Wien – nach einem langen Gang durch die Stadt – die Füße waren gefühlte zwei Schuhgrößen gewachsen – fand ich dieses wunderbare Weisheit an einer Hauswand im zweiten Bezirk. 🙂
Dazu muss ich nichts weiter schreiben, oder?

Welcome to my Reality!
Der Unterschied zwischen einer gewöhnlichen Erfahrung und einer besonderen liegt in den Details –
entdeckt entlang des Weges!
Ich freue mich auf bekannte und mir neue Ufer!
Und noch mehr freue ich mich auf die besonderen Erfahrungen.
Wieder mal unterwegs…. diesmal auf der Donau!
Auch mit offenen Augen, Herz, Hirn, Kamera, Stift, Papier und Regenschirm.
Das Geisterschiff am Kellersee.
Ich musste einfach noch mal hin – zum Fischbrötchen Cafe. Selbst bei Regen lässt es sich wunderbar draußen auf der Terrasse mit Seeblick sitzen. Drei Blässhuhnküken schreien nach ihrer Mutter, pubertierende Stockenten eifern den Erpeln nach, Am Ufer rätseln Menschen über eine braune Ente mit grauem Schnabel und grauen Füßen ohne Zopf. Oder erzählen einander den neuesten Tratsch aus dem Dorf. Ein Angler kehrt von See zurück – leise, unauffällig, noch grauer als der Himmel. Kinder rutschen mit Bobby Cars auf dem Hof des Cafes, aus einem Busch klingt Musik. Einige Radfahrer pausieren nach der Radtour um den See, andere starten hier – mitunter auch zur Kellerseefahrt mit dem Ausflugsdampfer Luise.
Das ist für mich bisher der einzige Ort, an dem Matjesbrötchen und Cappucino zusammen bestellt auch zusammen schmecken . 🙂
Am Kellersee ist halt manches anders. 🙂
Machtgebärde oder Dankbarkeit?
Ein Symbol für das Verhältnis von Kirche in Staat in Russland
Mehr dazu bei wikipedia

Zeit, die wir uns nehmen, ist die Zeit, die uns was gibt.
Ernst Ferstl

AIDA cara 14 Nächte 25.01.2014 bis 08.02.2014
Buenos Aires – Kap Hoorn – Buenos Aires
Foto und Lesungen

Foto und …. Überraschung 🙂
Ganz unsicher war ich. Kann ich als Touristin die Stadt nach der Katastrophe überhaupt so erfassen, wie sie sich selbst gern gesehen fühlte? Knappe drei Wochen nach dem Höchststand des letzten Hochwassers wanderte ich also durch die Gassen der Altstadt – bei schönstem Wetter.
Empfangsszenario:
Noch ist das Wasser sichtbar: an den Wänden, in den Gassen – und wohl riechbar in den Räumen der vielen Galerien und Geschäfte der kleinen Altstadt Passaus. Überall ist oder wird auf Durchzug gestellt.
Der Blick senkend war klar: Dem Kopfsteinpflaster und seinen Verzierungen konnte das Wasser nur bedingt etwas anhaben.
Spannend auch, was sich so oberhalb der moosbraunen Ränder zwischen
Straße und Mauern fand.
Ich hoffe, dass die folgende, recht frisch wirkende, künstlerische Drohung das nächste Hochwasser beeindruckt. 🙂
Es gab aber noch eine Alternative:
Tja , bis dahin hat es wohl gestanden, das Wasser.

Wären da nicht überall die Markierungen:
Unvorstellbar.
Tapfere Passauer Altstadt!

Eine Flussschiffreise mit der River Cloud II von Nürnberg nach Budapest bedeutet auch: Viele Höhenunterschiede, die zu bewältigen sind. Da helfen Schleusen.
Die Aussichten aus dem Kabinenfenster auf Wasserlinienhöhe können einen dann schon zur Geduld nötigen. 🙂
In der Nacht vom 29.6. – 30.6.2013 habe ich mal länger aus dem Fenster geschaut.
Musik: Joe Löhrmann http://www.mytravelingpiano.com/
Bilder : Copyright Ulla Keienburg, Hamburg, 2013

Das Essen wurde in einer durchsichtigen Plastikschale (15×15 cm) geliefert – aufgeteilt in zwei Fächer. Pustasalat in dem einen, und die durch Zellophan geschützte, klappbare Gabel + vier Minizwiebäcke in dem zweiten Fach. Das Ganze kalt und verschweißt, als käme es soeben aus dem Kühlregal eines Discounters. Ein „Nonstop You“ Aufkleber markierte das Produkt. 🙂
Ich konnte nicht widerstehen, die Kotztüte auf einen Herstellernachweis hin zu checken.
Alles aus einer Hand…
Catering Logistics.
Sicher haben sie es geschafft: Die Gästemahlzeit unter 1 €.
Eines jedoch: Wäre in allen Fliegern so viel Platz zum Sitzen wie in dem Flieger gestern, schmierte ich mir für die Reise glatt selbst zuhause ein paar Stullen.


Der Hund heißt Zick Zack und gehört zu diesen Highheels 🙂
Ich liebe diese Art von Irritationen. Ich laufe durch die Gegend, gefühlt gelenkt, erfahren, sicher. Im Schlaf ginge das wahrscheinlich auch, wenn ich die Strecke nur oft genug gegangen bin. Aus dieser Routine riss mich dann heut dieses Pferd.
Onkel, Pippi Langstrumpf, Annika…. und schon war der Gedankenfluß in eine andere Richtung unterwegs. Mir hätte das ja schon gereicht.
Ich war mir sicher, die Reiterin lenkt es an der Mtetro Staion vorbei.
Danke für solche wunderbar anderen Momente.
Ja, so sieht er aus, der „Pappelschnee“.
Es scheint die Sonne, aber er fliegt dafür überall und immer. Türen und Fenster bleiben besser geschlossen. Draussen sorgt er für hustende und niesende Spaziergänger. Nachweislich enthält der Pappelsamen kein Allergen. Aber es nervt! Eine der Herausforderungen der Metropole! 🙂
In dieser Jahreszeit heißt es also: Entweder Regen oder (Pappel)-Schnee. 🙂
Da auch hier die Sonne sich nicht hält, ständig Striche durch Pläne macht, die für trockenes Wetter erstellt wurden, haben wir uns die Leningrad Cowboys und den wunderbaren Film „Leningrad Cowboys go America“ gegönnt.
Ein wunderbares Dokument der beiden Kulturen 🙂
Ob es etwas nutzt, am Himmel anzuklopfen… weiß ich nicht.. aber es macht Freude, ihnen dabei zuzuhören.
Falls das nicht klappt:
Launehebend ebenso die Musik:

Das habe ich begriffen:
In Moskau fahren die Menschen so Auto, wie sie laufen oder gehen.
Alles hetzt und drängelt hier auf der Straße und in der Metro frei nach dem Motto:
Wer Angst hat, weicht aus!
Ich lerne dazu!
Zeitgleich postet jemand auf Facebook diese wunderbaren Worte von Konstantin Wecker.
Ja, davon schriebe ich auch gern.