Human needs

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„And it’s a human need to be told stories. The more we’re governed by idiots and have no control over our destinies, the more we need to tell stories to each other about who we are, why we are, where we came from, and what might be possible.“

— Alan Rickman

 

Bank (32) – Imagine

Mit dieser Bank eröffne ich den Reigen der „Gastbänke“ oder „Geschenkbänke“ oder wie immer ich das mal nennen werde. Habt Ihr eine Idee?

With this bench I start a series of „guestbenches“ „present benches“ in my blog. Maybe I´ll find another name or it. Any idea?

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Danke an (c) Katrin Brunsch, Weimar

Katrin versprach mir, dass, sollte ich sie das nächste Mal in Weimar besuchen, sie mich genau zu dieser Bank führen werde.
Katrin promised to bring me to this bench when I will be with her the next time in Weimar.

Wer gerne mit einer Bank Teil dieses Blogs werden mag oder möchte, sende mir einfach ein Bild von einer solchen. Vielleicht gibt es eine persönliche Geschichte dazu oder eine Assoziation – über die freue ich mich. Ob als Postkarte oder Post bei fb, ob per Mail oder Brief. 🙂 Ich kombiniere sie dann mit einem Text oder mit einer Musik.
Überrascht mich! Lasst Euch überraschen! Und Danke!

If you want to be part of the blog with a bench: Send me a picture via email, post on fb or snailmail, letter or postcard – maybe there is a personal story. After receiving I will combine it with text or music.
Suprise me! Let me surprise you! Thank you!

Wenn die Sonne scheint…

… zeigen die Deutschen ihr wahres Gesicht! 🙂

Liegenreservierer
Liegenreservierer

Muss ich dazu was sagen? 🙂

„Was machst Du eigentlich?“ …..:-)

Als ich diese Frage las, hörte ich umgehend meine Mutter fragen, die lieben Verwandten auf dem Familienfest, die Menschen, in deren Erfahrungswelt nur eine Ausbildung und ein Arbeitgeber vorkommen.  Noch bevor ich lesen konnte,  was sich hinter dieser „Headline“ verbirgt, hatten sich alle im Archiv vorhandenen Kopfkinofilme auf einmal eingeschaltet. Na, Prost.

Mit diesen schwemmte sich auch mein Bedürfnis, mich jährlich mit der Darstellung meines Business Profils (und natürlich dessen Inhalt) „reflektieren“ zu lassen, früher als sonst an die Oberfläche. Offensichtlich war der „Frühjahrsputz“ in Sachen „Interna“ schon mit Abklingen der Minustemperaturen an der Reihe.   Ah, ein Workshop! – Storytelling! Ich selbst der Held meiner Geschichte? Coaching? JA, warum nicht? 50 Euro.  Noch besser! Kreativgesellschaft Hamburg? Oh, die  bieten auch eine kostenfreie Einzelberatung an. Und bis der Workshop kommt, waren ja noch zwei Wochen Zeit.

Und sie hatten einen solchen Termin für mich. Naja….. ich bin zwar NICHT in deren Sinne kreativ –  resp. nicht im Sinne der EU Richtlinien kreativ, und deshalb  sind auch meine Projekte NICHT förderungswürdig – schließlich „finanzieren wir nicht die Selbstverwirklichung Einzelner“….  ach lassen wir das.

Der Workshop im Auftrag der Kreativgesellschaft verlief dann, den beiden Referenten sei es gelobt, getrommelt und gepfiffen, anders.

Storytelling ist das moderne Wort für „Geschichten erzählen“. In den Anfangszeiten meiner Tätigkeit als Journalistin hat man mir eingetrichtert: Finde die Antworten auf zwei Fragen: „WER will das wissen?“  und „WO oder WAS ist die Geschichte?“  Vor fünf Jahren habe ich einen Workshop „Storytelling für  Wissenschaftsendungen TV“ mitgemacht. Heldenreise ist also kein Fremdwort mehr.

Mal schauen, was es mit dem Storytelling 2012 auf sich hat.

Maike Gosch

Maike Gosch und Christian Riedel  

Christian Riedel

waren mir ein Begriff – Maike IST Storytellerin -und Christian agiert seit Neuestem mit Valentin Heyde als „Three-headed Monkeys“.  Ich weiß nicht, woher ich es nahm:  Aber die Zwei hatten schon vor Beginn mein Vertrauen. 🙂

Mein schlimmste Befürchtung: Zwischen lauter Existenzgründern zu hocken, die zu Beginn meines beruflichen Werdegangs noch nicht oder gerade mal geboren waren. Da kann sich eine Woche zwischen Anmeldung und Stattfinden als echte Scenariokonferenz im eigenen Kopf erweisen.

Es trafen aufeinander: 12 Menschen,  darunter einige Babyboomer :-), mit beeindruckenden Biografien, die  (in sich) eine Antwort finden wollten auf die ihnen häufig gestellte Frage: „Was machst Du eigentlich?“

The Clue:  Jede ist die Heldin ihrer eigenen Geschichte. Und diese Geschichte ist es, die den Wert dessen ausmacht, was wir anbieten. Wir lernen, unsere Ambivalenzen zu nutzen – und gewinnen SO das Vertrauen unserer Kunden – und nicht, wie weit verbreitet, indem wir unsere eigene Geschichte verdrängen und damit die Furcht vor derselben hervorquetschen wie das Eibrötchen die Mayonaise.

Ich danke noch mal an dieser Stelle für den tiefen Blick ins Glas unserer eigenen Geschichte. – Und erinnere mich  mal wieder an:  „Dass ich mich habe, darauf wäre ich nicht gekommen!“ So titelte ich 1992/93 meine Graduierungsarbeit als (damals durfte ich mich noch so nennen) „Päd. Psychotherapeutin“. Heute nennen wir uns Counselor grad. Die Diplom- Psychologen und Ärzte haben sich den Bereich „Psychotherapie“ in der Heilkunde 1999  qua Gesetz (für sich) zu sichern gewusst.

Was mir niemand nehmen kann: Mein Handwerkszeug!!! Und das nutzt mir als Counselor in Beratung, als Journalistin, Coach, Fotografin und Erwachsenenbildnerin ebenso viel. Vielleicht sogar mehr!  .-)

Hätte die Frage gelautet: „Was hast Du eigentlich?“  Wäre mir vielleicht eher die Antwort eingefallen: MICH!  🙂

Ich fühle mich gut aufgerüstet durch den Workshop. Neues Handwerkszeug! Feinjustierung! Uns das mal wieder mit Spaß!

In any case: I know how to make (me) a picture telling a story!  🙂

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