
John Ruskin (1819 – 1900),

Welcome to my Reality!


Stellvertretend für alle Frauen der Welt habe ich sie gewählt. Beim Anblick dieser „All-in-one-Aktion“ bekam das Modewort „Work Life Balance“ für mich einen ganz anderen Wert.
Jede Frau hat ihre Geschichte. Jede hat ihr „Business“.
Mögen wir dieses aneinander gebührend schätzen und respektieren.
Liebe Frauen: Ich wünsche Euch einen wunderbaren Tag.

Hab heute zufällig die Musik gehört und bin umgehend in Tränen ausgebrochen. Ein Teil meines Herzens ist wohl immer noch dort.









Gestern fand ich in meinem Archiv ein Foto, mit dem ich vor Jahren mal eine Beratung eröffnet habe. „If you fear change, you can leave it here.“ Das Bild zeigt eine Schale mit Kleingeld. Schmunzeln musste ich – mal wieder. Wie so oft frage ich mich, wann ändern Menschen sich, ihre Sichtweise oder die Situation, in der sie sich befinden. Es gehört sicherlich dazu, zu akzeptieren, wenn ich Situationen nicht ändern kann. Aber ich kann mir meine Reaktion auf die Situation anschauen. Kann mich selbst herausfordern, mich meiner Haltung versichern. Ich kann meine Wunden akzeptieren, kann Verletztheit ohne Aussicht auf Heilung respektieren. Darin liegt eine Menge Kraft. Das klingt schon nach Kür. Eines aber erlebe ich schon mein Leben lang – geändert wird erst etwas, wenn jemand sich selbst in seinem eigenen Mist nicht mehr ertragen kann. Klingt simpel.
Zwecks Recherche zu einem Artikel griff ich – auch mal wieder – in meinem Bücherregal nach den Notizen aus der Haft von Dietrich Bonhoeffer. “ Von der Dummheit. Sie ist ein gefährlicherer Feind des Guten als das Böse. Weil sie, im Gegensatz zum Bösen, kein Unbehagen in den Menschen zurücklässt – und der Dumme zudem auch noch restlos mit sich zufrieden ist. “ (Dietrich Bonhoeffer. Widerstand und Ergebung. Briefe u. Aufzeich-nungen aus der Haft, hrsg. von E. Bethge.TB Siebenstern. Gütersloh 1985. S. 14 f.)
Ich empfehle sie sehr, diese Aufzeichnungen und Briefe aus der Haft. So viele Themen, die allein dieser Text Von der Dummheit in den Blick rückt….. Egal ob Missbrauch, Macht, Selbständigkeit, Verantwortung – echte Gesprächs- und Denkanstöße.
Bewegung – innere und äußere braucht es dazu. Möge sie an die Grenzen der Komfortzonen führen. Möge sie gelingen. Die Veränderung. Die Befreiung.

An den und mit den Deichbauern abhängen – das ging heute gut. 🙂 Wenn sonst auch der Meldorfer Speicherkoog arg gebeutelt wird von Wasser, Sturm und Flut – heute war nur Ruhe dort und Frieden. Ein paar Schafe blökten, Pferde mit Decken gewärmt grasten auf den Weiden, Spaziergänger ruhten auf den wenigen Bänken und sonnten sich, Kinder spielten bei auflaufendenm Wasser am Ufer. Radler fuhren leicht. Heilsam, einfach nur heilsam.

Nordsee ist einfach ein Rezept für heilende Momente. Ich glaub, ich muss da mal länger Urlaub machen. Das verspreche ich mir mal. 🙂
Ich dachte auch an Reinhard Mey – und während mich noch diverse Fragen bewegten, fand ich seinen „Einhandsegler“. Lange nicht mehr gehört, immer schon geschätzt, passt. 🙂

Am Sonntag habe ich mir die Ausstellung von Michael Wolf im Haus der Photographie (Deichtorhallen) angeschaut. Proppenvoll war es. Wahrscheinlich dem Regen geschuldet, der am Nachmittag herunterschüttete. LIFE IN CITIES titelt er seine Ausstellung. Beeindruckend, beklemmend, verstörend, belebend, nötigend, beengend, neugierig machend, herausfordernd, erleichternd sind seine Objekte, Bilder, Arrangements zum Thema Leben in Städten. All das ist auch sein Blick auf die Welt, in der er sich jeweils ganz und gar befindet. Der Mustererkenner. Der Musterbrecher. Wer sie noch nicht gesehen hat…. Unbedingt.
Für die unter Euch, die einen Herzschrittmacher haben – Ihr solltet angemessenen Abstand halten von der Installation „The Real Toy Story“ – es wurden aberwitzig viele Magnete verwendet, um das Gesamtkunstwerk zu konstruieren. Um die Warnung lesen zu können, musste ich ganz dicht an die Installation herantreten. Ich bin sehr froh, dass mein Herz von allein schlägt.
Ich gehe auf jeden Fall noch einmal hin:
TALKING ABOUT ART: KÜNSTLERGESPRÄCH MIT MICHAEL WOLF
Moderation: Ingo Taubhorn, Kurator im Haus der Photographie


„I really don`t know life at all!“ Joni Mitchel


Fühlt Euch eingeladen zu einer dreiviertel Stunde guter, klangvoller, anregender, dankbar stimmender Musik, Stimme und Texten, die zumindest mein Herz berühren. 🙂

Ich sage einfach mal DANKE – für einen wunderbaren Geburtstag, scheinbar unendlich eintrudelnde Glückwünsche, wunderbare Spiele, ebenso so entspannte Gäste, sinnige Mitbringsel, hochprozentige Geschenke, helfende Hände, kalorienreiche Kuchen, ein Blumenmeer – und soooo viel Liebe. Danke.



30 Jahre gibt es sie jetzt. Die Band Station 17- und solange kenne und liebe ich sei auch schon. Diese Band und ihre Musiker und Musikerinnen. Freu mich, heute mit ihnen im Ballsaal bei Übel&Gefährlich dieses Ereignis zu begehen. Dieses Jubiläum dieser inklusiven Band, die es auch schon gab, als sich die UN und die Bundesregierung nur bedingt Gedanken gemacht haben – und es noch integrativ genannt wurde – das „Projekt“. 🙂
„It’s Galatime – STATION 17 hat Geburtstag!
Seit seiner Gründung im Jahre 1989 hat das inklusive Krautrock-Kollektiv STATION 17 eine lange und bewegte Reise hinter sich. Neun Studio- und Zwei Remix-Alben, über 800 Konzerte in vielen europäischen Ländern, zwei abendfüllende Dokumentarfilme und zahlreiche Kollaborationen mit Künstler*innen wir HOLGER CZUKAY, FETTES BROT, GUDRUN GUT, ANDREAS DORAU, DJ KOZE, DIE TOTEN HOSEN u.v.a. säumen die Bandgeschichte der Pioniere der inklusiven Musikproduktion. Grund genug die Historie der Band im Rahmen eines Galakonzertabends Revue passieren zu lassen und gebührend zu befeiern. Neben einer speziellen Setlist, die zahlreiche lange nicht gehörte Songs aus der STATION 17-Historie wieder auf die Bühne bringen wird, gibt es an diesem Abend auch ein musikalisches Wiedersehen mit namenhaften Weggefährten: Dokter Renz, Björn Beton und König Boris weitläufig bekannt als FETTES BROT, Strizi von den Wahlberlinern FRITTENBUDE, New Wave-Legende ANDREAS DORAU und JA, PANIK-Kopf und Sound-Artist ANDREAS SPECHTL geben sich die Gala-Ehre und werden mit STATION 17 gemeinsame Tracks und Favoriten live zu Gehör bringen.
Und damit nicht genug – An diesem Abend wird darüber hinaus auch noch die Veröffentlichung einer Werkschau gefeiert, welche die komplette Bandgeschichte umspannt, als auch das Release des brandneuen Werks „Ausblick“, dem experimentellen Zwilling des 2018 erschienen Albums „Blick“ (Bureau B).“
Station 17 ist ein Projekt von barner 16.
pres. by 917xfm – Hamburgs Musiksender & Mit Vergnügen Hamburg







Nebel – bereits am Morgen. Eine Einladung an mich selbst. Ganz leise ist es. Still und eingekehrt. Umhüllend, reflektierend, schützend – aber auch herausfordernd. Nichts, in was ich mich spiegeln könnte. Nichts, was mir begegnet – außer mir selbst. Sonntags im Nebel – beseelt von der Hoffnung, er möge sich lichten, der Nebel um alles, was zu erkennen ich gewünscht habe. Der Tag ist nun um. Der Nebel noch nicht. Doch ich bin klarer mit mir als noch am Morgen. 🙂 Und da kommt doch ein alter Wunsch in mir hoch – der immer wiederkehrende:
