norbert“ endlich auf den Markt fliegen zu lassen.

Seit sechs Jahren werden die Inhalte ergänzt, verschoben, anders verbunden, neu illustriert, Charaktere hinzugefügt, umbenannt.

Gut Ding will halt Weile haben.

In diesem Sinne: Quak.

Einladung:   Wer auch seine oder ihre Bank hier sehen möchte… siehe Bank (32)- Imagine

Klare Worte!

gestern im steak house
seen by (c) Ulla Keienburg 2014

 

Gefunden auf dem Tisch im  Torro Grill in Moskau

http://www.torrogrill.ru

Das Steak war großartig…  und wir haben noch gewagt, Scherze zu machen.

„Medium , NOT WELLDONE,  please“

Travelbuddy – Zwischen Revolution und Wolkenkratzern

beliya moscow 1905
Ulitsa 1905 Gorod – Metrostation der Linie 7- Moskau

Bliebe der Schlüsselanhäger dort, passierten ihn täglich mehr als 75tausend MetrofahrerInnen. Das war ihm zu viel….. und er wollte wieder zurück in die Tasche und mit mir weiter fahren.  Dieses Denkmal erinnert an die Proteste in den Jahren 1905 – 1907 , die  retrospektiv auch gern als Generalprobe für die Revolution 1917 gesehen werden.

aquarium moskau
Skyscraper with Aquarium 🙂

 

 

 

Von hier aus blickt man-  fast ungehindert- auch  auf die ständig sich ändernde Skyline von Moskau- City. Nicht so furchtbar schwer, denn diese neuen Türme sind wirklich gigantisch. Einer dieser hat unlängst von mir den Spitznamen „Aquarium“ bekommen. Why? 🙂

www.beliya.de

8. März in Russland: Was Frauen wollen

Ich bin ja noch selten in meinem Leben an dem letzten Arbeitstag vor dem 8.März in Moskau durch die Straßen gelaufen. KEINE Frau ohne Blumen in der Hand! In der deutschen Presse fand ich heute online auch Artikel wie: „Wir lieben Floristik!“ Über den unsäglichen ZEIT Artikel „Was will das Weib?“ lasse ich mich lieber nicht aus. Es wird Zeit, keine Zeit mehr zu verschwenden, um die ZEIT zu solchen Themen zu „konsultieren“.
rose  1

Meine Russischlehrerin erzählte mir, dass ansich die russischen Frauen, die am 08.03.1917 zu Tausenden in St. Petersburg gegen Krieg und Hunger protestierten, die eigentlichen Revolutionärinnen des Landes waren.
Der Russische Frauentag, gefeiert am 8. März, hat nichts mehr mit einem Kampf um Gleichberechtigung, Arbeits- und Wahlrechte zu tun.
Der Weltfrauentag wird in Russland seit 1913 gefeiert. Als durch die Oktoberevolution 1917 laut Bolschewisten alle gleichberechtigt waren, „mussten“ die Frauen hier nicht mehr um Rechte aller Art kämpfen. Höre ich die eine oder andere Frau hier argumentieren, empfinden sie diese heute mitunter als Pflichten. rose 3
So entwickelte sich in Russland der urspünglich als Frauen-Kampftag gedachte 8.März zum arbeitsfreien Nationalfeiertag, einer Mischung aus Valentins- und Muttertag. Mit vielen Blumen und Liebeserklärungen stimmt frau sich hier auf den Frühling ein. Überall: In Büros, Schulen, Familien und natürlich auch unter vier Augen. Jungen überraschen ihre Mutter, Oma, Mitschülerin, und Männer ihre Ehefrau, Tochter, Arbeitskolleginnen mit einer Aufmerksamkeit. Blumen, immer nur in ungerader Zahl verschenkt, sind Pflicht. Wer nicht im Fettnapf stehen will, schenkt sie in weiß oder rot. Ansonsten lieben russische Frauen Parfum, Schmuck, Pralinen….. offensichtlich ändert sich daran laut Umfragen der letzten Jahre nichts.
Mastercard hat mal erhoben, was der russsische Mann trotz Finanzkrise so an Geld ausgibt, um die Frauen um sich herum zu beglücken. Der Moskauer zückte 2009 durchschnittlich um die 120 €, der St. Petersburger ungefähr 109 €.

Den Herren in Festanstellung wird hier nahegelegt, bitte für den letzten Arbeitstag vor diesem legendären Frauentag alle Damen in seinem Department zu bedenken. Die Gefahr, ansonsten in Ungnade zu verfallen, scheint groß. 🙂
Ja, in  Moskau erwarten die Damen eine Menge Tand und die Geschäftsleute freuen sich ein Loch in den Bauch und über volle Kassen.
Da dieser Tag in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, wird der arbeitsfreie Tag am Montag dafür spendiert. Hier gibt es keine arbeitsgeberfreundlichen Feiertage. Fällt hier ein Feiertag auf einen Samstag oder einen Sonntag, wird der freie Tag in der folgenden oder in der laufenden Woche gewährt. Tja, so geht das auch. 🙂

rose 4

Was auch immer Ihr feiert oder feiern wollt!

Alles Gute zum 8. März, liebe Frauen!

 

Ein letzter Fund…..

Der ein oder andere Mensch aus meinem Bekanntenkreise könnte das kennen. 🙂

Und passt erschreckend gut zu dem, was ich hier gerade erlebe…. beste Grüße aus Moskau.

Stimmen – Stimmen, die bleiben

Als ich gestern in den Flieger stieg, bekam ich eine FAZ in die Hand gedrückt. Abgedruckt darin: Die Rede der Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Selten hat mich ein so langer Text so gepackt. Innerlich hockte ich in der Veranstaltung und stellte mir vor, dass  Swetlana Alexijewitsch die Rede auf Deutsch hielt, ich eine Stecknadel hätte fallen hören können – wenn dann jemand hätte eine fallen lassen. Richtig genossen habe ich diesen Text – so vieles beschrieben, was mir an Gedanken zu den Menschen durch den Kopf geht, wenn ich sie in Moskau sehe und erlebe. All die Anstrengung, die Lautstärke, die Gastfreundlichkeit, der Hunger, die Gier nach Schein(en), nach Macht, nach Nützlichkeit, nach Freiheit, nach… ach- ich weiß auch nicht. Wie oft habe ich mich schon geärgert, dass es so schwierig ist, diese Sprache zu lernen. Mit den paar Brocken Russisch, die ich kann, lässt sich wenig erfahren.
Es war lange her, dass ich Druckerschwärze  an den Händen genossen habe, dass ich die Seiten aus der Zeitung getrennt, klein zusammengefaltet und in die Hosentasche gesteckt habe. Und noch länger ist es her, dass ich Zeitungsartikel zweimal las – und es vielleicht sogar noch ein drittes Mal tun werde.

warum bin ich in die hölle
Die Friedenspreisrede 2013 hätte ich gern von Swetlana Alexijewitsch selbst gehört.

Gefunden habe ich sie nicht online bei der FAZ…  dafür aber direkt auf der http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/640693/-
„In Dostojewskis „Legende vom Großinquisitor“ wird über die Freiheit gestritten. Darüber, dass der Weg der Freiheit schwer ist, qualvoll und tragisch.
„Warum zum Teufel müssen wir überhaupt erkennen, was gut und böse ist, wenn es uns so teuer zu stehen kommt?“1
Der Mensch muss sich die ganze Zeit entscheiden: Freiheit oder Wohlstand und gutes Leben, Freiheit mit Leiden oder Glück ohne Freiheit. Die meisten Menschen gehen den zweiten Weg.“

„Stimmen … Stimmen … Die Gesichter verschwinden aus meiner Erinnerung, die Stimmen aber bleiben.“

“ Alles wiederholt sich … in Russland … in meinem kleinen Weißrussland gehen Tausende junge Leute erneut auf die Straße. Sitzen im Gefängnis. Und reden über die Freiheit. Vor der Revolution von 1917 schrieb der russische Schriftsteller Alexander Grin: „Die Zukunft ist nicht mehr an ihrem Platz.“ Auch jetzt ist die Zukunft nicht mehr an ihrem Platz … Manchmal frage ich mich, warum ich immer wieder in die Hölle hinabgestiegen bin. Um den Menschen zu finden …“

Ich bin beeindruckt.

Ihre beeindruckende Biographie wie Bibliographie finden sich   HIER

Das hat Kolumbus den Kopf gekostet

peter der erste
Памятник «В ознаменование
300-летия российского флота

 

Ob nun 94, 96 oder 97m hoch – diese Notlösung auf Moskaus Flussinsel hinterm Kreml und gegenüber der Erlöserkirche BLEIBT hässlich. Peter dem 1. wurde damit ein Denkmal gesetzt. In der Stadt, die er nicht mochte, in der er nur ab und zu mal residierte. Den meisten Moskavitern graust vor dieser Statue. Das Monument ist nicht nur auf der Liste der weltweit höchsten Statuen sondern hat es inzwischen auf die der Top Ten hässlichster Denkmäler geschafft.

Sie wurde anlässlich der 300. Geburtstages der Russischen Marine aufgestellt. Wenn sie auch nicht eigens dafür hergestellt wurde. Das zumindest erzählt(e) die Moskauer Bevölkerung, deren Protest gegen Installation nicht erfolgreich war.

„Diese Legende besagt, dass Surab Zereteli, der Gründer des ersten Museums für zeitgenössische Kunst in Russland, den Amerikanern zur 500. Jahrestagsfeier der Entdeckung Amerikas eine Kolumbus Statue schenken wollte. Diese Kolumbus-Statue wollte man aber weder in den USA noch in Spanien noch in einem lateinamerikanischen Land aufstellen.Daraufhin, so die Legende, bekam die Statue auf geheimnisvolle Weise einen neuen Kopf, den des ersten russischen Kaisers nämlich.“ zit nach: Goethe Instituts Urban legends.

Was Moskauer aus Kulturkreisen der Metropole schon unternommen haben, um sich dieser Skulptur zu entledigen, ist mindestens so legendär: mehr dazu bei unserem allseits beliebten wiki….

So oft schon habe ich diese Skulptur kopfschüttelnd hingenommen. Gestern aber wurde ich zum ersten Mal für ihre Geschichte interessiert. Ja, MIR wurde vorgelesen! (Insider). Ich muss mich also nicht schämen, dass ich sie hässlich finde, darf es in Moskau sogar laut sagen.

Sie steht da! Nachwievor! Inzwischen aber fällt eh niemandem mehr auf, dass Reformzar Peter der Erste  in Conquistadorenhosen auf einer spanischen Karavelle steht.  🙂

Bank – Business (1)

bankgeschäfte 1

There will be a new section in this blog.

Called „Bank“

Banks of my world. 🙂

The start: The bank I found in the entry of the icon exhibition at „Ensemble of the Novodevichy Convent“ in Moscow

Feel invited to take a seat on that one.

Imagine what you could see from there.

What do you think while you are sitting there?

Would you mind telling a the story that comes to your mind?

Es wird eine neue Rubrik in diesem Blog geben, mit dem Namen: „Bank“

Banken/Bänke meiner Welt. 🙂

Ich starte mit der Bank, die ich im Eingang der Ikonenausstellung im Neujungfrauen Kloster in Moskau fand.

Fühl Dich eingeladen, dort Platz zu nehmen.

Stelle Dir vor, was Du von dort aus sehen könntest.

Was denkst Du, während Du dort hockst?

Erzähltest Du wohl eine der Geschichten, die Dir derweil in den Sinn kommen?

Danke!

Thanx!

Bunter Platz in Moskau – Hier kriegst du noch Knete dazu! :-)

Auf unserer Flucht vor dem Oktoberfest wählten wir das „Küchenrestaurant“ . Im Dumontreiseführer als ein „Lieblingspaltz“ ausgewiesen, waren wir schon neugierig. Nach vielen Schritten und ratlosem Suchen  steuerten wir irgendwann einen dieser Sicherheitsmenschen an, der dort in dem Areal auf einem Stuhl vor einem kleinen Häuschen saß. Schon als wir auf ihn zukamen, sprang er auf, lachte und fragte direkt, ob wir wohl das „Petrovic“ suchten. Na endlich – aber so versteckt, wie es liegt, wunderte mich nicht mal, wenn Einheimische es nicht fänden.

Leider gab es für uns keinen Platz. Schade, drin schien alles auf einer zwanziger Jahre Party ausgerchtet zu sein. Für einen Samstag Abend hätten wir an das Platzproblem auch denken und zuvor anrufen können. Etwas schweirig wäre es mit der Verständigung geworden  :-).

Uns wäre aber auch das Restaurant  des Tages entgangen, Für mich DIE Entdeckung in Moskau.

wiwahupilz
🙂 Auf Pilze stand Norbert schon immer 🙂

Da der letzte freie Tisch erst ab 9:00 Uhr reserviert war, konnten wir ganz gemütlich (und lecker)  essen und trinken. Die Wartezeit  verkürzten wir uns mit Kneten.

schwarz rot gold
Knete für alle 🙂
clara und nobert on tour
Clara + Norbert on tour
knetenlampe
Inspirierende Küchenlanpe

 

 

 

 

 

 

Wir hatten viel Spaß. wenn auch der Giraffenkopf wieder von der Wand gefallen ist – und vor allem: spurlos verschwunden  🙂

didu2
Logenplatz für Knete

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

didu
Mona Lisa im DIDU

 http://www.cafe-didu.ru/

Die Werbung sagt: Es gibt Leitern .  🙂

Sie haben sehr gelacht, als sie sahen, dass ich auch ohne Leiter unsere Kunstwerke mal eben in der vierten Reihe plazierte  🙂

 

Gerne wieder!

 

 

 

 

 

Days and Nights

Arstidir 2013 oyten

http://www.arstidir.com/

Erlösung – vom anderen Ufer…

moskau erlöst

Machtgebärde oder Dankbarkeit?

Ein Symbol für das Verhältnis von Kirche in Staat in Russland

Mehr dazu bei wikipedia

Christ Erlöser Kathedrale

 

Django in Moskau

Django traf (m) ich in Moskau. Jamie Fox sprach sogar Englisch.  Wenn mir auch sein Slang zu schaffen machte.  Christoph Waltz hingegen artikulierte sein Englisch verständlich – für jeden Deutschen, der akzentfreies Amerikanisch liebt. Ich habe Glück – oder sollte ich sagen, ich bin genau zur rechten Zeit hier in Moskau eingetrudelt?  Genau in dieser Woche läuft hier das Music- Filmfestival VOL 1 . Der als Kino genutzte Saal ist riesig, erinnert mich an eine Konzertlocation, Theaterbühne, etc. Gut für die Leute, die hier „Metropolitan Opera Live in HD“ sehen. Und wir mitten drin.

Nach über einer Stunde Anreise mit Bus, Metro und zu Fuß nur 10 Minuten Vorspann – und schon fuhr Christoph Waltz als ..naja, sagen wir mal… Zahnarzt… vor, um Django („The D is solid“) zu ergaunern – und als Kopfgeldjäger gemeinsam mit ihm in das Abenteuer zu starten.

Dieser Film..!!! Ich konnte zwei Tage gar nichts dazu sagen. Ich bin begeistert, angetan, amüsiert. Als ich das Kino verließ, zischte ich so vor mich hin: Das waren die kurzweiligsten, intelligentesten, amüsantesten drei Stunden Kino am Stück, ever seen.

Da Filmemacher es gerade modern finden, dreistündige Filme in die Kinos zu bringen, war ich erst mal skeptisch. Cloudatlas war mir zwei Stunden zu lang ( m.E. hätten die ersten zwei Stunden ohne Weiteres in 10 Minuten erzählt werden), Hobbit war ebenso gestreckt –  zugunsten der Kinobetreiber und deren Umsatz an Getränken und Popkorn.

In dem Film „Django Unchained“  hatte ich nicht einmal das Bedürfnis, irgendetwas zu essen oder zu trinken. Sachliche Lobhudeleien und Kritiken gibt`s reichlich im Netz. Ich wollte nur mal kundtun, dass mir Christoph Waltz in den letzten Szenen gefehlt und der Begriff „Blutbad“ eine völlig andere Bedeutung bekommen hat.   🙂 Ich muss heute noch schmunzeln, wenn ich an den wippenden Zahn auf  dem Kutschwagen denke.

Wer ihn noch nicht gesehen hat: Unbedingt!

„You had my curiosity. Now you have my attention!“

„Die Beste Stadt der Erde“ – Moskau hat(te) Geburtstag

Der Himmel zeigte lediglich weiße Wattewolken. Die Russischlehrerin arbeitete sogar am Samstag – ich versuchte ihr zu folgen. In der Zeit außerhalb des Landes hatte ich nicht die Muße, mich mit den aufgetragenen Übuungen zu befassen. Heute ärgert mich das natürlich. Wenn das auch wenig Sinn hat. Das Ärgern.  Inzwischen sind auch meine Sachen an der Adresse angekommen, unter der ich die Wochen hier weilen werde. Befremdlich fand ich es schon, dass mein Koffer drei Tage benötigte, um bei mir zu landen. Froh bin ich, dass er überhaupt hier ist. In eine große Plastiktüte gehüllt und versiegelt – nachdem er vom Zoll geöffnet worden war. Woran ich das erkannt habe? Er war nicht wieder ordnungsgemäß verschlossen. Vorbei.Vergangenheit.Ich hatte mich auf Festivitäten gefreut. Der Akku der Kamera war geladen, der verletzte Fuß mit einer Bandage geschützt. Erste Verabredungen  getroffen. Das Russland Journal half mit Ankündigungen:

Moskau: Tag der Stadt

Geburtstag der russischen Hauptstadt
2012 wird Moskau 865 Jahre alt

Wappen von Moskau
Das Wappen von Moskau

Jedes Jahr am ersten September-Wochenende feiert die Hauptstadt von Russland ihren Geburtstag. Die Feierlichkeiten beginnen schon einige Tage vorher bzw. dauern länger als nur ein Wochenende. Vor allem aber am Samstag und Sonntag finden in Moskau und Umgebung zahlreiche Events statt: Konzerte, Festivals, Sport-, Kultur- und Konditor-Wettbewerbe, Straßenfeste, Ausstellungen, etc. Das Zentrum von Moskau wird fast komplett für den Verkehr gesperrt. Sogar das gute Wetter ist garantiert, denn die Wolken werden von einem speziellen Dienst vertrieben.

Im Jahr 2012 lautet das Motto der Feierlichkeiten „Die Beste Stadt der Erde“ (russisch: „Лучший город Земли“). Dies ist ein Zitat aus dem Lied des bekannten sowjetischen Sängers Muslim Magomajew.

Die offizielle Eröffnung der Moskauer Geburtstagsparty findet am 1. September um 12 Uhr Moskauer Zeit auf dem…mehr darüber

Ein paar viele Stunden später:

Wir haben es versucht. Wirklich. Wir waren zwar gewarnt, aber wir haben dem Fest oder besser der Feststimmung eine Chance eingeräumt. Die Stadt schien nicht für den Verkehr sondern für die Menschen gesperrt. Wo immer wir in der Stadt hinwollten: Wir wurden gecheckt. Wie am Flughafen. Man habe Angst vor Trerroristen, sagte man mir. Aha.

Von den Wettkämpfen um den Sieg der schnellsten Kellner oder der schnellsten Milizen, von Folklore und Malern – davon habe ich heute wenig gesehen und gehört.

Gibt es die auch in ihrer Größe?
Gibt es die auch in ihrer Größe?

Eine Frau, mit viel zu hohen Hacken bewaffnet und einem Lippenstift, der zum Mikrofon passend gewählt und aufgetragen war,

Designfrage?

schrebbelte auf der Gitarre wie ich nach den ersten drei Gitarrenstunden – und als sie die Stimme noch anhob – musste ich flüchten. Auf den Boulevard der Künste: Dort gab es ein paar Flachbildschirme, einen Reklamestand für Deutschlandreisen, ein paar Essstände und viele Luftballons. Die beste Stadt der Welt…  ich sage mal  „die am besten gesichertste Stadt der Welt heute.“ Nicht einmal den üblichen Tand zu viel zu hohen Preisen gab es rund um den Roten Platz. Den zu betreten war nur mit einem bereits im Voraus erstandenem Ticket für umgerechnet 75 Euro möglich. Militärparade. Aha.

Die Metro war auch nur über Umwege erreichbar.  Immer links gehen, bitte. Das wurde durch den Gebrauch von Megaphonen einmal die Minute klar gestellt. Irgendwann kamen wir hin.

Schach Zielgruppe 5 - 100
Schach Zielgruppe 5 – 100

Die Schachmeisterschaften haben mir gut gefallen. Zielgruppe 5 – 100. Das scheint ungefährlich zu sein – so wie all das Selbstgenähte und Gebastelte, was sich dann noch entlang der Parkwege anpreisen ließ.

 

 

 

Diesen Tag werde ich wohl nicht so schnell vergessen. Weiß allerdings noch nicht, was mich am meisten beeindruckt hat.

Vielleicht , dass Käthe Lachmanns Buch in einem Moskauer Buchladen zu finden ist.

Lachmann in Moskau
Lachmann in Moskau

 

 

 

 

 

 

 

Dass es mobile Klos mit Russendesign gibt:

Rot Gold für das Nötigste
Rot Gold für das Nötigste

 

 

 

 

 

 

 

Oder dass die Verpackung des dazu gehörigen Schmirgelpapiers mit Giraffen geschmückt ist. 🙂

Schmiergelpapier
Schmirgelpapier

 

 

„Frauenhandel“ in Russland 2012 :-)

Traumfrau für umgerechnet 5 €
 „Meine Traumfrau“  für umgerechnet 5 €

 

Heinz Franz kann es! 🙂

Nur wo Traumfrau drauf steht, ist auch Traumfrau drin?

Macht Liebfraumilch Frauen lieb?

Kann Mensch sich damit (was) schön trinken?

Ich habe mich mit dem Abbild (der Flasche) be – und vergnügt.

Das konnte ich Euch nicht vorenthalten!

 

 

Katharina die Große – Zerstörerische Spiele mit der Macht

Um  sich die Geschichte des Zarizyno Parks und des darin befindlichen Schlosses auf der Zunge zergehen zu lassen, habe ich  für Germanys next Kabinettsküche neues Geschirr mitgebracht. Just aus dem Museum dieses Schlosses.

Den Kaffee dazu müsst Ihr bitte  rösten/mahlen/ kochen.

Wir treffen uns am Kaffeetisch – vielleicht sogar im Küchengarten?

Ich fand sie im 2007 restaurierten Schloss im Zarizyno-Park.

Zarizyno Park Moskau
Zarizyno Park Moskau

Zarizyno-Park

Der Zarizyno-Schlosspark (russisch Цари́цыно) befindet sich im gleichnamigen Stadtteil im Südlichen Verwaltungsbezirk der russischen Hauptstadt Moskau, etwa 18 km vom Stadtzentrum entfernt.

Das Gelände wurde 1712 noch unter seinem ursprünglichen Namen „Tschornaja Grjas“ (Schwarzer Schlamm) von Peter I. dem Großen dem moldauischen Prinzen D. K. Kantemir geschenkt, dessen Sohn A. D. Kantemir, verkaufte das Landgut 1775 an Katharina die Große, die das Gebiet in Zarizyno („Ort der Zarin“) umbenennen ließ, um dort einen Landsitz vor den Toren Moskaus zu errichten. was dann geschah: …weiterlesen

Auf einen ausgiebigen Plausch am Kaffeetisch….

Ist das Kunst, oder kann das weg?

Moskau – Erste Feiertagsimpressionen

Der Mai ist voller Feiertage hier in Russland.

Der Rote Platz war zu fotografenschöner Stunde am Nachmittag gesperrt. Wir hätten zu gern gesehen, wie sie den 1.Mai begehen. Zu spät waren wir für die Feierlichkeiten. Aber da haben sie auch nicht stattgefunden. Dort bereiten sie schon den 9.Mai vor.

rund um den Roten Platz am 1.Mai ©Ulla Keienburg 2012

Gearbeitet wurde überall.

auf`s Dach gestiegen ©Ulla Keienburg 2012

Touristen im Wind

Fotosession: Das Hobby der Moskaviter :-) ©Ulla Keienburg 2012
Fotosession: Das Hobby der Moskaviter 🙂 ©Ulla Keienburg 2012

Parademuster

Vorbereitungen auf den 9. Mai ©Ulla Keienburg 2012

Sensationen

Und ER spielt auch - leider erst, wenn ich schon wieder weg bin :-(
Und ER spielt auch - leider erst, wenn ich schon wieder weg bin 😦
©Ulla Keienburg 2012

Und noch ein Suchbild: WO ist das aufgenommen? 🙂

Wo? ©Ulla Keienburg 2012
Wo? ©Ulla Keienburg 2012

Labels – Another life another me

Heute erreichte mich dieses Bild mit dem Kommentar:

„Ich dachte, das interessiert die Ulla!“ 🙂

Was mich unter dieser URL erwartete, hat mich sehr berührt.

Wenn Ihr Euch die  Zeit nehmen mögt…

Deeply impressed by this documentary: „Labels“

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„Labels“ was produced by the Art Video Studio in the framework of the project „Mobilizing the Disability Community to Speak out for the Rights of Persons with Mental Disabilities,“ implemented by the Russian Disability NGO Perspektiva, with support from the Open Society Institute. Financial support to produce, translate and subtitle the film was also provided by the UN Russia office. „Labels“ premiered in Moscow on October 18 to a crowd of nearly 600 people. It will also be screened in Moscow in November and December, 2011, at two prestigious documentary film festivals.

„Labels“ is a film about people who are on the edge of the Universe — persons with mental disabilities, who are ignored, insulted and even feared by many. Through poetry and the words of family members, viewers are drawn into the rich world of four individuals with disabilities and their families.

Viewers learn about the struggle of these families to enrich the lives of their children who have been rejected by the rest of the community. Most importantly, viewers learn about four individuals and their amazing abilities and desire to belong. Finally, this film presents us with a different way to look at people with mental disabilities that is unbiased and free from stereotypes and labels.

Some feedback after the premiere:
„The film lasted only 20 minutes, but I felt like I had spent a lifetime with its main characters. Films like this can move people to take action.“
„The authors managed to make a film that you want to watch over and over and show your friends, family and, most importantly, children. It’s amazingly optimistic.“
„I was so surprised by this film. There was no pity in it. Those last comments about the meaning of life left such an impression on me. Everyone will learn from and love this film.“

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Ich bin sehr froh, dass mein Sohn hier in Deutschland lebt. Immer wieder! Danke an alle, die daran mitwirken, dass er so eigenständig sein kann.

Tiefer Respekt und höchste Achtung für jeden Beteiligten an diesem Werk.

Bin gespannt auf Eure Reaktionen.

Der Fotograf des Fotos oben weiß auf jeden Fall, wie er mich „treffen“ kann. Danke, Henning!  .-)