Bank (32) (9) – Draw the Line

Hej, Hej…. Da werden die Titel gleich mitgeliefert! Ich hätte es mir auch denken können. 🙂 Kenne ich doch Kathrin nicht anders als vorwiegend „schräg“ denkend, verbindend, transferleistend. So viele Ideen wie sie muss Mensch erst mal haben. Auch zu ihr fällt mir das Zitat von Herta Müller ein: „Ich habe mir nie vorgenommen, zu schreiben. Ich habe damit angefangen, als ich mir nicht anders zu helfen wusste.“  Zumindest mir tief aus der Seele gesprochen.

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Muschelbank

Die Muschelbank erinnert mich an die Ufer eines Flusses,  auf dem ich bald bis in den Süden der Ukraine reisen darf. An einem solchen Platz möchte ich mich niederlassen, um enTlich 🙂 das Buch „Lepleja“ von ihr zu lesen.  „Eine existenzphilosophische Phantastik. Ein rund 600 Seiten starker Science Fiction Roman. Eine universelle Liebesgeschichte. Der Ort, an dem das entsteht, was wir »Jetzt« nennen.“ Ich laufe also Gefahr, dass gegen Ende der Lektüre nur ein Zettel da liegt, auf dem steht: „Bank“. Wenn ich dann von dem kippe, falle ich nicht so tief! 🙂

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Samenbank

Als ich „Samenbank“ las, hatte ich keine Lust, mich hinzusetzen. Doch musste ich sofort an unsere unendlich erholsam bösen Threads denken, mit denen wir uns das eine oder andere auf der Seele Liegende von derselben phantasieren und schimpfen. Danke an Kathrin dafür .:-)

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Sandbank

Ganz versöhnlich stimmt mich, wenn ich Kathrin lausche. Singend, musizierend, von Klaus P. Rausch begleitet oder produziert. Dann wünschte ich mir, diese Bank stünde unter der Brücke! Unter der Brücke, unter der sie mit ihrer Zaubertinte eine Linie zieht oder ziehen lässt…. zwischen … ja, zwischen was eigentlich?????  Nein, das Universum kann es nicht sein. Dessen Bestandteil ist sie – nachweislich.

„Der Augenblick ist flüchtig, doch…. verknüpft mit einem Song wird er unsterblich.“

Den Text des Stückes konnte ich nicht genau ent“ziffern“: Ein kurzes Telefonat reichte! Doch werde ich mein Rätseln nicht entfernen! Fündig werden andere dann hier:

 

Was ich auch erst erfahren habe, nachdem ich das hier alles so „zusammen“ brachte: Das Album ist tatsächlich Teil des Buches!  Treffer! Freu!

 

Einladung:   Wer auch seine oder ihre Bank hier sehen möchte… siehe Bank (32)- Imagine

Erkennst du die Spinne, wenn du sie siehst?

Schon vor drei Jahren geschrieben…… und sie bleibt gültig , die Idee von der „neurotischen Kompatibilität “ im Machtkampf um die Position(ierung) von Schuld(igen). Danke noch mal an Dich, Kathrin! 🙂

Avatar von 11Kathrin Elfman

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von Kathrin Elfman

Eine große giftige Spinne kommt an den Fluss. Dort sitzt ein Fischotter in der Sonne und putzt sich das Fell.

Spinne: »Hallo lieber Otter, bitte lass mich auf deinen Rücken krabbeln und nimm mich mit zum anderen Ufer!«
Otter: »Nein.«
Spinne: »Warum nicht?«
Otter: »Ich mag keine Spinnen. Ihr seid hässlich, boshaft und euer Gift ist tödlich. Hau ab, du nervst.«
Spinne: »Bitte, liebster Otter, ich brauche doch deine Hilfe! Wenn du mich nicht mitnimmst, wird mich gleich der nächstbeste Vogel fressen, dem schmeckt mein Gift nur zu gut! Dort drüben ist Gebüsch, da kann ich mich verstecken.«
Otter: »Pffffh, und? Ist doch nicht mein Problem.«
Spinne: »Ich mach mich auch gaaaaanz leicht. Du wirst gar nicht spüren, dass ich da bin, versprochen.«
Otter: »Und woher weiß ich, dass du mich nicht beißt und mit deinem Gift tötest?«
Spinne: »Warum sollte ich dir so etwas Grausames antun?«

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