Auf Reisen/ On Tour

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„Wer reisen will, muss zunächst Liebe für Land und Leute mitbringen, zumindest keine Voreingenommenheit. Er muss guten Willen haben, das Gute zu finden anstatt es durch Vergleiche tot zu machen.“
Theodor Fontane

 

Endlich NICHTS!

Stimmt noch immer! 🙂

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Was hält Euch auf? Wie ist das für Euch, wenn da nichts mehr ist, was Euch aufhält?

Ich genieße diese Momente innerer und auch äußerer Beweglichkeit außerordentlich!

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Plötzlich und Unerwartet? Vielfalt in der Schule!

Offensichtlich sind wir nicht viel weiter…..

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Als ich gerade das Interview mit Dr. Irene Demmer-Dieckmann von der TU Berlin las, ist mir der Kragen geplatzt.

Sie hat in vielen Dingen recht. Mir bleibt es aber ein Rätsel, wieso sie alle Tätigen und auch Unterlasssenden im Bildunsgbereich  sanft und schützend als „fortbildungsbedürftig“ betitelt.

Liebe Lehrer und Lehrerinnen, Kultusministeriensangestellte, als Lehrer bezahlte Beamte auf Lebenszeit im und außerhalb des Schuldienstes oder der Behörden!

Vielleicht hat die UN Konvention:  „Inklusive Bildung ist ein Menschenrecht“ ja einen ganz wunderbaren Effekt: Sie deckt jetzt auf, wer in der Schule ganz nach seinem Gutdünken oder dem der Behörde agierte und Kinder gleich zu machen bereit ist. Und es finden sich die, die auch ohne die Konvention schon erkannt haben, dass es wohl keine „gleichen“ Kinder und Menschen gibt; dass sich am meisten lernen lässt, wenn alle Verschiedenen miteinander lernen. Gute Beispiele gibt es für Letztere ja. siehe z.B. Jacob Muth Preis

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Schatten – Freund oder Feind?

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„Misstraue deinem Urteil, sobald du darin den Schatten eines persönlichen Motivs entdecken kannst.“ Marie Ebner- Eschenbach

Da habe ich doch wirklich geglaubt, meine Schatten erkannt und sie mir zu Freunden gemacht zu haben. Doch scheint meine Haut dünner zu werden. Mit jedem Jahr, das ich älter werde.

Heute wird mein Sohn vierunddreißig Jahre alt. Immer dankbar bin ich – für jeden Tag mit ihm. Auch wenn es mitunter ganz schön schwere davon gibt.

 

Als ich heute dieses Musikstück aus dem Mozart Musical fand,  diese mächtige Frage zum Thema – musste ich glatt an das immer wiederkehrende Hadern denken. An meines, an das anderer. Und an die Ohnmachtsgefühle, und die Schuldgefühle, mit denen ich die Ohnmacht zu überdecken versuchte. Was für eine ewiger Kampf mit dem und gegen das, was uns und mir im Leben so widerfahren ist. Unlängst habe ich ein wunderbares Wort gelernt: rigmarole oder auch rigamarole: Eine Übersetzung ist tatsächlich: Brimborium. Ich habe mich in dieses Wort verliebt.

Mein Sohn war mir der deutlichste Spiegel für meine Schatten. Seit es ihn gibt, hatte und habe ich keine Chance, mir selbst aus dem Weg zu gehen, mir zu entkommen. Das war und ist nicht immer bequem oder gar schön, ist aber extrem nützlich.  🙂 Ich konnte und kann ihm nichts vormachen – bis heute geht das nicht. 🙂 Mir entsprechend ebenso wenig.

Deshalb gehen die Schatten nicht weg – aber es gibt tolle Menschen,  die sie mit mir gemeinsam aushalten. 🙂 To whom it may concern: Danke dafür!

Danke, dass es Dich gibt, mein Sohn! Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag.

Running with the Wolves

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„Der Furchtsame erschrickt vor der Gefahr, der Feige in ihr, der Mutige nach ihr.“  Jean Paul

Ich habe vor knapp zwei Wochen in Alaska diese Wölfin adoptiert. Deshka- für ein Jahr. Als sich  die Chance bot, MUSSTE ich zugreifen.   Nicht nur, dass ich seit den neunziger Jahren die Wolfsfrau immer wieder lese. Irgendwas habe ich mit diesem Tier. Es macht mich stark. Ich vertraue seiner Energie.

 

 

 

Brandwunden

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„Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen.“

Weather Report – Ausgerechnet Alaska (4) – Homer – Zum in die Luft gehen

Homer, einst gegründet, weil Unterbringungen gebraucht wurden für die Arbeiter zum Kohleabbau. Das hatte sich zwar schnell erledigt, aber dieser Standort ist so wunderbar, dass Einheimische sagen: Fahr nicht an einem klaren, schönen Tag dort hin, sonst endet das noch am selben Tag beim Makler.

Bei uns war die Wind – und Wolkenlage sehr durchwachsen. Aber nicht aussichtslos. 😉

SmokeyBayAir hat uns in die Luft gebracht. Wider Erwarten gab es Löcher am Himmel und zwischen den Wolkendecken lagen sie zum Anblick frei: die sieben Gletscher. Ich musste erstmal weinen, weil ich mal wieder nicht wusste, wohin mit meinen Emotionen. Wo diese alle so her kommen, interessiert mich allerdings auch. 😉 Wer weiß schon, was ich in meinen letzten Leben so war oder getan habe.;-)

 

 

 

 

Awesome. Outstanding. Fast eine Stunde Herzklopfen. Danach musste ich erst mal pausieren. Mit Blick auf die „High Tide“  – vom Bett aus in unserem Domizil „Homer Inn & Spa“.

Nach dem grandiosen Abendessen gab es dann noch einen „Duckfart“ in der „Salty Dawg Bar“ im Leuchtturm auf dem Homer Spit. 🙂

Weather Report – Ausgerechnet Alaska (3) – Seward heading Homer

In Alaska gibt es keine Berge. Beschloss ich an dem Morgen. Die hätten wir wohl entdeckt. 🙂 Die Hand vor Augen konnten wir nicht sehen. Ob wir nun eine Gletscher Cruise machen oder nicht – das war mit den Aussichten entschieden. Schnell die Sachen gepackt, ein Hotel für Homer gebucht und versucht, dem Nebel und dem Regen zu entkommen. Schon nach der dritten Kurve blinkte die Sonne durch ein Wolkenloch am Himmel – und produzierte glatt einen Regenbogen.

Ein Mauswiesel war neugierig auf uns geworden. Checkte, ob wir einem Kaninchen ähnlich sein und damit als Opfer gelten könnten.

Entlang des Kenai River führte uns der Weg zum Cook Inlet, dem Fjord, der aus dem Golf von Alaska gespeist wird. Zu Sommerzeiten tummmeln sich entlang des Flussufers Angler, Kajakfaherer, Kanuten und diverse Outdoorfreaks. Jetzt bedanken sich fast alle Geschäfte bereits für eine gute Saison. See you again in May! Schreiben sie an ihre Türen.

Geöffnet war der Giftshop in Ninilchik, DEM russischen Dorf an der Strecke. 🙂 Unser Freund Bob meinte zu den Gräbern auf dem Friedof neben der russisch orthodoxen Kirche: „They need a little gardening!“ 😉

Ob der Zustand dem momentanen Priesterwechsel zuzurechnen ist, blieb ungeklärt.

Der Ort ansonsten wäre einer Location für einen Tarkowski Film durchaus würdig.

Noch hielt sich die Wolkendecke. Noch regnete es immer mal wieder. Kenai, Soldotna, Happy Valley und Ninilchik hinter uns gelassen riss der Himmel auf. Ein geschlossener Rastplatz musste herhalten. Noch nie habe er zwei Menschen so aufgeregt Bilder machen sehen, lachte sich Bob über uns kaputt.

Der Tankstellenbesitzer erlaubte uns den Zutritt, nicht ohne uns vor der gefährlichen Klippe zu warnen.  🙂

Nicht mehr weit bis Homer ist es, wussten wir:

Platt wie Briefmarken haben wir noch in unser Hotel eingecheckt, nach einem Restaurant gefragt, sehr gut gegessen und dann den wohlverdienten Schlaf gesucht. Ich war so voller Eindrücke….  ich bin alle Stunde aufgewacht.

Weather Report – Ausgerechnet Alaska (1) – Anchorage heading Girdwood


Guten Morgen aus Girdwood. Ehrlich gesagt: Ich weiß nicht,wo ich anfangen soll. Beste Aussichten ab dem Moment, als wir von Albany aus die Wolkendecke durchdrungen hatten. Das beste Wetter, um Chicago , Denver und dann die RockyMountains zu überqueren, um im Anflug auf Anchorage Gletscher, Eisberge, die zwei größten Vulkane zu sehen, den höchsten Berg Amerikas, den Peak des alaskanischen, zweiwöchigen Herbstes zu erahnen. Der Scenic Drive gen Girdwood wartete auf mit Arctic Swans, Bergschafen, blauem Himmel, Weißkopfadlern, Elstern, Chance auf Belugas, und am Ende- ein Scherz unserer Freunde: sie haben die Drohung wahrgemacht und ein Komplettpaket Oktoberfest arrangiert. Funny Karneval in Alaska South Central. Gleich geht es auf den Berg.;-) In Alaska zu wohnen, sagt Kim, entbindet einen fast vom Reisen. Alle kommen hier her.:-) Sooooo interesting!!!! Have a good one.




Weather Report 2017- Cruise News – Along the East Coast with Jose (11)  – Heile in NYC

Einen Tag früher als geplant, nächtlich durch die Ausläufer von Jose geschaukelt, hat uns NYC mit Sonnenaufgang und fast wolkenlosem Himmel empfangen. Das Thema Kreuzfahrt hat für dieses Jahr ein Ende. Ich danke für Eure Begleitung durch alle Wetter und Wogen, Stimmungen und Eindrücke. Tja, das war sie jetzt, meine letzte Reise als Edutainer und Vorleserin für AIDA. Genau zehn Jahre waren das.

Neue Türen sind aufgegangen. Lasst Euch überraschen. Es war nicht die letzte Kreuzfahrt. 😉

Have a good one 😉

Weather Report 2017 – Cruise News – Along the East Coast …. (10) – Heading NYC

Breakfast- Time. Heute noch mal arbeiten – und dann freue ich mich auf das Einlaufen morgen früh in NYC. 

Weather Report (2017) – Cruise News – Along the East Coast with(out) Irma and Jose (8) – Bahamian Rhapsody

Das geht vielleicht auch ohne Worte, oder? 

Weather Report 2017 – Cruise News – Along the East Coast with Irma and Jose (7) – Manche mögens heiß

In Port Canaveral hatte ich schon gedacht, es sei heiß gewesen. Sehr heiß. Der Tag hatte mir ordentlich zugesetzt. Vorübergehend war meine Tasche verschwunden und ein Schlag gegen den Kopf hat mir ordentlich Schmerzen für zwei Tage und Nächte beschert. 

Miami hat dann temperaturtechnisch noch einen drauf gelegt. Ich habe mich für Schlaf und Schatten auf dem Schiff entschieden. Für meinen erschütterten Kopf sicherlich das Beste. Und mir am Abend erzählen und zeigen lassen, wie es ausgesehen hat. Es war wohl weniger verwüstet als befürchtet. Gottseidank. Gerade laufen wir in Nassau ein. Unüberhörbar! Verschlafen lässt es sich nicht in einer Kabine direkt am Seitenruder. Dröhnende Grüße aus der Karibik. Und einen feinen Tag ! 😍👍⛵🌊

Weather Report 2017 – Cruise News – Along the East Coast with Irma and Jose (4) – Heading Baltimore


So was siehst auch nur Du! sagte heute eine Frau zu mir, die dieses neue Bild aus NYC von mir sah. Tja, das kann schon sein. 🙂 Sie wird dafür Dinge sehen, die ich gar nicht entdecken kann. Ein umtriebiger Tag geht zu Ende. Zu den Klängen der Solisten dieses Schiffes. Das Herz erwärmt, der Kopf gereinigt, der Magen gefüllt, der erste Workshop schon vorbei…. müde bin ich und jetzt in Baltimore. Noch. Morgen geht es nach Washington. Dann wieder mehr. 🙂 Have a good one!

Heut morgen bin ich aufgewacht….

….   und die Sonne lacht.

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Nach einem stillen Tag gestern, einem überwältigenden Glücksgefühl über das überwältigende Glücklichsein meines Sohnes, einer durchgeschlafenen Nacht, einem guten Kaffee, gelingenden Vorbereitungen für meine Reise und lieben Nachrichten von Freunden: Wie ich diese Momente liebe. Diese Momente, wenn ich das Gefühl habe, alles ist gut und richtig. Genau so, wie es gerade ist.

„Der Trick is‘ atmen, die Antwort einfach nich‘ zu fragen“ Casper

 

 

What about us?

what about us

Genau – was ist mit denen, die sich nicht selbst vertreten können?  Thanx Pink.

Geblättert

blättert
„Das Buch der Natur ist das Buch des Schicksals. Sie wendet die riesigen Seiten, Blatt um Blatt, und kehrt zu keinem einzigen zurück.“
Ralph Waldo Emerson

 

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau two (19) – Das war es mit dem Fluss!

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Einunddreißig Tage auf der arosa silva. Achttausend Stromkilometer Donau. Dreimal Wien, dreimal Budapest, sechsmal Mohacs, zweimal Sulina, einmal Braila, einmal Bukarest, dreimal Belgrad, zweimal Tulcea, einmal Rousse, einmal Bratislava, viermal Katarakten, viermal Eisernes Tor, einmal Pecs, dreimal Thaimassage, drei Welcomes und drei Farewells, zweimal For Sale Gulaschsuppe, zweimal Lavendeleis, unzählige Regenbögen, Blitze und Donner, diverse Gigabite Datenvolumen voller Bilder von Wolken, Brücken, Spiegelungen, Licht, Sonne, Schleusen. Es gab viele reiche Begegnungen mit Menschen, viele neugierige Gäste, viel Humor, viele Geschichten, viele Kameras und Smartphones, deren Potenzial neu entdeckt uznd genutzt wurde.

 

wp-1502188949396.jpgLeider hat meine kleine Lumix sich das Genick gebrochen. Sie ist mir beim Besuch des Felsenklosters bei Rousse aus der Hand gerutscht, als ich ein wenig Geld für eine Kerze spenden wollte. War nichts mehr zu machen.

Eine Woche habe ich es ausgehalten. In Linz habe ich sie noch mal gefunden. Dieses kleine Wunderwerk gab es als Ausstellungsstück. Ich konnte nicht widerstehen. Den Vorgängerbody werde ich rahmen. So viele Geschichten hängen an dieser kleinen Kamera. Die neue ist schwarz.   🙂

 

Ich bin dankbar für die Chancen, Erlebnisse, Erfahrungen, die Zeit und die Räume, die Fürsorge, die Feedbacks, all die postiven Rückmeldungen, Begegnungen, die vielen An-, Ein-, Um-, und Aussichten, Gelegenheiten, Suppen ohne Beine, all die Freundlichkeit und den Humor. Und ich bin sogar „erleichtert“. Minus vier Kilo. Sagt die Waage. 🙂

Flusskreuzfahrten sind wirklich die Königsklasse der Erholung! Danke arosa für diese Aufträge.

Und ich danke Euch – fürs Mitlesen, Mitreisen, Mitfreuen, Mitsehen.

Bis demnächst – dann mal wieder auf hoher See.

Am Freitag bin ich morgens in Passau in meinen Diesel gestiegen ( ja, ich liebe ihn! :-)) und hab mich auf den Weg gemacht. Entlang der A3 – in Würzburg habe ich entschieden: Ich fahre dann mal durch bis zum Veluwemeer- nach Holland. Den Stau, der mich 208 Minuten Verzögerung gekostet hätte, habe ich umfahren können. Und bin so mit nur dreißig Minuten Verspätung in Hoophuizen gelandet. Unter blauem Himmel, bei moderaten Temperaturen. Intensivstation für die Seele. Wunderbar.

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900 km nordwestlich von Passau – am nächsten Tag. Rücklings am Veluwemeer, NL – Freundinnenzeit 🙂

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau two (17) – Einmal noch: Budapest

Morgenimpression

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau two (16) – Ob das der letzte Regenbogen war?

Wunder der Natur!

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau zwei (13) – Heile Welt


Einer dieser Momente, in denen die Welt so heile scheint. 

Ich weiß, ich habe viele Tage nicht geschrieben. Die Netzverhältnisse haben mich genervt. Grad mal für eine Whatsapp hat es gereicht. 

Dieser Moment steht für die Abende, an denen die Sonne den Horizont hinter den Bäumen küsst, und damIt mein Herz. Viele befriedende Momente hat mir das beschert. Dankbar bin ich. SEHR.

Weather Report 2017- Cruise News – Donau zwei (14) – Wachau in Wolken

Die letzten 24 Stunden waren ein Wechselbad. Im wahrsten Sinne des Wortes. LIeßen sich eben noch Wassertropfen an den Fenstern gen Boden rutschen, brüllte im nächsten Moment die Sonne, dann pfiff der Wind und blies, sogar mit Glockengeläut, dunkle Wolken und Touristen über den Stefansplatz. Komplett nass, wie warm geduscht :-), kam ich am Schiff an. Der erste Blick aus dem Fenster heut morgen verriet: wir müssen noch ein paar Wolken schieben, wenn wir Linz am Nachmittag unter blauem Himmel erleben möchten. Ich wünsche einen guten Start in die Woche.

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau zwei (12) – Noch mal alles auf Anfang

Breakfast time! 🙂
Early Morning! 🙂
Very early Morning! 🙂

 Nun geht es wieder gen Westen.

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau zwei (11) – Sowohl als auch

Erfrischung gefällig? Eins – Zwei – Drei – und los!

Für irgendwas muss Regen ja gut sein. 😉 Bunte Überraschung folgt:

Für mich noch immer das beste Symbol für das ach so bedeutende „Sowohl-Als-Auch“. 

Everything happens for a reason.

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau zwei (10) – Tulcea in leise


Kein Hammer klingt an Stahl, Schiffstorsos ruhen in der Werft, ein paar Krähen äußern sich, die Flaggen flattern, eine Wante schlägt an den Mast, ganz fern tutet ein Horn. Der Himmel hängt woller Wolken, die Vögel fliegen tief. Das Schiff ist wie leergefegt. Ungewohnt. In so ganz stillen Momenten ergreift mich Heimweh.

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau two (8) – Wolken über Sulina

Eine im wahrsten Sinne des Wortes heiß ersehnte Abkühlung wehte vom Meer. Dem schwarzen. Hochsaison für Badeurlaub. Wassertemperatur 22 Grad. Bei 32 Grad im (Wind)- Schatten glatt eine Erfrischung. 

Am Tage zeigten sich Pelikane und Silberreiher. Fliegen ist einfach bequemer, wenn Wolken den Himmel zieren. Störche fütterten ihren Nachwuchs. 

Die Donauspertung beschert mir das erste Mal einen Abend in Braila. Immer was Neues. 🙂

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau two (7) – Delta (a)live

Gettoffen haben wir den Ibis, Pelikane, Moorenten, Rohrdommel und Eisvögel, Schwäne, Milane, Flussseeschwalben, Schwarzkopfmöwen, Lachmöwen, Stockenten, Kröten, Frösche, Barsche. Sehr vielen Tieren war es wohl zu heiß unter dem knallblauen Himmel. Sie wollten keine Energie verschwenden. Wie gut ich das verstehen kann.;-)

Mir ist gerade etwas mulmig. Eine NATOübung sorgt aktuell für Fahrplanänderungen. Die Donau sperren sie. Für vier Tage. Nicht, dass ich was dagegen hätte, eine Weile hier im Delta zu bleiben. Aber 5000 Soldaten auf einem Haufen? In Aktion? Und icb so nah dran? Not my cup of tea!

Nun schippern wir bereits wieder gen Sulina. Freue mich auf einen Tag am Strand.:-)

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau two (5) – Strömende Hitze

Ausblick von der Festung in Belgrad

Inzwischen haben wir per Bus in strömender Hitze und glühenden Winden Pecs in Ungarn und Belgrad in Serbien erobert. Dank Bauarbeiten gab es mal eine andere Kirche zu sehen. 😉 Belgrad ist completely under construction. Da es mit der EU nicht klappt, finden sie gerade finanzstarke Investoren in der arabischen Welt und in China. Wo das wohl hinführt? Unsere Guides freuen sich über deutsche Touristen – und viele lernen inzwischen Chinesisch.

Nach einem vollen Tag verlassen wir gleich den Hafen Richtung Katarakten und Eisernes Tor. Wenig Wasser nötigt den Kapitän zur gemächlichen Reise. 

Drückt uns die Daumen!

Altstadt Pecs
Pecs. FRANZ LISZT

Weather Report 2017 – Cruise News – Donau two (3) – Nach einem Tag in Wien

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Nach einem Tag mit brüllender Sonne in Wien, vielen gelaufenen Kilometern, einer gewaltig beeindruckenden Ausstellung der Werke von James Welling im Kunstforum, einem zauberhaften und leckeren Spätnachmittagssnack am Donaukanal, glühenden Sonnenuntergangswolken und einer schmackhaften Griesknödelsuppe grüße ich Euch zur Nacht vom bereits wieder fahrenden Flusskutter 🙂

Weather Report – Cruise News – Donau two (2) -Unter der Wasserlinie …