„Plötzlich ein Sorgenkind“ – Achtung Spiegel! …und weiter gehts

Ich hätte ihn sicher schon früher entdeckt, wenn ich in den letzten Wochen mehr im Netz unterwegs gewesen wäre. Gefunden hat mich der Brief trotzdem. Tja, auch das Netz lebt von Begegnungen. Oder die Begegnungen leben auch vom Netz? Egal:

Was mir heute besondere Freude macht: Als ich den Link fand mit dem „Offenen Brief an die Autorin von „Plötzlich ein Sorgenkind““ begrüßt mich die Seite von Ulrike Sennhenn mit meinem Lebensmotto. „Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe!“  Mir war oder ist das Volksweisheit bekannt – gerne aber glaube ich, dass Götz W. Werner das gesagt hat – und sicherlich nicht nur einmal.

 

Hier geht es zu dem Offenen Brief!

 

 

Liebe “Anonyma”,

über mein Netzwerk bekam ich den Link zur Leseprobe Ihres Buches …  und ich habe mir Ihr Buch sofort am nächsten Tag gekauft und an einem Nachmittag ausgelesen. Auch wenn ich mich schon seit Jahren mit der Thematik befasse – ich bin immer wieder auf’s Neue berührt und erschüttert. Wie kann das nur sein, dass sooo viele Menschen, die mit einem Kind “zu tun” haben, das Offensichtliche nicht wahrnehmen können? Oder – nicht wahrnehmen wollen? Auf eine unbewusste Art?…

http://www.place2grow.de

Ulla Keienburg s Blog

Plötzlich ein Sorgenkind: Aus dem Leben einer aufmerksamkeitsgestörten Familie
Anonyma

Schon mit den ersten Seiten des Buches war klar, das lege ich so schnell nicht aus der Hand. Tatsächlich zum Mitfühlen formuliert. So begleitete ich mal das „Sorgenkind“ Lenja, mal die Mutter selbst, mal die kleine Schwester und mal den Vater / Ehemann durch die Wirren der Unerträglichkeiten und badete mit ihnen vorübergehend in dem Meer der Demütigungen. Demütigungen, die nur entstehen, wenn Kinder (und deren Familie) als Symptomträger des Systems in den Diagnostik- und Reparaturapparat geschickt werden.
Das Buch lebt von Lenjas Unglück. Könnte man meinen. Ob aber Lenja nicht mit der Lehrerin klar kommt oder die Lehrerin nicht mit ihr, ob es doch eher die Mutter ist, die die Wirkung dieser toxischen Beziehung auf die Tochter nicht aushält und welche Rolle dem Vater zukommt, der sich nicht einbinden lässt in die Aktionen wider die Ohnmacht und die Teilhabe…

Ursprünglichen Post anzeigen 363 weitere Wörter

~ von ullakeienburg - 1. Juli 2014.

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