„Der Flüchtling klaut mir meinen Fernseher!“ Oder: Verarscht fühlen ist das neue 20.

Ich bin zwar nicht so jung, dass ich sagen könnte: „Meine Eltern haben keinen Krieg erlebt“, aber mich haben diese Worte berührt. Auch ich fühle mich,als wüsste ich nicht, um was es „eigentlich“ geht. Die Infos, die ich bekomme, lassen aber nichts anderes als die Frage entstehen: Wie kann ich helfen? Danke für den Artikel!

die Kuchenbäckerin

Ich habe lange überlegt, ob es klug ist, zu diesem Thema die Fresse aufzureißen.

Wahrscheinlich bin ich dafür nicht genug informiert. Sicherlich bin ich zu aufbrausend. Zu drastisch. Möglicherweise zu, ähm, vulgär. Vielleicht habe ich sogar schlichtweg keine Ahnung. Ich habe nämlich nicht Politikwissenschaften studiert. Und auch nicht die FAZ aboniert. Oder die Süddeutsche. Ich klicke mich nicht nach Feierabend stundenlang durch einschlägige politische Onlineartikel oder gucke den 24 Std. Tagesschau Kanal im PayTV.

Ich lese jeden Morgen auf der Arbeit die Bild. Und wühle mich durch die yellowpress. Ich verdiene mein Geld nicht damit, investigativ zu recherchieren, sachlich fundierte Fragen zu unbequemen Themen zu stellen oder in Kriegsgebieten mit einer Lampe auf dem Kopf und schusssicheren Weste am Körper durch dreckige Höhlen zu kriechen. Ich bin nicht Christiane Amanpour. Mein Job ist es, glücklich zu machen. Und ich liebe es.

Ich glaube daran, dass ein Herzenswort, ein positiver Blick…

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~ von ullakeienburg - 12. August 2015.

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