Bank (21) – Friendship is a choice WE make

where are they
Where are the people? 🙂

Surprise!

Bank(20) – Ever Changing Times

bänke
Ever changing times (c) Ulla Keienburg 2013

Empowering!

Bank (16) – Moments of pleasure

was haben wir verpasst

Sitting here enjoying what I see, remember, expect, feel, hear …… listening to a nearly forgotten song of the 80`s.

Enjoy!

Du sollst Dir kein Bildnis machen!

20131226_152125Beim Spaziergang erzählte eine Freundin folgendes Ereignis (mit der Ansage: Ulla, das ist wieder ein Geschichte für Dich!)
Eine ihr bekannte Zweijährige sei – laut Mutter – im Kindergarten einem „Check“ unterzogen worden. Das Ergebnis wurde in folgende Worte gehüllt: „Das wird aber mal Probleme in der Schule geben. Sie kann sich ganz schlecht unter- oder einordnen!“ Die beunruhigte Mutter war entsetzt – zum einen darüber, dass Kinder schon so früh getestet werden – zum Zweiten über die „Prognosen“, die auf der Basis dieser „Ergebnisse“ abgesondert wurden. Und sie befürchtet, diesem System nicht mehr zu entkommen.

Da hat die Freundin recht: DAS ist eine Geschichte für mich. Zum Aufregen, Unverständnis äußern. Mir an den Kopf fassen.
Just gestern hatte ich die Geschichte von Max Frisch aus „Stiller“ wieder herausgesucht. Passt ja – denke ich und lächele.

Du sollst dir kein Bildnis machen

„Es ist bemerkenswert, dass wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen können, wie er sei. Wir lieben ihn einfach. Eben darin besteht ja die Liebe, das Wunderbare an der Liebe, dass sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft, einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen. Wir wissen, dass jeder Mensch, wenn man ihn liebt, sich wie verwandelt fühlt, wie entfaltet, und dass auch dem Liebenden sich alles entfaltet, das Nächste, das lange Bekannte. Vieles sieht er wie zum ersten Male. Die Liebe befreit es aus jeglichem Bildnis. Das ist das Erregende, das Abenteuerliche, das eigentlich Spannende, dass wir mit den Menschen, die wir lieben, nicht fertigwerden; weil wir sie lieben, solang wir sie lieben. Man höre bloß die Dichter, wenn sie lieben; sie tappen nach Vergleichen, als wären sie betrunken, sie greifen nach allen Dingen im All, nach Blumen und Tieren, nach Wolken, nach Sternen und Meeren. Warum? So wie das All, wie Gottes unerschöpfliche Geräumigkeit, schrankenlos, alles Möglichen voll, aller Geheimnisse voll, unfassbar ist der Mensch, den man liebt – Nur die Liebe erträgt ihn so. Warum reisen wir? Auch dies, damit wir Menschen begegnen, die nicht meinen, dass sie uns kennen ein für allemal, damit wir noch einmal erfahren, was uns in diesem Leben möglich sei – Es ist ohnehin schon wenig genug.

Unsere Meinung, dass wir das andere kennen, ist das Ende der Liebe, jedes mal. Aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind – nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt: weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns. Er muss es sein. Wir können nicht mehr! Wir künden ihm die Bereitschaft, auf weitere Verwandlungen einzugehen.  Wir verweigern ihm den Anspruch alles Lebendigen, das unfassbar bleibt, und zugleich sind wir verwundert und enttäuscht, dass unser Verhältnis nicht mehr lebendig sei.

„Du bist nicht“, sagt der Enttäuschte oder die Enttäuschte, „wofür ich Dich gehalten habe.“ Und wofür hat man sich denn gehalten?

Für ein Geheimnis, das der Mensch ja immerhin ist, ein erregendes Rätsel, das auszuhalten wir müde geworden sind. Man macht sich ein Bildnis. Das ist das Lieblose, der Verrat. weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns. Er muss es sein. Wir können nicht mehr! Wir künden ihm die Bereitschaft, auf weitere Verwandlungen einzugehen. Wir verweigern ihm den Anspruch alles Lebendigen, das unfassbar bleibt, und zugleich sind wir verwundert und enttäuscht, dass unser Verhältnis nicht mehr lebendig sei.

Man hat darauf hingewiesen, das Wunder jeder Prophetie erkläre sich teilweise schon daraus, dass das Künftige, wie es in den Worten eines Propheten erahnt scheint und als Bildnis entworfen wird, am Ende durch eben dieses Bildnis verursacht, vorbereitet, ermöglicht oder mindestens befördert worden ist -Unfug der Kartenleserei.

Urteile über unsere Handschrift. Orakel bei den alten Griechen. Wenn wir es so sehen, entkleiden wir die Prophetie wirklich ihres Wunders? Es bleibt noch immer das Wunder des Wortes, das Geschichte macht: –  „Im Anfang war das Wort.“

Kassandra, die Ahnungsvolle, die scheinbar Warnende und nutzlos Warnende, ist sie immer ganz unschuldig an dem Unheil, das sie vorausklagt? Dessen Bildnis sie entwirft. Irgendeine fixe Meinung unsrer Freunde, unsrer Eltern, unsrer Erzieher, auch sie lastet auf manchem wie ein altes Orakel. Ein halbes Leben steht unter der heimlichen Frage: Erfüllt es sich oder erfüllt es sich nicht. Mindestens die Frage ist uns auf die Stirne gebrannt, und man wird ein Orakel nicht los, bis man es zur Erfüllung bringt. Dabei muss es sich durchaus nicht im geraden Sinn erfüllen; auch im Widerspruch zeigt sich der Einfluss, darin, dass man so nicht sein will, wie der andere uns einschätzt. Man wird das Gegenteil, aber man wird es durch den andern.

Eine Lehrerin sagte einmal zu meiner Mutter, niemals in ihrem Leben werde sie stricken lernen. Meine Mutter erzählte uns Ausspruch sehr oft; sie hat ihn nie vergessen, nie verziehen; sie ist eine leidenschaftliche und ungewöhnliche Strickerin geworden, und alle die Strümpfe und Mützen, die Handschuhe, die Pullover, die ich jemals bekommen habe, am Ende verdanke ich sie allein jenem ärgerlichen Orakel! …

In gewissem Grad sind wir wirklich das Wesen, das die andern in uns hineinsehen, Freunde wie Feinde. Und umgekehrt! Auch wir sind die Verfasser der andern; wir sind auf eine heimliche und unentrinnbare Weise verantwortlich für das Gesicht, das sie uns zeigen, verantwortlich nicht für ihre Anlage, aber für die Ausschöpfung dieser Anlage. Wir sind es, die dem Freunde, dessen Erstarrtsein uns bemüht, im Wege stehen, und zwar dadurch, dass unsere Meinung, er sei erstarrt, ein weiteres Glied in jener Kette ist, die ihn fesselt und langsam erwürgt. Wir wünschen ihm, dass er sich wandle, o ja, wir wünschen es ganzen Völkern!

Aber darum sind wir noch lange nicht bereit, unsere Vorstellung von ihnen aufzugeben. Wir selber sind die letzten, die sie verwandeln. Wir halten uns für den Spiegel und ahnen nur selten, wie sehr der andere seinerseits eben der Spiegel unsres erstarrten Menschenbildes ist, unser Erzeugnis, unser Opfer –. (……) (……)

Du sollst dir kein Bildnis machen, heißt es, von Gott. Es dürfte auch in diesem Sinne gelten: Gott als das Lebendige in jedem Menschen, das, was nicht erfassbar ist. Es ist eine Versündigung, die wir, so wie sie an uns begangen wird, fast ohne Unterlass wieder begehen – Ausgenommen wenn wir lieben.“

Max Frisch: Tagebuch 1946-1949 (Suhrkamp Taschenbuch 1148), Frankfurt: Suhrkamp 1985, S. 27-32

Bank (15) – What`s that over your shoulder?

Ich liebe es, vorgelesen zu bekommen. Besonders von Menschen mit herzlichen, tiefen, schönen Stimmen. Wenn mir eine Stimme beosnders gut gefällt, entfleucht mir auch schon mal der Spruch: „Von dem ließe ich mir glatt das Telefonbuch vorlesen.“

Dass das auch auf Liebeslieder zutreffen könnte, darauf wäre ich nicht gekommen. Schöne Idee! Spricht für die Geliebte! Was für ein wunderbarer Song!  Wenn ich den Oldman nicht hätte  🙂

Where is the Phonebook?

bank 15

Editors The Phone Book Lyrics

I’m on watch here
So close your eyes and get some rest
I’m here to watch your heart
It’s been faulted from the start
I’m the rips in your chestI’m not an angel,
I never mean to make you cry
Jumping through my hoops
With dissension in the troops
And a smile insideWhat’s that over your shoulder?
Fear of getting older
Stay with me.Sing me a love song
From your heart or from the phone book
It doesn’t matter to me
I’m an apple, you’re the tree
I won’t fall when you shook

What’s that over your shoulder?
Fear of getting older
Stay with me.

It ends with a kiss
It ends with a tear
It ends with the lights up
Bathing our fear

Tell me nonsense
I don’t want to see
I saw the lightning cut through the last winter sky of the year

Stay with me
Keep with me…

Bank (14)

bank braucht jugend Arbeit

braucht jugend arbeit ausschnitt

Existenzielle Fragen an eine(r) Bank

„Braucht Jugend Arbeit?“

Wieso sollte sie keine brauchen?

Ich fände es ganz gut, wenn Arbeit da wäre. Noch besser fände ich, wenn die Jugendlichen Spaß daran hätten, welche zu finden. Und noch idealer wäre, sie fänden eine, die ihnen Spaß machte UND mit der sie ihren Lebensunterhalt sichern könnten. Illusorisch?

 

 

 

Über die Bank(en) mag ich gerade gar nicht nachdenken. Zur aktuellen Lage der Recherchen gegen die und in den Bankhäusern haben die Netzfrauen sich ausgiebig geäußert. Danke dafür!

Bank (12) – 1. Advent 2013

bank advent  Einen besinnlichen Start in Advent 2013 wünsche ich Euch.

Ich bin das erste Mal seit vielen Jahren am 1. Dezember in heimatlichen Gefilden.

Kann es kaum fassen. Es ist dunkel, kühl, nass. Aus den Fenstern aber dringt warmes Licht. Wenn ich durch den Hausflur gehe, riecht es nach Backwaren. Das weckt Erinnerungen.

Habt  ein Auge auf Euch und Eure Lieben.

Es gibt sicherlich viel mehr zu erkennen als Preisschilder und Wunschlisten.

Bank (11)

domrep 2013

Vor der öffentlichen Bibilothek in Santo Domingo standen diese Stühle. Vermutlich eher gedacht  als Reservierung  für ein Auto. Ich stellte mir jedoch vor,  dass während der anstehenden Siesta Menschen dort Platz nähmen – und jemandem lauschten. Einem Musiker vielleicht, einem Vorleser oder einem Gaukler.

Ob mir das in einer deutschen Stadt auch in den Sinn gekommen wäre?

Schon ertsaunlich, was ein mir „nicht gewohnter“ Kontext für Ideen bringt. Ich reise wohl deshalb  so gern, weil an den „anderen“ Orten der Welt die „anderen“ Bedingungen nicht sofort alles „deutsch regulieren“.

Es steht nicht hinter jeder Ecke ein Bedenkenträger :-). In meinem Herzen und in meinem Kopf braucht es da keine langen Anträge auf Parkerlaubnis und Finanzierung, Abstimmung und andere Arten der Kontrolle, Subventionierung, Rechenschaftslegung, etc. Da will nicht direkt kein Mehrwert versteuert werden. Einfach nur sein. Einfach mal spinnen. Einfach nur mal zu Ende denken.  So groß oder so klein, wie ich das mag, wie ich es wage.

Ich hocke mich jetzt in Gedanken auf einen der Stühle und lese einfach was vor.

Wer Lust hat, setze sich dazu. Gibt es Wünsche? 🙂

Einen schönen Tag wünsche ich.

Bank (10)

Zu gern säße ich da auf dieser Bank – stattdessen quäle ich mich mit der Servicewüste Lufthansa – bzw. Miles and More.

banks mirror

Alles war so gut in den letzten Tagen. Die Flüge waren ok, der Service war ok. Und dann entdecke ich, dass Miles and More mir die längsten Flüge, die ich in diesem Jahr absolviert habe, NICHT gutgeschrieben hat. Tja. Und länger als ein halbes Jahr ist es auch her, dass ich mich für viel Geld in den Fliegern gen Down under und wieder zurück bewegt habe. So viele Vorgesetzte gibt es gar nicht, dass einem jemand eine Entscheidung mitteilen könnte oder wollte.

Wenn es nicht um meine Sitze am Notausgang ginge….. ich machte mir die Mühe nicht.

Okay… dazu fällt mir nur ein…..

Die Entwicklung der Menschheit

Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt,
behaart und mit böser Visage.
Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt
und die Welt asphaltiert und aufgestockt,
bis zur dreißigsten Etage.

Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn,
in zentralgeheizten Räumen.
Da sitzen sie nun am Telefon.
Und es herrscht noch genau derselbe Ton
wie seinerzeit auf den Bäumen.

Sie hören weit. Sie sehen fern.
Sie sind mit dem Weltall in Fühlung.
Sie putzen die Zähne. Sie atmen modern.
Die Erde ist ein gebildeter Stern
mit sehr viel Wasserspülung.

Sie schießen die Briefschaften durch ein Rohr.
Sie jagen und züchten Mikroben.
Sie versehn die Natur mit allem Komfort.
Sie fliegen steil in den Himmel empor
und bleiben zwei Wochen oben.

Was ihre Verdauung übrigläßt,
das verarbeiten sie zu Watte.
Sie spalten Atome. Sie heilen Inzest.
Und sie stellen durch Stiluntersuchungen fest,
daß Cäsar Plattfüße hatte.

So haben sie mit dem Kopf und dem Mund
Den Fortschritt der Menschheit geschaffen.
Doch davon mal abgesehen und
bei Lichte betrachtet sind sie im Grund
noch immer die alten Affen.

gefunden  hier

Einen schönen Tag wünsche ich noch. Seid nett zueinander: Versucht es wenigstens. 🙂

Bank (9)

Am Samstag Mittag saß ich nach dem Check In für den ersten der drei Flüge nach Hause auf der Bank gegenüber. Happy, dass sie mal wieder gnädig mit mir waren. Ein Platz mit Beinfreiheit, ohne draufzahlen zu müssen, wird mir immer Anlass für Freude sein. Jedenfalls saß ich auf der Bank – und trotz des Gewusels in der Halle blieb diese Bank gegenüber frei. Gefühlt lange.

Erst als ich überlegte, die große Kamera zu bemühen, besetzte sie ein Mensch,  auch nur noch „bewaffnet“ mit Handgepäck.

bank (9)

Sehnsucht nach Stille kam durch. Einfach nach Stille. Na gut – zumindest nach vertrauten Geräuschen.

Wieder Zuhause. Schön.

Bank (8a)

Bank (9)

Miami Little Havana

Ich habe versucht, diesen Sitzplatz in der Zeit in Miami als Post loszuwerden. WP wollte nicht so recht. Zumindest nicht so wie ich.

Nun – mit etwas Verspätung- sollt auch Ihr dieses wunderbare Arrangement bewundern können.

Gerne hätte ich Platz genommen. Weiß bis heute nicht, wieso ich es nicht getan habe.

An dem Tag war der Running Gag: Vielleicht können wir uns ja mal irgendwo gemütlich hinsetzen und einen Kaffee trinken. Das war nix.  Miami ließ grüßen  🙂

Selten so viel Hektik, Krach und Mensch am Stück.  🙂

Bank (6)

hast du
Puerto Madryn

Gestern wurde ich gefragt, ob ich ganz zufällig, vielleicht Aufnahmen von Mitreisenden in Aktion hätte.

Während ich (doch recht gezielt) danach in den Ordnern suchte, fand ich ebenso zufällig diese Bank.

Da macht sich Erinnerung breit. Bald noch mal…..   🙂

Ich stelle mit vor, auf dieser Bank zu sitzen oder zu liegen – (sie ist nämlich lang), in der Abendsonne, Kopfhörer in den Ohren…..  und diese Musik auf den Ohren   🙂

 

 

 

Bank (4)

bank budapest 3

Where do you wonna have this bench?

Na, wo möchtet Ihr die Bank stehen haben?

Bank (3)

Maybe you`ll find a place on it too.
For those who are in NYC.

highline new york city bank

the highline park-information

Für eine Pause in NYC ist die Highline mit ihrer Bankauswahl perfekt  .-)

 Viele, viele Sitzplätze!

Bank (2)

bank budapest 2013

This bank I found in Budapest.

Diese Bank fand ich in Budapest. Am Ufer der Donau.

Niemand war zu sehen, zu dem dieses Instrument hätte gehören können.

No person around who the instrument could belong to.

My idea:

 

And your idea????

Bank – Business (1)

bankgeschäfte 1

There will be a new section in this blog.

Called „Bank“

Banks of my world. 🙂

The start: The bank I found in the entry of the icon exhibition at „Ensemble of the Novodevichy Convent“ in Moscow

Feel invited to take a seat on that one.

Imagine what you could see from there.

What do you think while you are sitting there?

Would you mind telling a the story that comes to your mind?

Es wird eine neue Rubrik in diesem Blog geben, mit dem Namen: „Bank“

Banken/Bänke meiner Welt. 🙂

Ich starte mit der Bank, die ich im Eingang der Ikonenausstellung im Neujungfrauen Kloster in Moskau fand.

Fühl Dich eingeladen, dort Platz zu nehmen.

Stelle Dir vor, was Du von dort aus sehen könntest.

Was denkst Du, während Du dort hockst?

Erzähltest Du wohl eine der Geschichten, die Dir derweil in den Sinn kommen?

Danke!

Thanx!