DAS klebt seit heute Morgen auf der Heckklappe meines Autos. 🙂
Reaktionen: Lustig!
Der Rückspiegel bringt es zu Tage!

Welcome to my Reality!
Die größte bisher geschaffene Innenraumskulptur der Welt.
Die Skulptur im Inneren des Gasometers wurde aus 20 350 Quadratmetern lichtdurchlässigem Gewebe und 4 500 Metern Seil gefertigt.
Im aufgeblasenen Zustand erreicht sie bei einem Gewicht von 5,3 Tonnen eine Höhe von mehr als 90 Metern, einen Durchmesser von 50 Metern und ein Volumen von 177 000 Kubikmetern.
Innenschau der anderen Art
unsere Zukunft…..
jetzt noch kreischende Teenies… Oberhausen… KöPi Arena…. AUSVERKAUFT….
DER TAG für Väter: Wer (für) heute Karten ergattert hat – die Mädels dann noch am Elternparkplatz rausgelassen und später wieder eingesammelt hat – vielleicht sogar mit reingegangen ist…. der hat für die nächsten Monate genug getan. 🙂

Eine offensichtlich exklusive Veranstaltung für die Gruppe 12 – 18jähriger Mädchen, egal wie groß, klein, schwer, leicht, geschminkt oder verkleidet, mit Mama oder Freundin, rund, schlacksig, unförmig, mager, sportlich oder Lolitas – alle fühlen sich wohl von dieser Musik geschmeichelt.
Da ich noch nie etwas von den Jungs gehört hatte bis heute, konnte ich es mir nicht verkneifen, mal bei Youtube reinzuhören und zu schauen.
„Die Musik ist ja wie Brause!“ höre ich aus dem Hintergrund. Die macht nichts kaputt, zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Ich fühle mich alt – aber heiter. 🙂
Wieso ich das mitbekommen habe? Habe mir in der Nachbarschaft Christos Ausstellung im Gasometer gegönnt. 🙂 In der Zielgruppe kann zumindest er heute wirklich nur einpacken. 🙂

Schon am Morgen hatte ich ein paar Jugendliche mit dieser Kombi aus Tuch und T -Shirt gesehen.
Mein erstes Entziffern des Halstuchtextes: „Ich kiffe….“ – 🙂

N Joy Party –
Die Besucher tanzten und benahmen sich, als feierten sie gerade eine Party auf dem Pooldeck eines Kreuzfahrtschiffes oder am Strand von Malle 😦
Also weiter:





Und wenn nicht?

Mein Fazit des Eröffnungsabends:
Wenn du etwas brauchst:
Seite ca einer Woche bewege ich mich zwischen der Lektüre von Sheryl Sandbergs „Lean in“, „Die Narzissmusfalle“ von Reinhard Haller, den Erinnerungen an den Zeit-Kongress „Frauen in Führungspositionen“ und den Wirkungen des Films: „Das Leben ist nichts für Feiglinge“.
Der Titel des Filmes ist jedenfalls schon mal eine gute Zusammenfassung der Dynamik.
Als ich dann noch erfuhr, dass mein nächstes Lebensabschnittsgefährt zur Abholung bereit steht, zückte ich schon mal diesen Aufkleber.

Zu den einzelnen Büchern, Tagung und Film werde ich mich noch äußern.

Wer meer wissen will, muss erst einmal baden gehen.

Vor genau zwei Monaten hatte meine Ipod sich auf Reisen begeben. In einem Zug habe ich ihn verloren, liegen lassen, dachte ich. Lange habe ich gesucht. Angeschrieben, wer ihn hätte finden können, angerufen, bei wem ich mich auf der Reise aufgehalten habe, zu Hause, wider besseren Wissens, alles auf den Kopf gestellt. Hatte schon begonnen, an mir selbst zu zweifeln. Eine lange Reise mit langen Flügen ohne die mir vertraute Quatschmaschine habe ich überlebt. Bis heute ringe ich mit mir, ob ich mir etwas Neues anschaffen soll. Eines war sicher: Einen neuen Ipod werde ich nicht kaufen. Alternativen? Ich werde es sehen.
Als ich dann letzte Woche in Deutschland ankam, habe ich entschieden, endgültig abzulassen von der Idee, dass er noch mal auftauchen könnte. Da soll noch mal jemand sagen, ich sei nicht geduldig. 🙂
Am Samstag Morgen fand ich folgende Nachricht hier auf dem Blog.
„Dein Ipod ist bei mir, melde Dich“ Ich war aufgeregt, versuchte die Frau zu finden, die mir das geschrieben hat. Plötzlich erklärte sich mir eine Freundschaftsanfrage bei Facebook, die ich nicht beantwortet hatte, weil ich sie nicht zuordnen konnte. Auch wenn der Nachname anders war als der, der sich in der Mailadresse fand, ging ich das Risiko ein, die Anfrage zu bestätigen. Und : In der beigefügten Nachricht fand ich eine Telefonnummer. Langer Rede kurzer Sinn: Der Ipod ist wieder bei mir. Sie hatte ihn gefunden, mit allem Zubehör, trocken ( bei den Wettern der letzten zwei Monate ungewöhnlich), neben einer Mülltonne, im Eingang eines Hauses, zehn Hausnummern entfernt von dem, in dem ich wohne.
Es lebe Facebook, Bloggen, das Netz. Mal ab davon, dass ich schon viele Menschen dank des Netzes wieder gefunden habe. Dass mein Ipod wieder zu mir finden könnte – damit hatte ich nicht gerettet. Das Warten hat sich gelohnt. 🙂
Danke Alma! 🙂
Die Betelnuss – in den Ländern Asiens als Genussmittel deklariert. Sie dämpft das Hungergefühl.
Der Genuss verursacht vermehrte Speichelbildung, färbt die Schleimhäute rot, die Zähne werden schwarz. Kindern werden sie auch früh angeboten. Leider. Doch der Hunger scheint damit bekämpft zu werden. Wirklich berauschend jedoch wirkt sie erst, wenn sie gemeinsam mit gelöschtem Kalk konsumiert wird. So macht jeder sein Geschäft.
Ich habe so viele Betelnüsse, so viel gelöschten Kalk gesehen, rote Spucke auf dem Boden, schwarze Zähne und rotes, wirklich rotes Zahnfleisch an Menschen zwischen 4 – und 104 Jahren. So deutlich die Behörden hier auch warnen: Das Gesundheitsrisiko hält in den Gefilden die Menschen ungefähr so viel ab, wie weltweit Raucher die fiesen Fotos auf den Packungen.
Wieder ein Tag, der zwischen Morgendämmerung und Abenddämmerung mit Schnee von oben winterlich vor sich hin graut.
A friend wrote: Typical Russian Winter!

Die Menschen schützen sich vor der Kälte durch viel Fell – auf dem Kopf, als Jacke, als Hosen und als Mantel. Noch bin ich auf der Jagd nach einem Bild von einer Dame, die Dank ihres Pelzmantels aussieht wie eine „Wanderglocke“. Die gibt es hier – zuhauf. Ich erinnerte mich an die Handwärmer, die wir in den 70ern vor dem Bauch hängen hatten und bei Bedarf unsere Hände hineinstecken konnten. Was damals noch „Puff“ genannt wurde, wird heute wohl in Kinderbüchern politisch korrigiert „????“ heißen.
Ich bin gespannt. 🙂
Read here: Ein neues erfolgreiches Jahr hat begonnen – die Neujahrsansprache.
Die GermanysNextKanzlerin hat gesprochen …äääh geschrieben.
Alles ist relativ! 🙂
„Und wenn wir in der Lage sind, alle Ansichten gleichermaßen zu betrachten, werden wir vielleicht fähig, uns auf kreative Weise in eine neue Richtung zu bewegen.“

Buenos Aires, November 2012. Diese monumentale Blume richtet(e) sich automatisch nach dem Sonnenlicht. Sie öffnet(e) sich am Morgen und schloss sich am Abend mit der untergehenden Sonne. Aus der Mitte strahlte nachts ein rotes Licht. Ebenso schloss sie sich, wenn der Wind zu stark wehte. In vier speziellen Nächten ließen sie die „La Flor de las Mujeres“ geöffnet. Am 25.Mai, 21. Sptember, 24. und 31. Dezember.
Anfangs hat es viel Krach um die „Blume der Frauen“ gegeben. Viele protestierten gegen dieses Kunstwerk- erschien es doch irrsinnig, so viel Geld für eine Skulptur auszugeben, wenn so viele Menschen in Buenos Aires Hunger und Not leiden. Trotzdem ließ ein privater Investor sie von Lockheed Martin Aircraft Argentina aufstellen. Die Firma hatte 2002 Garantie für 25 Jahre gegeben- auf die Elektronik und die Funktion des Öffnens und Schließens.
Dem Architekten Eduardo Catalano nach bedeutet „Floralis “ „zur Flora gehörig speziell zu den Blumen“, und Genérica bedeutet für ihn, „…dass sie alle Blumen der Welt repräsentiert.“
2010 wurde es dann „stillgelegt“, um die Blume vor Schaden zu schützen. Sie steht seither zu jeder Tageszeit offen. Die Gefahr geht von einem der Blütenblätter aus, das schon zu Beginn nicht korrekt installiert wurde. Catalano selbst hat das früh vermerkt. Und dass die Garantiereparatur nicht mehr sicher ist, ist der Tatsache geschuldet, dass Lockheed Martin Aircraft Argentina 2009 verstaatlicht wurde. Na denn Prost!
Just aus Patagonien und der Pampa zurück, schmunzle ich gerne über die Entdeckungen. Im letzten Jahr genossen die Pinguine meine ganze Aufmerksamkeit. Da ich nicht, wie gehofft, auf den Falkland Inseln zu den Königspinguinen konnte, entschied ich, mich mal den andernen Tieren zuzuwenden.
Ich traf z.B. eine fünfbeinige Kuh. Sie stand gemeinsam mit einer Kollegin und einem Bullen und zwei Kälbern in einem Gatter – und verweigerte sich dem Bullen. Ihre Kollegin hatte sich ebenso schon dem stürmischen Verehrer abgewandt und sich mit dem Hinterteil zum Zaun platziert.
Tja.. das war wohl nichts. Zuerst sorgte ich mich um die Kuh, da ich dachte, keiner helfe ihr und sie kalbe gerade. Aber das klärte die Tochter des Powersammlers, dem die Estancia gehört. Fünf Beine habe sie. In Deutschland wäre sie wahrscheinlich längst geschlachtet – hier lebt sie mit den anderen – und sorgt genau so für Milch und Nachwuchs wie ihre Kolleginnen.

Nachdem drei Schafe für die Touristen durch die Waschanlage geschickt worden waren, musste eines für eine Handschur herhalten. Geschickte Menschen!

Am meisten aber packte mich an dem Tag – wie auch in Puerto Madryn schon – die Lebensweise der Nandus. Sie ähneln den Straußvögeln aus Afrika, ihren Namen aber haben sie wegen der Geräusche, die sie von sich geben.
Mit meinem Blick auf die Arbeitsverteilung auf Mütter und Väter in der Familie, wurde ich hellhörig, als ich Folgendes erfuhr:
Nach dem Schlüpfen bleiben die Jungen etwa sechs Monate beim Vater, der sie aufmerksam bewacht und weiterhin jeden Eindringling aus dem Revier vertreibt. Die Küken geben ständig Pfeiflaute von sich, über die sie schnell wiedergefunden werden, wenn sie verlorengehen sollten. Geschieht dies dennoch, kann ein Nanduküken von anderen Hähnen adoptiert werden.
Die Tiere werden mit 2-3 Jahren geschlechtsreif. Die Paarungszeit der Vögel ist in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet im September bis Dezember. Die Nandus leben polygam: Ein Hahn sichert ein Revier und schart möglichst viele Hennen um sich. Konkurrierende Männchen werden mit Tritten und Schnabelhieben vertrieben. Am Ende befinden sich zwei bis zwölf Hennen im Revier des Hahns, der nun mit der Balz beginnt. Hierbei umrundet er seinen Harem, hält die Flügel ausgebreitet und die Halsfedern aufgestellt und gibt den typischen nan-du-Laut von sich. In der Folge paart sich der Hahn mit allen Hennen seines Harems.
Die Hennen legen ihre goldgelben Eier in eine Nestgrube, die vom Hahn ausgelegt wird. Es handelt sich um eine Vertiefung in der Erde, die etwa 1 m breit und 12 cm tief ist. Am Ende befinden sich 13 bis 30 Eier, in sehr seltenen Fällen bis zu 80 Eier im Nest. Nachdem die Hennen die Eier gelegt haben, ziehen sie weiter. Stoßen sie auf das Territorium eines anderen Hahns, wiederholt sich dort das Ganze. Das Männchen bleibt allein zurück und ist demnach für das Brutgeschäft verantwortlich. Während der 35 bis 40 Tage währenden Brutzeit ist es extrem aggressiv gegenüber allen Eindringlingen gleicher oder anderer Art. Dieses Verhalten trifft auch Nachzügler unter den Hennen, die erst jetzt zum Ablegen der Eier kommen. Da sie durch den Hahn nicht zum Nest vorgelassen werden, müssen sie die Eier außerhalb des Nests ablegen. So gibt es in beinahe jedem Nandu-Territorium zahlreiche Eier, die das Nest ringförmig umgeben und verrotten. Diese scheinbare Verschwendung hat jedoch ihren Nutzen: Die verfaulenden Eier locken Fliegen an, die dem unabkömmlichen Männchen während der Brut als Nahrung dienen.
Unsere Guide sprach davon, dass es sich um einen jungen, unerfahrenen Vater gehandelt haben muss, den wir da gesehen haben. Je geübter ein Vater ist, um so mehr Kinder bleiben am Leben.
Erkenntnis des Tages: Polygamie hat ihren Preis. 🙂

Inzwischen weiß ich auch, was „Sandernistas“ bedeutet: Senator „Bernesto „Che“ Sanders“ – ein Sozialist, der von den Vermontern 2006 in den Senat gewählt wurde. Er hat damals 66% von den Vermontern bekommen….Der Thread, den es zu ihm 2006 gab, ist sehr aufschlusreich.
Zudem bin ich neugierig, was heute in dem Inselort los ist. Greetings to North Hero, VT U.S.A…..