Weather Report – Cruise News – Rhone (6) – Guten Morgen aus Macon

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Ganz schön viel Wasser kam von oben, nicht nur in Deutschland. Hier in Bresse rechnen sie mit solchen Wettern. Drei Winzer werden dieses Jahr keinen Wein anzubieten haben, Bauern haben Ernten verloren. Straßen wurden schon vor langem höher gebaut, Kanäle angelegt. Die Gegend ist unglaublich schön. Die Straße führte vorbei an Gemüsezwiebelfeldern, flachgelegtem Getreide,  an aus Ton und Holz gefertigten Häusern. Ziel war heute der Hühnermarkt in Louhans. Ich steh ja nicht so auf eingesperrtes Federvieh. Aber faszinierend war es schon. Hier bekommt nur ein Huhn das Qualitätssiegel, wenn es wählen kann, ob es drinnen oder draußen laufen will, wenn es nachweislich mindestens zehn qm Auslauf hat. Lecker war sie, die gegrillte Poularde Bresse. Und Ziegenkäse gab es wieder. Auf den Wein dazu habe ich verzichtet. 😉

Mehr später  😉

Weather Report – Cruise News – Rhone (1) Das geht ja schon gut los

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6:20 Uhr Lufthansaschalter Helmut Schmidt Airport Hamburg.
Langer Rede kurzer Sinn:
„Dann können Sie eben nicht fliegen, wenn Sie da nicht reinpassen! “

Sie hatte mich gefragt, wieso ich denn unbedingt Notausgang sitzen möchte. Weil ich nicht mal in die Businesssitze passe auf den nationalen Flügen, habe ich ihr höflich geantwortet.

Tja. So ist das. Habe ihr gewünscht, dass die Sitze so weit zusammen geschoben werden, dass Sie nicht mehr sitzen kann. Und noch ein schönes Leben natürlich. Ich bin ja nicht unhöflich.

Morgens um halb sieben kann ich das nicht gut aushalten. Das gebe ich zu.
Ich weiß schon, warum ich die Lufthansa meide, wenn es eben geht.

Everyday People

“ I can be wrong. My own beliefs are in my song“  ……

Weather Report – Cruise News – HLK (14) – Wieder daheim

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„Der Intellekt gleicht Gliedmaßen ohne die Fähigkeit der Bewegung. Erst wenn Gefühl hinzukommt und sie beweglich macht, können sie sich rühren und andere beeinflussen.“ Swami Vivekananda

 

Es ist so leise jetzt, und am Schreibtisch ist mir schwindelig. Die Reise war schon sehr bewegt. Mal wieder dankbar bin ich heil daheim angekommen. Wenn auch der Rückflug äußerst unbequem  war. airberlin ist nicht meine Fluglinie. 🙂

Nun genieße ich die Ruhe, die Vögel in den Bäumen, die paar Tage, die ich in meinem Nest habe.

 

Danke – mal wieder – für Eure Begleitung.

Weather Report – Cruise News – HLK (13) Exit Row

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Drückt mir mal die Daunen, dass 35 min Wechselzeit reichen. 😉

Danke.

Weather Report -Cruise News -HLK (7) – Tea is ready

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Für zwanzig Sekunden war ich auf dem Oberdeck. Zum Fönen. Gestaltungsfreiheit für die Frisur gab es keine. Der Wind gebärdete sich gar stürmisch. Das ‚Frembewegen“ durch die doch tüchtigen Wellen ist auf dem gesamten Schiff fast so anstrengend wie Sport. Da werden vor allem wenig genutzte Muskeln herausgefordert. 😉 Sonnige Grüße auch von den Schaumkronen.

Weather Report – Cruise News – HLK (5) – Kursänderung

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Der Kapitän hat gestern den Kurs geändert. Nicht „mitten“ durch die von arg schlechtem Wetter gebeutelte Karibik schippert er uns. Unsere neue Route scheint das geringere Übel. Bewegte See zwischen Kuba und Haiti nehmen wir. Befinden uns gerade :
15°  31′ 26″ N
77°  13′ 40″ W
Kurs
41.8°
Geschwindigkeit
11.8 Kn

26 °C  morgens um 7:00 Uhr. Aussensauna.  Der Himmel versucht sich als Meister des Graus. Noch.

Keep Out

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„Aller Tod ist nur ein Tod des Körpers, nicht des Wesens und der Seele – alle Zerstörung durch heftige Revolution ist nur eine Neuschöpfung in größerem Maße.“ Thomas Carlyle

 

Feuer und Flamme

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„Mit dem Feuer fühlt der Mensch sich niemals allein. Die Flamme kann Gesellschaft leisten – darin steckt der Zusammenhang zwischen Flamme und Seele.“ Oswald Spengler

Guten Tag. Die Sonne scheint auf die sich beblätternden Bäume. In ihnen zanken sich Squirrels, zwitschern laut und fröhlich diverse Vögel, Chipmonks jagen sich gegenseitig, zwei Rehe habe ich schon durch den Normans Kill wandern sehen, in der Ferne tutet ein Zug. Ja genau dieses Geräusch, bei dem ich unweigerlich an Filme denken muss. Im Apartment über mir laufen Menschen und irgendwo am Hör-izont fahren Autos. Gestern Abend war es so warm, dass wir den ersten Abend (nach dem Yoga) noch mit Freunden gemeinsam draußen gegessen – und gegen Ende auch noch am Feuer geplaudert haben. Das Leben hier ist wirklich fein. Have a nice day!  ‪#‎feuer‬ ‪#‎flamme‬

Imperativ à la Amerika

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„Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde  zu entbehren weiß.“ Immanuel Kant

 

Do it yourself

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„They always say that time changes things, but you actually have to change them yourself!“ Andy Warhol

 

 

Was wir uns wirklich wünschen! Aktion #muttertagswunsch

Ich selbst bin alleinerziehend. Inwzischen seit mehr als 30 jahren. Und immer habe ich mich mit der Steuerklasse 2 / 0.5  zufrieden gegeben, geben müssen. Habe den halben Kinderfreibetrag an den Vater überschreiben lassen. Der hat auch auf Anordnung eines Gerichtes bis vor Kurzem seinen Obulus an uns entrichtet. Um Missverständnissen vorzubeugen: Bei behinderten Kindern sind Väter auch schon mal lebenslang verpfichtet, ihren Teil beizutragen. (anderes Thema)

In den letzten Jahren könnte ich mich schreiend mit Plakaten auf die Straßen stellen und Mütter anflehen, nie ihre Ansprüche aufzugeben, um langfristig vor Altersarmut geschützt zu sein. Ich habe in jüngeren Jahren gedacht, ich schaffe das allein. Oder mir gedacht, dass ich eh nicht alt werde unter den Belastungen. Nun werde ich bald 60 – und der Rentenbescheid vespricht mir sehr wenig „Return of invest“. Sehr, sehr, sehr wenig.

Unlängst habe ich mit der Rentenkasse telefoniert, da ich einen Antrag auf den „Pflegepunkt“ stellen wollte. Wollte wissen, wie ich das genau machen muss. Erst erklärte sie mir, dass ich nachweisen müsse, dass ich zehn Jahre lang mein Kind gepflegt habe. Kein Problem. Dann hielt sie inne. Oh, sagte sie, ich sehe gerade, dass Sie ja gearbeitet haben in den Jahren.   Ja, sage ich, wie sonst hätte ich mit dem Kind leben sollen?  Ich habe beides gestemmt, Pflege und Erwerbstätigkeit.       Ja, nee, das geht doch gar nicht, entgegnete sie. Zumindest nicht für sie. Sowas sehe die Rentenversicherung gar nicht vor. Keine Chance.  Ende des Gespräches.

Erwische mich immer wieder dabei, mir selbst Vorwürfe zu machen, mich selbst zu fragen: Wie blöd warst Du eigentlich?  Heute weiß ich: Ich nähme den Vater mehr in die Pflicht. Geld ist zwar nicht alles. Aber ohne (genug) Geld …….

So eine Steuerklasse 3 hätte mir sehr weiter geholfen. Und das könnte sie auch jetzt noch! Muss schließlich arbeiten, bis ich sterbe. Und sie kann all den Müttern helfen, die jetzt den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder (mit)sichern.

Deshalb: Bitte teilt das!

Familiy unplugged

„Die Idee hatte Mutterseelesonnig www.mutterseelesonnig.wordpress.com, wir haben sie verbreitet und nun nimmt sie auch www.mama-arbeitet.de auf. Unter #muttertagswunsch sammeln sich  seit einigen Tagen Eure echten Wünsche zum Muttertag. Jetzt soll eine richtig große Aktion daraus werden: Schreibt drauf los, was Ihr statt Blumen, selbst Gebasteltem oder Frühstück ans Bett wirklich zum Muttertag (oder Vatertag) gebrauchen könnt.

Wir wünschen uns zum Beispiel, dass Eltern-sein nicht weiter zum Armutsrisiko für so viele wird, sondern auch bei der Rente endlich mit mehr Rentenpunkten berücksichtigt wird.

Macht mit, damit wir ganz viele Stimmen von Eltern zusammen bekommen und damit der Aktion Schlagkraft verleihen.

Und übrigens: Der Muttertag ist keine Erfindung der Nazis, auch wenn sie den Tag instrumentalisiert haben. Eigentlich stecken zwei Amerikanerinnen dahinter: Eine von Ihnen Ann Maria Reeves Jarvis (1832 – 1905), hat das erklärte Ziel Arbeiterfamilien mit Medikamenten und Haushaltshilfen zu unterstützen und so gegen die hohe Kindersterblichkeit zu kämpfen. Ursprünglich ging es beim Muttertag also um aktive Unterstützung von Familien! Vielleicht ist das Jahr 2016 der richtige Zeitpunkt, um an diese Ursprünge zu erinnern?

Das letzte Wort hat wie bei mama arbeitet auch bei uns Mutterseelesonnig:

„Das geht doch ALLE an, die Mutter oder Vater sind! Und by the way: auf wikipedia steht ja, dass der Muttertag ganz ursprüglich aus der Frauenbewegung kommt. Dann wurde er von der Blumenindustrie benutzt, später von den Nazis. Wir bringen ihn jetzt zu seinem Ursprung zurück und stellen politische Forderungen. Und weil’s inzwischen auch den Vatertag gibt und weil Familie und Kinder keine Frauensache sind, sollen die Väter bitte auch mitmachen: Statt Blümchen + Bollerwagen!“

Also los: flutet am Vatertag (5. Mai) und Muttertag (8. Mai) das Netz auf facebook, twitter und wo Ihr Euch sonst noch rumtreibt, mit Euren Wünschen unter den Hashtags #muttertagswunsch und #vatertagswunsch. Dann sind wir sind nicht mehr zu übersehen.

Über das Zuhören

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„Lerne zuzuhören, und Du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die dummes Zeug reden.“ Platon

 

Timetravel

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„The past is never dead, it is not even the past.“ William Faulkner


Schattenseite(n)

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seen by Ulla Keienburg 2016

 

Ungefähr zehnmal bin ich aufgestanden, um die Tür zu schließen. Den Anblick fand ich schwer verdaulich. Weitere zehnmal habe ich die Menschen gebeten, die den „Restroom“ verlassen haben, die Türe zu schließen. Irgendwann habe ich aufgegeben. Aus der Not eine Tugend gemacht, wie es so schön heißt.  Das Handy gezückt – und fotogafiert. Make the best of it.  🙂 Und dann wieder nach draußen geschaut.

Bei Licht besehen

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(c) Ulla Keienburg 2016

Sonntag ohne Sonne hier. Da das gestern schon angekündigt war, sind wir in der Sonne unterwegs gewesen. Haben mal wieder Gegenden erkundet, die wir noch nicht kannten. Eine Farm besucht, auf der nicht nur Gemüse, Sirup, Honig, Fleisch, Obst und Milch produziert und zu erstehen ist. Uns hat eine Freundin da hingelotst, weil dort Kartoffeln aller Art zu Vodka verarbeitet werden. Ich habe gekostet – und habe KEINE Kopfschmerzen bekommen. Ich muss da wohl noch mal hin.
Habt einen sonnigen Tag!

Rasend

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„Die Zeit vergeht nicht schneller als früher,aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“ George Orwell

A Song for me

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Wenn aus „A Song“ ein „THE Song“ wird.   🙂

THANK YOU SO MUCH to Árstíðir again.

 

Viele gute, nachvollziehbare Gründe, unzähliges Vertrösten, vergebliches Warten, diverse Hoffnungsschimmer und Konzerte später.Ja, es ist vollbracht. Noch habe ich zwar die Studioversion nicht, aber: der liebe Sebastian hat mir die Performance mit seinem Handy aufgenommen – damit ich in Ruhe genießen konnte. Und zugeschickt hat er es mir dann auch noch. 🙂 Hier ist nun: genau zwei Jahre später: WHEN THE TIDES ARE STRONG!

https://youtu.be/6jYt8wrHMz8

 

 


26.4.2014

Avatar von Ulla KeienburgUlla Keienburg s Blog

They sing, they string, play piano, and pick guitars.

I first thought about a backing. No big deal. I did it. The reward would be T-Shirt, etc.

Last night I changed my mind – and my pledge.

Their „appreciation“ of my „backing“: „We´ll write and record a song for you on a subject of your choosing.“

It is so much more worth having „my“ song, customized – only for me.

For me: Better than any kind of „thing“ I could buy or wear or show or use.

That is so „Ulla“ – that I couldn`t resist. 🙂

Their third album is in the making and they need (y)our help to finish it!

Check this out: http://kck.st/1icK8o3

„THINGS you own end up owning you!“ (Tylor Durden in Fight Club)

Ursprünglichen Post anzeigen

Geschmacklos

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(c) Ulla Keienburg April 2016

 

„Einst waren Geist und Talent mehr wert als goldene Münze; nichts zu besitzen ist heute die größte Geschmacklosigkeit.“

Ovid  (43 v. Chr. – 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker

 

Abwechslungsreich

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Dreimal Schnee, zweimal Hagel, einmal Regen, siebenmal Sonne…..
Bis jetzt.

 

Nachtrag: Sometimes it snows in April

Werkstattbericht

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gefunden

Endlich ist er online verfügbar und freigegeben. Dieser…..

 

gefunden in der brandeins  Ausgabe 03/2016 – Was Wirtschaft treibt

Ich habe in der letzten Woche meinen Sohn in der Werkstatt besucht. Ich finde selbst noch immer keine Worte – für diesen „Arbeitsmarkt“.

BItte teilt es, so oft Ihr könnt. Das können nicht genug Menschen lesen. Ich danke Euch!

 

 

Während des Schuhanziehens

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„A lie can travel around the world while the truth is still putting on its shoes.“ Mark Twain

Eine Lüge kann um die Welt reisen, während sich die Wahrheit noch die Schuhe anzieht.

She ..

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„Man merkt nie, was schon getan wurde, man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt.“ Marie Curie

 

Ton an Ton

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Ton in Ton

„Die Farbe ist der Ort, wo unser Gehirn und das Weltall sich begegnen. Darum erscheint sie den wahren Malern durchaus dramatisch.“

Paul Cézanne
(1839 – 1906), französischer Maler

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Colorful

„Wenn es die Farbe wär`, wäre der Esel eine Nachtigall.“

Deutsches Sprichwort