
Parking for free in the center of Moscow

Welcome to my Reality!
Auf unserer Flucht vor dem Oktoberfest wählten wir das „Küchenrestaurant“ . Im Dumontreiseführer als ein „Lieblingspaltz“ ausgewiesen, waren wir schon neugierig. Nach vielen Schritten und ratlosem Suchen steuerten wir irgendwann einen dieser Sicherheitsmenschen an, der dort in dem Areal auf einem Stuhl vor einem kleinen Häuschen saß. Schon als wir auf ihn zukamen, sprang er auf, lachte und fragte direkt, ob wir wohl das „Petrovic“ suchten. Na endlich – aber so versteckt, wie es liegt, wunderte mich nicht mal, wenn Einheimische es nicht fänden.
Leider gab es für uns keinen Platz. Schade, drin schien alles auf einer zwanziger Jahre Party ausgerchtet zu sein. Für einen Samstag Abend hätten wir an das Platzproblem auch denken und zuvor anrufen können. Etwas schweirig wäre es mit der Verständigung geworden :-).
Uns wäre aber auch das Restaurant des Tages entgangen, Für mich DIE Entdeckung in Moskau.

Da der letzte freie Tisch erst ab 9:00 Uhr reserviert war, konnten wir ganz gemütlich (und lecker) essen und trinken. Die Wartezeit verkürzten wir uns mit Kneten.



Wir hatten viel Spaß. wenn auch der Giraffenkopf wieder von der Wand gefallen ist – und vor allem: spurlos verschwunden 🙂


Die Werbung sagt: Es gibt Leitern . 🙂
Sie haben sehr gelacht, als sie sahen, dass ich auch ohne Leiter unsere Kunstwerke mal eben in der vierten Reihe plazierte 🙂
Gerne wieder!

Unter den Klängen deutscher Musik von Modern Talking über Drafi Deutscher, Extrabreit und ähnlich befremdlich anmutendem wollte man uns wohl auf die „Wiesn“ einstimmen. 🙂
Netter Versuch.
Der Rechnung lagen Gewinncoupons für die Lufthansa, Hansa- Haushaltslüfter und Spatenbier bei.
Und am nächsten Abend in der nächsten Kneipe gewann ich obiges Lebenkuchenherz. Mit Rumtata, Karaoke und Dirndltragenden Zopfträgerinnen ( nein das ist kein Intelligenzbeweis) haben wir „Fettige Kartoffeln“ und Schwein auf Russisch probiert. Platz mussten wir auf dem Tisch noch schaffen. Neben all dem Wiesn- Gedöns stand nämlich auch noch ein Aufsteller von FRÜH Kölsch. Wie schon gesagt, uns bleibt hier nichts erspart. 🙂
Sollte irgend jemand aus Bayern vor der Wiesn nach Moskau geflüchtet sein: Ganz schlechte Karten. 🙂
Auf Eure Gesundheit! 🙂
For some minutes there were blue parts in the sky. With all the autumn leaves and the sun shining through the big, dark, threatening clouds (rain o snow?) I associated „Indian Summer“. Only some minutes – but I did. 🙂
I used the time for a coffee in the City of Moscow.
There is a lot of NY in the City 🙂
Thanx to Maria for the nice breakfast at a new place (for me) in the city.
This made my morning!
Welch ein wunderbarer Gruß!
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Veröffentlicht am 16.09.2013
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„After our concert in Wuppertal, Germany, we realized that the reverb/echo of the train station outside the venue favored singing, so we spontaneously decided to try it out with the old Icelandic hymn „Heyr himna smiður“.
Germany, September 15, 2013
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Kategorie
Musik
Lizenz
Standard-YouTube-Lizenz
„Die Regisseurin Louise Archambault nimmt uns mit so viel Feingefühl, Warmherzigkeit, Humor und Respekt in die Welt von Gabrielle, dass sich dabei das ganze Universum öffnet“, begründet Programmleiterin Kathrin Kohlstedde die Wahl…
Dieses Universum öffnet sich vor allem Menschen , die (noch) nicht hautnah mit dieser Art des „Anders- Seins“ im Alltag zu tun haben.
„Gabrielle – eine junge Frau mit Williams-Beuren-Syndrom – ist von ansteckender Lebensfreude und besitzt eine außergewöhnliche Begabung für Musik. Ihren Liebsten, Martin, lernt sie in einem Freizeitzentrum kennen, wo sie in einem Chor singen; die beiden sind unzertrennlich. Aber weil sie anders sind,..“ mehr dazu auf der Seite des Filmfest Hamburg 2013
Ich kann der Regisseurin und der Produzentin, aber besonders den Darstellern, nur danken: Für eine gelungene Antizipation der Realität von Menschen, die nicht ganz allein zurecht kommen – oft aber von Eltern unter – oder überschätzt werden. Sehr fein und leise reflektiert der Film die Beziehung zwischen Eltern und ihren erwachsenen Kindern – und schätzt sehr die empathische Zuwendung der Betreuer – lässt den Unterschied zwischen verlassen, allein und einsam klingen. Der Film lebt auch vom Weglassen – vor allem der Geräusche. So hat der Zuschauer zwangsläufig Teil an tiefsten Emotionen, ohne dass der Film dazu pathetisch sein muss. So gerne wird für Begeisterung der Ausdruck: „Großes Kino“ benutzt. In diesem Falle treffend.

Da ich in der ersten Reihe an den linken Rand des Kinos gequetscht saß, hatte ich am Ende die Chance, in zehn Sekunden der Regisseurin zu sagen: I am a „special ones“ mom – I wonna thank you for the film. I am happy with it – I am impressed.“ Sie musste noch in das zweite Kino, in dem der Film parallel gelaufen war. Offensichtlich war sie von der Rückmeldung überrascht, bedankte sich wirklich herzlich und weg war sie.
Produziert wurde „Gabrielle“, wie bereits „Monsieur Lazhar“ (Abschlussfilm Filmfest Hamburg 2011) von der Montréaler Firma micro_scope. Der deutsche Verleih Alamode Film bringt „Gabrielle“ voraussichtlich am 1. Mai 2014 in die Kinos.
Ich habe einen Tag gewartet, bevor ich das alles niederschreibe. Der Film arbeitet – weiter.
Ein MUSS 🙂
Die Reise entlang der Donau war inspirierend. Viele der Aufnahmen, die ich gemacht habe, bekommen gerade einen anderen „Wert“ für mich. Nach der Wahl betrachte ich die Fotos des Nullpunkts im Donaudelta mit einem Schmunzeln. Einem anderen Schmunzeln als vor der Wahl.
Nach dem Nullpunkt geht es ins „Schwarze“ Meer. Es wurde mal gesprochen: „Die Donau verliert. genährt und strapaziert von den Zuflüssen aus zehn Ländern, sich und ihren Namen im „Schwarzen Meer.“

Lässt sich das nicht übertragen auf die momentanen Optionen der bundesdeutschen Regierungspoltik?
Naja, nur mal so ein Gedanke.

Wer neugierig auf die Gegend, ihre Charakteristik und die Menschen dort ist, findet unter folgender Adresse noch viel Aufschlussreiches über das beispielhafte „Multikultiland“. http://www.donaudelta.de/

Regierungshauptsitz: Raffistan, Kannitverstan und Absurdistan
Konstantin Wecker hat dieses Lied nicht erst jetzt geschrieben. Es bleibt aktuell.
„Wenn Wahlen wirklich etwas veränderten, dann wären sie wahrscheinlich verboten.“
Ich weiß nicht, wer das ursprünglich von sich gegeben hat. Zugeschrieben wird es einigen.
Unabhängig davon….. finde ich es einen durchaus nachvollziehbaren Gedanken.
Nun bin ich gespannt, was passiert. Und kümmere mich um meinen eigenen Abwasch, bevor mir die „Politik“ eine Rechnung für den ihren schickt.
Ich konnte wärmende Kälte riechen, als ich den Beitrag las. Herz und Kopf sind jetzt neugierig, Danke an Jarg.
>Opas Eisberg : auf Spurensuche durch Grönland / Stephan Orth.
Danke an Wortfront!
Kein Beweis
Text und Musik: Roger Stein
Dass ich atme, ist noch kein Beweis, dass ich auch leb
Dass mein Herz schlägt, kein Beweis, dass ich auch beb
Dass ich was kriege, kein Beweis, dass ich’s was erstreb
Dass ich wohin komm, kein Beweis, dass ich irgendwas beweg
…
Bleibe in Bewegung – stell die Schuhe stets bereit.
Ein paar warme Socken sind noch keine Sicherheit
Bleibe in Bewegung – egal was auch passiert.
Irgendwer hat dich als Verlust bereits kalkuliert
….
mehr hier: http://www.wortfront.com/html/CDs_PMA/pma-hoeren.html
Aus: Lieder eines Postmodernen Arschlochs – wortfront 2006
Gesang: Sandra Kreisler
Die UN hat den 15.9. zum „Internationalen Tag der Demokratie“ erklärt. Ich hoffe inständig, dass der nie abgeschafft werden muss.
Der Freitag: Kluge Gerdanken von Magda: Eine Ermutigung

Ansonsten fand ich darüber heute weniger geschrieben als über die Landtagswahl in Bayern, die Automesse und den PromiBB. Ich hoffe schwer, dass in der nächsten Woche etwas geschieht, das ich gutheißen kann, das ich demokratisch finde. Ansonsten könnten wir unsere Regierung ja mal zum „POLIT – BB“ anmelden. Garantiert gute Quoten. Oder doch nicht??
So etwas wäre sicher aufschlussreicher als das, was wir gerade so zu spüren, zu hören und zu sehen bekommen. Wir sollten mal hinter deren Kulissen schauen dürfen. Wer weiß schon, wie viele gänzlich Ungewählte und uns Unbekannte eigentlich regieren.
Hat jemand eine Idee, welche Figuren dieses Schmieren-theater moderieren könnten oder sollten ?
Info:
.. so kommt das Licht hinein.“
„There is a crack in everything, that`s how the light gets in.“
„Der Sprung in der Schüssel ist das Einfallstor des Lichtes.“ Ralph Thormählen
https://www.youtube.com/watch?v=S2ZMDQA3IMQ
Ergänzung:
Gestern habe ich den Film Mr- Morgan`s Last Love gesehen.
Lang, wunderschöne Bilder, starke Dialoge zu den Themen Einsamkweit, Leben, Licht, Veränderung, Söhne, Väter, Liebe, über Güte, Heiterkeit, Vermissen, Wertschätzung, Kompromisse, Ehrlichkeit,Initialzündungen, Interesse…
Fazit: Es ist nie zu spät! Solange die Beteiligten noch leben.
Sehr empfehlenswert!
Oder sollte ich sagen: Pflicht! Vor allem für Väter und Söhne ?
Dieser Satz, zusammenhangslos geäußert, klingt sicherlich befremdlich. Würfe ich ihn die Runde derer, die gerade um Integration von Migranten kämpfen… Ich überlasse mal dem Leser, zu assoziieren, was dannn passierte.
Katie Freudenschuss hat mit diesen Song berührende Worte gefunden, um ihre gleichermaßen respektvolle wie (un)geduldige Neugier auf ihr Gegenüber zu äußern.
http://katiefreudenschuss.com/
Als ich dieses Lied hörte, kam mir folgender Gedanke: vielleicht befassen sich viele in der gerade lauten Diskussion um Privatheit – wenn auch unbewusst – mit ihren eigenen, gehüteten Räumen. Nicht den physischen nur, vielleicht auch mit den „privaten“ Räumen ihrer Seele. Die, um deren Beschaffenheit sie selbst noch nicht genau wissen, die, die nur ihnen zugänglich sein sollen, die ihnen das sind, was gängig als „heilig“ beschrieben wird. Die, die wir selbst noch nicht „integriert“ haben, wie es im Psychologendeutsch heißt. Die, deren Ein – und Ausgänge wir noch nicht wählen können, um deren Ein – und Aussichten wir (noch) nicht wissen. So oft betreten wir aus Versehen solche (Innen-) Räume, die eigenen und auch die Anderer, ohne Absicht, ohne es zu wissen. Die Reaktionen erscheinen uns mitunter unangemessen. Wir können sie nicht verstehen, die Widerstände nicht aushalten. Wir haben vielleicht doch ungewollt etwas angerührt. Fettnäpfchen nennt sich das im Volksmund.
Alles hat seine Zeit!
Danke an Katie! Mehr Respekt für und vor „Orten in wem oder was auch immer“ geht kaum.
Welche „inneren, heiligen, nicht integrierten oder nicht integrierbaren Orte“ das kollektive Un(ter)bewusste unserer deutschen Gesellschaft wohl hat? Wie lange es wohl dauerte, bis die erkundet und befriedet, verziehen, respektiert, akzeptiert und nutzbar sind? Bis nicht mehr alles „Fremde“ auch „bedrohlich“ wirkt?



Noch nie in meinem Leben habe ich so viele Störche auf einmal gesehen.Wenn in Deutschand mal mehr als drei auf einmal gesichtet werden, ist das schon eine Zeitungsmeldung wert.
Ich bin nach wie vor tief beeindruckt. So ein Erlebnis fördert bei mir Demut und Vertrauen in den Lauf der Dinge, in die Natur, die Jahreszeiten, in den stetigen Wechsel.
Wenn die Störche gen Afrika ziehen, ist es ein sicheres Zeichen:
Der Sommer ist vorbei.
Der Unterschied zwischen einer gewöhnlichen Erfahrung und einer besonderen liegt in den Details –
entdeckt entlang des Weges!
Ich freue mich auf bekannte und mir neue Ufer!
Und noch mehr freue ich mich auf die besonderen Erfahrungen.
Wieder mal unterwegs…. diesmal auf der Donau!
Auch mit offenen Augen, Herz, Hirn, Kamera, Stift, Papier und Regenschirm.
Das Geisterschiff am Kellersee.
Ich musste einfach noch mal hin – zum Fischbrötchen Cafe. Selbst bei Regen lässt es sich wunderbar draußen auf der Terrasse mit Seeblick sitzen. Drei Blässhuhnküken schreien nach ihrer Mutter, pubertierende Stockenten eifern den Erpeln nach, Am Ufer rätseln Menschen über eine braune Ente mit grauem Schnabel und grauen Füßen ohne Zopf. Oder erzählen einander den neuesten Tratsch aus dem Dorf. Ein Angler kehrt von See zurück – leise, unauffällig, noch grauer als der Himmel. Kinder rutschen mit Bobby Cars auf dem Hof des Cafes, aus einem Busch klingt Musik. Einige Radfahrer pausieren nach der Radtour um den See, andere starten hier – mitunter auch zur Kellerseefahrt mit dem Ausflugsdampfer Luise.
Das ist für mich bisher der einzige Ort, an dem Matjesbrötchen und Cappucino zusammen bestellt auch zusammen schmecken . 🙂
Am Kellersee ist halt manches anders. 🙂