Auf Gegenseitigkeit

oder „Gesetzt den Fall, Du kannst nicht schlafen“

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(c) Ulla Keienburg 2011

 

Für immer jung

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Komme gerade wieder von einem Besuch bei meinem Sohn, habe auch Freunde und Familie gesehen. Gute Nachrichten wie anstrengede, finale und herausfordernde gab es. Und während ich all die Geschehnisse in meinem Hirn und meinem Herzen beweg(t)e, hör(t)e ich „Für immer jung“ von Wolfgang Niedecken. Passt, dachte ich.  „Dass Du auch für andere da bist – und dass dir ab und zu wer hilft..“ – Ja, das wünsche ich allen, denen ich mich verbunden fühle und bin dankbar für alle Hilfe, die ich bekomme und für die Menschen, die meine annehmen.

 

Lyrics:
„Op dat dä Herrjott op dich oppassb un dir jede Wunsch erfüllt,
dat du och für andre do bess un dir aff un zo wer hilf.
Et ess okay, wenn du noh Stääne jrievs, spring övver jede Zung,
dann blievs du für immer jung.

Für immer jung, für immer jung.,
dann blievs du für immer jung.

Op dat du opwääß zo ’nem Joode, däm die Wohrheit jet bedügg,
dä sing Fahn nie enn dä Wind hängk, sich verstellt für andre Lück.
Op dat du immer couragiert bess, leidenschaftlich, fründlich un
du weeß sinn, dann blievste jung.

Für immer jung, für immer jung.,
dann blievs du für immer jung.

Op dat ding Häng immer ze dunn hann, dat du dich wehrs, wenn dir jet stink,
dat du dir joot merks, wo du herküss un wo ding wohre Fründe sinn.
Op dat dieh Häzz immer enn Dur schläät, singe Takt hällt, singe Schwung,
dann blievs du für immer jung.

Für immer jung, für immer jung.,
dann blievs du für immer jung.“

 

In diesem Sinne – ein schönes Wochenende!

Forget it and play!

Forget it!
Forget it!

 

„To SEE is to forget the name of what we are looking at.“  Paul Valery

 

Living in a Playful Collage: Hanoch Piven at TEDxJerusalem

Ein neues erfolgreiches Jahr hat begonnen – die Neujahrsansprache

Read here:    Ein neues erfolgreiches Jahr hat begonnen – die Neujahrsansprache.

 

Die GermanysNextKanzlerin hat gesprochen …äääh geschrieben.

Point of view

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Alles ist relativ!  🙂

„Und wenn wir in der Lage sind, alle Ansichten gleichermaßen zu betrachten, werden wir vielleicht fähig, uns auf kreative Weise in eine neue Richtung zu bewegen.“

David Bohm

 

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Darauf könnte ich verzichten. Für immer.

Einfach klicken:       Darauf könnte ich verzichten. Für immer..

Was bleibt? Was geht?

neujahrsgruß 2013

Guten Rutsch!!!

wechsel

Die Blume der Frauen

La Flor de las Mujeres (Die Blume der Frauen).  Floralis Genérica

Die Blume der Frauen
Die Blume der Frauen

Buenos Aires, November 2012. Diese monumentale Blume richtet(e) sich automatisch nach dem Sonnenlicht. Sie öffnet(e) sich am Morgen und schloss sich am Abend mit der untergehenden Sonne. Aus der Mitte strahlte nachts ein rotes Licht. Ebenso schloss sie sich, wenn der Wind zu stark wehte. In vier speziellen Nächten ließen sie die „La Flor de las Mujeres“ geöffnet. Am 25.Mai, 21. Sptember, 24. und 31. Dezember.

Anfangs hat es viel Krach um die „Blume der Frauen“ gegeben. Viele protestierten gegen dieses Kunstwerk-  erschien es doch irrsinnig, so viel Geld für eine Skulptur auszugeben, wenn so viele Menschen in Buenos Aires Hunger und Not leiden. Trotzdem ließ ein privater Investor sie von Lockheed Martin Aircraft Argentina aufstellen. Die Firma hatte 2002 Garantie für 25 Jahre gegeben- auf die Elektronik und die Funktion des Öffnens und Schließens.

Dem Architekten Eduardo Catalano nach bedeutet „Floralis “ „zur Flora gehörig speziell zu den Blumen“, und Genérica  bedeutet für ihn, „…dass sie alle Blumen der Welt repräsentiert.“

2010 wurde es dann „stillgelegt“, um die Blume vor Schaden zu schützen. Sie steht seither zu jeder Tageszeit offen. Die Gefahr geht von einem der Blütenblätter aus, das schon zu Beginn nicht korrekt installiert wurde. Catalano selbst hat das früh vermerkt.  Und dass die Garantiereparatur nicht mehr sicher ist, ist der Tatsache geschuldet, dass Lockheed Martin Aircraft Argentina 2009 verstaatlicht wurde. Na denn Prost!

Weihnachten – Anfang und Ende

Frohe Weihnachten 2012
Frohe Weihnachten 2012

„Warum reisen wir? Auch dies, damit wir Menschen begegnen, die nicht meinen, dass sie uns kennen ein für allemal; damit wir noch einmal erfahren, was uns in diesem Leben möglich sei – Es ist ohnehin schon wenig genug.“ Max Frisch, Tagebuch 1946-1949; Frankfurt: Suhrkamp 1950)(

Zwischen Spitzbergen und Ushuaia, Bangkok und San Diego, Hamburg und Moskau  begegnete mir viel, stellte und stelle ich mich Herausforderungen, nutze Chancen, finde Begegnung und Dialog.

Ich danke allen, denen ich im letzten Jahr begegnen, durfte, konnte, sollte, musste, wollte. Für einmalige Eindrücke, Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Neugier, Zutrauen, Dialog, Begleitung, Beratung, Neues, Wertvolles, Einzigartiges, Aufträge,  Nachfragen, Erledigtes, Erfragtes, Gesprochenes, Gelesenes, Gesehenes, Erledigtes… Für Bilder und Worte, Herausforderungen und Ruhe, für Visa und Hilfe, Umarmungen und  Rückendeckung, konstruktive Kritik und Kooperation ….

und wünsche allen, die das hier erreicht:

Ein gutes und entspanntes Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Jahreswechsel. Für 2013 wünsche ich den Mut zum Unterwegssein und die Chuzpe, das Leben als das zu nehmen, was es ist: ein Abenteuer!

Herzlichst

Ulla

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Niemand hat das Recht zu gehorchen“ – Hannah Arendt

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Hannah Arendt:

Inhaltsangabe & Details

FSK ab 6 freigegeben

„Hannah Arendt (Barbara Sukowa) arbeitet als Reporterin für „The New Yorker“. 1961 nimmt sie im Auftrag der Zeitung am Eichmann-Prozess in Jerusalem teil. Die anerkannte Philosophin und Schriftstellerin will anhand des Prozesses den Charakter des verantwortlichen Nazis verstehen. Zu diesem Zweck protokolliert sie akribisch das Verfahren, das weltweit für Aufsehen sorgt. Sie verarbeitet ihre Erfahrungen in mehreren Artikeln. Dadurch entsteht ihr berühmtestes und zugleich umstrittenes Werk „Eichmann in Jerusalem – Ein Bericht von der Banalität des Bösen“, das bei vielen aufgrund ihrer Darstellung des Angeklagten auf ein zwiespältiges Echo stößt. Arendt sieht in Eichmann nicht das große Monster, für das ihn die Menschen halten. Vielmehr sieht sie in ihm einfach nur einen Täter, der seine Befehle bestmöglich ausführen wollte. Ihre Sicht und Erkenntnis hat für die Frau weitreichende Konsequenzen – Freunde lösen sich von ihr und im Alltag erfährt sie Ächtung und Ausgrenzung. Jedoch bleibt sie standhaft, denn sie will verstehen, auch wenn dies heißt, die Gedanken dahin zu führen, wo sie wehtun.“ Quelle http://www.filmstarts.de/kritiken/198292.html

Ich freue mich sehr auf den Film über eine der mutigsten Frauen, von denen ich weiß.

Habe nicht zu hoffen gewagt, dass sich jemand an die Verfilmung traut.

Rezension folgt nach dem Besuch des Films.

 

 

 

 

 

Polygamie hat ihren Preis

Just aus Patagonien und  der Pampa zurück, schmunzle ich gerne über die Entdeckungen. Im letzten Jahr genossen die Pinguine meine ganze Aufmerksamkeit. Da ich nicht, wie gehofft, auf den Falkland Inseln zu den Königspinguinen konnte, entschied ich, mich mal den andernen Tieren zuzuwenden.

Ich traf z.B. eine fünfbeinige Kuh. Sie stand gemeinsam mit einer Kollegin und einem Bullen und zwei Kälbern in einem Gatter – und verweigerte sich dem Bullen. Ihre Kollegin hatte sich ebenso schon dem stürmischen Verehrer abgewandt und sich mit dem Hinterteil zum Zaun platziert.

fünfbeinkuhfront küheTja.. das war wohl nichts. Zuerst sorgte ich mich um die Kuh, da ich dachte, keiner helfe ihr und sie kalbe gerade. Aber das klärte die Tochter des Powersammlers, dem die Estancia gehört. Fünf Beine habe sie. In Deutschland wäre sie wahrscheinlich längst geschlachtet – hier lebt sie mit den anderen – und sorgt genau so für Milch und Nachwuchs wie ihre Kolleginnen.

schafwaschstraßewschstraße schafNachdem drei Schafe für die Touristen durch die Waschanlage geschickt worden waren, musste eines für eine Handschur herhalten. Geschickte Menschen!schschurschafschur

Am meisten aber packte mich an dem Tag – wie auch in Puerto Madryn schon –  die Lebensweise der Nandus. Sie ähneln den Straußvögeln aus Afrika, ihren Namen aber haben sie wegen der Geräusche, die sie von sich geben.

Mit meinem Blick auf die Arbeitsverteilung auf Mütter und Väter in der Familie, wurde ich hellhörig, als ich Folgendes erfuhr:

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Nach dem Schlüpfen bleiben die Jungen etwa sechs Monate beim Vater, der sie aufmerksam bewacht und weiterhin jeden Eindringling aus dem Revier vertreibt. Die Küken geben ständig Pfeiflaute von sich, über die sie schnell wiedergefunden werden, wenn sie verlorengehen sollten. Geschieht dies dennoch, kann ein Nanduküken von anderen Hähnen adoptiert werden.

Wie es dazu kommt?

 

Die Tiere werden mit 2-3 Jahren geschlechtsreif. Die Paarungszeit der Vögel ist in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet im September bis Dezember. Die Nandus leben polygam: Ein Hahn sichert ein Revier und schart möglichst viele Hennen um sich. Konkurrierende Männchen werden mit Tritten und Schnabelhieben vertrieben. Am Ende befinden sich zwei bis zwölf Hennen im Revier des Hahns, der nun mit der Balz beginnt. Hierbei umrundet er seinen Harem, hält die Flügel ausgebreitet und die Halsfedern aufgestellt und gibt den typischen nan-du-Laut von sich. In der Folge paart sich der Hahn mit allen Hennen seines Harems.

Die Hennen legen ihre goldgelben Eier in eine Nestgrube, die vom Hahn ausgelegt wird. Es handelt sich um eine Vertiefung in der Erde, die etwa 1 m breit und 12 cm tief ist. Am Ende befinden sich 13 bis 30 Eier, in sehr seltenen Fällen bis zu 80 Eier im Nest. Nachdem die Hennen die Eier gelegt haben, ziehen sie weiter. Stoßen sie auf das Territorium eines anderen Hahns, wiederholt sich dort das Ganze. Das Männchen bleibt allein zurück und ist demnach für das Brutgeschäft verantwortlich. Während der 35 bis 40 Tage währenden Brutzeit ist es extrem aggressiv gegenüber allen Eindringlingen gleicher oder anderer Art. Dieses Verhalten trifft auch Nachzügler unter den Hennen, die erst jetzt zum Ablegen der Eier kommen. Da sie durch den Hahn nicht zum Nest vorgelassen werden, müssen sie die Eier außerhalb des Nests ablegen. So gibt es in beinahe jedem Nandu-Territorium zahlreiche Eier, die das Nest ringförmig umgeben und verrotten. Diese scheinbare Verschwendung hat jedoch ihren Nutzen: Die verfaulenden Eier locken Fliegen an, die dem unabkömmlichen Männchen während der Brut als Nahrung dienen.

Unsere Guide sprach davon, dass es sich um einen jungen, unerfahrenen Vater gehandelt haben muss, den wir da gesehen haben. Je geübter ein Vater ist, um so mehr Kinder bleiben am Leben.

Erkenntnis des Tages: Polygamie hat ihren Preis. 🙂

Wenn ich mir was wünschen dürfte…

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…käm ich in Verlegenheit.

Wünschen, ein gutes Thema. In der letzten Zeit habe ich mir gwünscht, mal wieder an Texten zu arbeiten, die genau über das erzählen, was mir am Herzen liegt. Das ist gerne mal meine Sehnsucht, wenn die Textabschnitte, die ich gegen Jahresende zu verfassen habe, zu Rechnungen, Abrechnungen, Anträgen, Mahnungen, Plänen oder Konzepten werden. Ich vermute übrigens, dass deshalb die Menschen so gerne Weihnachtspost versenden. Das tun sie nicht?  Nicht gerne?  Ach. Ich dachte.

Auf jeden Fall: Um es kurz zu machen. Ich hatte eine lange To- do – Liste für heute mit Dingen organsiatorischer Art. Kaum aber hatte ich angefangen, diese zu erledigen, erreichte mich Post mit einem Text, den ich überarbeiten soll. Über mein Lieblingsthema, meine Lieblingshaltung,  das Sanfteste und damit Gefährlichste, was Menschen geschehen kann. Über den „Dialog“ und „Verbundenheit“ nach Buber, über Salutogenese, David Bohm, etc.

Was soll ich sagen? Im Lesemodus war ich eh gerade, hatte mich mit einer Kanne Tee an meinem Tisch niedergelassen, um mich der Dezemberausgabe der „brandeins“ zu widmen. Titel: „Nichts für Feiglinge – Das gute Leben“. (ja, auch so etwas steht auf meiner Liste)

Die Zeitung also aus der Hand gelegt, las ich zunächst mal aus Neugier den Text. Er packte mich! Also startete ich, via Bearbeitung in den Buchstaben und Worten zu baden, Nachweise zu suchen – und mich irgendwann stolz zu fühlen, die nützlichen Werke dazu auch noch umgehend zu finden.

Plötzlich war es dunkel. Ich hatte die Zeit nicht beachtet. Sogar der Tee in der Thermoskanne war kalt. (Vielleicht sollte ich die mal ersetzen.) Eine Bestätigung erneut, dass, wenn ich mich für etwas begeistere, ich kaum zu bremsen bin. Eine Pause habe ich mir gegönnt  und nach einem Hinweis auf Hermann van Veen nach dessen Musik gesucht. Immerhin trägt dieser Mann die Buber – Plakette (2005) für besondere Verdienste um die Menschlichkeit. Und er mag Enten!

Dsa Fazit der Lektüre von heute: Echter Dialog und Menschlichkeit sind nichts Feiglinge oder Machthungrige.

Herman van Veen wirkt bescheiden.

Was wünschtet Ihr Euch?

In diesem Sinne – ein schönes Wochenende!

 

Advent ist wieder und wieder und wieder….

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…wird als Name gebraucht, als Ziel formuliert, als Wunsch geäußert. Es wird damit viel Geld verdient. Verbundenheit gilt als gute Qualität und als erstrebenswert.

Noch viele Menschen fürchten sie – die Verbindlichkeit und Verbundenheit – vor allem in ihrem engsten Kreise.

Vielleicht lässt sich an den länger werdenden Abenden in der Adventszeit solche genießen:

Geschichten vorlesen, gemeinsam backen, essen, sprechen, singen, musizieren, zuhören, trösten, einander ermutigen, vieleicht nur sein. Da sein.

Ich wünsche Eltern und Kindern, Lehrern und Schülern, Männern und Frauen, Chefs und Mitarbeitern, dass sie sich weder unterwerfen noch gegeneinander auflehnen müssen, dass sie gemeinsam lernen – was auch immer es über sich selbst und andere zu lernen gibt.

Ich wünsche eine besinnliche und ermutigende Adventszeit.

 

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Extra Legroom – Die wiederkehrenden Leiden der langen U.

Extra Legroom? :-)
Extra Legroom? 🙂

Ungefähr so groß fühlen sich Beine und Füße an, wenn kein Platz für Füße und Beine vor dem Sitz im Flugzeug existiert.

Und sie wachsen – gefühlt….  Oder schieben die Fluggesellschaften die Sitze immer noch mehr zusammen? 🙂

Danke Kahrin! 🙂

Avatar von 11Kathrin Elfman

von Kathrin Elfman

Wer ist »man?« Ein vom Unterbewusstsein konstruierter semantischer Gefechtspanzer, aus dessen Schutz heraus sich mörsern lässt, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen? Weil »man« praktischerweise das »Ich« von jeglicher Verantwortlichkeit entbindet?

Dialog heute früh.
Gudrun: »… hat man sich zusammengesetzt und drüber geredet.«
Ich: »Wer hat sich zusammengesetzt?«
Gudrun: »Ich und die Kollegen. Man wusste ja nicht, wie man damit umgehen soll. Später hat man entschieden, es doch nochmal miteinander zu versuchen. «
Ich: »Moment, ich komm nicht mit. Wer hat das entschieden?«
Gudrun: »Frau Schröder und ich. Man hat sich Gedanken gemacht. So leicht löst man ja ein eingespieltes Team nicht auf, schon gar nicht vor Weihnachten. Man muss auch ans Messegeschäft nächstes Jahr denken.«
Ich: »Wer hat sich Gedanken gemacht, und wer muss an die Messe denken?«
Gudrun: »Herr Breisinger und Herr Munz.«
Ich: »Ich dachte, du und Frau Schröder?«
Gudrun: »Nein, man hat…

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In dem Augenblick

adventsgruß 2012

DAS MYSTERIUM LEBEN

In dem Augenblick, in dem man sich
endgültig einer Aufgabe verschreibt,
bewegt sich die Vorsehung auch.
Alle möglichen Dinge, die
sonst nie geschehen wären, geschehen,
um einem zu helfen.
Ein ganzer Strom von Ereignissen
wird in Gang gesetzt
durch die Entscheidung,
und er sorgt zu den eigenen Gunsten
für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle,
Begegnungen und materielle Hilfen,
die sich kein Mensch vorher
so erträumt haben könnte:
Was immer Du kannst, beginne es.
Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie.

J.W .v .Goethe

Die Hand…

„The Hand“ by Mario Irrazábal, 1982
seen by Ulla in Punta del Este 2012

„Verbringe nicht die Zeit

mit der Suche nach

einem Hindernis.

Vielleicht ist keins da.“

Franz Kafka

Wenn die Sonne scheint…

… zeigen die Deutschen ihr wahres Gesicht! 🙂

Liegenreservierer
Liegenreservierer

Muss ich dazu was sagen? 🙂

Ich werde heute Abend wieder an den Ort gelangen, an dem ich im letzten Jahr die Grabstelle der Deutschen Krankenkasse fand! #heading Punta Arenas

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Am Ende der Welt wurde es zu Grabe getragen!

 

Am Ende der Welt habe ich es gefunden. Auf dem Friedhof von Punta Arenas, Kleiner Süden von Chile, Patagonien!

 

Tja……

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Tourdaten Hapag Lloyd – MS Columbus2 – 2013

 

Sydney 2011 – Anfahrt mit der MS Columbus

Naturschätze Down Under

3.Februar – 23. Februar 2013

Sydney – Manila mit MS Columbus 2

 

Fotografie

Ist es möglich?

Diese Gesichter habe ich erst beim Betrachten des Bildes gesehen. Als ich die Kamera spontan zückte, war mir noch nicht klar, was mich genau dazu bewegt hat.

Ist es möglich?

Ist es möglich, daß man Jahrtausende Zeit gehabt hat, zu schauen, nachzudenken und aufzuzeichnen, und daß man die Jahrtausende hat vergehen lassen wie eine Schulpause, in der man sein Butterbrot ißt und einen Apfel?
Ja, es ist möglich.


Ist es möglich, daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so daß sie aussieht, wie die Salonmöbel in den Sommerferien?
Ja, es ist möglich.


Ist es möglich, daß die ganze Weltgeschichte mißverstanden worden ist? Ist es möglich, daß die Vergangenheit falsch ist, weil man immer von ihren Massen gesprochen hat, gerade, als ob man von einem Zusammenlauf vieler Menschen erzählte, statt von dem Einen zu sagen, um den sie herumstanden, weil er fremd war und starb?
Ja, es ist möglich.


Ist es möglich.

Rainer Maria Rilke

Rilke Projekt Live – Schönherz & Fleer – Paul McCandless – Matthias „Maze“ Leber – Ali Neander – Tommy Baldu – Willy Wagner – Marius Kisauer – Rachel Turner Houk

Kategorie:

Musik

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November über den Wolken

Diving into Hamburg

Der Pilot nannte es Inversionswetterlage.

Für mich war es vorwiegend eine traumhafte Sicht, die  sich mir nach dem Auftauchen aus Moskaus Wolken bis zum Eintauchen in das Wolkenmeer über Hamburg bot.

„Wenn die Bäume kahl sind, wenn am Himmel die tiefroten Farben des Sonnenuntergangs schwimmen und das vergilbte Gras übergolden, dann gewahrst du mit Entzücken, wie alles verlischt, was jüngst noch in dir brannte.“
(Gustave Flaubert, November)

A Photograph is what Your Subconscious Sees

Thanx to Ute Sonnenberg

A Photograph is what Your Subconscious Sees.

Wie oft denn (noch)?

Mark Twain
Mark Twain

Wie oft  sollten wir Sätze, Fragen, Formulierungen, Termini, Predigten, Nachrichten,  Anliegen, Kritik oder was auch immer wiederholen,  wenn wir wollen, dass uns die, an die sie gerichtet sind, noch, wieder, trotzdem oder gerade deswegen zuhören und sich etwas davon annehmen?

Ich habe selbst keine Ahnung – nur weiß ich sicher, wann ich selbst genervt bin von solchen, wann ich selbst abschalte  – und im übertragenen Sinne à la Mark Twain nur 10 Cent zück(t)e.

Gebetsmühlenartig?

Gezielt aber selten?

Viel hilft viel?

Habt ihr noch Ideen, Wege oder Unterlassungsvorschläge?

 

Danke!

Full impact – Über die Begegnung mit Sam Abell

Als ich heute meine Bücher für die anstehende Reise zusammen suchte, meine Kamera und Zubehör vorbereitete, fiel mein Blick wieder auf das Buch: The Life of a Photograph von Sam Abell.

Zweieinhalb Jahre ist es her, dass ich an einem Workshop teilnahm, in dem ich mehr über Fotografie lernte als je zuvor. Es waren nicht „Technik“ und „Tricks“  als vielmehr die unschlagbare Motivation und der „Inner attitude“ des Sam Abell, die mich aufrüttelten.

Als ich während des Workshops damals meine Zweifel an meinem geplanten Foto-„Ratgeber“ äußerte, meine Ängste formulierte, dass der eine oder andere Fachmann der Fotografie das nicht „richtig“ finden könne, was ich da schreibe, ging er kurz in sich.

Als Ergebnis: Der Titel des Buches könnte sein: „What would Ulla say?“ In dem Moment legte sich ein Schalter um. Ich gebe zu: Selten habe ich mich so „empowered“, so bestärkt gefühlt wie durch diese Begegnung. Ich habe zwar nie dieses Buch gemacht – doch seither blogge ich. Und ich habe mich ermutigt gefühlt, MEINEN Blick auf die Welt, Gedanken und Emotionen in den Aufnahmen sichtbar zu machen. Auf der letzten Reise sagte mir eine Teilnehmerin der Fotoworkshops, ich habe ihr „den Zahn gezogen“, perfekt sein zu müssen, technisch einwandfreie Fotos produzieren zu müssen. Sie fühle sich befreit und habe wieder Lust zu experimentieren, sei wieder bei sich angekommen. Dafür sei sie dankbar. DAS Gefühl kenne ich gut. Ebenso „befreit“ fühlte ich mich durch den Dialog mit Sam Abell. Danke dafür.

Wenn ich heute über Bildkomposition nachdenke, dann höre ich auch immer noch mal seine Stimme, seine Hinweise, erinnere seine Passion für das, was er tut.

Wenn das mal nicht das Wichtigste ist, was ein Mensch haben muss, wenn er etwas gut machen will: Leidenschaft.

Für die, die Englisch verstehen, teile ich gerne den Vortrag und auch das Interview. Beides von National Geographics produziert. Sein Buch und seinen Vortrag  finde ich persönlich brilliant. Und wer das Interview genau anhört (und mich ein wenig kennt), wird wissen, wieso es mich so (be)rührt. Viel Freude damit!

 

 

 

Hoffnung kann was

Nachdem ich heute schon den ganzen Tag „brand eins“ höre und lese, muss ich schmunzeln. Am meisten beeindruckt hat mich tatsächlich bisher der Leitartikel von Wolf Lotter über Hoffnung, Chancen, Wiederholungen und Geduld.

Die Schlüsse, die Wolf Lotter aus den „Wiederholungen“ zieht, die Art, diese mit dem gesellschaftlichen Leben in Verbindung zu bringen, berührt mich.

Zu Wiederholungen anderer Art hat Mark Twain eine aufschlussreiche Geschichte geschrieben:

Mark Twain
Mark Twain

Ein Hoch auf alle Chancen, die sich ergeben, wenn sich Unerledigtes zeigt. (Vielleicht ja auch manchmal in Form von 10 Cent Stücken) 🙂

 

Resilience – a different approach

Today a friend came along, visiting me. We talked about our children. He proudly talked about his sons, living in Borneo, having a company documentating by film stories about Orang Utans for The BBC, winning prices, etc. When I went to their website I found out, they documentated also the „Resilience Project“.

A lot of people are talking about „Resilience“ today. In Germany or in the US they focus on personal resilience of employees, children, organisations and sometimes about companies.

In Indonesia they try to increase the resilience of communities.

And how the people of care international do it, is documentated by BPI  Borneo Productions International

Resilience

Understanding different views on and approaches to Climate Change Adaption, Disaster Risk Reduction and Poverty Reduction

A project of The European Commission and Care International.

I was very impressed by the project itself AND the way the film is done.

Thanx to Dylan Vaughn for coffee, chat, cookies and especially for the hint.  And thanx to all of the people, who are involved in that special project. It seems to be a very smart way to make people feel empowered to deal with their challenges!

I think, I have to send it to www.futurechallenges.org, maybe they can deliver it as „good practise“.

Congrats Mr. Obama!

 

There is hope, a lot of hope now.

Democrats, Republicans AND the Heroes of the North….

Vermont Islanders are special
Poltisches Outing vor dem Dorfshop: „Heroes welcome“
North Hero, Vermont

Inzwischen weiß ich auch, was „Sandernistas“ bedeutet: Senator „Bernesto „Che“ Sanders“ – ein Sozialist, der von den Vermontern 2006 in den Senat gewählt wurde. Er hat damals 66% von den Vermontern bekommen….Der Thread, den es zu ihm 2006 gab, ist sehr aufschlusreich.

Zudem bin ich neugierig, was heute in dem Inselort los ist. Greetings to North Hero, VT U.S.A…..