
Der Literaturnobelpreis für den King of Songtexte 🙂 Congratulations Bob Dylan.

Welcome to my Reality!

Der Literaturnobelpreis für den King of Songtexte 🙂 Congratulations Bob Dylan.

Ich hätte heute Nacht gern die Welt beweint – am liebsten mit jemandem zusammen. War aber grad niemand da. 🙂 Joni Mitchell hat dann geholfen.

Richtig gut gegessen haben wir. Überraschend gut hat es mir geschmeckt- all die leckeren Lebensmittel. die vor meiner Nase auf der heißen Platte zubereitet und umgehend serviert wurden. Der anschließende Verdauuungsspaziergang führte über Brücken, unter denen Kois herumschwammen – riesige Fische. Leuchtend, bunt, einmalig.

Wetter gibt es da offensichtlich durchwachsenes – und das oft.

Über viele Brücken ging es hin zum Restaurant und auch zurück. Tatsächlich sah nach dem Teppanyaki alles viel schöner aus. 🙂

Genuß ist wohl sehr bedeutsam. 🙂

Eine wunderbare Erinnerung an den Tag, als wir durch die Prinz Christian Sund Passage fuhren. Gegen Ende wurde uns mitgeteilt, dass das unser Grönlandkontakt war. Stürme waren angesagt – und zur Sicherheit ging es wieder auf das offene Meer. Beim Anblick dieses Lichtes und seiner Wirkung konnte mich nichts aus der Ruhe bringen. 🙂

Es war eine Reise fast ohne Wifi – eine bewegte Reise dank Chaba, dem Taifun. Dessen „Pläne“ hatten sie berechnet – haben ihm auszuweichen versucht, die Route geändert und sind ihm erfolgreich (fast) entkommen. Ausläufer haben wir noch mitbekommen. Vor der Küste Shanghais gab es ein extrem hohes Verkehrsaufkommen – wir waren nicht einzigen, die auf die Idee gekommen waren, nahe der chinesichen Küste entlang zu fahren. Tintenfischjägerboote zuhauf leuchteten uns nachts den Weg. An die Oberfläche locken sie wohl mit den extrem hellen Lampen die Fische, diese Kraken. Diskolike auf dem Meer.
Chaba hat sich dann in letzter Minute umentschieden und hat auch die Taiwanstraße gewählt – und (gottseidank erst, nachdem wir durch waren) dort an den Küsten richtig was angerichtet. Wie wir später erfahren haben, hatte die Mannschaft alles kalkuliert – bis hin zur Ausschiffung der Passagiere. Es will halt alles geplant sein. Ich bedanke mich auf diesem Wege noch mal bei allen Beteiligten, dass sie uns da heile durch die Wetter und in Manila in den Hafen gebracht haben.

Jetzt hocke ich daheim am Schreibtisch und kann nicht glauben, dass ich in den letzten zehn Tagen mal eben um die halbe Welt geflogen bin – in Tokyo und Sapporo war – und gestern erst von Manila aus los via Singapore und Frankfurt heute Morgen hier in Hamburg gelandet bin.

Dankbar bin ich und müde. Auch wenn ich auf dem Schiff und den anderen Gefährten eher gereist werde als reise 🙂
Ich versuche jetzt mal zu schlafen.
Japan hat in diesem Jahr ungewöhnlich viele Taifun erlebt. Es war schwül, heiß, feucht. Saunaähnlich unter grauem Himmel. Als wir in Sapporo ankamen, war von dem Klima, dem Tokio- Japan nicht mehf viel zu fühlen. Kühler eben- ein Wintersportort ohne Tempel auf dieser nördlichsten Insel. Viel gesehen habe ich nicht. Leider.
Nun ruhe ich gerade aus, während wir über das Japanische Meer schippern, zwischen Korea und Japan hindurch. Dises Route scheint sicherer vor dem Taifun. Wir werden Taiwan auf der „anderen“ als der geplanten Seite passieren. Der Kapitän hat darauf hingewiesen, dass auch er nicht „sturmfrei“ garantieren kann. Doch ist er guter Dinge. Schon faszinierend, was sich heut so errechnen lässt. Wir sind schnell unterwegs, liegen stabil auf der Oberfläche. Der Horizont wirkt rund. Die Idee, dass die Erde eine Scheibe sei, kommt auf. Oder das Meer die Oberfläche einer überdimensionalen Regentonne, auf der wir herumfahren. Zeit ist schon was Feines. Vor allem, von ihr mal unverhofft genug zu haben, ist ein Fest.
Ich genieße gerade die Chance, viel zu schlafen und die vielen anderen Impulse. Schätze sehr, dass die immer neuen Perspektiven andere Gedanken zulassen. Nicht unbedingt bequem- so doch bereichernd. Eine besondere Energie.
Ich liebe meine Arbeit. Punkt.
Nach zwölf Stunden im Economy Sitz habe ich extremste Entfaltungsmöglichkeiten. Wie ein Grillanzünder komme ich mir vor. Ansonsten ist ANA eine respektable Fluglinie. Das Essen gut, Bordprogramm ausgewählt, für Kleine eine Menge Platz zum Sitzen. Für Kleine halt.

Sind über ganz Russland geflogen – sogar über den Fernen Osten hinweg. Mit tollen Kollegen unterwegs kann das nur eine unterhaltsame Kreuzfahrt werden. Doch jetzt stürze ich mich gleich erst mal ins nächtliche Tokio – zumindest in das Leben auf der Insel, Daida genannt und durch die Regenbogenbrücke mit dem Festland verbunden.

Alle Schilder sind auch auf Englisch beschrieben. Gottseidank. Und für die Steckdosen bin ich auch gerüstet 😉 und heilfroh, im Hotel angekommen zu sein.
See you later.;-)

Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille.
Paul Keller
(1873 – 1932)
orte

Gefunden habe ich diesen Aufdruck auf einem T-Shirt im Strand Bookstore in New York City. Wieder mal ein Geschäft, in dem ich bequem meinen dritten Wohnsitz anmelden könnte. Einen ganzen New York Besuch könnte ich dem widmen. Neue Bücher stehen direkt neben alten, verteilt auf mehrere Etagen, Büchersammlungen werden präsentiert, alt wie neu gehegt, gepflegt und ergänzt durch ein lustiges und nützliches Nonbook Sortiment. Nicht ganz so groß wie die Book City in Portland, aber nah dran. Unglaubliches Erlebnis. An solchen Plätzen finde ich mitunter die Schätze, die ich dann anderen vorlese (n kann).
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Was wohl für Mrnschen gefährlich sein kann an belesenen Frauen? Oder an lesenden – gar vorlesenden?
Ich schätze es, anderen Menschen etwas vorzulesen. Vor allem Geschichten, die ich selbst liebe. So kann ich auch die Zuhörer am besten „verführen“, die Literatur zu mögen.
Eine meiner Zuhörerinnen hatte sich unlängst nach dem Vorlesen das Buch ausgeliehen, aus dem ich vorgetragen hatte.Am nächsten Tag: „Also, das hat irgendwie lebendiger gewirkt, als Du das gelesen hast.“ schmunzelte sie und gab es mir wieder. Und eines ist ganz klar: Ich werde sicherlich keine Sachen vorlesen, deren Inhalt nicht meines Geistes ist. Welch ein Luxus. Sehr dankbar bin ich dafür – immer und immer wieder.
Lesen ist einfach ein Lebenselixier für mich. Sowie das Schreiben auch. Dankbar für meine buch- und sprachaffine Kinderstube bin ich gerade mal wieder. 🙂
Ein luxuriöses Gefühl. Eine haptische Sensation. Eine intellektuelle Freude. Eine sinnliche Erfahrung. Was? Das Vorlesen aus dem Buch „New York New York“ (Klaus Wagenbach Verlag). Eine Runde Zuhörer und Zuhörerinnen, neugierig auf New York und auf das; was die Autoren aus ihrer Stadt berichtenswert finden. „Von der Bronx bis Staten Island, von Greenwich Village bis Rockaway Beach – mit Texten von Woody Allen, Maeve Brennan, Michael Cunningham, Don DeLillo, Allen Ginsberg, Helene Hanff, Jonathan Lethem, Colum McCann, Grace Paley, Richard Price, David Sedaris, Eliot Weinberger, Colson Whitehead, Tom Wolfe u. a.“
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New York 144 Seiten. Fadengeheftet. Rotes Leinen. Gebunden mit Schildchen 17,00 €
ISBN 978-3-8031-1307-8 sofort lieferbar
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Sogar Paul Austers Geschichte von Auggie ist darin enthalten. Für jeden etwas, der New York City liebt, sich verlieben will oder soll oder seine Eindrücke literarisch ergänzen mag. Ganz viel „Mein NYC“ findet sich darin.
Offensichtlich war es auch ein wunderbare Vorbereitung auf diese große Stadt.
Ich danke über diesen Weg noch mal all den neugierigen Menschen, die sich von mir auf der letzten Reise – auch daraus – haben vorlesen lassen.. Aiuf bald!
Und ich danke vor allem Klaus Wagenbach für die persönlich erteilte Erlaubnis, daraus vorzulesen. 🙂

Waves
Pulsing
Pounding
Smacking against the
Earth
It pushes forward, as the earth makes way
Smack
Crash
Another moon rises and nothing changes
Ask why
The earth gives in
„I`ve gotten used to it, it`s almost comforting
One day
Things will
Change
I don`t mind
At least
I
am loved.“
JAY
Das war das vierte Mal, dass ich die Pagode besucht habe – und ich hatte Glück: Wie auch das letzte Mal. June, die japanische Nonne, war da und hat mit uns ein kurzes buddhistisches Gebet gehalten. Anschließend gab es Melone und Schokolade. Die Sonne schien, die Laune war gut, es gab viel zu tun.Sie suchen dort gerade eine neue Quelle – der Teich auf dem Grundstück hat einfach zu wenig frisches Wasser. Jeder , der kann,hilft: baut, reinigt, pflegt, kocht, hämmert, räumt, sortiert, hegt… was auch immer die Menschen gerade übrig haben an Zeit, Geld, Energie, Lust, sie können es da lassen – oder sie können auftanken: Energie, gute Energie. Gestern dachte ich: Jeder Besuch bislang war ein tiefer Atemzug voller Frieden, Kraft und Heilsamem.
Thanx for that, June.
http://www.graftonpeacepagoda.org/history/

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Videography by: Jmocak
https://www.youtube.com/user/jmOcak
Concept/Choreography:
Phillip Chbeeb
Renee Kester
Editing:
Phillip Chbeeb
Schon in Frankreich habe ich dieses Jahr einen der Bruno Catalano Traveller getroffen – durfte aber kein Foto machen. Heute war die Begegnung mit der New Yorker Hüterin der Skulpturen weitaus erfreulicher. Sie erlaubte mir nicht nur, mich mit dem Guten abbilden zu lassen – sie rettete mich auch aus einer Not anderer Art.
Danke dafür! 🙂





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