Pablo Pineda – Eine unmögliche Karriere?

Pablo Pineda.“Ich hatte nur zwei Fragen: „Bin ich dumm?“ Er antwortete: „Nein.“ „Kann ich weiter in die Schule gehen mit meinen Freunden?“ Er sagte: „Kein Problem.“ Der Rest, der war mir egal.“

Sonntag Nacht. Ein wenig plagte mich das schlechte Gewissen, so spät zu Bett zu gehen. Aber den Film wollte ich mir nun mal nicht entgehen lassen.

Mit gemischten Gefühlen, versteht sich: Habe ich doch immer unser Leben vor Augen, höre mit Pablo auch manchmal meinen Sohn sprechen. Musste wirklich lachen, als  Pablo seiner Angebeteten erklärt, wieso Menschen mit Down Syndrom sich so schwer tun, deutlich zu sprechen. Nicht die Tatsache, dass er es erklärte, oder dass es fachlich nicht richtig gewesen wäre. Es ist einfach die Selbstverständlichkeit und die Herzensgüte, mit der es das selbst annimmt – dieses Unabänderliche, dieses „Andere“.

Mee Too – Wer will schon normal sein? Spanien, 2009 (Bildquelle: prinz.de)

Er spricht mir tief aus tiefstem Herzen, wenn er seine Meinungen zum Umgang mit dem „Anderen“ kundtut:

 

Jan Marot von Welt Online führte 2009 ein Interview mit ihm.

Der Focus hatte schon vor sieben Jahren darüber berichtet: „Bildung- die unmögliche Karriere“.

Pablo Pineda: „Ich bin nicht krank“  17.07.2010 | 18:29 |  von STEFFEN ARORA (Die Presse)

Deutschland Radio  dokumentiert: Leben wie alle anderen Pablo Pineda, Schauspieler mit Down-Syndrom Von Wolfgang Martin Hamdorf

Einfach mal „Pablo Pineda“ googlen…  da findet sich Vieles.

Ob das als Nachhilfestunde für die Ministeriellen und Schullobbyisten auch hülfe?

Und für die akademischen Beweise sorgt er sogar selbst! 🙂

„Diese Lovestory mit Tiefgang und Wärme stellt unsere Kurzsichtigkeit samt Vorurteilen humorvoll auf den Prüfstand“. khs (prinz)

 

~ von Ulla Keienburg - 25. Januar 2012.

3 Antworten to “Pablo Pineda – Eine unmögliche Karriere?”

  1. Danke an Euch ABA s es bleibt einfach gültig…. das zeigt sich doch auch. Ob es nun die akademischen Beweise sind oder unserer Taten, die langfristig das GEMEINSAME Leben so vieler ANDERER möglich macht – oder was auch immer….. ich kenne die Antwort nicht. Ich kenne nur unser Leben als Andere. 🙂

  2. […] https://ullakeienburg.wordpress.com/2012/01/25/pablo-pineda-eine-unmogliche-karriere/ […]

  3. Liebe Ulla,
    jetzt finde ich nix, was ich als Logo speichern könnte, z.B. dieses feurige Rot hier! Deshalb – und überhaupt – habe ich mir überlegt, dass „Ulla Keienburg’s Blog“ zu gut ist, als dass man nur einzelne Links setzt. Ich möchte dafür gern einen speziellen Platz bei uns im Netz einrichten. Dann wäre er ständig dort zu erreichen. Einzelne Verlinkungen kann ich dann immer noch machen.
    Liebe Grüße
    Rainer

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