Wenn die Sonne scheint…

… zeigen die Deutschen ihr wahres Gesicht! 🙂

Liegenreservierer
Liegenreservierer

Muss ich dazu was sagen? 🙂

Tourdaten Hapag Lloyd – MS Columbus2 – 2013

 

Sydney 2011 – Anfahrt mit der MS Columbus

Naturschätze Down Under

3.Februar – 23. Februar 2013

Sydney – Manila mit MS Columbus 2

 

Fotografie

Pegasus Lost His Wings

Irgendjemand hat mal gesagt: Wenn ich als Fotograf(in) zehn gelungene Bilder pro Jahr habe, dann sei das ein großer Erfolg.

pegasus-vermont-klein-sw
one of these

Dieses ist auf jeden Fall eines von denen, die ich meiner Erfolgsliste hinzufüge.

Erzählt oder vermessen?

organic?

Ich mag: Die Geschichten der Menschen, die ihre Sicht der Welt erzählen – mit Bild und Wort –  und „ihre“ Welt mit den darinlebenden Menschen nicht nur „wissenschaftlich“ messen, berechnen und zu beweisen versuchen.

Schockierend!

Köln am Morgen 2011
Köln am Morgen

„Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines  Fotos ausmacht.“ 

(Andreas Feininger)

Rad oder Fahrer? Parkverbot – mal anders!

sie kennen kein Pardon…..

Parkverbot - mal anders
Parkverbot – mal anders

 

Der Radfahrer traut sich was!
Der Radfahrer traut sich was!

Die Frage bleibt: Wird das Rad oder  der Fahrer geschreddert?  🙂

 

Was für einen Spiegel braucht die Realität?

Ich empfehle mitunter den natürlichen Spiegel….

 

Double Reality
Double Reality or only one?

Er ändert das Wetter nicht – aber den Blick auf dasselbe. 🙂

Zwischen Hochmut und Demut liegt etwas drittes….

Alles bleibt anders – Moskau im Regen

Selten habe ich so schnell Wolken ziehen sehen – so schnellen Wind gefühlt – so schnell das Wetter wechseln erlebt.  Inzwischen stecke ich obligatorisch den Regenschirm in die Tasche, wenn ich das Haus verlasse. Moskau bleibt anders – für mich.

 

stormy nights - Moscow 2012

Career for Beer? :-)

That was the right thing for breakfast…. I have to have this peace of music-
I prefer something different than beer – but….

have fun!!!  🙂

Avatar von XandiWorld Music - the Music Journey

The Dentals are an indie pop band from formed in 2002. Here’s their nice song „Career For Beer“ from the new album Tennessee, releasing 25 may 2012:

Share it please!

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Domenica – You`ll never know / Blind Date with a Whale

„Wenn man etwas haben will, was man noch nie gehabt hat, muss man etwas tun, was man noch nie getan hat.“ Albert Einstein

„If you wonna have someting, you never had before, you have to do something you never did before!“ A. Einstein

I did something different:

Folgendes wurde uns erzählt:

Ist ein Pottwal via seines Gesanges per Hydrophon zu orten, taucht er gerade am Grunde des Meeres. 45 Minuten kann er unter Wasser sein. Dann muss er  gründlich  und vor allem sichtbar ein – und ausatmen und viel Sauerstoff tanken. Etwa zehn Minuten tummelt er sich dazu an der Oberfläche.  Das war unsere Chance:

 

Erfahrene Guides hatten sie gehört, gesichtet und uns nahe herangefahren. Auch wussten sie jede Bewegung der Wale zu deuten. Plötzlich hörten wir den Guide schreien: „10 seconds left – then he will go down“  .

der erste
der zweite

 

I am still feeling the impact of these impressing moments! Lucky me!

In den Zeiten des geduldigen Wartens ergab sich ein Gespräch mit Gästen aus Bremen. Kinderarmut – für viele sichtbar in der Karibik. Es blieb nicht aus,  über die Kinderarmut in Deutschland zu sprechen.

„Wolkenschieber“ – ein Aktion von Menschen, die etwas abgeben von dem, was sie an Erfolgen haben.

Wendy Ewald – Wie Kinder ihre Wirklichkeit selbst dokumentieren

Red Hook, NYWendy Ewald

Kamera, Stift und Zutrauen – Wie Kinder ihre ganz eigene Welt dokumentieren

Es regnete aus allen Eimern. Das GPS wusste nicht, dass die Straße nach Red Hook, NY gesperrt war. Und so tourte ich auf eigene Faust einen Umweg. Zehn Minuten Verspätung brachte mir die Fahrt durch die Berge östlich des Hudsons gen Süden ein. An den Straßenrändern standen so viele „For Sale“ Schilder,  wie ich sie in der Menge nur in der Zeit während meines ersten Amerika-Urlaubs nach dem Credit Crunch gesehen hatte. Sogar das 21. Jahrhundert war zum Verkauf. Die meisten Restaurants an der Route 9 waren vernagelt, andere angbeoten zur Vermietung. Wenig optimistisch anmutend, verregnet aber sattgrün – und mitten drin: Ich in dem alten Volvo, den ich mir geliehen habe, um Wendy Ewald in ihren privaten Gefilden mitten im Wald aufzusuchen.

Sie war zu müde am letzten Sonntag, Jetlag plagte sie. Sie war gerade erst von ihrem letzten Projekt aus Israel zurück. Auf den letzten Metern der Schotterstrecke in Richtung der angegebenen Adresse hatte ich noch die Vorstellung einer Blockhütte und dachte an so etwas wie einen Sommersitz zum Ausruhen. Vor ihrem Haus angelangt wurde ich eines Besseren belehrt. Der Basketballkorb auf dem Parkplatz deutete auf Kinder. In Gummistiefeln begegnete mir der erstaunte Ehemann und verwies mich auf Nachfrage in den rechten Flügel des riesigen Hauses. Wie im Traum war ich in einer Lichtung gelandet. Bei der selbstgemachten Limonade stellte sich auch schnell heraus, dass das Haus relativ neu und von dem Fotografenehepaar höchst persönlich geplant ist. Zentrum des Hauses: Ein 60 Quadratmeter großer Raum mit einem Glasdach – schräg – damit im Winter der Schnee schnell schmelzen und herunter rutschen kann. Neben dem großen Tisch eine Art offenes Gewächshaus. Rund um das Haus Wald. Im Winter wäre das sicherlich sehr dunkel geworden. Das können natürlich Spezialisten für Licht nicht dulden. Und so haben sie sich vor vier Jahren diesen Traum erfüllt. Vom Tresen in der großen Küche zogen wir zum Gespräch in die Familienecke um. Aufstehen, zehn Meter entlang der Fensterfront gehen und wieder hinhocken. Es sei nicht „In the Middle of Nowhere“ scherzt Wendy. Es gäbe noch mehr „Nowhere“ in dieser Gegend, in der sie seit knapp zwanzig Jahren schon lebe.
Geboren ist sie 1951 in der Nähe von Detroit, wollte schon immer Fotografin werden. An der Wand hängt das Bild der Hand der Highschool- Lehrerin, die sie maßgeblich inspiriert hat. Eine große Auswahl an Projekten präsentiert sie mir. Der fotografische Blick und das Schreiben sind ihre „Tools“, ihr Handwerkszeug. Mit dem verschafft sie für Kinder ab dem sechsten Lebensjahr z.B. den Blick auf deren eigenen Körper – „The Best Part of me“. Sie bietet Kindern in und aus aller Welt das Abbild ihres sozialen Umfeldes, deren guten und schlechten Träumen “Secret Games“. Mit dem Buch „Geheime Spiele“ hat sie es auch in deutschsprachige Gefilde geschafft. Stuttgart hat ihre Fotos ausgestellt – die Kuratoren jedoch haben kein Geld zusammen bekommen, um ein solches Projekt in Deutschland zu starten. Auch in Winterthur in der Schweiz beeindruckte sie. Als ich im Netz stöberte, um herauszufinden, wo überall sie schon aktiv war, fand ich für Deutschland nur diese eine Ausstellung – wirklich verwundert hat es mich nicht. Noch habe ich wenig Deutsche erlebt, die sich dem subjektiven Blick der Kinder stellen (wollen) und dafür auch noch Geld locker machen.
Was aber war ihre Motivation für das Buch „The Best Part of me“? Mal ab davon, dass es ihr einziges Buch auch FÜR Kinder gewesen sei – gedankenverloren betrachtet sie das Hardcover und streicht versonnen über den Titel – sei zu der Zeit ein wahnsinniger Hype um das Thema „Kinderpornographie“ gewesen. Sie hat den Spieß umgedreht, und die Kinder entscheiden lassen, was sie von sich selbst abbilden und veröffentlichen wollen. Die Kleinen haben sehr konkret ihren eigenen Körper betrachtet, an ihrem Selbstbild gearbeitet – die Pubertierenden, wirft sie ein, hätten Gegenstände favorisiert, die sie dann auf ihren Füßen, Armen, Kopf oder Bauch platziert hätten. So hat sie entschieden, das Buch mit den Jüngeren zu produzieren – und auch für diese. Ihr heute 14- jähriger Sohn habe immer wieder stolz das Buch in der Schule herumgezeigt, berichtet sie schmunzelnd. Sie nutzt das Fotografieren und den Blick vor allem, um daran und damit zu arbeiten, darüber zu sprechen und zu schreiben. Zu analogen Zeiten ist auch die Dunkelkammer ein wichtiger Ort für den Prozess gewesen. Dort hätten Kinder aller Ehtnien gemeinsam arbeiten können, unbeaufsichtigt, nicht kontrolliert – im Dunkeln eben – etwas, was sie bei Tageslicht und damit offensichtlich vielleicht gar nicht getan hätten. Ja, die analogen Zeiten – sie sinniert darüber, dass Buch „I wonna take me a Picture“ nun gemeinsam mit Kollegen zu überarbeiten. Denn Fotografieren und Schreiben sollten alle Kinder lernen- anders vor allem auch, als sie das Formulieren in der Schule bisher lernen. Den digitalen Zeiten ist halt nicht mehr zu entrinnen.

Es musste auch schon mal „schnell gehen“. Wie bei ihrem Projekt in dem Küstendorf Margate in der südöstlichen Ecke von Kent, GB. Dafür nutzte sie Polaroidkameras. Sie wusste nämlich nicht, wie lange die Kinder und Familien in den ehemaligen Hotels der alten Badestrände noch verweilten. Grund: Dort landeten Menschen auf der Flucht aus ihrem Heimatland, um ein neues, hoffentlich friedliche(re)s Leben zu beginnen. In der Grundschule des Ortes wechselten ca. 50% der Schüler jährlich. Welche Auswirkungen das Kommen und Gehen auf die Kinder hat, wollte sie unbedingt wissen. Tat sich mit „Art Angel“ in England zusammen und arbeitete mit den Jungen und Mädchen, die sich, weil nicht in der Schule, tagsüber in eigens für sie eingerichteten Zentren aufhielten. Da sie aber alle nur ihre Muttersprache beherrschten, konnten die Flüchtlinge aus Irak, Afghanistan, Südafrika, Nordvietnam, Kongo und Sudan sich nicht einmal untereinander verständigen. Es gab auch nichts zu tun für sie. Wendy engagierte Übersetzer für alle sechs Sprachen. Sie wollte den Kindern etwas anbieten, das Spaß macht und gleichermaßen die Chance birgt, ihre lange Reise und ihr Leben bis dahin zu reflektieren. Sie fassten Vertrauen, nachdem sie begriffen hatten, dass diesmal die Übersetzer nicht dazu da waren, um über ihre potenzielle Einbürgerung zu sprechen.
Sie suchten Gegenstände zusammen, mit denen sie ein Stillleben produzierten. Gegenstände, die ihnen aus der Heimat geblieben waren, Gegenstände, die sie an Eltern oder ihr Heimatdorf, an Helfer oder Freunde erinnerten und durch die Zeit trugen. Die Kinder wählten Fotos von ihrem Hinterkopf und von ihrem Gesicht- und bearbeiteten die Polaroids. Schrieben rund herum ihre wichtigsten Gedanken zu ihrer Situation. Je drei bearbeitete Bilder pro Kind wurden überlebensgroß an der Steilküste Dovers ausgestellt – so dass die Öffentlichkeit teilhaben konnte an dem zerrissenen Leben der Kinder aus Margate.
Das Gesichter schauten auf das Wasser, der „Blick“ des Fotos ihrer Hinterköpfe auf das Land gerichtet, in dem sie gerade leben. In der Mitte das Stillleben – ebenfalls gleicher Größe. Wenn Zuschauer auf das Bild des Asylsuchenden 11 Jährigen aus Belarus sahen, konnten sie lesen: „Es geschah, dass ich meine wunderbare Stadt verlassen musste!“ Allerdings – resümierte sie schon während ihres Vortrages am Sonntag traurig und entsetzt- sei der Zeitpunkt denkbar schlecht gewesen. In London hatten Terroristen ein paar Tage zuvor den Anschlag in der U-Bahn verübt – und in Margate zerstörten darauf hin Menschen die zwei Bilder des südafrikanischen Mädchens mit Feuer. Sie hatte auf ihrem Stillleben abgebildet: Flip Flops und „The Principles of Islam“.

„Es ist wichtig, die Welt nicht nur die Linse geübter Fotografen zu sehen. Sondern vor allem durch die der Menschen, die die Dinge erleben, die sie fotografieren!“ Man gebe bitte Kindern Stift und Kamera in die Hand. Sie können auf diese Weise herausfinden und dokumentieren, was in ihrem Leben passiert. „Und wenn die Kulturen der Welt so durch Kinder „unterrichtet“ werden, dürfte das Analphabetentum bald Vergangenheit sein.“

Unterrichten müsse sie auch noch viel, sagt sie lachend. So ein Haus bezahle sich nicht von allein! Einen Gang durch dasselbe bekam ich noch. Auch in die Dunkelkammer und den Lagerraum, in dem ich die Rollen der Planen aus Dover entdeckte. Die Ewalds teilen sich das Labor mit anderen Fotografen aus der Gegend. Es frönen noch mehr Kollegen der analogen Fotografie. Hier ist sie, die sie ist. Viel wacher erscheint sie als am Sonntagabend. Ist wohl auch lieber im Gespräch als zu dozieren. Das Foto, das ich von ihr daheim geschossen habe, kommentierte sie: „Ich sehe eben besser aus in meiner eigenen Umgebung.“

Eins wurde mir zum Ende bewusst. Nicht umsonst bin ich so auf sie „angesprungen“. Meine Leidenschaft für Kinder, Sprache, Fotografieren und Bildung lebt sie als Person und in ihrer Arbeit.

Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich über diese Arbeit geschrieben habe.

Vielleicht der Auftakt, um auch in Deutschland „Migration“ mal anders zu betrachten oder betrachten zu lassen?

Sam Abell – The Next Step

Lectures
Sam Abells besonderer Blick auf die Welt hat mich schon lange fasziniert, gerührt. Unlängst ergab sich die Möglichkeit, an einem seiner Workshops teilzunehmen. Diese Chance habe ich genutzt. Mit Erfolg! Selten habe ich so gerührt, gestärkt, erstaunt und klar die nächsten Schritte vor mir gesehen wie nach diesen zwei Tagen. Awesome! 🙂

Ich habe Sam Abell den Caspar David Friedrich der Fotografie getauft. Er arbeitet mit Schichten: Backlayer, Expression, Gesture – fotografiert meistens mit der 35 mm – Linse. Und auf seinen Bildern ist immer Leben – die Stilleben „atmen“ und seine Aufnahmen von Chaos haben „Ruhe“. Er hat Geduld!

Vielschichtigkeit und Komplexität faszinieren mich eh – und ich lauschte gern den Entstehungsgeschichten seiner Bilder. Er ist in seinen Szenen. „Involvement“ nennt er das. Er ist einfach so – involviert, präzise, herzlich, gedankenvoll, wach, aufmerksam, respektvoll.

I am deeply grateful for this experience!