#Wohnzimmerspende 2020

https://www.wohnzimmerspende.de/

In diesem Jahr habe ich meine ehrenamtliche Aktivität mal um etwas Neues erweitert. Ich habe Kollegen aus dem Stiftungssektor dabei geholfen, die #Wohnzimmerspende zu starten und habe gerne an vielen der Zoomveranstaltungen teilgenommen. Ich bin Menschen begegnet, die ich anders nie kennengelernt hätte. Und es fühlte sich äußerst ermächtigend, nützlich und erbaulich an. Für mich jedenfalls.
Mitten im ersten Lockdown startete die erste #Wohnzimmerspende. Und nun sind wir mitten im zweiten Lockdown und diese kreative Form des #givingcircle gipfelt für 2020 im #GivingTuesday 1. Dez. um 20:15 Uhr.

Viele Erfahrungen gesammelt haben wir. Michael Alberg-Seberich und Felix Dresewski haben mit viel Leidenschaft das Format ausgerichtet, optimiert und variiert. Organisationen, Institutionen ausgesucht und Räume geschaffen, in denen diese auf eine Weise Gehör gefunden haben wie sonst nirgends. Viel Geld ist zusammengekommen und verteilt worden, so viele Geister mit dieser Idee infiziert und zur Eigeninitiative eingeladen. Das wirksamste und gleichzeitig geselligste Spendenformat, was mir bis dato untergekommen ist. Fühlt Euch eingeladen, an diesem #givingtuesday teilzuhaben, teilzunehmen. Nichts muss, alles kann. Einmal noch in 2020. 🙂

Es ist viel entstanden seit der ersten Wohnzimmerspende: Jetzt könnt Ihr sogar schon auswählen, in welchem Wohnzimmer Ihr gerne etwas fändet oder geben wollt.

See you!!

Giving Tuesday am 1. Dezember 2020

Am 1. Dezember 2020 – dem weltweiten Aktionstag für Spenden und Solidarität #GivingTuesday – finden mehrere Online-Spendenaktionen statt, die von der Wohnzimmerspende inspiriert wurden:

19:30 Uhr: Anmeldung zum Wohnzimmerkonzert mit Spenden von Coach, TD Plattform und In-Haus.

20:00 Uhr: Wohnzimmerspende der Bürgerstiftung Bonn.

20:15 Uhr: Wohnzimmerspende von Lilian & André Engelmann in Eberwalde.

20:15 Uhr: Wohnzimmerspende vom Rotaryclubs Bielefeld-Sparrenburg (Andrea Frank) in Bielefeld.

20:15 Uhr: Wohnzimmerspende von Sarah Winkler in Berlin.

20:15 Uhr: 8. Wohnzimmerspende von Michael Alberg-Seberich und Felix Dresewski.

20:15 Uhr: Anmeldung zur Wohnzimmerreise mit Spenden von Help – Hilfe zur Selbsthilfe.

20:15 Uhr: Anmeldung zum Online-Spendenabend von wellcome – das Sozialunternehmen für Familien.

20:15 Uhr: Anmeldung zum Online-Spendenabend des ASB Hessen.

21:30 Uhr (20:30 englischer Zeit): Virtuelles englischsprachiges Event „Living Room Giving: Support from your sofa. Do good together.“

Passion

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„Jeder Mensch, der sich für etwas engagiert, hat eine bessere Lebensqualität als andere, die nur so dahinvegetieren.“
Bruno Kreisky

300 Stufen / 300 steps

Was wäre, wenn Ihr jeden Tag 300 unbefestigte Stufen ohne Geländer,  dafür aber im Wald, bei jedem Wetter zu Eurer Wohnung hinaufsteigen und ebenso viele Stufen wieder heruntersteigen müsstet, um zur Schule gehen zu können, Euch mit Familie und Freunden treffen zu können, um Eurer Arbeit nachzugehen?  made on august

Erschöpfend? Allein die Vorstellung?  Ich habe mich erschrocken, als ich hörte, dass Nzinga mit ihrem schmerzenden Bein jeden Tag diese Prozedur absolviert. Die Schmerzen, die ihr der Knochentumor an ihrem Oberschenkel inzwischen verursacht, werden täglich chlimmer.

Gerade gestern habe ich, um wenigstens mal eine Vorstellung davon zu bekommen, den Turm der Andreaskirche in Hildesheim erklommen . 364 Stufen aufwärts – und dann wieder 364 Stufen abwärts, Gut, ich bin nicht mehr 20, und es gibt dort Geländer und alles ist befestigt.

364 stufenBei Stufe 200 aber, und mir war – gelinde gesagt – nicht mehr wohl in dem Moment, habe ich gedacht: Wenn du diese letzten 164 auch noch schaffst, dann schaffen wir das auch mit dem Geld für Nzingas OP! Ich habe mich zwar gequält, aber das „Ziel“ hat mir geholfen! Nzinga muss einfach ihr Bein behalten!  Und das kann sie dann! Und muss nicht mehr unter Schmerzen diese vielen Stufen klettern.

In Hamburg ist alles organisiert. Der Chirurg verzichtet auf sein Honorar, die Klinik ist vorbereitet. Die Familie ist gefunden, bei der Nzingas Mutter für die Zeit leben wird, in der ihre Tochter im Krankenhaus weilen wird. Die Hamburger mit Herz e.V. registrieren bereits die ersten 5543 € in Deutschland auf dem Spendenkonto. Mit Hilfe von vielen Freunden, Teilern, 124 Spendern bisher, Ideengebern und Multiplikatoren sind sie zusammen gekommen. Bitte weiter so!

In Trinidad laufen die Vorbreitungen für die Alive in Yellow – Fund Raiser for Osteosarcoma Surgery in Germany auf Hochtouren. 10659319_10154799870710595_85039112515462786_n

Am 1.November wird es die Party geben, die Teile des Geldes für Nzingas beinerhaltende OP einbringt.

Morgen werden die auf Englisch verfassten Kostenvoranschläge an das Ministry of Health in Trinidad gehen – in der stillen Hoffnung, dass sie Geld dazu geben. Denn: die Amputation hätten sie auch bezahlt. Wir werden sehen. Auch da mahlen die Mühlen langsam. Langsamer, als wir es gerade gebrauchen können.

Täglich schreibe ich mit Nzinga – sie bereitet sich gerade auf ihre Klausuren vorbei. Sie wird sie früher schreiben als ihre Mitschüler, da die Prüfungen genau für die Zeit angesetzt sind, die sie in Deutschland sein wird. Es ist mühselig für sie, aber sie ist voller Hoffnung!

Täglich auch schicken Akilah und ich uns Grüße und halten uns gegenseitig auf dem Laufenden. Nachts konferiere ich mit den möglichen Spendern aus Übersee. Die ersten Spender aus Amerika  haben shcon die Chance genutzt, die betterplace bietet- nämlich dsa Konto von jedem Land der Welt aus nutzen zu können. Wir wissen zwar nicht, von wem genau sie sind – es sei denn, die Menschen haben es in den Kommentar geschrieben – oder es uns persönlich erzählt.

Betterplace.org hat neben der Sicherheit eben auch den Vorteil, dass Menschen sich nicht outen müssen, wenn sie spenden.

Ich habe wieder neu gelernt, dass Menschen auch NICHT darüber reden möchten, wenn sie Geld spenden. Auch um sich davor zu schützen, mit weiteren Anfragen bombadiert zu werden. Sollte also jemand hadern: Eine Spende ist immer dann anonym, wenn ich kein eigenes Konto bei betterplace.org führe und/oder als Gast auf der Plattform unterwegs bin.

Ich danke schon mal den 92 DirektspenderInnen, den 32 #OLCh – What do you not need today! – SpenderInnen – nicht nur für das Geld sondern auch für die schönen Geschichten, was man (sich) so sparen kann – um den Gegenwert zu spenden.

Ich habe schon viel gelacht!  „Schatz, heut gibts nur Stulle!“ war der #OLCh der ersten Woche. 🙂

So hoffe ich, dass Ihr gemeinsam mit mir beim Erklimmen der 300 Stufen Nzinga Geländer, Befestigung und Begleitung sein könnt.  Ich DANKE Euch!

Auf der Spendentreppe haben wir jetzt 63 Stufen erreicht.

Direktspende für NZingas OP:                                  www.betterplace.org/p22754

WHat do you not need today – #OLCH : https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/olc

Feel free to share this!     Gerne könnt Ihr das teilen, rebloggen, weitersenden! Danke!

Die Krankheit ist Challenge genug! #ALS

In den letzten zwei Jahren sind vier mir bekannte Menschen an ALS gestorben. Bei Debbie dauerte es vier Jahre von der Diagnose bis zum Tod. Bei Frank und den beiden anderen hatte es die Krankheit besonders eilig.

beginning new hope
Für Debbie und Frank

ALS ist unheilbar. Niemand kann sagen: So, jetzt machen wir mal Chemo oder operieren, bestrahlen oder medikamentieren.  Da sagt einem der Arzt nur: „Es tut mir leid!“

Um die Nöte aller Beteiligten zu lindern, braucht es wohl noch eine Menge Ideen – und Geld, um sie zu finden. Damit Diagnostik und Therapie in Deutschland vorangetrieben, die Kenntnisse um die Symptome verbreitet werden können, habe ich an die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. gespendet.
Es muss kein Wasser im Agregatzustand Eis (mehr) über jemandem ausgeschüttet werden. Anstelle dessen lässt sich auch direkt die Überweisung tätigen. An wen auch immer – Bedarfe gibt es wohl genug.

ALS kann jeden treffen.

Danke an die 3 Liköre aus Köln.

Beliya und der „Internationale Mädchentag“

http://www.beliya.de/blog.html

Beliya schreibt:

„Am 11. Oktober ist Weltmädchentag. Mädchen haben es in Entwicklungsländern doppelt schwer, z.B. schicken Eltern dort eher ihre Söhne zur Schule. Somit haben viele Mädchen nicht die gleichen Chancen auf Bildung. Aus diesem Grund unterstützen wir bis einschließlich Sonntag, den 13. Oktober nur Mädchen und verdoppeln alle Spenden!

Damit das Helfen noch leichter fällt, gibt es im Aktionszeitraum (11.10-13.10.2013) alle SMILE Clutches für 49€ statt für 59€/69€ in unserem Onlineshop!“