Das war das vierte Mal, dass ich die Pagode besucht habe – und ich hatte Glück: Wie auch das letzte Mal. June, die japanische Nonne, war da und hat mit uns ein kurzes buddhistisches Gebet gehalten. Anschließend gab es Melone und Schokolade. Die Sonne schien, die Laune war gut, es gab viel zu tun.Sie suchen dort gerade eine neue Quelle – der Teich auf dem Grundstück hat einfach zu wenig frisches Wasser. Jeder , der kann,hilft: baut, reinigt, pflegt, kocht, hämmert, räumt, sortiert, hegt… was auch immer die Menschen gerade übrig haben an Zeit, Geld, Energie, Lust, sie können es da lassen – oder sie können auftanken: Energie, gute Energie. Gestern dachte ich: Jeder Besuch bislang war ein tiefer Atemzug voller Frieden, Kraft und Heilsamem.
Schon in Frankreich habe ich dieses Jahr einen der Bruno Catalano Traveller getroffen – durfte aber kein Foto machen. Heute war die Begegnung mit der New Yorker Hüterin der Skulpturen weitaus erfreulicher. Sie erlaubte mir nicht nur, mich mit dem Guten abbilden zu lassen – sie rettete mich auch aus einer Not anderer Art.
Danke dafür! 🙂
Er wollte gehen.Ich hab dann mal mit ihm geredet.Hab ihm noch meine Adresse ins Ohr geflüstert.Verabredung steht.
Highly recommended: Galerie Bartoux 116 Central Park South NYC
„In Wirklichkeit ist jeder Leser, wenn er liest, ein Leser nur seiner selbst. Das Werk des Schriftstellers ist dabei lediglich eine Art von optischem Instrument, das der Autor dem Leser reicht, damit er erkennen möge, was er in sich selbst vielleicht sonst nicht hätte erschauen können.“ Marcel Proust
„Bilder müssen den Vergleich mit der Natur oder der Wirklichkeit nicht bestehen.“ Georg Baselitz
Eine Freundin hat mich eingeladen, an einer Klasse „Water Painting“ teilzunehmen. Ich habe es getan. Und es hat sich so … ach ich weiß auch nicht … inspirierend, gut, „familiar“ angefühlt. Fühlt sich immer noch so an. Lang, lang war es her.
„Menschen geben immer den Umständen die Schuld an ihrer Situation. Ich glaube nicht an Umstände. Die Menschen, die es in dieser Welt zu etwas bringen, sind die, die aufstehen und nach den richtigen Umständen suchen. Und, falls sie sie nicht finden, selbst herstellen.“ *George Bernhard Shaw
Noch scheint die Sonne warm auf den Strommasten – ganz oben an demselben kann ich das Licht noch sehen. Ich liebe diese Tage, an denen der einzige Lärm von Tieren gemacht wird. Es surrt und piept, es zwitschert und quakt – wunderbare Ablenkung vom Alltagskrach – auch von dem digitalen. 🙂
„Aller Tod ist nur ein Tod des Körpers, nicht des Wesens und der Seele – alle Zerstörung durch heftige Revolution ist nur eine Neuschöpfung in größerem Maße.“ Thomas Carlyle
„Mit dem Feuer fühlt der Mensch sich niemals allein. Die Flamme kann Gesellschaft leisten – darin steckt der Zusammenhang zwischen Flamme und Seele.“ Oswald Spengler
Guten Tag. Die Sonne scheint auf die sich beblätternden Bäume. In ihnen zanken sich Squirrels, zwitschern laut und fröhlich diverse Vögel, Chipmonks jagen sich gegenseitig, zwei Rehe habe ich schon durch den Normans Kill wandern sehen, in der Ferne tutet ein Zug. Ja genau dieses Geräusch, bei dem ich unweigerlich an Filme denken muss. Im Apartment über mir laufen Menschen und irgendwo am Hör-izont fahren Autos. Gestern Abend war es so warm, dass wir den ersten Abend (nach dem Yoga) noch mit Freunden gemeinsam draußen gegessen – und gegen Ende auch noch am Feuer geplaudert haben. Das Leben hier ist wirklich fein. Have a nice day! #feuer#flamme
Ungefähr zehnmal bin ich aufgestanden, um die Tür zu schließen. Den Anblick fand ich schwer verdaulich. Weitere zehnmal habe ich die Menschen gebeten, die den „Restroom“ verlassen haben, die Türe zu schließen. Irgendwann habe ich aufgegeben. Aus der Not eine Tugend gemacht, wie es so schön heißt. Das Handy gezückt – und fotogafiert. Make the best of it. 🙂 Und dann wieder nach draußen geschaut.
Was für ein Tag! Gestern. Mein Geburtstag. Ich danke Euch sehr für die Grüße und Glückwünsche auf allen Kanälen. Für Musik, Gedichte, Gedanken, Bilder, Bio Konfetti, Fotos, Blumen. etc. Via Snailmail, Hugs, Treffen zum Tee, auf Sweet Potatoe Fries, via Facebook, Linked In, Xing, Telefon, SMS, Telegram, Whatsapp Skype. Whatever you sent. Thanx for that. Lucky me!
Only the best! 🙂
Wir haben uns gestern Häuser angesehen, die zum Verkauf stehen. Es regnete. Der Makler hatte uns auf einen Coffee to Go aus dem Drive In eingeladen. Den nahmen wir in seinem Wagen zu uns, während wir das erste Haus ansteuerten. Offroad hätte man den Weg zum Anwesen besser beschrieben. Muss ja nichts Schlechtes sein. „Brauchen wir dann doch einen Jeep?“ quakte eine Ente von der Rückbank des Wagens. (Für Insider :-)) Das Haus erreicht schien klar, warum im Netz keine Bilder des Innenlebens dieses Schrotthaufens zu sehen waren. Wenn es drinnen nur annähernd so aussah wie auf dem Grundstück, sollten wir schon mal unseren Humor anknipsen. Die Treppe defekt., der Eingang nicht gesichert. Kum war die Tür geöffnet, schlug uns eine ätzender Schimmelgeruch entgegen. Der Fußboden war aufgerissen, keine Scheibe war heile. Die Küchenschränke verdreckt, als habe jemand Biomüll zerkleinert und ihn auf den Türen und Flächen verteilt. Mir fiel eine Textzeile aus dem Song P.C. von den Kastrierten Philosophen ein. „Schimmel kriecht wie das Böse hinterm Bett hervor. Habe ein kleines Kind und flüchte vor pittoresker Schäbigkeit zu einer Heizung, sauberen Betten und James Bond Fluren. Man hörte keinen Laut, wenn hier jemand abgemurkst würde.“ Als hätte ich eine Ahnung gehabt. Den Keller wollten wir inspizieren, nach dem Heizungssystem schauen. Und das erste, was wir finden: Ein toter Waschbär. Frisch verstorben. Stank noch nicht mal. Ein Drittel des Kellers war eine Müllhalde. Mich schauderte es schon gewaltig. Der Begriff „Leiche im Keller“ bekam gerade ein gänzlich neues Bild. Selten habe ich einen Makler erlebt, dem etwas soooo peinlich war. „Be happy it`s us and not anyone else!“ Die meisten hätten ihn wohl gelyncht und neben dem Waschbären platziert. Nach dem ersten Ekel und Schrecken haben wir uns königlich amüsiert. Wem sonst sollte so etwas passieren. Another weird story in the life of a giraffe and a duck. 🙂
Wir haben noch drei weitere Häuser gesehen. Doch alle fünf Minuten lachte mindestens eine(r) von uns oder schüttelte den Kopf. Und jedeR wusste über was. The day of the dead racoon.
Ich lache gerade schon wieder.
DEN Geburtstag werde ich so schnell nicht vergessen. 🙂
Seither summe ich die den Refrain von Rocky Racoon. Immer wieder.
Die Sonne brüllt vom Himmel und wärmt das Licht und die Seelen, scheint auf hunderte verpackter Motor – und Segelboote im Winterschlaf in den Docks der kleinen Häfen. Möwen zeigen sich vereinzelt. Die metallenen Fassaden diverser Gebäude glitzern, die Großbaustelle Tapanzee Bridge wirkt geradezu anmutig. Heute sind die Menschen hier friedlich. Nur der Ticketcontroller am Eingang des Gleises war sauer.Er hatte eine Dame erwischt, die sich vordrängelte und das noch ohne Ticket. „Are you kidding me?“, fuhr er sie gestenreich an. Jetzt werde ich mich der Sonne hingeben. Hab sie ganz auf meiner (linken) Seite. Have a good one!
🙂
#hudson