Ausweg

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„Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.“
William Faulkner

Das Kontrastprogramm

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Als Reset: Das Kontrastprogramm zum Schiff konnte besser nicht sein. Gemeinsam hatten die Tage das Sonnenlicht und die Temperaturen. Der feste Boden unter den Füßen schwankte und war bedeckt mit bunten Blättern, der Ausblick auf eine Kirche , die zu  einem Computercentrum umgewidmet wurde, und eine Bibliothek, in der meine ganze Leidenschaft für das geschriebene und gedruckte Wort wieder genährt wurde.

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Am nächsten Tag gab es den „hike“ durch  den bunten Wald bei 30°C – Rehe, Wasservögel, Frösche, Fische, ein Krebs, Wasserfälle, Chipmonks, Enten – ganz wichtig!!! – Gänse, Reiher und auf dem Rückweg ein Burger aus Sweetpotatoe/falafel. Delicious. Everthing was delicious. My hurting feet remember me 🙂

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„Man kann nicht die ganze Welt auf einem Foto erklären. Fotografie gibt vor. Man kann alles vor der Kamera sehen, aber da ist immer etwas daneben.“ Thomas Ruff

Und ich ergänze: Immer JEMAND dahinter.

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„You cannot explain the whole world in one photograph. Photography pretends. You can see everything tha`s in front of the camera,but there`s always something beside it.“ Thomas Ruff

Und ich ergänze: SOMEBODY behind it.   🙂

Hot September in Upstate

29 Grad Celsius….  muss ich dazu was sagen? 🙂

Schmunzeln über Schwermut Forrest

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„Wenn die Wellen über mir zusammenschlagen, tauche ich tiefer, um nach Perlen zu suchen.“ Mascha Kaleko

Jaja, das mit dem Ältersein ist so eine Sache. Etwas gelasssener zu werden, hat man mir versprochen, sei ein Effekt.  Na dann…..  Ach ja, und geduldiger. Aber darauf werde ich wohl geduldig warten müssen.   🙂

Ansnsten: Es lebe der Vorteil des Unabwendbaren. 🙂

Immer mit der Ruhe…

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Heute las ich den Spruch: „Beschäftigt sein“ ist ein Mythos. Menschen finden immer Zeit für das, was ihnen wirklich wichtig ist.

DA ist was dran.

Von ganz oben

von ganz oben
„Nur (von) ganz oben lassen sich auch schlechte Aussichten genießen.“
© Lothar Peppel

 

I am not alone!   🙂

 

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau two (19) – Das war es mit dem Fluss!

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Einunddreißig Tage auf der arosa silva. Achttausend Stromkilometer Donau. Dreimal Wien, dreimal Budapest, sechsmal Mohacs, zweimal Sulina, einmal Braila, einmal Bukarest, dreimal Belgrad, zweimal Tulcea, einmal Rousse, einmal Bratislava, viermal Katarakten, viermal Eisernes Tor, einmal Pecs, dreimal Thaimassage, drei Welcomes und drei Farewells, zweimal For Sale Gulaschsuppe, zweimal Lavendeleis, unzählige Regenbögen, Blitze und Donner, diverse Gigabite Datenvolumen voller Bilder von Wolken, Brücken, Spiegelungen, Licht, Sonne, Schleusen. Es gab viele reiche Begegnungen mit Menschen, viele neugierige Gäste, viel Humor, viele Geschichten, viele Kameras und Smartphones, deren Potenzial neu entdeckt uznd genutzt wurde.

 

wp-1502188949396.jpgLeider hat meine kleine Lumix sich das Genick gebrochen. Sie ist mir beim Besuch des Felsenklosters bei Rousse aus der Hand gerutscht, als ich ein wenig Geld für eine Kerze spenden wollte. War nichts mehr zu machen.

Eine Woche habe ich es ausgehalten. In Linz habe ich sie noch mal gefunden. Dieses kleine Wunderwerk gab es als Ausstellungsstück. Ich konnte nicht widerstehen. Den Vorgängerbody werde ich rahmen. So viele Geschichten hängen an dieser kleinen Kamera. Die neue ist schwarz.   🙂

 

Ich bin dankbar für die Chancen, Erlebnisse, Erfahrungen, die Zeit und die Räume, die Fürsorge, die Feedbacks, all die postiven Rückmeldungen, Begegnungen, die vielen An-, Ein-, Um-, und Aussichten, Gelegenheiten, Suppen ohne Beine, all die Freundlichkeit und den Humor. Und ich bin sogar „erleichtert“. Minus vier Kilo. Sagt die Waage. 🙂

Flusskreuzfahrten sind wirklich die Königsklasse der Erholung! Danke arosa für diese Aufträge.

Und ich danke Euch – fürs Mitlesen, Mitreisen, Mitfreuen, Mitsehen.

Bis demnächst – dann mal wieder auf hoher See.

Am Freitag bin ich morgens in Passau in meinen Diesel gestiegen ( ja, ich liebe ihn! :-)) und hab mich auf den Weg gemacht. Entlang der A3 – in Würzburg habe ich entschieden: Ich fahre dann mal durch bis zum Veluwemeer- nach Holland. Den Stau, der mich 208 Minuten Verzögerung gekostet hätte, habe ich umfahren können. Und bin so mit nur dreißig Minuten Verspätung in Hoophuizen gelandet. Unter blauem Himmel, bei moderaten Temperaturen. Intensivstation für die Seele. Wunderbar.

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900 km nordwestlich von Passau – am nächsten Tag. Rücklings am Veluwemeer, NL – Freundinnenzeit 🙂

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau two (4) – Marionetten in Budapest

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Auch hier war es heiß heute.  Habe mich treiben lassen – durch das Centrum – von Erfrischung zu Erfrischung. Zwischen Touristen hindurch geschlängelt landete ich in der Bar eines Hotels. Eher zufällig. Sie verkauften Eis an der Straße. Und boten ein schattiges, auch durch Wind gekühltes Plätzchen, um das milchfreie Eis zu genießen.  Beruhigend daran – es gibt immer wieder was Neues zu entdecken.  Warum ich gerade auf die Marionetten angesprungen bin? Ich weiß es nicht. Noch nicht!  🙂

Da gab es auch nur Tränen…

Jetzt hätte ich gern für eine Weile meine Ruhe vor Ämtern, Richtern, Beamten, Gutachtern, Amtsschimmeln, Rechtsstuten, ….  die Liste der Menschen ist lang, die ich gerade nicht über mein Leben und meine Zeit bestimmen lassen möchte.

Ich habe heute einen all- in- one Widerspruch mit anhängiger Beschwerde fertiggestellt.  Gegen diese Entscheidungen und die Vorgehen der Krankenkasse/Pflegekasse im Zuge der Überleitung von der Pflegestufe in den Pflegegrad für meinen Sohn, den ich gesetzlich vertrete. Da war alles schief gelaufen. Geschrieben habe ich daran schon länger. Und recherchiert. Und Hilfen habe ich bekommen. In Form von Anrufen, Ermutigungsmails, whatsapp Nachrichten, Korrekturlesen, mich Aushalten, wenn ich so aufgebracht und angespannt bin. Danke dafür.  🙂

Das Abstruse daran: ALLE Beteiligten auf der „ANDEREN“ der „gegnerischen“ Seite sind festangestellte Mitarbeiter irgendwelcher Lobbyvereine wie Krankenkassen, MDK, Pflegeversicherung, Gutachter, Verbände, Gerichte, Anwälte, Berater – alle bekommen Geld für die Maßnahmen, die sie betreiben, die sie beauftragen, Gesetze, die sie verabschieden, etc…. Nur die Betroffenen nicht! Die machen das entweder selbst oder ihre gesetzlichen Vertreter sind gefragt. Die Betroffenen und deren Vertreter*nnen MÜSSEN Fristen einhalten. Die Verursacher der Rechtsbrüche NICHT. Ein (Alb)Traum. Bei den Kranken- und Pflegekassen darf sich gut bezahltes, komplett ungeschultes und kenntnisfreies Volk tummeln und Textbausteine versenden, die nicht einmal rechtens sind. Unfassbar, wie viel UNKENNTNIS da herrscht um die Durchführung der Überleitungen von Pflegestufen in die Pflegegrade. Als könnten die nicht auch mal recherchieren. Und die Arbeit bleibt dann an den Betroffenen hängen. Und wir erteilen denen dann auch noch succeessive Nachhilfe in Sachen Durchführungsverordnung und Rechtslage bezgl. des Pflegestärkungsgesetzes. Empfinde ich als äußerst kritisch. Vielleicht sollte ich denen mal eine Rechnung schreiben – für die Nachhilfe.

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Wenn es außen so laut ist, helfen Klänge wie diese, um all die kleinen Dinge zu hören … und die Erinnerungen wach zu rufen an all die kleinen Dinge, die ich sehe – die in uns und um uns.

 

 

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau again (27) – Nachtfahrt die Dritte

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau again (21) – Spielerei an Novi Sad

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau again (17) – Sonne in Sulina

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau again (14) – Back to the Wasserlinie

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau again (11) – Kanalfahrt nach Sulina

Kanalfahrt nach einer Gewitternacht in Tulcea zu dem Punkt, an dem in Europa morgens zuerst die Sonne scheint.

Für das Delta ist es sicher gut. Doch ich habe die Hoffnung auf einen blauen Himmel dort noch nicht aufgegeben.

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau again (9) – Early Bird gen Giurgu

Rumänien – zurück im Netz

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau again (6) – Süßes in Szentendre

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Szentendre   Stadt in Pest County, Ungarn

Als meine Freundin mich fragte, ob ich da schon mal gewesen sei, habe ich aus tiefster Seele verneint. Hätt` ich bei sein müssen, dachte ich bei mir. Nicht, dass ich wüsste.

Nach einem typischen ungarischen Mittagsmahl machten wir uns auf den Weg nach dort. Wir parkten außerhalb des Stadtkerns an der Donau. Die Sonne schien. Wir wanderten durch kleine Gassen. Die vielen frischgrünen Farbtöne an den Bäumen in Kombi mit den Sonnenstrahlen stimmten mich geradezu sommerlich. Eis essen wollten resp. sollten wir. Eis ohne Zucker und ohne Milch dafür mit Lavendel. Um zu dem Laden zu gelangen, mussten wir einen Marktplatz überqueren. Und da passierte es. Déjà vu. Plötzlich war sie da. Die Erinnerung an den Winter 2014. Dezember. Kreuzfahrt mit vielen amerikanischen Gästen. Pat with the red hat. Michael Jackson in Marzipan. Katrin als Begleiterin. Tja….  an den Namen dieses Ortes konnte ich mich nie erinnern. Ich war zu beschäftigt damit, mich warm zu zittern.

Nun sind wir andere Wege gegangen, haben andere Läden besucht. Die Sonne genossen. Den Ausblick über die Stadt und den blauen HImmel. Kaffee an der Donau getrunken. DAS Ensemble an Erlebnissen war an dem verregneten, kalten Dezembertag – damals – anders zusammengestellt. Ich lerne halt nie aus.   .-)

Danke an meine Freundinnen aus Budapest  für einen unvergesslichen Tag .-)

Time changes

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„They always say that time changes things, but you actually have to change them yourself!“ Andy Warhol

Weine ruhig

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„Weinen öffnet die Lungen, wäscht das Antlitz, ist eine gute Übung für die Augen und besänftigt. Also weine ruhig.“ Charles Dickens

Insanity

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„Insanity is doing the same thing over and over again and expecting different results“.  … wird Einstein angedichtet

Manchmal ist es halt schwer

Vor einer Stunde hat es noch geschüttet, und jetzt scheint die Sonne. So wechselhaft war nicht nur das Wetter in den letzten Wochen. Tod, Krankheit, Behörden, Gericht und Alltag haben sich in schillernden Farben präsentiert. Als ich in der letzten Woche diesen Baum wieder sah, noch zwei Wochen zuvor tot wirkend, habe ich ihn den „Never give up“- Baum getauft. Der Frühling halt. 🙂 Er steht da mitten in der Heide wie ein trotziges „Ätsch“. 🙂 Habt einen erfrischenen Samstag.

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„I never said I wanted a ‚happy‘ life but an interesting one. From separation and loss, I have learned a lot. I have become strong and resilient, as is the case of almost every human being exposed to life and to the world. We don’t even know how strong we are until we are forced to bring that hidden strength forward.“ Isabel Allende

The most difficult risk

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“Our lives improve only when we take chances and the first and most difficult risk we can take is to be honest with ourselves.” ~Walter Anderson

Zwischen Hochmut und Demut liegt etwas drittes….

Weather Report 2017 – Going West (14) Good Morning from Little Italy

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Guten Morgen aus Little Italy in New York. Nachdem ich gestern die Pizza meines Lebens gegessen (Champion Pizza) und die bislang beste Bar in NYC gefunden (Gatsby Bar) und an einem der m.E. besten Plätze in Manhattan übernachtet habe (Noble Den) – gab es gerade den besten Kaffee, den ich bislang in den Staaten getrunken habe.(Think Coffee) Superlative: die habe ich mir wohl verdient. 🙂

Irgendwas hält mich wohl…

…zusammen.

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„Mitunter muss man sich selbst aushalten, um Halt zu finden.“                                                 Brigitte Huber

 

Eingecheckt bin ich schon für morgen früh.  Extra Beinfreiheit inclusive. Ich freue mich auf eine andere Umgebung, auf andere Begegnungen, auf andere Nutzung von Zeit, auf  das andere Zuhausegfühl – und auch auf Wald, Huftiere, Squirrels, Enten, Freunde und die Berge in Upstate New York! 🙂  Und Zeit zum Schreiben!

 

 

Ab morgen gibt es dann wieder den Weather Report… die 2017 Variante. 🙂