Travelbuddy – FUTURE schleust -beliya

beliya eisernes tor (2)

Wir waren auf die Schleuse zugefahren, langsam. Es war sehr laut. Das überschüssige Wasser der Donau, in  den Fluss gelaufen vorwiegend aus den serbischen Seitenarmen, donnerte durch die geöffneten Tore. Gigantisch, gewaltig, sich aufbäumend, niederreißend, mit Hochdruck. Unter wechselnd wolkenreichem Himmel, mal mit Sonne mal ohne, suchte sich das Wasser Platz. Für ein Flussschiff gab es ungewohnt viel Wasserbewegung. Wie gebannt haben wir mit Gefühlen zwischen Faszination und Schrecken dem kraftvollen Spiel des Wassers zugeschaut. Niemand war da, der nicht mit Handy, Kamera oder Film das festzuhalten versucht hätte.  Ich sage noch immer WOW – und auch klingt noch immer das herabstürzende Wasser in meinen Ohren.

donnerndes wasser
Schleuse Serbien – Eisernes Tor

Das Wasser ist die Kohle der Zukunft. Die Energie von morgen ist Wasser, das durch elektrischen Strom zerlegt worden ist. Die so zerlegten Elemente des Wassers, Wasserstoff und Sauerstoff, werden auf unabsehbare Zeit hinaus die Energieversorgung der Erde sichern.
Jules Verne

In der Schleuse habe ich dann gemeinsam mit FUTURE ein wenig „abgehangen“. 🙂

Schleusen braucht ja seine Zeit.

 

 

Travelbuddy – FUTURE in Oltenita – beliya

beliya oltenita
Oltenita – ein Tor von der Donau aus nach Bukarest

Zu Bukarest gibt es eine Menge zu lesen. Erlebt habe ich die Stadt im letzten Jahr – und deshalb in diesem Jahr beschlossen, nicht nochmal dahin zu fahren. Es war spannend, den Palast  zu betreten – mindestens so spannend wie beklemmend.  Oltenita hingegen war mir einen langen Spaziergang wert. Von den erwähnten Schiffswerften sieht man nur Ruinen. Wo dort 25000 Menschen wohnen sollen, hat sich mir nicht erschlossen.  Gefunden habe ich eine wunderbar restaurierte  und gepflegte Holzkirche, eine kleine Apotheke und einen ca. 30 qm großen Supermarkt. Entlang der Straße vom Hafen Richtung Ort gab es Autowerkstätten, Kühe MIT Hörnern, denen man ins Ohr gelbe EU -Wimpeln getackert hatte, eine moderne Pizzeria, viel Müll, Radfahrer und schöne Blumen, eine Seemansschule (wenn ich das richtig interpretiert habe) und einen Polizisten, Grenzhütten und Jugendliche vertieft in ihre Smartphones.

oltenita be
Oltenita

Vielleicht fahre ich ja noch mal dorthin – dann werde ich es mal mit dem Fahrrad erkunden.

 

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