

Welcome to my Reality!


„I’ve never responded well to entrenched negative thinking. When I’m faced with ‚that won’t work‘ or ‚don’t let’s try that‘ I freeze up. I try to put judgement on hold for as long as possible. … It amazes me sometimes that even intelligent people will analyze a situation or make a judgement after only recognizing the standard or traditional structure of a piece. They will then confront the whole thing with a standard reaction and a standard reaction will not allow for deviancies. It’s the kiss of death in creating something.“
— David Bowie – Interview with Livewire, 2002

„And it’s a human need to be told stories. The more we’re governed by idiots and have no control over our destinies, the more we need to tell stories to each other about who we are, why we are, where we came from, and what might be possible.“
— Alan Rickman

Wer sich (einer) schwierigen Aufgabe(n) stellt, braucht keine Angst zu haben, dass es viel Konkurrenz gibt.
Gestern habe ich den Film „Die dunkle Seite des Mondes“ gesehen. Moritz Bleibtreu: Brillant. Umsetzung: Super. Spannend. Ging mir unter die Haut. Wie schon nach der Lektüre des Buches vor ungefähr 15 Jahren ( kann das sein?), habe ich mir die Frage gestellt, wer wohl dran glauben müsste, wenn ich auf solch einem Trip wäre.
Mir ist so das oder der oder die Eine eingefallen. Da reichte aber ein deutlich und laut gesprochener Imperativ. 🙂
Ein nächster Schritt des Aufräumens ist wohl angesagt.
“Warum reisen wir? Auch dies, damit wir Menschen begegnen, die nicht meinen, dass sie uns kennen ein für allemal; damit wir noch einmal erfahren, was uns in diesem Leben möglich sei – Es ist ohnehin schon wenig genug.” Max Frisch, Tagebuch 1946-1949; Frankfurt: Suhrkamp 1950)
Was ich jetzt weiß: Ich werde in diesem Jahr noch an Orte kommen, wo ich noch nie war.
Darauf freue ich mich! SEHR!
One of the most comforting songs ever.
Thanks to David Bowie for this outstanding performance!

Mit wem auch immer ich in den letzten Wochen über meine „Reinigungs -, Wegwerf -, Aussortier- und Entsorgungsaktion gesprochen habe: Alle kamen mit der Frage: Kennst du das Lied von Silbermond? Leichtes Gepäck? Kannte ich nicht. Bis dato.
Ich habe es dann das erste Mal im Autoradio gehört, als ich in der letzten Woche auf dem Weg nach Frankfurt war. Hat schon Ohrwurmqualität.
Wirklich radikal habe ich das zum Jahrtausendwechsel gemacht. Danach habe ich nicht mehr besessen, als in einem Mercedes LT Platz fand. Hatte was. 🙂
Ab heut nur noch : Leichte(re)s Gepäck!



„It`s … advisable, that the teacher should understand and even be able to critizise, the general principles upon which the whole educational systems is formed and administered. He is not like a private soldier in an army, expected merely to obey, or like a cog in a wheel, expected merely to respond to and transmit external energy; he must be an intelligent medium of action.“ John Dewey, 1895
Es sieht so aus, als wenn Schreddern ein sinniger Weg wäre (mal wieder), um mich im wahrsten Sinne des Wortes von meinen Altlasten zu befreien.
Aber eben auch nur von meinen eigenen, ganz persönlichen. Ansonsten macht diese Aktion mehr als deutlich, dass das Leben mit einem schwerbehinderten Kind immer ein gemeinsames Leben bleibt. Da ist dieser mönströse, bis zum Anschlag gefüllte Ordner, dieser rote, auf dem steht: Johannes bis 96. Ich könnte eine Doku schreiben, oder so. Besser wäre es die Geschichte einer fremden Familie. SO grauselig fühlt sich das an, was darin dokumentiert ist: Briefwechsel mit Behilfestellen, Versorgungsämtern, Landschaftsverband, Sozialämtern, Krankenkassen, Versicherungen, Schulämtern, Anwälten, Gerichten, Schulen, Ärzten, Arbeitgebern, Medizinischen Diensten, Einrichtungen, Vereinen. Änderungsmitteilungen, Ablehnungen, Regulierungen: Kampfansagen, Widersprüche, Klagen. Und DEN Ordner kann ich nicht wegwerfen, da bis dato NIEMAND außer mir diese Entwicklung so kennt. Um das nachvollziehbar oder verstehbar zu machen, lasse ich den so, wie er ist – und die zwanzig folgenden Jahre verteile ich auf vier weitere Ordner. 🙂 Wäre das ein Roman, müsste ich noch eine Titel finden. So etwas wie: „Wir kommen so nicht vor!“ oder :“Das hatten wir so noch nicht“. Ich habe mich ja schon oft gefragt, wie ich das alles so „verpackt“ habe. Und noch immer habe ich keine Ahnung! Und es stellt sich mir lauter denn je die Frage: Was ist, wenn mir was passiert?
Mit einem Dank an alle bisherigen Mitstreiterinnen und Mitstreiter klopf ich mir doch trotzdem glatt mal eben selbst auf die Schulter. 🙂
Hat schon mal jemand versucht, eine amerikanische Türklinke an einer deutschen Altbaubadezimmertür anzubringen?
Drei Jahre hat es gebraucht, bevor aus dem Provisorium eine gelungene Montage wurde. Unzählige Versuche bei Beschlaghändlern, Baumärkten, dieverse Versuche, Provisorien zu bauen. Alles schlug fehl. Entweder war das Gewinde nicht richtig, die Bolzen hatten kein gewinde, waren eckig, wo sie rund und rund, wo sie eckig hätten sein sollen. Schrauben, Gewinde und Türmaße haben einfach andere Standards in den Vereinigten Staaten als hier in unseren Gefilden.
Unlängst hatte ich einen befreundeten Tischler zu Besuch. Auch er musste mal zwischendurch die Folgen unserews Teekonsums entsorgen. Während andere wohl bisher eher gedacht haben, dass es an diesem Türbeschlag eher „falsch“ oder dieser „unordentlich“ oder „unfertig“ aussieht, fragte er mich direkt, was das Problem sei. Drei ganze Jahre hat der Beschlag „falsch herum“ gehangen – und nun nahte eine Lösung. Kurzerhand nahm den Bolzen mit, zersägte ihn in der Mitte, schweißte einen Zentimeter ein – und brachte ihn mir heute wieder. Im „Handumdrehen“ war „das Problem“ gelöst. Und nun – funktioniert alles. Danke für dieses wunderbare Jahresanfangsgeschenk, lieber Moritz. So kann es gerne weiter gehen!
Danke an PLUS!
Sicherlich könnte am Sprachgebrauch herummäkeln, könnte die Auswahl problematisch finden – ich aber mag diesen ehrlichen Versuch, eine Antwort auf die Frage zu finden. Danke an Michael.
Als ich dieses Stück entdeckte – heute Morgen – wusste ich endlich, was es war: Hallo vergangenes Jahr: „You made me feel like a natural woman!“
Mit allem, was dazu gehört, in dieser Welt, in diesem Staate eine berufstätige, alleinerziehende Mutter und Frau zu sein – eine Frau, die so in die Jahre kommt. 🙂
„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“
Antoine de Saint-Exupery
In diesem Sinne:
Habt Dank für alles, was ich mit Euch erleben, sehen, lesen, schaffen, schreiben, durchhalten, ermitteln, entwickeln, erwarten, aushalten, erfahren, durchleben durfte, konnte, sollte, manchmal auch musste.
Ich bin sehr erschöpft, gleichermaßen sehr erfüllt, dankbar und auch demütig.
Danke, dass Ihr in meinem Leben seid! Auch das macht meine Zukunft möglich! 🙂
Für das neue Jahr 2016 wünsche ich Euch Kraft, Neugier, Gesundheit, Nerven und Gelassenheit. Take care! Und auf bald!
Eure Ulla


Komme gerade aus dem Buchladen. Und wie immer kurz vor Weihnachten tummeln sich dort auch Mütter, Omas und Tanten, die sich Gedanken, machen, was sie ihren Töchtern, Enkelinnen oder Nichten oder Patentöchtern an Geschichten zumuten können, wollen, sollen, dürfen, müssen, Unweigerlich suche ich nach Astrid Lindgren Büchern. Und ebenso unweigerlich entstehen Gespräche über weibliche Rollenvorbilder. Ich bleibe dabei: Pippi Langstrumpf ist noch nicht ersetzt – und bleibt für mich unschlagbar. Momo vielleicht noch. Ganz vielleicht. Und Ihr?




Hatte gestern Abend den Link zum Video des letzten Beitrags an InFusion Trio geschickt. Gefreut haben sie sich: „The people from Supertalent do not have a clue what we really do om stage!“
Vielleicht entdecken die das ja mal. 🙂
Zumindest haben mir die InFusions Mut gemacht, auch das nächste Video noch hochzuladen.
Have fun with the medley!
August 2015 in Tulcea, Romania.

Da habe ich doch glatt DIE Band InFusion Trio schon gesehen, genossen – und aufgenommen. 🙂
Ich gönne ihnen den Erfolg 🙂