So funktionierten Schule, Unternehmen, Organisationen, Familien, mehr Väter und Mütter kämen auf solche Ideen, es gäbe Platz und Herz und Geist für „Everything“. Die Ratingagentur für das Bewerten von Spaß, Kreativität, Stolz, Respekt, Liebe, etc., vergäbe wohl ein AAAA.
Und nebenbei ist es noch eine, im wahrsten Sinne des Wortes „vorbildliche“ Aktion für Väter.
Pablo Pineda.“Ich hatte nur zwei Fragen: „Bin ich dumm?“ Er antwortete: „Nein.“ „Kann ich weiter in die Schule gehen mit meinen Freunden?“ Er sagte: „Kein Problem.“ Der Rest, der war mir egal.“
Sonntag Nacht. Ein wenig plagte mich das schlechte Gewissen, so spät zu Bett zu gehen. Aber den Film wollte ich mir nun mal nicht entgehen lassen.
Mit gemischten Gefühlen, versteht sich: Habe ich doch immer unser Leben vor Augen, höre mit Pablo auch manchmal meinen Sohn sprechen. Musste wirklich lachen, als Pablo seiner Angebeteten erklärt, wieso Menschen mit Down Syndrom sich so schwer tun, deutlich zu sprechen. Nicht die Tatsache, dass er es erklärte, oder dass es fachlich nicht richtig gewesen wäre. Es ist einfach die Selbstverständlichkeit und die Herzensgüte, mit der es das selbst annimmt – dieses Unabänderliche, dieses „Andere“.
Mee Too – Wer will schon normal sein? Spanien, 2009 (Bildquelle: prinz.de)
Er spricht mir tief aus tiefstem Herzen, wenn er seine Meinungen zum Umgang mit dem „Anderen“ kundtut:
Seit Monaten liegt hier das Buch bei mir auf dem Schreibtisch. Jedesmal, wenn es wieder um Schuldiskussionen geht, blättere ich darin – und amüsiere mich. DAS gefällt mir richtig gut!
Selbst Lehrer kennt Roland Bühs die Schule „von innen“. Danke an ihn! 🙂 Auf der Beltz Seite gibt es Einblick in mehrere der Karikaturen. Zum Brüllen komisch, wenn es nicht so ernst wäre.
Eine sehr schöne Erinnerung an die Reise nach Patagonien ist die an die abendliche Barmusik.
Carolines Stimme und Leidenschaft, die leise , starke Musikbegleitung hat mir stets die Eintrittskarte zu meinen Erlebnissen geliefert. So konnten all die Eindrücke ihren Platz in mir finden – die von Gletschern, Straßen, Himmel, Pinguinen, Nandus, Bergen, Vorträgen, Wasser, Kap Hoorn…Menschen, Gesprächen, gemeinsamem Staunen, Genießen etc….
Jetzt werde ich erst mal herauszufinden versuchen, ob ihre Musik auch bei der GEMA melde – und/ oder kostenpflichtig ist – Denn die hätte ich gern für den Bilder-Film zu Patagonien. 🙂
DANKE an all die Lehrer, Erzieher, Kinder und Eltern, dass Sie sich die Zeit genommen und die Muße gegönnt haben, sich für den Jacob -Muth -Preis 2011/2012 zu bewerben!
Danke an die Projektmitarbeiter in der Bertelsmann Stiftung, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, so genau hinzuschauen.
Danke, Ulfert Engelkes und Ulka Engelkes, für die tolle Bildsprache und die Auswahl der O-Töne.
So wunderbar undramatisch – und damit so echt!!! #rührt
DAS hätte ich UNS für die letzten acht Schuljahre meines Sohnes gewünscht.
„Ampeln scheinen eh hinderlich.“, denkt sich der eine oder andere. Die Nahrungsmittelindustrie hat Angst vor Ampeln, die Koalitionen sehen nach nicht all zu langer Zeit ramponiert aus. Ich erinnere mich an Lärmampeln für Klassenzimmern, die auf einer didacta feilgeboten wurden, um die Schüler zu disziplinieren. (Das hatten sie natürlich viiiiiel pädagogischer begründet:-)) Es gab „XXXXampeln“ zur Förderung oder Verhinderung von Schwangerschaften.
Sie muss her halten, um die Relativitätstheorie zu erklären: „Um Einstein zu begreifen, braucht man nur zu beachten, daß die Ampel doppelt so lange Rot zeigt wie Grün, daß aber beide Phasen gleichermaßen 20 Sekunden dauern.“
Aldo Cammarota , Nähere Autorenangaben nicht feststellbar.
Die Brigitte bietet einen Schuhampel an – und damit Hilfe bei der Kombi von Schuh und Garderobe. ( Wir sind ja alle blöd!)
Mitte letzten Jahres wurde aus „Netzwerk AMPEL“ der „Bildungskreis Borken“ AHHHHHJAAAA.
Mit der Hygiene- Ampel kann „man“ angeblich „sichtbar“ gut essen. Die haben sogar eiNE Kategorie, die so dunkel ist, wie die Umverpackungen der bunten Lichter.
EXEL ampelt auch.
Nicht zu vergessen die Ost- Ampelmännchen, die jetzt jede Art von Textil schmücken und zum Souvenier geworden sind.
etc… Ich geb dann mal „Grün“ für Eure Fundstücke .-)
Was hat der Fahrer (???) oder derjenige, der die o.g. Ampel (aus Versehen???) zerlegt hat, nicht verstanden? Oder stand sie mitten auf der Straße? Die Ampel.
Ich könnte mich heute darüber auslassen, dass über 50-Jährige Frauen Jobs verlieren, weil sie als „zu alt und zu teuer“ eingestuft werden, dass der Sitzabstand in Flugzeugen zu kurz ist, Frauen noch immer weniger Geld für ihre Arbeit bekommen als Männer, Kinder auf Geld verzichten müssen, weil Politiker andere Prioritäten haben, dass Rating Agenturen über andere Informationen verfügen als interessierte Bürger, dass Transparenz so oft missverstanden scheint, der Sensor meiner Kamera mir heute zu klein erscheint, man Visa für Reisen beantragen muss, Kunden ihre Rechnungen nicht bezahlen. etc.
Ich kann mich aber auch einfach mal verstanden fühlen!!! 🙂
Allen wünsche ich: Mindestens einen “ Ziemlich besten Freund“!
Einen, der die Welt für Euch auf den Kopf dreht, Fragen stellt, die ihr Euch selbst nicht stelltet, sich über Dinge lustig machen kann, ohne respektlos zu sein, zu dem steht, was er /sie denkt, tut, handelt. Der Humor und Bildung zusammen denken kann, Geld und Güte, Krankheit und Zuversicht. Der Krisen selbst bewältigt hat, der weiß, dass das Geodreieck nicht nur +7 sondern auch -7 hat, …
Zum Jahresabschluss habe ich mit etwas Geduld in der Restkartenschlange am Abaton, HH, zwei Tickets für den Film: „Ziemlich beste Freunde“ ergattern können. „Eigentlich ist voll reserviert! Es gibt wenige Chancen auf eine Karte heute.“ CHALLENGE! Das gebe ich mir, beschloss ich am Nachmittag:
Ich bin mir sicher: Ich habe solche Freunde! Sehr, sehr, sehr dankbar bin ich dafür.
Wer auch immer kann, schaue sich diesen Film an! Unbedingt….. 🙂
Ein Jahr mit allen Facetten wünsche ich Euch, den Mut, sich überraschen zu lassen und mal andersherum zu denken, sich irritieren zu lassen, Herausforderungen zu sehen und zu meistern, sich nicht entmutigen zu lassen, wenn mal was schief geht. 🙂
In diesem Sinne : Einen guten Start in das Jahr 2012.
Danke auch für das vergangene Jahr: Für die Treue, das Vertrauen, Anregungen, Herausforderungen, Abenteuer, Reisen, Begleitungen, Liebe, Aufträge, Kooperationen, u.v.a.
Auf ein Neues! 🙂 Schön, dass es Euch in meinem Leben gibt!
Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.
Hier ist eine Zusammenfassung:
Das Sydney Opera House bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 10.000 mal besucht. Das entspräche etwa 4 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House.
„It`s part of the job of life, to find out who you are and what we got. It will maybe not dancing or flying.But if you find it, it will always be yours.“
We are all different! (c) Ulla Keienburg 2011 Falkland islands
„Finden ist die Verbform von Glück, es ist das, was mir, einem Erfinder ohne Genie, den Alltag putzt. Egal, ob Pilze, Schlüssel oder die Frau fürs Leben – Finden ist das, worum es im Leben geht.
Für Einsteiger empfehle ich das gezielte Finden. EC-Karte, Ostereier, Feuilleton-Teil? Je geringer die Hoffnung, desto größer der Jubel; Qual ist Teil des Fiebers. Aber Finden ist auch eine Frage der Haltung. >Ich muss die Schlüssel suchen< oder >Ich will sie finden!<
Mein Schwiegervater etwa ist der Finde-Fachmann, nimmt Körbchen und Messer: >Ich gehe in die Pilze.> So jemand muss gar nicht erst suchen. Finden schenkt Kraft für zwischendurch: Der gewaschene Zwanziger in der hinteren Hosentasche, die Brille in der Duplokiste. Das unverhoffte Finden überrumpelt, rettet ganze Tage und ist leider viel zu selten. Ich habe für mich das Fremd-Finden entdeckt. In der Bahn bleibt ein Bibliotheksbuch liegen. Natürlich nehme ich es mit, recherchiere den Besitzer: >Hallo. Ich habe Ihr Buch /Portemonnaie/ Kaugummipapier gefunden.<
Finden ist ein Akt der Freiheit, Erfolgsdruck zerstört es!“