I love my journal, my calendar – daily reminding me of what`s important to and for me! 🙂 I keep on putting this mark on the U1 of my journal each year, since I found this card – 10 years ago. A long time before I started to look for it., and even longer ago than searching for this card I got this message!!! Early childhood maybe. 🙂
I know: The biggest part of my consciousness is the unconscious one. (nearly 85%). But whatever: I like to stretch out the part of consciousness a little bit by reflecting, asking for stories behind stories, by being deeply interested in people.
It seems logical to me, becoming a journalist, photographer and an analytic and systemic orientated therapist. 🙂
So I never stopped asking ( myself): WHAT FOR or WHOM SHOULD I OBEY? If there is a good effect or impact of „obeying“ or following an advice or an idea: I (will) do that! Very important for me: I have to trust the persons or ideas, who are offering or asking me to do that.
I like to spread these words…. I like too, that more and more people have the chuzpe to think and act like that and stop complying -unreflected -with others (more or less helpful) regulations – especially in the the field of organized education and employment. We should be more. I would never connotate this with „independence“. One effect: It makes me more aware of the „interdependences“ between a lot of what happens in my life and the world I am living in.
Bubba Gump pointed it out! „Stupid is as stupid does!“ Shrimps Co. 🙂
Sorry for my „No-native-speaker“-English – I did my very best .-)
„Es ist nicht die Aufgabe der Eltern ihre Kinder glücklich zu machen.“ Eine für Kinder engagierte Frau geriet vor allem über ihre eigene Umkehrung des Satzes in Rage: „Heißt das also: Eltern sollen ihre Kinder unglücklich machen? Und das sagt eine Psychologin?“
Kopfkino! Ich persönlich wäre auf eine solche Annahme gar nicht gekommen, hätte mich eher zurückgelehnt – und entspannt. ABER: Menschen haben nun mal eben (nur) einen persönlichen Denk – und Erfahrungskontext! Das zu akzeptieren erleichtert den Dialog. 🙂
All Inclusive - Berlin Mitte
Das bewegte mich dazu, mal über Worte nachzudenken, die gerade so IN und in aller Munde sind. Die oft daher gesagt, viel genutzt und m.E. auch missbraucht werden:
Inklusion: Ulla denkt: Alle sind dabei! Die wollen, machen mit, egal wie! Der Rest soll einfach still halten und dabei nicht stören. Alles kann, nix muss!
Integration: Ulla denkt: Muss stattfinden, wenn man zuvor ausgesondert hat. Muss aber gewollt sein, von beiden Seiten! WER lebt es WIE vor?
Partizipation: Ulla denkt: Teilhabe? Teilhaben? Beteiligung? Auf freiwilliger Basis? Lässt sich das erzwingen, ohne es gelernt zu haben? Beteiligt werden (Teilhabe) und Sich-Beteiligen (Teilhaben) sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Noch regiert die Auslese! Vorbilder bilden!
Mitwirkung: Ulla denkt: Ich will mit wirken! Wobei? Für was? Mit – Wirken? Tue ich das nicht? – Mit- Wirkung… heißt auch: Ich bin eine von vielen anderen Wirkenden- im besten Falle „Eine von WIR“! Zugehörigkeit.
Ulla denkt mal ausnahmsweise ( 🙂 )weiter: Bis heute habe ich den Eindruck, dass nur gewünschte, bequeme Wirkung gefragt ist – unerwünschte wird aussortiert. Obwohl? Immerhin gibt es dann ja wieder eine neue Opfer- oder Randgruppe! Muss die vielleicht integriert werden? Es sei denn, diese Rand- Gruppe besteht den Integrationstest nicht – teile nicht die Meinung der „Gemeinschaft“, die meint, sie integrieren zu müssen. Wider Willen möglichst noch. Weil es politisch korrekt scheint, dass „man sie abholt, wo sie stehe“ anstatt mal zu verweilen, sich aus deren Sicht die Welt zu betrachten. Egal. Der eine sondert aus – der andere versucht zu integrieren. Geschäftsfelder für Weltverbesserer! #schütteltdenkopf
Bürgerhaushalt: Ich soll bürgen? Ich bürge gern für meinen eigenen Haushalt! Für was noch? Für die Diäten der Politiker im Bundestag? Für die Griechen, die Italiener, die Portugiesen, die Stimmen bei der Wahl, die Schließung einer Bibliothek oder eines Theaters? Die Banken? Wohl möglich noch das Schul- bzw. Bildungssystem? Für Elternzeitregelungen? Bürger – Meister = Meister- Bürger? Fällt mir nur der alte Witz zu ein: Wer glaubt, dass ein Bürgermeister ein Meister im Bürgen ist, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten 🙂 (z.B. Duisburg)
Individuelle Förderung: Ulla selbst denkt: Fördern? Fördern kann ich Öl oder Kohle… Ulla hört, was andere denken: Einzelbespaßung? Therapie? Einzelförderung? Eins zu Eins Betreuung? Nachhilfe? Frühförderung?
Hat mal jemand nachgefragt, gelesen oder erfahren, WAS die Zuständigen für die vielen Maßnahmen und Gesetze damit meinen, darunter verstehen oder damit bezwecken??? Oder was sie dahinter zu verstecken versuchen?
Was denken Sie als Eltern, Lehrer, Bürger wirklich, was assoziieren Sie, wenn Sie diese Begriffe hören? Befasst sich jemand mit der Wirkung dieser Worte? Nachzulesen in vielen Kommentaren zu Artikeln? Ich finde die mitunter „den Gipfel“.
One day in the Adirondacks – I took my time to watch – and I got a lot more than by running around.
A mallard duck screaming to defend her ducklings, minks hunting for them, a loon always diving, an otter – rarely seen -, fireflies, plants, bees, and an enviroment with clear water, nice air, cool wind. I feel grateful and blessed to have the chance to get all that!
Amazing nature! I like to take care – because I am a part of it.
Gedanken von einer, die schon immer außen, drüber, drunter, neben oder hinter war.
Trotz deutscher Staatsangehörigkeit war ich für meine Landsleute besonders im eigenen Land schon viel ZU:
Die Wünsche der Chefs painted by UK
Zu lang, zu alleinerziehend, zu aufmüpfig, zu wenig angepasst, zu berufstätig, zu schnell, zu genial, zu bunt, zu unabhängig, zu ungehorsam, zu groß, zu früh, zu kritisch, zu allein, zu klug, zu frech, zu ehrlich, zu Frau, zu… was auch immer.
Als mein Sohn mit seiner Behinderung das Bild dann noch vervollständigte, erfand ich die Marke: Personifizierte Ansammlung von Randgruppen.
Lange kämpfe ich für „Integration“ – schon seit den Zeiten, in denen `man` darunter noch die „Gemeinsame Erziehung Behinderter und Nicht Behinderter“ verstand. Ein wenig sprachpingelig empfand ich den Begriff immer schwierig. Integrieren muss ich nur, was ich zuvor aussonderte. „Teil des Ganzen zu sein“ wäre meine Wahl gewesen. Oder „Inklusion“. Am Besten gar nicht drüber reden – einfach SEIN. Dazu musste erst mal die UN- Menschenrechtskonvention verordnen, dass man sich ihren Regularien widme.
Irgendwann habe ich mir eingestanden, dass ich damit auch versucht habe, selbst „Teil des Ganzen zu werden“, meinen unauffälligen Platz in dieser Gesellschaft zu finden, wollte auch mal „normal“ sein. Bis ich feststellte, dass dieses „Normal-Sein“ oft unglücklich stimmt, abhängig macht. Die Menschen sind verführt, ihre Nerven und Bankkonten bis zum Anschlag und darüber hinaus dafür zu belasten, dass sie „gut“ dastehen. Ihre Moral belasten sie anscheinend auch ( siehe Plagiatsaffären). Ich wollte aber nicht stehen, nicht im Garten nach vierblättrigen Kleeblättern suchen, währendessen evtl. verpassen, wenn Gelegenheiten und Chancen an die Tür klopfen. (um Herrn Chrysler zu zitieren) Und ich traf in den Kontexten sehr viele Menschen, die sich selbst nicht leiden können und nicht mögen, was sie tun. Sie buhlen um Anerkennung von Kollegen oder Chef, bangen um ihre Jobs, beherrschen und nutzen das jeweilige „Bull Shit Bingo“ – aber beim ersten Funken Leben kapitulieren sie.
Und nach dem X-ten Versuch, mich zu „normalisieren“, mich selbst in eine Schublade zu stecken, mich selbst meiner gefühlten Freiheit zu berauben, habe ich mich auch beruflich (wieder) selbstständig gemacht. Endlich!!!
Wenn ich sehe, wer sich heute diesen Themen wie „Integration“ und „Inklusion“ widmet: Dann sind es doch Organisationen, deren Personalverantwortliche und Führungskräfte nicht einmal Diversität in den eigenen Reihen dulden, (h)aushalten oder sie gar nutzen könnten oder wollten. Naja: Vielleicht suchen diese ja nur eine Daseinsberechtigung. Problembeschaffungsmaßnahmen: Damit sie alle wichtig bleiben.
Zwischen all den Grenzen, die ich sah, erlebte, setz(t)e, die „andere“ so zogen, entstand dann ein Profil, was mir gefiel. Wie ein Bild von Wilhelm Busch gemalt – zeichnete und zeigte sich meine Existenz. Die entdecken zu können, habe ich meinen Wurzeln, meinem Sohn und all den Auseinandersetzungen mit Menschen zu verdanken, die mich gern kleiner oder anders oder gehorsamer oder auch klüger oder flexibler gehabt hätten.
Danke! 🙂 Das hat mich stark und beweglich gemacht.
Und ebenso dankbar bin ich den Menschen verbunden, die heute meinen Blick von außen, oben, unten, hinten, durch sie hindurch manchmal, zu schätzen wissen, meine Ideen und Begleitung honorieren. Sogar bezahlen. 🙂
Danke an Annette Maria Böhm für das Zitat. Das kam mir wie gerufen!
home of masters
„Die Meister sehen die Dinge, wie sie sind, versuchen jedoch nicht, sie zu kontrollieren. Sie lassen sie ihren eigenen Weg gehen und wohnen im Mittelpunkt des Kreises.“ Laotse
Sonntagmittag: Der Abschlussgottesdienst des Kirchentags ist vorbei. „Dresden kann Kirchentag“ hieß es – und auf dem nächsten evangelischen in Hamburg (!!!) werden wieder die drängenden Themen der Gegenwart besprochen, beredet, beschwiegen, besungen, bedacht und bebetet.
Im Ruhrgebiet regnet und blitzt es gerade. Für mich ein Tag – unverhofft FREI -, an dem ich lesen kann. Hinweisen von Freunden, Kollegen und Geschwistern folge.
So studierte, genoss ich als erstes heute – in der DIE ZEIT gedruckt auf Papier :-): Den Brief des besorgten Vaters Henning Sußebach an seine Tochter Marie. Er erklärt sich ihr – und sinniert über die lebenswichtigen Fundstücke während seiner Phasen, die heute wohl als „Langeweile“ empfunden werden. Als bedrohliche Langeweile gar… Hier geht s zur ZEIT: „Liebe Marie…:
Schluss mit dem Rum-Tunneln! Macht mal einer Licht an!
Ich erinnere mich an die Ausführungen einer engagierten Großmutter, die stolz erzählte, dass ihre Enkel jetzt schon Chinesisch im Kindergarten lernten. Auf meine Frage, ob die Kinder das so gewählt hätten, es leidenschaftlich mit Freude täten, schüttelte sie den Kopf. „Man müsse sie ja schließlich auf den Arbeitsalltag vorbereiten“ und „sie müssten dann ja auch konkurrenzfähig sein, wenn der Markt von Chinesen überschwemmt werde.“ bemerkte sie. „Die gelbe Gefahr!“ dachte ich. Das hatte ich ein paar Jahrzehnte zuvor schon mal gehört. Ehrlich gesagt: Ich bin noch immer erschüttert.
Weiter gestöbert: Gerade in den letzten Wochen hatte ich zum Thema: „Neue Männer“ Gerald Hüther, Andre Stern und Hans Georg Nelles getroffen. Wir „initiierten“ ein „neues Projekt“ im Bereich „Väter und Söhne“. Das firmiert jetzt unter dem Schirm der Sinn- Stiftung.
Deshalb gerade tief im Thema, fiel mein Blick auf das Gespräch zwischen Vater und Sohn – in derselben Ausgabe der ZEIT: „Männergespräche“. Ob ich da hängen geblieben bin, weil es genau der Dialog zwischen Männern verschiedener Generationen ist, zu dem wir – hoffentlich inspirierend- agieren. Oder dass der „Sohn“ in diesem Gespräch schon wieder Vater ist – gleich von zwei Kinder auf einmal – eines davon mit Down Syndrom?
Egal – es hat mich heute einfach eingefangen.
Und am Montag werde ich in „Dialogkultur“ eintauchen – drei Tage – das gönne ich mir!
Der Diens-Tag hatte damit begonnen, dass ich an meiner Wahrnehmung zweifelte. Den Fernseher angestellt, erblickte ich den Sprecher vor dem Bild einer Aschewolke. Ein Blick auf die Uhr, dann auf den Kalender. Deja vu? Wiederholung? Morgens? Nein! Tatsächlich brodelt es seit Samstag wieder auf Island. Den Namen des Vulkans kann man zumindest fehlerfrei schreiben. Grimsvötn. Naja, muss nicht abgekürzt werden wie E15.
Wiederholungen sind an der Tagesordnung, schaffen Zeit und kosten aber auch Geld. Unsere momentane Regierung dreht sich so schnell im Kreise wie nie zuvor. Die Landtagswahlen der letzten Monate entpuppen sich als „AB“- Wahlen. Die „Alternativen“ haben sich als Alternative noch nicht bewährt. Genauer hingeschaut, stellt sich mir die Frage, wie unbequem die überhaupt für das hiesige System werden können. Eine Art: „Feed your enemy“ – Politik? Immerhin ein Vorgehen, das billiger zu sein scheint als den gewähnten Opponenten zu bekämpfen. Competition vs Cooperation.
Nachdem ich die Nachricht `Vulkanausbruch´ verdaut hatte, führte ich das erste Telefonat meines Tages. Folge: Ich hastete „mal eben“ zur „TEDxHH realities rebuilt“ Teil II.
Ohne große Erwartungen stolperte ich während der Mittagspause als Begleiterin in die Hallen des Curio Hauses. Es gab Begegnungen mit Kollegen, Kaffee, Snacks, vor der Tür einen unverhofften Regenguss und durch diesen ebenso unverhoffte, neue Kontakte. Dann 18- Minüter und Musik, experimentell bis spaßig, so „wahr“ mitunter, dass es ganz still war.
Wolfgang Müller- Pietralla konfrontierte uns mit den Visionen, die VW gerade bewegen. Während der darüber erzählte, wie VW die Luft rein zu halten plane, entfleuchte mir ein beherztes: „Und wenn die Menschen sie nicht dreckig machen, bricht halt ein Vulkan aus.“ Es brauchte ein paar Minuten, bis die Nachbarn reagierten. 🙂 Friedrich von Borries verriet uns, was sich hinter WZGÜZSK verbirgt. Gerald Hüther referierte auf Englisch über das fehlende X- Chromosom und dessen Wirkung bei Männern (siehe auch hier). Via Video wohnten wir dank Deb Roy der Geburt eines Wortes bei. Folgten der holländischen Journalistin Linda Polman, „War Games“ und deren Recherchen zum (Nicht)Einsatz der Spendengelder durch Organsiationen in Krisengebieten. Allerdings erst, nachdem sie laut bemerkte, dass es an diesem Tage nur zwei Frauen auf der Bühne gab. Ansage von der Bühne aus: „Come on! It´s better here than there!“ Zum Abschluss lauschten wir Elisabet Sahtouris`Ausführungen: Celebrating Crisis – Natures key to our Future.
Alle sprachen letztlich über das Gleiche aus ihrer Sicht. Sie alle nutzten Wissen über die Vergangenheit, um Zuversicht für die Zukunft zu schaffen. Alles sprach für sich, kreativ gedacht und geforscht, Ergebnisse Mut machend (richtete man sich nach ihnen).
Ob Frau Merkel auch mal die TEDxLectures im Netz verfolgt? Ob ihre Haltung zuliesse, diese tiefen Erkenntnisse und deren Wirkung in die politischen Planungen eingehen zu lassen? Ist sie so mutig, sich mit diesen potenten und mutigen Denkern und Denkerinnen in den Dialog zu begeben? Frau Merkel: Wenn Sie nicht mehr weiter wissen: Fragen Sie doch mal TED(x)!
Viele Firmen haben Geld gegeben für das Event, haben wertige Kugelschreiber springen lassen, kleine rote Bücher spendiert, Technik, Orga, Coaching und Raum gesponsert, leckeres Essen ausgegeben, die Teilnehmer umsorgt, die Redner gefilmt, werden das für das WWW aufbereiten, etc…
Alles war perfekt. Nicht einmal habe ich die Forderung gehört: Die Politik muss…. Erholsam. Alles sprach für sich selbst.
Und JETZT? : Handeln. Haltung ändern. Klebenotizen auf den Bildschirm heften. Respekt zollen. Auch sich selbst gegenüber – und der Natur (mal wieder) auf die Finger schauen. Sie ist stärker als wir und nach Krisen oder auch in Krisen reagiert(e) sie kreativ. Einsehen, dass man das I-Phone nicht mehr erfinden kann. Dass Wasser eine endliche Ressource ist. Die Männer etwas gütiger betrachten. Mehr Frauen auf der Bühne erwarten.
Ich danke für den Hinweis und entferne das Bild, da eh jeder, der sich dafür interessiert, Links finden kann, in denen sich ein erlaubter „Nachdruck“ befindet.