Sulina hat einen wunderbaren Schwarzmeestrand. Offenes Meer, wenn auch nicht salzig und nicht von der Art Gezeiten beschäftigt, wei wir es von der Nordsee kennen. Praller Sonnenschein, heißer Sand, viele Muscheln, getrocknete Fruchtstände von Pflanzen, die ich nicht kenne, Und ein Buch, offensichtlich von allen vorhandenen Wassern gewaschen, ruhte am Strand. Enige Seiten bewegt der warme Wind. Zu erkennen war: Ein auf Deutsch verfasstes Buch, Titel war nicht zu finden. Einzelne Sätze sind zu entziffern.
Und diese Widmung hat mich berührt.
Ich liebe diese Art der Funde!
Erst am Sonntag habe ich erfahren, dass arosa die einzige Flusskreuzfahrtlinie ist, die diesen Hafen ansteuert. Und ich darf dabei sein. Danke dafür, liebe arosa silva.
Ganz unsicher war ich. Kann ich als Touristin die Stadt nach der Katastrophe überhaupt so erfassen, wie sie sich selbst gern gesehen fühlte? Knappe drei Wochen nach dem Höchststand des letzten Hochwassers wanderte ich also durch die Gassen der Altstadt – bei schönstem Wetter.
Empfangsszenario:
Noch ist das Wasser sichtbar: an den Wänden, in den Gassen – und wohl riechbar in den Räumen der vielen Galerien und Geschäfte der kleinen Altstadt Passaus. Überall ist oder wird auf Durchzug gestellt.
Der Blick senkend war klar: Dem Kopfsteinpflaster und seinen Verzierungen konnte das Wasser nur bedingt etwas anhaben.
Spannend auch, was sich so oberhalb der moosbraunen Ränder zwischen
Straße und Mauern fand.
Ich hoffe, dass die folgende, recht frisch wirkende, künstlerische Drohung das nächste Hochwasser beeindruckt. 🙂
Es gab aber noch eine Alternative:
Tja , bis dahin hat es wohl gestanden, das Wasser.