Die Freiheiten der Frauen

freiheit So viel wird in den letzten Monaten über Freiheit gesprochen. Selten wird definiert, was Freiheit in einer Welt wie der unseren eigentlich bedeutet.

„Frauen schulden keiner einzigen Religion auch nur einen Impuls der Freiheit.“ resümmierte die Pionierin der US-amerikanischen Frauenrechtsbewegung, Susan Brownell Anthony, schon im 19. Jahrhundert:

Wikipedia weiß mehr über diese unnachgiebige und kampfesmutige Frau:

Susan Brownell Anthony (* 15. Februar 1820 in South Adams, Massachusetts; † 13. März 1906 in Rochester, New York) war eine Pionierin der US-amerikanischen Frauenrechtsbewegung. Sie wurde „Napoleon der Frauenbewegung“ genannt. Sie war die erste Frau, die bei einer Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten als Wählerin registriert wurde und ihre Stimme bei der Wahl von 1872 abgab. Sie wurde deswegen im Juni 1873 wegen unrechtmäßiger Wahlbeeinflussung in einem Aufsehen erregenden Prozess verurteilt.
Cleveland Anthony umbrella
von Bartholomew, Charles Lewis [Public domain], via Wikimedia Commons

Sie blieb dran – bis an ihr Lebensende – auch wenn sie die Einführung des Frauenwahlrechts nicht mehr erlebte. Ich hätte es ihr gegönnt.

~ von ullakeienburg - 21. Juli 2013.

5 Antworten to “Die Freiheiten der Frauen”

  1. Hat dies auf Ulla Keienburg s Blog rebloggt und kommentierte:

    Bin gerade so nah an ihrem Geburtsort…

  2. Was Freiheit ist? Sagen wir es mit ROSA LUXEMBURG:
    „Freiheit ist immer Freiheit des Andersdenkenden.“

    • Rosa Luxemburg regiert uns aber gerade nicht. Und jetzt? Was gilt HEUTE, JETZT, HIER für Anders- (als wer?) Denkende?

      • ich hab das Gefühl, die Freiheit, die heute von denjenigen gemeint ist, die Macht ausüben (und das sind bloss ganz unter ferner liefen die, die sich gerade als ‚unsere‘ Regierung ausgeben – auch wenn sie aus Mächtchen-Erhaltungsgünden genau diesem Freiheitsbegriff folgen, wie die Lemminge) heisst ganz schlicht: Wir (ich sach jetzt mal sehr platt ‚die Wirtschaft/die Finanzindustrie‘) haben die Freiheit des Stärkeren, wir brauchen keine Rücksicht nehmen, wir setzen die Regeln und die heissen

        – der Stärkere gewinnt immer
        – wer die schlechteren Voraussetzungen hatte, hat eben Pech gehabt
        – Gleichheit ist böse
        – Chancengleichheit muss um jeden Preis verhindert werde

        Na, klappt doch

        Gruss, Kai

      • alles ist wettkampf…. so klingt es…. so ist wohl auch. selbst menschen verkommen zum produkt….

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