
Die lange, staubige, hitzige Einfahrt nach Ho Chi Min City kostete den Busfahrer fast seinen Führerschein. Uns schmerzten der Schlaglöcher wegen abwechselnd Rücken und Kopf – die sanitären Anlagen waren so einladend, dass der Blasendruck lange aushaltbar erschien.
In der Innenstadt angekommen, erwies sich der Himmel neben historischem Postamt, Kathedrale und Regierungspalast als das für uns Europäer „sortierteste“ .-)

Genial íst die Ordnung der Mopedfahrer, die Organisation fahrender und fliegender Händler und Händlerinnen. All die verpackten Menschen schützen sich nicht vor der Sonne, um nicht zu verbrennen – nein – sie bevorzugen überhaupt die helle Haut. Beiersdorf macht hier riesige Umsätze mit Bleichcreme 🙂
Ein irres Volk, das auch gern die Überschüsse der in ihrem Land produzierten Markenklamotten unter die Touristen bringt.
Sie scheinen zufrieden mit ihrer Religionsvielfalt. Hier arbeiten alle, die Geld brauchen – und auch für Menschen aus der Familie mit, die gerade keine Anstellung finden. Ein beliebtes Business: Pausenplätze mit Hängematten .-)
Am 8. März wurden an jeder Ecke Blumen und andere Geschenke für Frauen angeboten.

Ich sah hier am 8. März mehr Frauen arbeiten und mehr Männer (mit und ohne Schlips) Pause machen. Ob das nur an der Mittagszeit lag?

Hat dies auf Ulla Keienburg s Blog rebloggt und kommentierte:
So war das am 8.Maärz vor vier Jahren. .-)
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Toller Reisebericht. Merci dafür. Ich reblogge im Ministerium für Reiseangelegenheiten. Ist der Internationale Frauentag in Vietnam nicht offizieller Feiertag? Dann ist doch klar, warum Frauen dann mehr arbeiten. Frauen haben an Feiertagen immer mehr zu erledigen. Kinder, Küche, Kirche (Tempel) erfordern einfach mehr Zeit und Aufmerksamkeit. … Mehr dazu später, muss jetzt weiter … Hab noch eine schöne Reise dort …
Deine Social Secretary
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