Clear your vision

„Out beyond ideas of wrongdoing, and rightdoing, there is a field. I will meet you there.“
–Rumi

Vielleicht weiß  Stoltenberg mehr über die Wirkung gewaltfreier Kommunikation als Politiker anderer Regierungen.

Mir gefällt seine Reaktion.

„“Norwegen will auf die tödlichen Anschläge mit noch mehr Offenheit und Demokratie antworten. Ministerpräsident Jens Stoltenberg unterstrich das Bekenntnis zur Verteidigung der Meinungsfreiheit… er habe viele wichtige Signale bekommen, dass Norwegen nach den Anschlägen „eine noch offenere und tolerantere Demokratie sein wird als vorher“, sagte der Regierungschef.“

Das Leben ist KEIN Programm! Life is not a Program!

life is not a program

Ablenkungsmanöver / Distraction

I love to be distracted by nature.

distracted by nature

„Stupid is as stupid does“ Bubba Gump

„Nobody has the right to obey“  Hannah Arendt 1906 – 1975

I love my journal, my calendar – daily reminding me of what`s important to and for me!  🙂 I keep on putting this mark on the U1 of my journal each year,  since I found this card – 10 years ago. A long time before I started to look for it., and even longer ago than searching for this card I got this message!!! Early childhood maybe. 🙂

I know: The biggest part of my consciousness is the unconscious one. (nearly 85%). But whatever: I like to stretch out the part of consciousness a little bit by reflecting, asking for stories behind stories, by being  deeply interested in people.

It seems logical to me, becoming a journalist, photographer and an analytic and systemic orientated therapist. 🙂

So I never stopped asking ( myself): WHAT FOR or WHOM SHOULD I OBEY? If there is a good effect or impact of „obeying“ or following an advice or an idea: I (will) do that! Very important for me: I have to trust the persons or ideas, who are offering or asking me to do that.

 

I like to spread these words….   I  like too, that more  and more people  have the chuzpe to think and act like that and stop complying -unreflected -with others (more or less helpful) regulations – especially in the the field of organized education and employment. We should be more. I would never connotate this with „independence“. One effect: It makes me more aware of the „interdependences“ between a lot of what happens in my life and the world I am living in.

Bubba Gump pointed it out!  „Stupid is as stupid does!“  Shrimps Co. 🙂

Sorry for my „No-native-speaker“-English – I did my very best  .-)

Troubleshooting Rockefeller Plaza

Rockefeller Plaza after the Visit of Darth Vader 🙂

 

Man watching a man! What does he see? :-)

NYC July 2011

I watched a man who watched a man. I love these cameras!  .-)

Das Bullshit-Bingo eines (gewünschten?) Miteinanders

 Gestern Morgen:

 „Es ist nicht die Aufgabe der Eltern ihre Kinder glücklich zu machen.“  Eine für Kinder engagierte Frau geriet vor allem über ihre eigene Umkehrung des Satzes in Rage: „Heißt das also: Eltern sollen ihre Kinder unglücklich machen? Und das sagt eine Psychologin?“

Kopfkino! Ich persönlich wäre auf eine solche Annahme gar nicht gekommen, hätte mich eher zurückgelehnt – und entspannt.  ABER: Menschen haben nun mal eben (nur)  einen persönlichen Denk – und Erfahrungskontext! Das zu akzeptieren erleichtert  den Dialog. 🙂

 

All Inclusive - Berlin Mitte

Das bewegte mich dazu, mal über Worte nachzudenken, die gerade so IN  und in aller Munde sind. Die oft daher gesagt,  viel genutzt  und m.E. auch missbraucht werden:

Inklusion: Ulla denkt:  Alle sind dabei! Die wollen, machen mit, egal wie! Der Rest soll einfach still halten und dabei nicht stören. Alles kann, nix muss!

Integration: Ulla denkt:  Muss stattfinden, wenn man zuvor ausgesondert hat. Muss aber gewollt sein, von beiden Seiten! WER lebt es WIE vor?

Partizipation: Ulla denkt:  Teilhabe? Teilhaben? Beteiligung? Auf freiwilliger Basis? Lässt sich das erzwingen, ohne es gelernt zu haben?  Beteiligt werden (Teilhabe) und Sich-Beteiligen (Teilhaben) sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Noch regiert die Auslese! Vorbilder bilden!

Mitwirkung:   Ulla denkt: Ich will mit wirken! Wobei? Für was? Mit – Wirken? Tue ich das nicht? – Mit- Wirkung…  heißt auch: Ich bin eine von vielen anderen Wirkenden- im besten Falle „Eine von WIR“!  Zugehörigkeit.

Ulla denkt mal ausnahmsweise ( 🙂 )weiter: Bis heute habe ich den Eindruck, dass nur gewünschte, bequeme Wirkung gefragt ist – unerwünschte wird aussortiert. Obwohl? Immerhin gibt es dann ja wieder eine  neue Opfer- oder Randgruppe! Muss die vielleicht integriert werden?  Es sei denn, diese Rand- Gruppe besteht den Integrationstest nicht – teile nicht die Meinung der „Gemeinschaft“, die meint, sie integrieren zu müssen. Wider Willen möglichst noch. Weil es politisch korrekt scheint, dass „man sie abholt, wo sie stehe“ anstatt mal zu verweilen, sich aus deren Sicht die Welt zu betrachten. Egal. Der eine sondert aus – der andere versucht zu integrieren. Geschäftsfelder für Weltverbesserer!  #schütteltdenkopf

Bürgerhaushalt:  Ich soll bürgen? Ich bürge gern für meinen eigenen Haushalt! Für was noch? Für die Diäten der Politiker im Bundestag? Für die Griechen, die Italiener, die Portugiesen, die Stimmen bei der Wahl, die Schließung einer Bibliothek oder eines Theaters? Die Banken? Wohl möglich noch das Schul- bzw. Bildungssystem?  Für Elternzeitregelungen? Bürger – Meister = Meister- Bürger?  Fällt mir nur der alte Witz zu ein: Wer glaubt, dass ein Bürgermeister ein Meister im Bürgen ist, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten  🙂 (z.B. Duisburg)

Beteiligung: Ulla assoziiert: Umsatzbeteiligung? Risikobeteiligung? Wahlbeteiligung? Zuschauerbeteiligung?

Individuelle Förderung: Ulla selbst denkt: Fördern? Fördern kann ich Öl oder Kohle…             Ulla hört, was andere denken:  Einzelbespaßung? Therapie? Einzelförderung? Eins zu Eins Betreuung? Nachhilfe? Frühförderung?

Hat mal jemand nachgefragt, gelesen oder erfahren, WAS die Zuständigen  für die vielen Maßnahmen und Gesetze damit meinen,  darunter verstehen oder damit bezwecken???  Oder was sie dahinter zu verstecken versuchen?

Was denken Sie als Eltern, Lehrer, Bürger wirklich, was assoziieren Sie, wenn Sie diese Begriffe hören? Befasst sich jemand mit der Wirkung dieser Worte? Nachzulesen in vielen Kommentaren zu Artikeln? Ich finde die mitunter „den Gipfel“.

Ach ja:

Integrationsgipfel:  Ulla denkt:   Auch schön!

 

„At your own risk“ – Short cuts – Wild Life in the Adirondacks, NY

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One day in the Adirondacks – I took my time to watch – and I got a lot more than by running around.

A mallard duck screaming to defend her ducklings, minks hunting for them, a loon always diving, an otter – rarely seen -, fireflies, plants, bees, and an enviroment with clear water, nice air, cool wind. I feel grateful and blessed to have the chance to get all that!

Amazing nature!  I like to take care – because I am a part of it.

Oh Happy Day!!! A reason to stay!!!

Blue Mountain Lake, Adirondacks, NYS

When will I see you again?

Souvenier from Rio de Janeiro 2010

 

Pictures are a nice „pool“ of memories. Sometimes it only needs a single one to acivate whole films in my heart. 🙂

Mach selber!

the only message on the wall beside my desk in the office 🙂

 

Integration!?! Dazwischen ist am meisten Platz…

Gedanken von einer, die schon immer  außen, drüber, drunter, neben oder hinter war.

Trotz deutscher Staatsangehörigkeit war ich für meine Landsleute besonders im eigenen Land schon viel ZU:

Die Wünsche der Chefs painted by UK

Zu lang, zu alleinerziehend, zu aufmüpfig, zu wenig angepasst, zu berufstätig, zu schnell, zu genial, zu bunt, zu unabhängig, zu ungehorsam, zu groß, zu früh, zu kritisch, zu allein, zu klug, zu frech, zu ehrlich, zu Frau, zu…  was auch immer.

Als mein Sohn mit seiner Behinderung das Bild dann noch vervollständigte, erfand ich die Marke: Personifizierte Ansammlung von Randgruppen.

Lange kämpfe ich für „Integration“ – schon seit den Zeiten, in denen `man` darunter noch die „Gemeinsame Erziehung Behinderter und Nicht Behinderter“ verstand.  Ein wenig sprachpingelig empfand ich den Begriff immer schwierig. Integrieren muss ich nur, was ich zuvor aussonderte. „Teil des Ganzen zu sein“ wäre meine Wahl gewesen. Oder „Inklusion“. Am Besten gar nicht drüber reden – einfach SEIN. Dazu musste erst mal die UN- Menschenrechtskonvention verordnen, dass man sich ihren Regularien widme.

Irgendwann habe ich mir eingestanden, dass ich damit auch versucht habe, selbst „Teil des Ganzen zu werden“, meinen unauffälligen Platz in dieser Gesellschaft zu finden, wollte auch mal „normal“ sein. Bis ich feststellte, dass dieses „Normal-Sein“ oft unglücklich stimmt, abhängig macht. Die Menschen  sind verführt, ihre Nerven und Bankkonten bis zum Anschlag und darüber hinaus dafür zu belasten, dass sie „gut“ dastehen. Ihre Moral belasten sie anscheinend auch ( siehe Plagiatsaffären). Ich wollte aber nicht stehen, nicht im Garten nach vierblättrigen Kleeblättern suchen, währendessen evtl. verpassen, wenn Gelegenheiten und Chancen an die Tür klopfen. (um Herrn Chrysler zu zitieren) Und ich traf  in den Kontexten sehr viele Menschen, die sich selbst nicht leiden können und nicht mögen, was sie tun.  Sie buhlen um Anerkennung von Kollegen oder Chef, bangen um ihre Jobs, beherrschen und nutzen das jeweilige „Bull Shit Bingo“ – aber beim ersten Funken Leben kapitulieren sie.

Und nach dem X-ten Versuch, mich zu „normalisieren“, mich selbst in eine Schublade zu stecken, mich selbst meiner gefühlten Freiheit zu berauben, habe ich mich auch beruflich (wieder) selbstständig gemacht. Endlich!!!

Wenn ich sehe, wer sich heute diesen Themen wie „Integration“ und „Inklusion“ widmet: Dann sind es doch Organisationen, deren Personalverantwortliche und Führungskräfte nicht einmal Diversität in den eigenen Reihen dulden,  (h)aushalten oder sie gar nutzen könnten oder wollten. Naja: Vielleicht suchen diese ja nur eine Daseinsberechtigung. Problembeschaffungsmaßnahmen: Damit sie alle wichtig bleiben.

Zwischen all den Grenzen, die ich sah, erlebte, setz(t)e,  die „andere“ so zogen, entstand dann ein Profil, was mir gefiel. Wie ein Bild von Wilhelm Busch gemalt – zeichnete  und zeigte sich meine Existenz. Die entdecken zu können, habe ich meinen Wurzeln, meinem Sohn und all den Auseinandersetzungen mit Menschen zu verdanken, die mich gern kleiner oder anders oder gehorsamer oder auch klüger oder flexibler gehabt hätten.

Danke! 🙂 Das hat mich stark und beweglich gemacht.

Und ebenso dankbar bin ich den Menschen verbunden, die heute meinen Blick von außen, oben, unten, hinten, durch sie hindurch manchmal, zu schätzen wissen, meine Ideen  und Begleitung honorieren. Sogar bezahlen. 🙂

DAZWISCHEN ist am meisten Platz. 🙂

Und was sagst DU dazu?

Wen spricht das an und wie? Ideen?

Freue mich über Rückmeldungen.