

Welcome to my Reality!




Nebel – bereits am Morgen. Eine Einladung an mich selbst. Ganz leise ist es. Still und eingekehrt. Umhüllend, reflektierend, schützend – aber auch herausfordernd. Nichts, in was ich mich spiegeln könnte. Nichts, was mir begegnet – außer mir selbst. Sonntags im Nebel – beseelt von der Hoffnung, er möge sich lichten, der Nebel um alles, was zu erkennen ich gewünscht habe. Der Tag ist nun um. Der Nebel noch nicht. Doch ich bin klarer mit mir als noch am Morgen. 🙂 Und da kommt doch ein alter Wunsch in mir hoch – der immer wiederkehrende:

Guten Tag. Es riecht nach Regen und nach Freitag. Machen uns gleich auf den Weg gen Rheinland, um einem Freund „die letzte Ehre zu erweisen“, wie so etwas wohl genannt wird. Danke an Rusty für die Inspiration. Eine schöne Begleitung für die Reise. 
Es kommt ja nicht ganz so oft vor bei mir, dass mich ein Buch unerwartet anspringt. Trifft. Mitten ins Herz. Oder ins Hirn. Oder überhaupt. Im Falle dieses Buches hat mir schon der Titel ein Feuerwerk an Assoziationen beschert.
Am 22. Januar 2019 stellt Ernst Paul Dörfler sein Buch „Nestwärme. Was wir von Vögeln lernen können“ im W3 in Hamburg vor.
„Ein Leben mit der Sonne statt nach der Uhr, faire partnerschaftliche Beziehungen, Gewaltverzicht und klimaneutrale Mobilität – was können wir von Vögeln lernen? „Nestwärme“ ist ein überraschendes Buch über das Sozialverhalten unserer gefiederten Nachbarn, ein Plädoyer für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur – und eine augenzwinkernde Aufforderung, das eigene Leben hin und wieder aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Der vielfach ausgezeichnete Naturschützer Ernst Paul Dörfler hat ein berührendes Buch über das geheime Leben der Vögel geschrieben, die oft friedvoller und achtsamer miteinander umgehen als wir Menschen.“
Hamburg | Dienstag, 22. Januar 2019
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit BUND und NABU
Ich bin sehr verliebt in seine beflügelnde Haltung, seine Sicht auf die Hierarchie unserer Erdbewohner, seine Neugier und seinen Hang zu sinnlicher Sprache. Seine Vergleiche mit der menschlichen Natur und Kultur haben mich als Vogel- und Menschenliebhaberin verzückt. Und wer mich kennt, weiß: Ich schwärme für Vögel aller Art – ohne dafür eine Ornithologin sein zu müssen. Und die Neugier auf ihn als Person, seine Geschichte und Geschichten wird sicher auch andere befallen – wenn sie nur erst mal das Buch in der Hand halten. Spätestens am 22. Januar 2019 sollte das klappen.
Ich habe schon Verabredungen getroffen für den Abend. Erst mal mit Freunden – um ihm gemeinsam im W3 zu lauschen. Und die Verabredung im Vorfeld mit ihm kriege ich hoffentlich auch noch hin. Dann gibt es mehr.
Wen treffe ich von Euch?
Für die Insider: Reiherente Norbert, Karl Heinz und Frau Barbara hätten ihre helle Freude. 🙂 Quak 🙂


Ja, jetzt ist es klar. Micha, Du bist gegangen. Für immer. Schön, dass es Dich in unserem Leben gab. Und weiter gibt. Als Erinnerung. Schön, noch mal visavis mit Dir gesprochen zu haben. „Haste das eine nicht, haste das andere. Irgendwas ist immer.“ sagtest Du an Weihnachten. Extrem ermattet, müde, erledigt, erschöpft hast Du geklungen. Kein Wunder. Gewünscht haben wir uns alle, dass bald Hilfe kommt. Nun hast Du es geschafft. Ins Licht. In den Frieden.


Möge das neue Jahr Euch diese Welten bereisen lassen.
Ich danke Euch für alle Hilfe, Begleitung, Tipps, Liebe, Freundschaft, Einladungen, Herberge, Zuhören, Antworten, Fragen, Aufträge, Vertrauen und Fürsorge im letzten Jahr. Mit Euch war Schweres einfacher, Schönes schwerwiegender, Kompliziertes lösbarer, Erfolgreiches besser zu teilen, Gelungenes erkennbarer, Verzweiflung auszuhalten, Unabänderliches akzeptieren. DANKE!
Euch wünsche ich jede Menge Gesundheit, Geduld, Humor, Gelassenheit, wertvolle Einsichten und gute Absichten. Und Freunde, die an Euch glauben, wenn Ihr es selbst gerade mal nicht könnt. Menschen, mit denen Ihr lachen, essen, singen, sprechen, schweigen und genießen, einander zuhören und Euch spiegeln wollt. Oder mit denen Ihr einfach mal gehen, was wegschaffen, schleppen, aushalten oder erdulden könnt.
Es gibt viel zu tun!
Ein frohes, neues Jahr! Happy 2019!


Gestern war ich eingeladen in die Elphi – kurz vor dem Konzert habe ich mal gefragt, was ich mir so vorstellen darf. Noch nie hatte ich etwas gehört von Felix Meyer. Eine Überraschung war es für mich. Kontrabass, Akkordeon, Hanpan, Banjo, Cajon, Flüstertüte, diverse Gitarren, Bässe, gigantische Stimmen, kluge Texte, excellente Arrangements – alles, was mein Herz begehrte. Und die Kombi erst. Ich liebe es einfach, wenn Menschen können, was sie leidenschaftlich tun. Aber das wisst Ihr ja schon. 🙂 Ich sag mal so: das war mein Weihnachtskonzert.
Gerade stehen die Zeichen eben auf Weihnachten. Möge der versprochene Friede Euch beseelen, die ersehnte Ruhe leicht zu finden sein. Mögen gute Töne Euch tragen, und Ihr in die eine oder andere schützende Umarmung fliehen können. Vielleicht kocht Ihr für jemanden, oder werdet fürstlich bewirtet. Mögen Euch Freundschaft, Liebe, Verbindlichkeit, Vertrauen, Geduld, Gesundheit, Fürsorge und ein Mindestmaß an Humor und Gelassenheit auch zum Ende des Jahres noch als Polster dienen.
Happy Holidays!




„Es war einmal
ein Teppich.
Auf dem blieb
keiner gerne.“ Peter T. Schulz



Der verwundete Baum
Sie haben mit dem Beile dich zerschnitten,
Die Frevler – hast du viel dabei gelitten?
Ich selber habe sorglich dich verbunden
Und traue: Junger Baum, du wirst gesunden!
Auch ich erlitt zu schier derselben Stunde
Von schärferm Messer eine tiefre Wunde.
Zu untersuchen komm ich deine täglich,
Und meine fühl ich brennen unerträglich.
Du saugest gierig ein die Kraft der Erde,
Mir ist, als ob auch ich durchrieselt werde!
Der frische Saft quillt aus zerschnittner Rinde
Heilsam. Mir ist, als ob auch ichs empfinde!
Indem ich deine sich erfrischen fühle,
Ist mir, als ob sich meine Wunde kühle!
Natur beginnt zu wirken und zu weben,
Ich traue: Beiden geht es nicht ans Leben!
Wie viele, so verwundet, welkten, starben!
Wir beide prahlen noch mit unsern Narben!
Conrad Ferdinand Meyer
(1825 – 1898), Schweizer Novellist, Dichter und Epiker










Die letztenWinter waren hart. Es war vielleicht nicht sooooo kalt hier. Aber ich konnte mit einem großen Teil dessen, was wir zu bewältigen hatten, nicht rechnen. Geschweige denn, dass ich mich hätte vorbereiten können. Diesen kommenden Winter möchte ich gut überstehen. Kräftesammeln in den wärmeren Zeiten war und ist noch angesagt. Es gab viel Hitze und viel Licht in diesem Jahr. Davon habe ich profitiert- zumindest fühlt es sich so an. 🙂
Inzwischen fallen die Blätter von den Bäumen. Der Wechsel der Jahreszeiten beruhigt mich. Und gewappnet bin ich auch. Ich kann nicht gegen etwas kämpfen – das wird mir jeden Tag aufs Neue bewusst. Nur FÜR etwas. So bin ich mal aktiv für meinen kommenden Winter. Den guten Winter. 🙂