Wen schwächt das Betreuungsgeld? Eine Finte?

„In order to be walked on, you have to be lying down.“ Brian Weir

Bruchlandung © Ulla Keienburg 2012

In den letzten zwei Tagen habe ich mich – mal wieder- intensiv, wenn auch widerwillig, mit dem Thema „Betreuungsgeld“ befasst.

Sicherlich extrem empfindlich in Sachen Machtmissbrauch lausche ich den „Meinungen“, politischem Werbesprech des Staatssekretärs,  Erzieherinnen, Müttern, Vätern, etc.

Ich vermag nicht zu orten, was genau sie damit bezwecken, vertuschen oder erreichen wollen, wer was von diesem Geld hat oder haben wird. Die Diskussion jedenfalls wirkt, als ginge es um etwas Anderes.

Eine Frage jedoch geht mir nicht mehr aus dem Kopf: Wer soll mit dem Betreeuungsgeld geschwächt werden? Welche Gruppe in Deutschland ist so stark und so gefährlich für die Regierung, dass sie sie finanziell und bildungstechnisch schwächen oder bremsen wollen?

„Um übergangen zu werden, musst Du erst einmal liegen.“  So habe ich den Sinn dieses Brian Weir Zitats verstanden. Ob das nun richtig übersetzt ist oder nicht, spielt für mich gerade keine Rolle. Der Ausspruch ansich war mir Eintrittskarte genug.

100 Euro oder 150 Euro:  Wer auch immer sich dafür den Krippen-oder Kitaplatz „abkaufen“ lässt, schätzt sich und seinen Wert selbst nicht hoch genug – egal was sie oder er tut. Politiker propagieren die „Wahl“ – die „freie“ gar. Ich wünschte, dass die Frauen oder auch Eltern sich gar nicht erst „niederlegen“, damit sie nicht übergangen werden können. Oder sind es gar die Frauen untereinander, die sich zanken sollen, während das wirklich große Geld ganz woanders eingesetzt wird?

Wertschätzung? Anerkennung?  Honorar hat was mit Honorieren zu tun!

Und für Qualifizierung und Arbeit, die Profis im frühkindlichen Bildungsbereich leisten, wird eh schon wenig genug bezahlt.

Mir kommt – mal wieder – dazu die Geschichte von Heinrich von Kleist “Über das Marionettentheater” in den Sinn:

Zu finden hier: http://www.kleist.org/texte/UeberdasMarionettentheaterL.pdf

Bitte: Bleibt aufrecht!

Labels – Another life another me

Heute erreichte mich dieses Bild mit dem Kommentar:

„Ich dachte, das interessiert die Ulla!“ 🙂

Was mich unter dieser URL erwartete, hat mich sehr berührt.

Wenn Ihr Euch die  Zeit nehmen mögt…

Deeply impressed by this documentary: „Labels“

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„Labels“ was produced by the Art Video Studio in the framework of the project „Mobilizing the Disability Community to Speak out for the Rights of Persons with Mental Disabilities,“ implemented by the Russian Disability NGO Perspektiva, with support from the Open Society Institute. Financial support to produce, translate and subtitle the film was also provided by the UN Russia office. „Labels“ premiered in Moscow on October 18 to a crowd of nearly 600 people. It will also be screened in Moscow in November and December, 2011, at two prestigious documentary film festivals.

„Labels“ is a film about people who are on the edge of the Universe — persons with mental disabilities, who are ignored, insulted and even feared by many. Through poetry and the words of family members, viewers are drawn into the rich world of four individuals with disabilities and their families.

Viewers learn about the struggle of these families to enrich the lives of their children who have been rejected by the rest of the community. Most importantly, viewers learn about four individuals and their amazing abilities and desire to belong. Finally, this film presents us with a different way to look at people with mental disabilities that is unbiased and free from stereotypes and labels.

Some feedback after the premiere:
„The film lasted only 20 minutes, but I felt like I had spent a lifetime with its main characters. Films like this can move people to take action.“
„The authors managed to make a film that you want to watch over and over and show your friends, family and, most importantly, children. It’s amazingly optimistic.“
„I was so surprised by this film. There was no pity in it. Those last comments about the meaning of life left such an impression on me. Everyone will learn from and love this film.“

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Ich bin sehr froh, dass mein Sohn hier in Deutschland lebt. Immer wieder! Danke an alle, die daran mitwirken, dass er so eigenständig sein kann.

Tiefer Respekt und höchste Achtung für jeden Beteiligten an diesem Werk.

Bin gespannt auf Eure Reaktionen.

Der Fotograf des Fotos oben weiß auf jeden Fall, wie er mich „treffen“ kann. Danke, Henning!  .-)

Umdrehungen der besonderen Art

Ushuaja, Ende der Welt 2012 (c) ulla keienburg

„Die Erde dreht sich um sich selbst. Man merkt es deutlich, wenn man trinkt.“ Erich Kästner

Fragt sich, was genau sie dafür trinken soll. Reicht Wasser? 🙂

 

 

 

Nachfolge…

„Je mehr wir unsere Kinder lieben, desto weniger kann es uns genügen, dass sie nur in unsere Fußstapfen treten.“
Friedrich Schleiermacher (1768-1834), dt. Theologe, Philosoph u. Pädagoge

Sicherheit und Freiheit

Sicherheit und Freiheit

 

„Sicherheit und Freiheit sind Schlüsselwörter,
die Astrid Lindgren für ihre Kindheit nennt.
Die Sicherheit, dass immer Erwachsene
in der Nähe waren, und die Freiheit,
dass sie keine Zeit hatten,  sich den Kindern
allzu aufdringlich zu widmen.“

Astrid Lindgren-Museum, Vimmerby

 

Erwachsen- wozu?

Als die Titanic wieder auftauchte – Ein Tuutsachenroman

15.April 2012

Tuutsachen schwimmen oben   🙂

Mitten in den Vorbereitungen für die Lesestunden auf meiner  Reise fiel mir das Buch „Als die Titanic wieder auftauchte“ erneut in die Hände. Handsigniert!  🙂  Mit Widmung!!!  .-)

Trotz aller Dramameldungen empfehle ich gern jetzt diesen Tuutsachenroman. Neugierig verschlungen habe ich ihn, nachdem der Verlag Wortart  Ende 2011 nach Köln  in die Wohn-Bar (Ehrenfeld) geladen hatte,  um  dem Autor Thomas Baumann beim Lesen kleiner Auszüge des Buches bei Chips und Bier  zu lauschen.

(c) ullakeienburg 2011

In der Einladung war schon die Rede von Kopf schütteln, Hände schütteln und Reime schütteln! Beim Studium des Buches aber…:  ach, lest selbst! 🙂

Ich werde nicht viel verraten – nur das, was amazon zu Inhalt und Autor auch zum Besten gibt  .-)

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„Kurzbeschreibung

Dexter Leftfield ist der 2. Offizier an Bord der Titanic, ein unerschrockener Held, Keanu Reeves sehr ähnlich, was er natürlich nicht wissen kann. Am 15. 4. 1912 passiert etwas Sonderbares an Bord des Luxusdampfers: Er taucht unter, Menschen geraten in Panik, doch auf wundersame Weise taucht das Schiff wieder auf. Niemand weiß warum. Wir sind im Jahr 2012 gelandet! Per Hubschrauber landet ein Privatfernsehteam auf dem Schiff. Bald flimmern sensationelle Bilder um die Welt, unter anderem zur amerikanischen Kinderärztin Karen Dupree, die in Dexter ihren Urgroßvater erkennt. Dexter hat sich in der Tat direkt vor der Abfahrt des Schiffes verliebt, weiß aber nicht, dass er sogar ein Kind gezeugt hat. Schließlich hat er in jedem Hafen eine Braut sitzen. Karen macht sich alsbald auf zu ihrem Urahn und die unglaubliche Geschichte, in der auch Celine Dion eine Rolle spielte, nimmt ihren Lauf …

Über den Autor

In seiner schreiberischen Laufbahn verfasste Thomas Baumann Texte in zahlreichen Gattungen, bis 2005 sein erstes Sachbuch Quadrat schädel erschien. Eine satirische Stadtrezension seiner Heimatstadt Mannheim. Seine ausgeprägte Fähigkeit, das Besondere und auch die Komik im Kleinen und Alltäglichen zu erspähen, setzt Baumann auf einmalige Weise in seinen Büchern Die spinnen, die Deutschen und Daheimbleiben kann jeder sowie Garantiert Deutsch (auch als Kalender erschienen) um. Baumann, Jahrgang 1965, lebt und arbeitet in Köln.“

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Und, dass mir der Tuutsachenroman gefällt – und dass ich ihn schon ausgeliehen habe- und dass mir unterstellt wurde, er sei so schräg, ich habe daran wohl mitgewirkt. 🙂 Nein – habe ich nicht!!! Die Ehre gebührt Thomas Baumann ganz allein –  und denen, die ihn ausgehalten haben, während er ihn verfasste! 🙂

Viel Spaß beim Lesen!

(c) ullakeienburg 2011

www.wohn- bar.de

PS: Mitunter hatte ich das Gefühl, als könne so etwas passieren. Ich bin froh, dass ich mich in seiner schrägen Welt (auf) halten kann. Danke, Thomas B. .-)

„Thomas Baumanns Gedankenwelt ist komplett durchgeknallt – Gott sei Dank lässt er uns daran teilhaben.“
Moritz Netenjakob

Wünsche Frohe Ostern gehabt zu haben!!! :-)

"zwischenzeitlich" Malta 2012

Auf  dem Weg……   nach Hamburg!!!

Singapore – The Lion City

China Town Singapore

 

Das Netz lässt mehr Hochladen nicht zu – so macht es euch gemütlich auf dem Stuhl, während ihr Euch vorstellt, wie sich der Löwe über die Touristen ausspeiht  🙂

Internationaler Frauentag in Saigon

impressions from inside

 

Die lange, staubige, hitzige Einfahrt nach Ho Chi Min City kostete den Busfahrer fast seinen Führerschein. Uns schmerzten der Schlaglöcher wegen abwechselnd Rücken und Kopf – die sanitären Anlagen waren so einladend, dass der Blasendruck lange aushaltbar erschien.

In der Innenstadt angekommen, erwies  sich der Himmel  neben historischem Postamt, Kathedrale und Regierungspalast als das für uns Europäer „sortierteste“ .-)

aufstrebendes Saigon 🙂

Genial íst die Ordnung der Mopedfahrer, die Organisation fahrender und fliegender Händler und Händlerinnen. All die verpackten Menschen schützen sich nicht vor der Sonne, um nicht zu verbrennen – nein – sie bevorzugen überhaupt die helle Haut. Beiersdorf macht hier riesige Umsätze mit Bleichcreme 🙂

Ein irres Volk, das auch gern die Überschüsse der in ihrem Land produzierten Markenklamotten unter die Touristen bringt.

Sie scheinen zufrieden mit ihrer Religionsvielfalt. Hier arbeiten alle, die Geld brauchen – und auch für Menschen aus der Familie mit, die gerade keine Anstellung finden. Ein beliebtes Business: Pausenplätze mit Hängematten  .-)

Am 8. März wurden an jeder Ecke Blumen und andere Geschenke für Frauen angeboten.

Internationaler Frauen Tag in Vietnam

Ich sah hier am 8. März mehr Frauen arbeiten und mehr Männer (mit und ohne Schlips) Pause machen.  Ob das nur an der Mittagszeit lag?

 

 

 

 

 

fff – female facebook future

Ist Facebook weiblich?

Facebook your thoughts

fff – female facebook future

http://www.rheingold-online.de/grafik/veroeffentlichungen/p&a_facebook_%20Imdahl_2011-09.pdf

Mann unf Frau mögen sich selbst ein Bild machen.

 

 

 

„Was machst Du eigentlich?“ …..:-)

Als ich diese Frage las, hörte ich umgehend meine Mutter fragen, die lieben Verwandten auf dem Familienfest, die Menschen, in deren Erfahrungswelt nur eine Ausbildung und ein Arbeitgeber vorkommen.  Noch bevor ich lesen konnte,  was sich hinter dieser „Headline“ verbirgt, hatten sich alle im Archiv vorhandenen Kopfkinofilme auf einmal eingeschaltet. Na, Prost.

Mit diesen schwemmte sich auch mein Bedürfnis, mich jährlich mit der Darstellung meines Business Profils (und natürlich dessen Inhalt) „reflektieren“ zu lassen, früher als sonst an die Oberfläche. Offensichtlich war der „Frühjahrsputz“ in Sachen „Interna“ schon mit Abklingen der Minustemperaturen an der Reihe.   Ah, ein Workshop! – Storytelling! Ich selbst der Held meiner Geschichte? Coaching? JA, warum nicht? 50 Euro.  Noch besser! Kreativgesellschaft Hamburg? Oh, die  bieten auch eine kostenfreie Einzelberatung an. Und bis der Workshop kommt, waren ja noch zwei Wochen Zeit.

Und sie hatten einen solchen Termin für mich. Naja….. ich bin zwar NICHT in deren Sinne kreativ –  resp. nicht im Sinne der EU Richtlinien kreativ, und deshalb  sind auch meine Projekte NICHT förderungswürdig – schließlich „finanzieren wir nicht die Selbstverwirklichung Einzelner“….  ach lassen wir das.

Der Workshop im Auftrag der Kreativgesellschaft verlief dann, den beiden Referenten sei es gelobt, getrommelt und gepfiffen, anders.

Storytelling ist das moderne Wort für „Geschichten erzählen“. In den Anfangszeiten meiner Tätigkeit als Journalistin hat man mir eingetrichtert: Finde die Antworten auf zwei Fragen: „WER will das wissen?“  und „WO oder WAS ist die Geschichte?“  Vor fünf Jahren habe ich einen Workshop „Storytelling für  Wissenschaftsendungen TV“ mitgemacht. Heldenreise ist also kein Fremdwort mehr.

Mal schauen, was es mit dem Storytelling 2012 auf sich hat.

Maike Gosch

Maike Gosch und Christian Riedel  

Christian Riedel

waren mir ein Begriff – Maike IST Storytellerin -und Christian agiert seit Neuestem mit Valentin Heyde als „Three-headed Monkeys“.  Ich weiß nicht, woher ich es nahm:  Aber die Zwei hatten schon vor Beginn mein Vertrauen. 🙂

Mein schlimmste Befürchtung: Zwischen lauter Existenzgründern zu hocken, die zu Beginn meines beruflichen Werdegangs noch nicht oder gerade mal geboren waren. Da kann sich eine Woche zwischen Anmeldung und Stattfinden als echte Scenariokonferenz im eigenen Kopf erweisen.

Es trafen aufeinander: 12 Menschen,  darunter einige Babyboomer :-), mit beeindruckenden Biografien, die  (in sich) eine Antwort finden wollten auf die ihnen häufig gestellte Frage: „Was machst Du eigentlich?“

The Clue:  Jede ist die Heldin ihrer eigenen Geschichte. Und diese Geschichte ist es, die den Wert dessen ausmacht, was wir anbieten. Wir lernen, unsere Ambivalenzen zu nutzen – und gewinnen SO das Vertrauen unserer Kunden – und nicht, wie weit verbreitet, indem wir unsere eigene Geschichte verdrängen und damit die Furcht vor derselben hervorquetschen wie das Eibrötchen die Mayonaise.

Ich danke noch mal an dieser Stelle für den tiefen Blick ins Glas unserer eigenen Geschichte. – Und erinnere mich  mal wieder an:  „Dass ich mich habe, darauf wäre ich nicht gekommen!“ So titelte ich 1992/93 meine Graduierungsarbeit als (damals durfte ich mich noch so nennen) „Päd. Psychotherapeutin“. Heute nennen wir uns Counselor grad. Die Diplom- Psychologen und Ärzte haben sich den Bereich „Psychotherapie“ in der Heilkunde 1999  qua Gesetz (für sich) zu sichern gewusst.

Was mir niemand nehmen kann: Mein Handwerkszeug!!! Und das nutzt mir als Counselor in Beratung, als Journalistin, Coach, Fotografin und Erwachsenenbildnerin ebenso viel. Vielleicht sogar mehr!  .-)

Hätte die Frage gelautet: „Was hast Du eigentlich?“  Wäre mir vielleicht eher die Antwort eingefallen: MICH!  🙂

Ich fühle mich gut aufgerüstet durch den Workshop. Neues Handwerkszeug! Feinjustierung! Uns das mal wieder mit Spaß!

In any case: I know how to make (me) a picture telling a story!  🙂

Open minded…. Neugierig bleiben…

 

It`s a hard job to stay open minded in a society like today….

Kinder kommen offenen Geistes zur Welt – Sie  benötigten wohl eine Menge Kraft und Widerstand, um es zu bleiben….

 

Dünger für Herz und Hirn! :-)

Am Ende dieses Tages kamen mir zwei Dinge in den Sinn:

1. „Things do not happen. Things are made to happen.“  von John F. Kennedy

2. Der Vortrag von Gerald Hüther über die Entwicklung eines mit Überschüssen ausgestatteten Säuglings via Reduzierung zum erwachsenen „Konsumenten“.

Danke an Gerald Hüther, der als Danksagung für seine Geburtstagswünsche folgendes Zitat von Marshall Rosenberg „weiterschenkte“: “Mach nur das, was in Dir dieselbe Freude auslöst, die auch ein kleines Kind spürt, wenn es hungrige Enten füttert.“      „Wenn wir das zum Maßstab unseres Handelns machten, würde unsere Welt sehr schnell ganz anders aussehen.“ G.Hüther

More than anything: Are you the best parent you can?

Es ist schon erstaunlich, dass Menschen besonders dann zu Erkenntnissen neigen, wenn es ihnen „an den Kragen geht“. Existenziell – im wahrsten Sinne des Wortes- fühlt es und denkt es den Menschen, egal ob Mann oder Frau. Sein Innerstes kehrt sich nach außen. In rasanter Geschindigkeit fliegt sein Leben an ihm vorbei. Die Komfortzone ist völlig zerstört. Und er/sie lässt los.

 Möge er die drei wichtigsten Erkenntnisse nie mehr vergessen!

Vorteil der Klugheit…

Klugheit à la Tucholsky

 

Zwischen Belohnungsstickern und Sicherheits -Verwahrung!

Peinlich berührt kehre ich gerade vom „Bildungsgipfel im Flachland“ aus Hannover zurück.

Mir fehlen die Worte.

Sale - heißt das nicht AUSverkauf?

Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz!

Belohnung - die moderne Bestrafung???

„Wir bestrafen nicht mehr, sondern wenn die Kinder was Richtiges machen, dann
loben wir die Kinder und wenn die das nicht richtig machen, dann isolieren wir die
Kinder. Das ist eine moderne Form von Bestrafung.“ Jesper Juul

Vor allem "Konsum"-Freiheit - Es gab wieder so viel umsonst auf der Messe!!!!!

Und was fällt mir ein oder auf oder in den Blick, wenn ich an Freiheit  in der Bildung denke?

Und wenn das nicht reichen sollte:

Das Worse Case Scenario:

DAS bot sich mir in den Hallen „Kindergarten“ und „Weiterbildung“.

Nicht zu vergessen: Die Lärmampel!!!

Ich sehe nur noch ROT, wenn ich an die WARE Bildung denke.

Gruselkabinett!

Es war nicht wirklich einfach, die Perlen unter den Anbietern zu finden.

Es gibt sie!!!

only an idea of light

the idea of light

Bildung á la Mc Donalds oder á la China Imbiss?

Momentan strengt die Kanzlerin einen „Dialog über Deutschland“ an. Sie ist den anderen Parteien zuvorgekommen. Die SPD ringt um Alternativen – will jetzt auch Leute befragen.

Offensichtlich hat sie damit einen Nerv getroffen. Die Frau, die ich vor ein paar Tagen aus Versehen „Maklerin“ nannte. Manche beteiligen sich und schlagen selbst Veränderungen vor, manche bewerten die vorhandenen , andere scheuen die Beteiligung, da sie fürchten ihr lediglich Wahlkampfthemen zu liefern. Auch ich habe schon bewertet, und der Vorschlag, den ich selbst formuliert habe, ruht noch in meinem Rechner.

Ich stolperte schon über den Sprachgebrauch „www.dialog über deutschland.de“ – hielt mich dann damit auf, mich an Varianten der URL zu versuchen. Wohl wissend, dass nicht alle so sprachemfindlich sind wie ich. „An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen!“ Gerne trage ich diesen Ausspruch vor mir her. „Alles Abwehr“ sagt mein psychologisch geschulter Mindfucker. „Defektsucher“ brüllt das nächste Exemplar. „Das nutzt doch eh nichts“ sinniert der nächste  Vogel in mir. „Bohrst du wieder an dicken Brettern herum?“ sagt eine ehemalige Kollegin, die ich als Korrektiv hinzuzog. „Hau rein!“ sagt die Unbeugsame. Sieh es wie die „Antragslyrik“ für Geldakquise, sagt die Diplomatische in mir. ( ja, so was habe ich auch .-)

Bevor ich mich mit noch mehr Gedanken über den potenziellen „Mindfuck“ selbst „mindfucke“, dachte ich zumindest zuende, was mir immer wieder in den Sinn kommt.

Das Schulsystem z.B. lässt sich nicht renovieren, reformieren oder restaurieren. Es müsste abgeschafft werden, ersetzt. Ich hatte ja im Stillen schon gehofft, dass es sich zu Tode evaluiert. Aber sie haben lieber die für das System „gefährlichen“ Ergebisse totgeschwiegen.

Die Vorschläge , die ich auf der Platform gelesen habe, sind mir zu sehr innerhalb des Systems gedacht. So lässt sich nicht viel ändern.

Wo also suchen wir, wenn wir die Bildung der Zukunft finden wollen?

Die „Best Practise“ suchen sie hier IM System. Das geringtste Übel – könnte man sagen.

Die exzellente Praxis –  ganz ohne Beamte  – fand Leadbeater.  Ein Hoch auf TED. 🙂

Die Falle des Bismarckschen Schulsystems, ihre Wirkung ist anschaulich beschrieben – und die Lösung offeriert.

Ob Frau Merkel das schon mal gehört oder gelesen hat????

Bleibt nur die Frage: Wer ist stärker: Mc Donalds oder der China Imbiss?

Ich hoffe inständig, dass es in TEDs Sinne ist, das auch hier zu verbreiten.

Ein Beweis für das Paradies? oder…

Wie gehen wir mit Angeboten um?

 

Wem helfen Erklärungen?- oder – Die etwas andere Chronik! :-)

Ich hatte auf einem alten Foto meine Kühlschrankdeko  aus 2004 entdeckt. Umgehend habe ich mich auf die Suche nach der Kiste gemacht, in der ich die Einzelteile derselben aufbewahrte. Es geht ja nichts verloren in einem ordentlichen Haushalt  🙂

Was wohl auch nicht verloren geht: Meine Allergie gegen Willens-Erklärungen! Vor allem, wenn sie als „Ziele“ getarnt werden. Wollen kann schließlich jeder alles.

Gescannt und für nachwievor „gültig“ erklärt: Sowohl den gedruckten Spruch als auch meinen Kommentar.

Der Kühlschrank und die physische Pinwand: das FB Profil alter Tage 🙂

Die etwas andere Chronik?

Ich sehe ein: Sie sind nicht zu ersetzen – und meist ehrlicher .-) Und niemand kommt einem wegen Nutzungsrechten an den Hals.

components – creative minds and social media collaborating digitally – exhibiting physically

Aufruf zum ProjektComponents

Ich bin dabei! Auch interessiert?

Drei Dinge , die Du dafür tun müsstest:

1. Schicke ein Porträt von Dir an Simone.

2. Schreibe dazu Dein Lieblingszitat.

3. Schicke den Link Deiner Website oder Deines Profils an sie.

Simone Naumann wrote:
„components“ – die Idee
graue Linie

Digitale Bilder als “components” eines physischen Bildes – via Social Media

Mit „components“ sammle ich Porträtfotos enthusiastischer, kreativer Menschen auf der ganzen Welt. Alle Fotos sind willkommen, von bis zu professionellen Porträtaufnahmen. Hier im Blog kann man verfolgen, wer teilnimmt, wer sich neu vorstellt, wer was über sich sagt, wer aus welchen Ländern und Kontinenten kommt.

Im April 2012 werden alle Fotos zusammengefügt und als neues, dann physisches Bild auf Leinwand in der Ausstellung „Project Social media 31“ in der Nähe von Wien in Österreich gezeigt. Zu dieser Ausstellung erarbeiten elf Künstler auf ungewöhnliche und interessante Art und Weise das weltweit bewegende Thema Social Media.

Macht mit bei „components“, euer Foto gestaltet das Leinwandbild für die Ausstellung mit. Teilt die Info über „components“ auf facebook und Twitter und sendet Sie mir ein interessantes Porträtbild.
E-Mail: components@simone-naumann.com

„components“ – der Hintergrund
graue LinieWer wie ich, in einem Dorf aufwuchs, lernte früh die Grundregeln von sozialen Netzwerken kennen.
Wer kennt wen? Wo bekomme ich was? Wer weiß alles und vergisst nichts?
Wo finden sich die gleichen Interessen zusammen?
Heute heißt diese Dorfgemeinschaft auch „Social Media“.
Menschen kennen und neu kennen lernen, stetig in Kontakt zu sein, Informationen
austauschen, gemeinsame Interessen entdecken und verfolgen.
Die Kommunikation und das Miteinander finden jetzt in einem
geografisch und zeitlich unbegrenzten Rahmen statt.
Kommunikation, Information, Neugierde, Kunst, Projekte, Fotografie, Zusammenarbeit sind die Bausteine meines Projektes „components“ die ich in einem Experiment zusammenfüge. Gemeinsam mit Fotografen, Foto-Enthusiaten und kreativen Köpfen aus aller Welt soll ein physisch greifbares Exponat entstehen.

„components“ – die Person dahinter
graue LinieSimone Naumann Fotografie

Seit drei Jahren arbeite ich als Berufsfotografin in München, Amsterdam und Oslo. Ich besuchte die “Fotoacademie Amsterdam”, Workshops mit z. B. Prof. Harald Mante, und absolviere zur Zeit das Studium “Künstlerische Fotografie” an der Prager Fotoschule Österreich.

In meinem früheren Berufsleben hieß mein Arbeitsplatz „Europa“: Amsterdam, Oslo, Dresden, München, Wien, Tromsø, Edinburgh, Budapest, Stockholm, Prag, und auf vielen anderen Plätzen der Welt, z. B. Brasilien, V.A.R, leben Menschen dir mir sehr wichtig sind. Social Media erhält nun unser Netzwerk.
Fotografen sind neugierig, immer auf der Suche nach interessanten Geschichten, Motiven in allen Kulturen. Die neue Vernetzung mit kreativen Menschen ist ein großer Gewinn für mich und meine Arbeit.

Ohne diese Netzwerke mit wunderbaren, kreativen Menschen wäre ich nicht auf „components“ als Teil des „projectsocialmedia“ gekommen.
Ich freue mich auf „components“ und den Kontakt mit euch.

Ich freue mich auf „components“ und den Kontakt mit euch.
Simone Naumann, Fotografin; Januar 2012

TO DO:

1. Send a portrait of yourself to Simone.

2. Chose your favourite quote.

3. Send a link of your profile or website to her.

That`s all!

Digital images become components of a physical picture – via social media
Hello,
I am curating a photography exhibition on “social media” in Austria this coming May.
As part of this exciting event, I am putting together a personal project entitled “components” which
revolves around social media and the creative people in it.
I am collecting self-portraits from creative minds around the world who I had the opportunity to meet
and appreciate through social media.
All images will become “components” of a collage of over 1000 self-portraits from all over the world,
printed on canvas, forming one part of the exhibition “social media”.
My project “components” is a reflection of the growing possibilities of social media.
It is a platform for networking collaborations, exchanges of experiences and ideas.
It also shows the impacts on our own creative process.
From now until April, a blog shows the daily progress, makes transparent who joins in with a new
image, who says what and who comes from which country or continent.
All participants have the opportunity to put links to their own website on this blog.
Should you prefer not to appear on the blog, please let me know.
I believe you will be an asset to my project, and would be grateful if you would take part in
“components”. Without you, the canvas will be blank.
Please send your self-portraits to
components@simone-naumann.com
Kind regards,
Simone

Start


Weblog:
http://project-components.net/

It`s your day – a woman`s day! Let`s shake! :-)

Warten bis zum 8.März???

NEIN! 🙂   

Und da mir eh oft genug danach ist, den einen oder die andere zu rütteln und zu schütteln…..  versuch ich es jetzt mal mit Bäumen  .-)

Herausforderungen gibt es ja genug!!!

Wer macht mit??? 🙂

http://youtu.be/bDMNCCQwRao

Muir Woods CA

Shaking the tree
Peter Gabriel

We are shaking the tree
Waiting your time, dreaming of a better life
Waiting your time, you´re more than just a wife
You don´t want to do what your mother has done
(she has done)
This is your life, this new life has begun
It´s your day — a woman´s day
It´s your day — a woman´s day
Turning the tide, you are on the incoming wave
Turning the tide, you know you are nobody´s slave
Find your sisters and brothers who can hear all the truth
In what you say
They can support you when you´re on your way
It´s your day — a woman´s day
It´s your day — a woman´s day
We are shaking the tree
Changing your ways, changing those surrounding you
Changing your ways, more than any man can do
Open your heart, show him the anger and pain
So you heal
Maybe he´s looking for his womanly side
And you feel you had to be so strong
And you do nothing wrong, nothing wrong at all
We´re gonna to break it down
We have to shake it down, shake it all around
We are shaking the trees

 

 

Shake Shake Shake  .-)

Tourdaten Hapag Lloyd – Columbus 2 – 2012

Geiranger 2008

 

MS Columbus 2:

Im Land der Trolle und Wikinger
Von Kiel nach Kiel
COX1213 | 02.08.2012 – 14.08.2012 | 12 Tage

Fotoworkshops

Wenn Felswände rechts und links bis zum Himmel aufragen und majestätische Wasserfälle in die Tiefe stürzen, dann heißt es: Willkommen in Norwegens Fjorden!

• Auf den Spuren des Wikingerkönigs in Trondheim
• Inselperlen jenseits des Nordpolarkreises: die Lofoten
• Am Ziel aller nordischen Träume: das Nordkap
• Geirangerfjord – Bergkulissen und liebliche Wasserfälle
• Lebendiges Küstenjuwel – die alte Hansestadt Bergen

„I will pull you from the water…“ Thank you…

My birthday was like an offer from the Universe – a very special kind of party for me. The first time I tried/had it that way. Me alone in my apartment. Enjoying to be physically the only one in there and feeling full and complete. Thats a gift!

I really feel blessed.

I found this song this morning….  it inspired me to write these words….:-)

Thanx again to everybody who sent good thoughts, wishes, pictures, gifts, hugs, words, songs, compliments, baked brownies, spent time, called, … and and and…

Thanx for That: „Happy Birthday, liebe Mobiler Leuchtturm in der Bildungs’werft’ und Lotsin des Schiffes ‘Bewegte Zeiten’“

Happy Birthday, liebe Mobiler Leuchtturm in der Bildungs’werft’ und Lotsin des Schiffes ‘Bewegte Zeiten’.

Tiefbegabt wunderbar? – oder – Wunderbar tiefbegabt? :-)

„ILLEGAL: Wenn man etwas nicht darf, weil es verboten ist.  LEGAL heißt, es ist erlaubt, und EGAL bedeutet, dass man nur so tut als wäre etwas Vorbotenes erlaubt. Dafür, dass man so tut, als wäre was Erlaubtes verboten, gibt es kein ähnliches Wort. REGAL ist ja schon besetzt.“   RICO.

Er beschreibt sich so: „Ich sollte an dieser Stelle wohl erklären, dass ich Rico heisse und ein tiefbegabtes Kind bin. Das bedeutet, ich kann zwar sehr viel denken, aber das dauert meistens länger als bei anderen Leuten.“

Tiefbegabt klingt die Erklärung hier nicht: „Eine Depression ist, wenn all deine Gefühle im Rollstuhl sitzen. Sie haben keine Arme mehr und es ist leider auch gerade niemand zum Schieben da. Womöglich sind auch noch die Reifen platt. Macht sehr müde.“

Wer noch wissen möchte, was ein „Merizont“ ist  oder was „Primzahl und Armbruch“  miteinander zu tun haben:

http://www.amazon.de/Rico-Oskar-Tieferschatten-Andreas-Steinh%C3%B6fel/dp/3551310297/ref=pd_bxgy_b_img_b

Andreas Steinhöfel und Peter Schössow haben sich seiner angenommen und seinen Tiefschatten und Oskar.

Perfekte Hygiene nach Sheng Fui ( ❧ 031)

Perfekte Hygiene nach Sheng Fui ( ❧ 031).

 

 

🙂

Siegen kann jeder!

Ist nur die Frage, ob ich andere be-siegen oder einen Sieg für mich erringen will.

Mir fallen dazu die spannenden Gespräche mit Freunden ein: Über die Kinder, deren Erlebnisse, deren Wirkung auf den erwachsenen Mann/Frau ansich. Reagiert z.B. ein Vater auf Beurteilungen seines Sohnes von anderer Seite so, als sei er selbst ungerecht bewertet worden, kann er zwei Dinge tun:

1.) Er kann sich eschoffieren und den gewähnten Konflikt seines Sohnes in einem Machtkampf mit dem/der  Bewertenden selbst klären. Ziel: Papa geht es besser, wenn er den Kampf gewinnt! Leider bekommt Sohnemann ggf. unterschwellig gesendet: Dir traue oder mute ich das nicht zu. Ich mach das schon für Dich, lass mich mal machen. Folgen kann sich jeder allein ausdenken ( oder es als Eintrittskarte nutzen :-))

oder

2.) Er kann seinen Sohn begleiten, seine Reaktion beobachten, ihm ggf. Mut machen, gefühlte Ungerechtigkeiten mit ihm besprechen, ihm vertrauen oder ihn mit einem Augenzwinkern sogar bewundern, wie viel gelassener er möglicherweise das Problem löst – wenn es überhaupt eines für ihn ist.

Vielmehr noch könnte der Vater das zum Anlass nehmen, sich selbst zu fragen, wozu und vielleicht auch warum er selbst so darauf anspringt. Eine große Chance, die Eltern haben – zu überprüfen, ob ihre „alten Geschichten“ aus Schule, Kindheit und Familie und vor allem die dazu gehörigen Reaktionen, Emotionen und Muster noch „aktuell“ sind, die Reaktionen noch nützlich sind oder „angemessen“.

Um wieder auf den Unterschied von Siegen und Besiegen zu kommen:

Es sieht so aus, als sei jedem errungenen „Sieg“ mindestens eine zweckmäßige Frage voraus gegangen – am besten sich selbst gestellt.

Michael Gross beschrieb das umwerfend. „Ich schwimme doch nicht achtunddreißigtausend Kilometer, um auf zwölf Kilometern einen anderen Menschen zu besiegen!“

 

Der sichtbare Erfolg zeigt nicht immer, wie viel Arbeit darin steckt, was oder wer einen tatsächlich angetrieben hat. Tägliche kleine Siege – errungen, um mich stolz zu fühlen, zufrieden mit mir sein.

BEsiegen muss ich vor allem meine inneren Schweinehunde, wenn sie mal wieder zu laut Party feiern. 🙂 Und sie feiern – regelmäßig in Form genau solcher o.g. Herausforderungen zur Selbstreflexion.

Schweres Gerät zur Schweinehundbekämpfung 🙂 (c)ullakeienburg2011

Richtig harte Arbeit! 🙂 Die bringt dann errungene Siege! Oder einen Sieg ÜBER etwas (Altes). Die einen lassen sich dabei von Menschen begleiten, deren Dienstleistung „Coaching“, „Beratung“, „Therapie“, „Counseling“ genannt wird, andere  haben Freunde oder Partner(innen). Einem Gerücht zufolge sollen sogar schon Leute einen Bagger gekauft haben, um ihre tieferen Erlebnisse auszugraben. 🙂 Manchen genügt ein Spiegel. .-)

„Was heilt hat recht“ – sagt mein kleiner Bruder immer – immerhin ein Schulmediziner! 🙂

Es lohnt sich….

„Work is a rubberball“ – 30 seconds

FYI 🙂

and to  Valentin Heyde and all the others for sharing this  „Reminder from the Coke CEO“  on FB….  I`ll share it this way….  too important to be ignored  .-)