Travelbuddy – FUTURE an Bergen, N – beliya

FUTURE hat sich ganz wohl gefühlt in Norwegen.

Windgeschützt vom Schiff aus auf die Bucht von Bergen schauen – das hat ihm gefallen  –  meinem Schlüsselanhänger  🙂

bergen future

Das Kind, das von meinem FUTURE- Schlüsselanhänger profitiert, heißt Johannes.  🙂

Ich weiß auch nicht, wie sie darauf gekommen sind, mir ausgerechnet diesen Namen zu gönnen. 🙂

http://www.beliya.de/schulkinder.html

Ihr dürft den Beitrag gerne teilen! Die Kinder, denen durch beliya geholfen wird, könnten es gut gebrauchen!

Nein, nicht das Teilen des Beitrags! 🙂 Aber dessen Wirkung, wenn noch mehr Menschen darauf aufmerksam werden.

Danke an Euch!

 

„Der Vollzeitvater“ in LOB

 

Der Vollzeitvater:  Respekt und Reden – das Miteinander macht`s!

LOB: E – Magazin für berufstätige Mütter und Väter Ausgabe 3/2014

Rubrik:   So macht er das!

von Ulla Keienburg

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(c) Wolf Ehrhardt 2014

 

Wolf Ehrhardt (46) aus Berlin Mitte ist seit 20 Jahren selbstständig. Der gelernte Koch und Schauspieler ist inzwischen Investmentfachmann für Innovationen und Prototypen. Als getrenntlebender Vollzeitvater der inzwischen 7- jährigen Elli ein rücksichtvoller, liebender, bissiger, einsichtiger, fordernder und ständig verhandelnder Organisierer.

Er erlebt und betitelt sich als „Vollzeitvater“. Als das, was nach der „Vollzeitschwangerschaft“ komme, sagt er amüsiert. Auch wenn Elli eine Woche bei ihm und eine Woche bei ihrer Mutter lebe, Vater sei er in jedem Moment und nicht nur in Teilzeit. Also auch in den Momenten, in denen Elli nicht in seiner unmittelbaren Nähe sei.

Im von ihm ge – und erlebten Alltag sieht das so aus: Alles ist gut organisiert, Elli hat klare Rahmenbedingungen. Die Wohnungen liegen gleichweit von der Schule entfernt. Die Tochter kann immer frei entscheiden, wann sie Vater oder Mutter sehen oder sprechen möchte. Sie tauschen sich regelmäßig aus und entscheiden wichtige Dinge das Kind betreffend immer gemeinsam. Jeder wird gehört, und ihre jeweiligen Bedürfnisse werden so weit wie möglich respektiert. Konflikte, Streits oder Missverständnisse zwischen den Eltern werden in der Regel abseits von Ellis Wahrnehmung geklärt, „…denn sie haben sehr oft nichts, aber auch gar nichts mit Elli zu tun und deshalb besteht auch keine Notwendigkeit, sie an schlechten Energien teilhaben zu lassen!“ sagt er.

Selbstverständlich ist das alles für ihn nicht. Wolf ist als Selbständiger angewiesen auf Flexibilität. Auch wenn er es selbst für unerlässlich hält, getroffene Absprachen einzuhalten, gelingt ihm das nicht immer. Da aber die Kommunikation zwischen den beiden Eltern so gut ist, können sie sich umgehend kontakten, sich das mitteilen und eine für alle Seiten gute Lösung organisieren. Sie vertrauen nicht darauf, dass es sich schon irgendwie ergibt. Ellis Mutter kennt den Alltag als Selbständige mit allen Höhen und Tiefen. Und Wolf ist froh, dass sie inzwischen durch eine Festanstellung das bieten kann, was die beiden „relativ verlässliche Arbeitszeiten“ nennen.

Wolf weiß eines sicher: Getrennt zu leben heißt nicht gleich „alleinerziehend“ zu sein. Er schätzt besonders Kita, Hort und Ganztagsschule. Auch andere Bezugspersonen gehören s.E. für Elli dazu. Ein enger und regelmäßiger Austausch zwischen allen – den beiden Elternteilen, Großeltern, mit befreundeten Eltern von Spielkameraden oder Lehrern und Erziehern und natürlich zwischen Eltern und Kind zu Bedürfnissen, Notwendigkeiten oder Unannehmlichkeiten – hält alles in Balance. Wolf E.: „Meine wichtigste Entscheidung war, mich selbst auch als Vater zu akzeptieren, unabhängig vom sozialen Status, Bildungsgrad oder beruflicher Position; mir der Verantwortung, aber auch der eigenen Begrenzungen bewusst zu werden. Elli braucht keinen Superman, der einfliegt, Geschenke bringt und dann wegschwebt. Elli braucht eine Person, zu der sie Urvertrauen hat. Einen Vater, zu dem sie immer kommen kann, ohne sich beweisen zu müssen, diesen Menschen, von dem sie weiß, dass der auch nicht immer alles weiß.“

Neugierig geworden auf mehr? Ulla Keienburg hat mit Wolf Ehrhardt ausführlich gesprochen: Interview

Travelbuddy- FUTURE am Polarkreis – beliya

future in tromsoe
Future in Tromsoe

 

Ein sonniger Tag in der Stadt am Polarkreis. Ein unerwartet milder Wind gab Auftrieb für Paraglider, die Sonne wärmte die Gemüter nach kalten Tagen. Draußen sitzen und über den Fjord schauen – z.B. direkt auf die Eismeerkathedrale.

Genuß pur!  auch für beliyas FUTURE 🙂

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