„Wir brauchen keine anderen Welten, wir brauchen Spiegel!“ Stanislaw Lem („Solaris“) (verstorben am 27.3. 2006)
Ostern ist für mich noch immer eine Zeit, die meine grundlegende Zuversicht bestätigt. Dazu brauche ich keine Hasen, keine Hühner – na gut, eine Ente tut gut 🙂
Möge es Euch – auch heute – gut gehen, wo, wie und womit auch immer.
„Wo man Offenheit und Jovialität so wenig zu würdigen weiß, daß man zugleich beleidigende Anspielungen darin findet, darf ein Verständiger nie die eiserne Maske kalter Höflichkeit ablegen.“ Karl Julius Weber (1767 -1832)
Der Tag vor dem Ostersonntag. Sonnig. Frei. Still. – Schön.
The book that I am asking for your help in financing, entitled Parallel Landscapes, is a collection of photographs of a massive construction site in the southwest corner of San Francisco taken from 1990 to 1993. To be specific, 47 photographs, distilled down from the over one hundred finished pieces this project generated. It’s my personal feeling that these photographs constitute the finest body of work I’ve produced in my more than 50 years as a photographer.
All of the photographs for this book were made with a 4×5 view camera with a variety of lenses, on Kodak T-Max 100 film, developed in Agfa Rodinal and carefully printed in the darkroom. Read more…
„The sky is always there for me, while my life has been going through many, many changes. When I look up the sky, it gives me a nice feeling, like looking at an old friend.“ Yoko Ono
Gestern war ich zum 90.Geburtstag der Professorin geladen, bei der ich 1982 in Münster mein Sportexamen absolviert habe. Sie hat immer an mich geglaubt. Sie tut es noch. Je älter ich werde, umso mehr weiß ich zu schätzen, welch positiven Einfluss das auf mich (gehabt) hat , wie sehr es mich angehalten hat, bei mir zu bleiben – auch, wenn das mitunter sehr, sehr anstrengend war (ist). Es war ein unglaubliches Treffen vieler Münsteraner Sportler*innen aus den 70ern und 80 ern. Wunderbar, inspirierend, nährend, bestätigend. Liebe Illa Sabath – hab` Dank für Dein langes, kluges, herzliches, reges, engagiertes, gründendes, treibendens, umtriebiges Leben – und die Menschen, die Du um Dich geschart hast und scharst – für die DU Dich ehrlich interessierst. Danke für das Erlebnis.
Heute Abend hatte ich die Wahl: Psychonanlytischer Salon oder #hamburgsingt . Ich habe mich fürs Singen entschieden. War gut. Hat wirklich gut getan. Das mache ich wieder. Yoga für Seele und Stimmbänder.
„Wo gesungen wird, da lass dich nieder. Böse Menschen haben keine Lieder.“
Mir fiel dieser alte Spruch ein. Weiß nicht. woher er kommt. Aber die Stimmung war, als wenn das stimme.
„Never tell your problems to anyone… 20% don`t care and the other 80% are glad you have them.“ Lou Holtz
Rums. Knall. Sitzt.
Richtig! denke ich. Und blättere weiter in der Lektüre. Blätterte aber wieder zurück. Bin unruhig. Hat der das so gemeint, wie es da steht? Habe ich das richtig vestanden? „Erzähle nie jemandem von deinen Problemen. 20% interessiert es eh nicht und 80% sind froh, dass DU es hast.“ So habe ich es zumindest verstanden. Oder so ist die Variante, die ich aushalten kann. Sie sind froh, dass nicht sie es haben.
Oder sind die FROH, dass Du oder ich sie haben?
Das war wie eine Eintrittskarte ins Kopfkino:
Wer gehört alles zu den 80%?
Wer könnte es gut finden, dass ich das Problem oder DU die Probleme hast und nicht er oder sie?
Wer vedient an den Problemen anderer?
Oder an deren (scheinbarer) Lösung oder Linderung?
Wer kann sich wie damit fühlen?
Was ist rechtens?
Was fühlt sich richtig, was falsch an?
Was nützlich oder nicht zu gebrauchen?
Lässt sich das verstehen, erklären?
Und lässt sich das aushalten? Und wenn, dann wie?
Nicht, dass ich mir nicht solche Fragen schon zuvor gestellt hätte.