
A year ago it looked like that – snow also!
My hommage to New York City!

Welcome to my Reality!
Es gab nur einen Tag, an dem alles wie von Deutschen gewünscht verlief. Alle Ausflüge waren um halb fünf nachmittags zu Ende!
In Santos wussten wir warum: Um fünf Uhr begann das Finalspiel der brasilianischen Fußballiga. Santos gegen Rio de Janeiro!

Etwas schwer haben sie es uns erst gemacht, ihre Stadt zu mögen: Die Polizisten und Behörden. Eine Machtdemonstration durch kleinteilige Kontrollen, Verbot von Spiegelreflexkameras an Land, Verzögerungen beim Landgang. Und neben den Bierköniginnen von Blumenau stand zum Empfang auch gleich eine Batterie Bewaffneter.
In Itajai und Umgebung ist alles das Zweitgrößte, Zweitwichtigste, Zweithäufigste, – längste, – bekannteste, – erfolgreichste. Für jeden auch nur Zweitbekanntesten wird ein zweitklassiges Denkmal errichtet. Nachdem wir das deren Meinung nach zweitgrößte Oktoberfest der Welt nach München besucht hatten, war uns klar: Die sind hier unter sich. Wenn auch Blumenau eine deutsche Enklave war – hier wurde in den 40 ern des letzten Jahrhunderts der und das Deutsche verfolgt , verboten und bestraft. Nach dem zweiten Weltkrieg waren deutsche Namen verboten und selbst Kinder aus deutschen Familien lernten kein Deutsch mehr. Erstmals in Brasilien trafen wir auf Guides, die, wenn sie der deutschen Sprache zugetan waren, diese maximal als dritte Fremdsprache an der Universität gelernt hatten. Sicherlich waren die meisten der Besucher mit der Diskrepanz zwischen dem, was sie sich unter Blumenau vorgestellt hatten und der Realität konfrontiert. Enttäuscht, weil die Dimensionen dieses „bayrischen Oktoberfestes“ doch eher vergleichsweise klitzeklein waren. Und Dirndl mit portugiesischen Aufdrucken, Souvenirs mit bayrischer Flagge und Mülleimern mit Fachwerkimitationen als Deckeln. Selbst ein 0,3l „Eisenbahn“ Bier konnte sie nicht gelassener stimmen.
Das alles hinter uns gelassen , haben wir uns am Abend im „traditionellen“ Handwerkermarkt am Hafen niedergelassen, Caipis bestellt und getrunken. Am nächsten Morgen hatten wir noch zwei Stunden, um die Stadt zu erkunden. In der Hauptstraße spielte eine Blaskapelle Weihnachtslieder für die Touristen, aus dem Lautsprecher eines weißen VW-Bullis trötete Werbung, die Geschäfte offerierten Mikrowellen, Kühlschränke und Fernseher zu Schleuderpreisen. Die Bars hatten schon so lange auf, wie wir am Hafen lagen – der einen oder anderen waren die Zutaten für den Caipi ausgegangen. Dem Ansturm so vieler Touristen waren sie nicht gewachsen. Die Kirche war geschlossen, die Souvenirs nicht in China hergestellt, auf dem Frischmarkt erstanden wir noch Mate.
Und in einer der Nebenstraßen dann fand ich dieses Schild.
In Brasilien betrachten reflektierte Menschen die Bevölkerungsexplosion als die größte Herausforderung der Zukunft. Obwohl die Verhütungsmittel in dem Staat kostenfrei sind, bekommen viele Mädchen schon mit 13 oder 14 Jahren ihr erstes Kind. Und Jugendliche gibt es viele. hatten doch bis vor ca.15 Jahren die Familien noch durchschnittlich sechs bis zehn Kinder. Selbst, wenn die heute alle nur ein oder zwei Kinder bekommen: Das ist noch immer eine Menge mehr als das, was als handhabbar angenommen wird. Autos muss es viele geben in Brasilien – alte vor allem. An den Straßenrändern reihen sich die Schrottplätze aneinander. Wenn auch für Alte hier ein Parkplatz reserviert ist – nach dem Brasilienbesuch hoffe ich, dass es mehr als „Altenabstellplätze“ gibt.
Warum mir Deutschland dazu einfällt? Ich gehöre zur Generation der Babyboomer – und wir waren schon immer zu viele für das, was es gab. Mal schauen, ob uns auch jemand einen Parkplatz zugestehen wird, „nur“ weil wir dann alt sind.
wenn du per Schiff in die Karibik willst – und es empfiehlt sich auch, wenn die Schiffe dort noch mal anhalten, wenn sie via Atlantik nach Europa schippern. Tanken wäre gut. 🙂
Normalerweise tummeln sich hier mindestens fünf große Kreuzfahrtschiffe – unfassbar fühlte es sich an, mit dem einzigen des Tages dort zu liegen. So wenige Touristen auf einmal hatten weder die Händler zuvor gesehen noch gab es so wenig Wartezeiten an der Tropfsteinhöhle wie an jenem Mittwoch.
Traumhaft. Die Tourguide war eine Deutsche, die vor dreißig Jahren bereits dem deutschen Staate den Rücken gekehrt hatte.
Ihrem Dialekt nach zun urteilen stammt Edith aus dem Ruhrgebiet. Auf Nachfrage bestätigte sie mir Witten/Ruhr als Heimatstadt. Sie hat auf Barbados so manchens Hotel schon auf und niedergehen sehen.
Und noch immer regt sie sich über die ach so andere Nutzung von Zeit auf, die die Bewohner von Barbados an den Tag legen. Sie haben einfach mehr Zeit als die Deutschen, sehr viel mehr lassen sie sich vor allem beim Erledigen der Aufgaben, die der Alltag für die parat hält. Die Menschen dort schienen mir nicht sehr höflich, nicht einmal, wenn sie einem für irgendetwas Geld aus der Tasche hätten ziehen können.
Die Ausstellung zum Zuckerrohranbau und Verarbeitung im Arlington Haus gab Auskunft über die Geschichte der Slaverei und der Geschichte der Insel. Lustigerweise waren beide Filme, die wir an dem Tag sahen von Frauen gesprochen. DAS hat mir gefallen.
Barbados- diesmal war es anders.
„Wenn man etwas haben will, was man noch nie gehabt hat, muss man etwas tun, was man noch nie getan hat.“ Albert Einstein
„If you wonna have someting, you never had before, you have to do something you never did before!“ A. Einstein
I did something different:
Folgendes wurde uns erzählt:
Ist ein Pottwal via seines Gesanges per Hydrophon zu orten, taucht er gerade am Grunde des Meeres. 45 Minuten kann er unter Wasser sein. Dann muss er gründlich und vor allem sichtbar ein – und ausatmen und viel Sauerstoff tanken. Etwa zehn Minuten tummelt er sich dazu an der Oberfläche. Das war unsere Chance:
Erfahrene Guides hatten sie gehört, gesichtet und uns nahe herangefahren. Auch wussten sie jede Bewegung der Wale zu deuten. Plötzlich hörten wir den Guide schreien: „10 seconds left – then he will go down“ .


I am still feeling the impact of these impressing moments! Lucky me!
In den Zeiten des geduldigen Wartens ergab sich ein Gespräch mit Gästen aus Bremen. Kinderarmut – für viele sichtbar in der Karibik. Es blieb nicht aus, über die Kinderarmut in Deutschland zu sprechen.
„Wolkenschieber“ – ein Aktion von Menschen, die etwas abgeben von dem, was sie an Erfolgen haben.
Ei , wer hätte das gedacht. In der Ferne ragte die Abschussrampe für die Ariane in den Himmel. Wir tummelten uns hingegen auf der Verwaltungsinsel der Ìle Royale und erfreuten uns an Ruinen, Pflanzen, Wasser und liefen ständig Gefahr herunterfallenden Kokosnüssen zum Opfer zu fallen. Die Erinnerung an „Papillon“ sorgte für postive Anspannung. Das Gefängnis jedoch befand sich auf der Nachbarinsel.
Wir hatten unsere helle Freude an den Fundstücken auf der Insel. Man könne sie in 45 Minuten umrunden, wurde angesagt. Aber nur ohne Kamera!

„Fishing for compliments“ ist das Eine:
Hier am Whitefacemountain, hoch in den Bergen der Adirondacks, ist es jedoch nur erlaubt, nach Kindern und nach „körperlich Herausgeforderten“ zu fischen. Und dazu möge man sich bitte im „Toll House“ registrieren.
Als „Native German“ gönne ich mir zu schmunzeln.
Wenn sonst nichts mehr geht: Es lebe die Eigenintiative! Vor allem von denen, die ein Dach über dem Kopf haben.
Chapeau!
Der Produzent lässt keinen Zweifel daran, dass dieses eine Performance ist – und zwar für die Menschen, die auf der Straße leben und KEINE schönen, grünen Puppen über ihren Händen tragen.
Hier sein Statement:
„This is a performance meant to entertain and inspire.
If you want to help…
http://www.squidoo.com/help-the-homel…
As I said this is a performance. I don’t want there to be any doubts about my situation. I am a performer. I have a roof over my head and I have yet to start my own family. But this video isn’t about me. This is for the men, women and children on our streets who don’t have bright green puppets on their hands. The people who aren’t always as easy to see. This is for you.
Da bin ich mal ein paar Tage nicht in meinem Büro – und schon hat die Dame „Flower of Change“ hier Wurzeln geschlagen – an gleich zwei Stellen. Offensichtlich auch üppig. Heute wandert sie dann in den Topf, und ich gebe sie damit zum Wuchern frei! Mal schauen, wann ich die ersten Ableger abgeben kann! .-) Sie riecht so gut!!
Sonntag. Draußen ist es mir zu heiß. Die Hochzeitsbilder vom letzten Wochenende sind bearbeitet. Der Kaffee dampft neben mir – und ich checke gerade mal meine Einträge, die über Yasni zu finden sind. Ja, das meiste ist okay. Sogar mein junges Blog ist schon zu finden! Gleich mehrfach. Freude. Hinweise auf unser „Das Entenheft“ . Zu finden auch: Links auf Publikationen zu WorkLifeBalance und Frühkindlicher Bildung, Regie für Hörbücher, Spenden, Ehrenamt, Vorleserin, Referentin und Fotografin: auch gut! Manche haben „Kopf Hoch Norbert“ gelinkt. Vielleicht, weil sich in der Beschreibung der Autoren des Buches der Satz findet: „…wuchs an verschiedenen Ecken der Republik solange auf, bis sie mit Giraffen auf Augenhöhe war.“ 🙂
Aber dann dieser Eintrag „Ulla Keienburg, Hundeleben, SZ“. Etwas erstaunt betrachte ich den Mops, der mir nach Öffnen des Links entgegenlächelt. Ein Bild vor und dann zwei zurück: Da sind meine beiden Lieblingsgiraffen. Ich liebe dieses Bild – sogar seen.by schaltete es frei. Und das, obwohl man es den Herren und Damen im Board nicht oft recht machen kann. Sie haben mich dort komplett auf schwarzweiße Aufnahmen „festgelegt“ . Gut – die mag ich, die kann ich. Insofern soll es mir recht sein. Ich weiß aber, ehrlich gesagt nicht, ob ich bei seen.by irgend jemandem erlaubt habe, die Fotos zu nutzen, oder sie gar zu betexten. Schon mal gar nicht mit einem Text, wie ihn sich da jemand aus dem Stuft gedreht hat. Ich muss wohl noch mal das Kleingedruckte lesen. .-) Vielleicht nutzen sie sie einfach, weil ich nicht zum Kauf angeboten habe. Warum habe ich im Netz oft das Gefühl: „Selbst schuld“? Oder soll ich es als Ehre empfinden, dass es bei der SZ publiziert wurde? Oder gehört seen.by zur SZ wie view zu Stern? Ich werde mich mal schlau machen!
Aber dass dieses Bild „aufgeladen“ oder „assoziiert“ wird mit „Zickenkrieg“ finde ich, weil erwachsen, geradezu „interressant“. Wer mich kennt, weiß, dass ich solche Worte, wenn überhaupt, vielleicht mal mündlich nutze. Geschrieben hat das von mir, wenn ich mich recht erinnere, noch niemand gesehen. Meine Berufserfahrung als Coach und Counselor verleitet mich, Verfasser oder Verfasserin der SZ Bildunterschrift Erfahrung mit „Zickenkrieg“ zu unterstellen. 🙂 Vielleicht jung, vielleicht gestresst. Da ich es nicht besser weiß, stelle ich mir eine Praktikantin vor oder einen Praktikanten, der dazu verdonnert wird, das Sommerloch zu füllen. Obwohl ich nicht einmal weiß, wann genau das Bild bei der SZ veröffentlicht wurde.
Noch vor zwei Wochen hätte ich darüber gar nicht nachgedacht. Wenn ich aber bedenke, dass eine Bildrechtverletzung als Auslöser Herrn Schirrmacher und Michael Seemann entzweite – und die FAZ jetzt (wieder) ohne „Ctrl-Verlust“ ist…. ( das aber haben genug Leute diskutiert)
Fragen könnte ich ja mal! .-)
Immer noch Sonntag. Ich freue mich auf den Tatort! Wenn der langweilig ist, lese ich mal das Kleindegruckte von seen.by. Es wird auch kühler!
Tja, da habe ich mich unlängst darüber ausgelassen, dass die Mormonen in SLC scheinbar so viel mehr Spaß am Heiraten haben als die Deutschen. Auf der Hochzeit meiner besten Freundin hier in Deutschland am letzten Wochenende dann fand ich genau diesen Spaß daran – und noch viel mehr. Schon komisch – vielleicht habe ich auch anders geschaut- geradezu danach gefahndet.
Ich jedenfalls teil(t)e die Freude beider Brautleute. Es hat die „Weddingplanner“ wohl einige Anstrengung gekostet, Menschen von Spielchen, Darbietungen, Entführungen und anderem das Fest störenden Kasparkram abzuhalten. Das hat sich gelohnt. Schließlich hassen wir ja unsere Freunde nicht. 🙂
Immer wieder hat mich die Frage ereilt, warum es so viel lustiger war als auf anderen Hochzeiten. Nicht, dass in der Kirche nicht ein ernstes Gesicht gezeigt wurde – beim Standesamt kurzfristig auch der Ernst der Entscheidung präsent war. Deutlich auch: Beide woll(t)en! Ohne Druck ohne Ansprüche! Einfach, weil es ihnen gut miteinander geht.
Der ganze Samstag war ein rauschendes Heiratsfest. Zum Standesamt eine andere Garderobe als für die Kirche – morgens noch selbst geschminkt, wurde nach dem erfolgreichen behördlichen Akt der kirchliche vorbereitet. Friseurin und Freunde halfen beim Ondulieren, Föhnen, Ankleiden, Aufhübschen – zwischendurch gab es Pizza und Salat. Der eine oder andere schlief noch mal eine Runde – in der Sonne oder im Schatten. Pünktlich zum Kirchgang dann in die Roben gestiegen – und für den Rest des Tages und bis in die Tiefe der Nacht mit gefühlten 200 C° unter dem langen Kleid gesungen, gelacht, in der Kirche gebetet, gegessen, getanzt, gratuliert, gedrückt, geladen, gedankt, sich gefreut und genossen, gesprochen. Oh ja, getrunken haben wir auch. 🙂
Was für ein wunderbares Fest, wenn glückliche Erwachsene heiraten 🙂 Es gab kein Muss auf dieser Hochzeit – lediglich hatte die Braut dem DJ verboten das Lied „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ zu spielen. Als zu fortgeschrittener Stunde sich dann Gäste über das DJ Pult her machten konnte er nur noch resigniert den „Verzeih mir- Gang“ zur Braut antreten.
Das Schlimmste daran? Für mich? Die Tanzfläche war voll! Wie würde mein Sohn sagen: „Geht ja gar nicht!“ 🙂
Als wir am Tag danach dem spannenden Fußballspiel folgten, kursierte folgende kleine Geschichte 🙂
🙂 Es lebe die aufgeklärte Braut! 🙂
Ich weiß bis heute nicht, was die Mormonen so glücklich ersscheinen lässt. Ich weiß aber, was diese Hochzeitsgesellschaft glücklich gemacht hat: Jeder hat das, was er getan hat, auch wirklich gewollt. 🙂
Gestern bin ich eine halbe Stunde lang im Belgischen Viertel in Köln herum gegurkt, um einen Parkplatz zu finden.
Und damit war ich noch schnell.
Hätte ich das aber vorher gewusst!!!
Am dritten Sonntag des Juni feiern die Menschen in den USA die Väter. Nutznießer ist wahrscheinlich die Industrie, die nutzloses Zeug herstellt. Da die „Gonedaddys“ sicher keine Geschenke mehr erhalten, organisieren sie sich u.A. musikalisch.
„Punken“ allerdings können abwesende Väter ja auch in Deutschland gut – vor allem, wenn es um den Unterhalt für ihre Kinder geht .-)