Es ist kein „Entweder – Oder“ . Es ist ein „UND„. Im Deutschen sagte man wohl: Es ist ein „Sowohl als auch“
Wäre es nicht eine wunderbare Idee, ErzieherInnen und LeherInnen, PädagogInnen und andere „Professionals“, die mit Menschen arbeiten, sich gemeinsam mit solch ernsthaft(en) Spielenden zu „bilden“? Dort lernten sie vielleicht, Räume für Menschen zu bieten, in denen diese sich nicht aus Angst vor dem Urteil ihres Umfeldes den BLick für „Anderes“ verstellen.
Gilt das auch heute, 2012, noch? Das auf die Schnelle entziffern zu können, hat mich stutzig gemacht,
Ist damit meine Identität gefährdet? 🙂
Ich verbuche es zunächst mal als Erfolg in Sachen „Kyrillisch enziffern können“. 🙂
Unter blauem Himmel nutzt der Gärtner de Goethe Instituts noch mal die Gelegenheit , den Rasen zu mähen.
Am kommenden Wochenende richtet das Goethe Institut ein Rap Festival im Gorki Park aus. Das Deutsch- Russische Jahr ist wohl Grund genug, um Jan Delay einzuladen. Es soll regnen, sagt die Wettervorhersage. Aber zuhause besuchte ich auch keines seiner Konzerte.
einmalige Momente an einem kühlen Spätsommertag in Moskau.
nur ein Minute von unten – Hotel COSMOS
Nur ein Minute von oben – „Manhattan“ v. Moskau
Ob im Riesenrad oder in der Metro, im Bus oder zu Fuß, sitzend oder laufend, Eis essend oder Kaffee trinkend, auf dem Souverniermarkt oder der Dauerkirmes im Norden der Stadt, ob bei Regen oder Sonne, im Supermarkt oder unter freiem Himmel…… Heute hat Moskau (mal wieder) Spaß gemacht. 🙂
Es gab eine Menge Frauen während meiner Kindheit und Jugend ( damals als „die Älteren“ empfunden), die (auch mich) nach folgendem Glaubenssatz (be-)handelten.
„Wenn es dir richtig gut geht, dann sind dafür garantiert andere verantwortlich. Wenn es dir schlecht geht, bist du immer „selber schuld“. “
Offensichtlich will niemand die Verantwortung oder die Macht fühlen, tatsächlich im Leben eines anderen etwas (negativ) zu bewirken. Speziell in unserer deutschen Gesellschaft wird immer nach Schuldigen gesucht.
Wir alle aber haben das Leben eines anderen verändert. Meist ohne es zu wissen. „Führung“ scheint nicht nur etwas für besonders qualifizierte Männer zu sein – auch wenn der Eindruck in der Wirtschaft und Politik mitunter entsteht. Erfahrungen mit anderen Menschen führen uns zu dem, was wir mögen und wünschen und was wir nicht wollen oder können, was uns herausfordert oder zu begrenzen scheint. Vielleicht sollten wir uns bei diesen Personen bedanken. Egal ob das Erlebnis positiv oder negativ war. Vorausgesetzt, wir bekommen mit, welchen Einfluss die Ereignisse hatten und welche Erkenntnisse diese Erlebnisse brachten. Augen auf, Herz auf, Ohren auf….
We have all changed someone’s life — usually without even realizing it. In this funny talk, Drew Dudley calls on all of us to celebrate leadership as the everyday act of improving each other’s lives. (Filmed at TEDxToronto.)Drew Dudley believes leadership is not a characteristic reserved for the extraordinary. He works to help people discover the leader within themselves. Full bio »
Danke an alle, die mir bisher mitgeteilt haben, dass – mitunter auch wie – ich ihre Welt verändert habe. Und ich danke allen, die mir mit ihren Reaktionen auf das alltägliche Geschehen als Wegweiser – auch für Umwege -nutzten. Nicht immer schmerzfrei, nicht immer amüsant, mitunter unscheinbar – zunächst – aber die Wirkung ist nicht wegzudenken 🙂 Zumindest habe ich jeweils meine Konsequenzen gezogen – wenn sich was ändern ließ.
Bei all den Diskussionen um Schule, um Bildung, Um Hirnforschung und KOntrolle, um Machtbefugnisse und Kummer, Gewinn und was auch immer…. geht mir dieses Zitat nicht aus dem Kopf.
„Never be afraid to try something new. Remember that a lone built the ark. A large group of professionals built the Titanic.“ Dave Barry
Der Regenbogen – Für mich seit jeher das lebendigste Zeichen für die Existenz des „Sowohl- als- auch“, des „Sich- einander – Bedingens“, des „Gemeinsamen Werkes“.
Leaving Andalsnes 2012
Immer wieder empfinde ich es als atemberaubend, als Geschenk, als Erlebnis. Alles lasse ich stehen und liegen, wenn sich einer zeigt und ich es auch noch mitbekomme. Diesmal hat er „gemodelt“. Ich hatte zu allem auch noch – ausnahmsweise mal – meine Kamera parat.
„Wir woll’n zusammen sein!“ singen Station 17 und auch wir woll’n bei ihnen sein, wenn sie in der Küche ihre super improvisierte Mucke erklingen lassen. Zu der Hamburger Band bestehend aus behinderten und nicht behinderten Musikern stoßen ihre Freunde vom Atelier Barner 16 mit bunten Phantasieköpfen und Wandteppichen in Kauderwelschsprache. Die ganze Folge und mehr zu den Konspirativen KüchenKonzerten gibt’s auf http://www.KonspirativeKuechenKonzerte.de
Er blieb mir im Kopf und war sofort wieder da, als heute Hans Georg Nelles das Interview mit Soziologe Hans-Peter Blossfeld postete. Der leitet die größte sozialwissenschaftliche Studie der Welt, das Nationale Bildungspanel, bei dem seit fünf Jahren rund 100.000 Männer und Frauen untersucht werden. Im Interview mit der Zeit erläutert er erste Ergebnisse:
Das erstmal erschüttert bei Facebook geteilt, wandte ich mich wieder dem Tagesgeschäft zu. Auf der Website des geschätzten Musikers Dylan Vaughn fand ich dann den Musiktitel: Mein Papa hat keine Zeit. (Words and Music by Dylan Vaughn and Martin Burns).
Was blieb da Anderes, als es dann doch zusammen in einen Blogbeitrag zu packen?
NIX 🙂
Jetzt denkt es mich…
Bis heute bin ich froh, mich auf verschiedenen Mädchengymnasien auf das Abitur vrobereitet zu haben. ( Mir reichten die Brüder zuhause und die Jungs im Jugendzentrum und beim Sport.)
Schon damals erschien mir das Schulsystem ein Problem. Wenn das heutige jedoch die Lösung sein soll – dann hätte ich gern das alte Problem zurück.
Die Frauen streiten sich, die Männer schauen zu. Frauen entwickeln sich, die Männer machen nichts – außer einfach weiter.
Ganz provokant ( vielleicht auch realistisch) und aus Erfahung sage ich: Kinder sollte eine Frau -auch heute noch- nur bekommen, wenn sie sich zutraut, alle anfallenden Arbeiten selbst zu erledigen.
All die Streitereien geben lediglich Politikern die Chance, Lippenbekenntnisse von sich zu geben- Versprechungen und anderes Unsinniges zu formulieren – auf dessen Einlösung wahrscheinlich noch unsere Enkel warten müssen.
Es wird so viel Zeit und Geld vergeudet mit Machtkämpfen und Forderungen, Umfragen und Büttenreden, Kabinettsumbesetzungen und Resümees, Hochrechnungen und Reparaturversuchen, La- und Dementi, dass ich mich mal wieder frage: Wozu das alles?
Ich schüttele zur Abwechslung mal wieder den Kopf…
Ein ohrenbetäubendes Quaken signalisiert: Kanadagänse sind schon wieder auf dem Weg in den Süden. Ende August bedeutet das: Es naht bereits der Herbst.
Kanadagänse über Malente im August (c)Ulla Keienburg 2012
Gerade eben erst haben wir den Sommer aus Russland und Norwegen zusammen an den Kellersee gebracht. Die Sonne glüht so vor sich hin, die Laune ist gut, die Enten hier sind allesamt in der Mauser, die Frischlinge der Blöässhühner tauchen noch nicht allein und fiepsen panisch nach der Mama, wenn sie mal abtaucht.Am Himmel formieren sich bereits die ersten Siebenen. Die Kanadagänse sind wieder unterwegs und machen in Norddeutschland halt – ausgerechnet an der Holsteinischen Seenplatte – ganz um die Ecke des Immenhofs. Sie ziehen ihre Runden, bevor sie sich entscheiden, auf welchen Feldern sie sich niederlassen.
Ungestört von Verkehrslärm ist diese Gegend. Ein lauer Sommerwind kühlt ein wenig die aufgeheizte Luft. In der Höhe malt ein Flugzeug den Kondensstreifen an einen ansonsten kontrastfreien blauen Himmel. Einige Menschen radeln, andere ruhen zum Mittag. Aus den geöffneten Fenstern ihres Schlafzimmers dringt mitunter ein zufriedenes Schnarchen. Die Brombeeren sind reif. Das lauteste Geräusch ist nach den quakenden Kanadagänsen das Rauschen des Windes.
Dieses Buch begleitet mich seit meiner Schulzeit… Wer weiß schon, welche Sätze sich festgesetzt haben 🙂
Ich gebe zu, ich habe Außerordentliches erlebt! Bye, Bye Durchschnitt!
Für die nächsten zwei Wochen werde ich mal wieder mit dem Schiff unterwegs sein. Diesmal schippert mich die MS Columbus 2 in die Fjorde Norwegens. Bin gespannt!
Tage wie dieser: Ich lese, höre oder sehe etwas, das ich schon mehrfach sah, vernahm und las. Und (trotzdem) trifft es mich unvermittelt und rührt mich tief.#dünnhäutig
Heute postete Heidi Jursic diesen Beitrag bei FB. Und ich saß hier und fühlte mich, als hätte ich etwas komplett Neuem gelauscht. Plötzlich waren all die Sprüche und Wertungen wieder präsent, die mein Sohn und ich im Laufe unserer Leben zugeschrieben bekamen und auch noch bekommen. Wie oft schon hörten wir die Worte: Sie sind ZU… irgendwas. Du bist ZU…
Wir finden Wege! Immer noch! Ich freue mich, dass es auch als „Weg bereiten“ gilt!
„An alle Regelbrecher, Außenseiter und
Unruhestifter – alle freien Geister und
Pioniere – alle Visionäre und
Nonkonformisten.
Alles, von dem das Establishment sagt,
es sei falsch an dir – ist tatsächlich das,
was an dir richtig ist !
Du siehst Dinge, die andere nicht
sehen. Du bist dazu bestimmt, die Welt
zu verändern.
Anders als bei 9 von 10 Menschen ist
dein Geist nicht unterdrückbar – und
dies bedroht die Autoritäten.
Du wurdest geboren, um ein
Revolutionär zu sein.
Du kannst Regeln nicht ertragen, weil
du in deinem Herzen weißt, dass es
einen besseren Weg gibt.
Du hast Stärken, die gefährlich sind für
das Establishment – und es will sie
eliminieren, deshalb wurde dir dein
ganzes Leben gesagt, deine Stärken
wären Schwächen. Und ich sage dir
jetzt das Gegenteil.
Deine Impulsivität – ist ein Geschenk,
spontane Impulse sind dein Schlüssel
zum Wunderbaren.
Deine Ablenkbarkeit – ist ein Artefakt
deiner inspirierten Kreativität,
Deine Stimmungsschwankungen –
spiegeln den natürlichen Puls des
Lebens, geben dir unaufhaltbare
Energie, wenn du ein Hoch hast und
tiefe Einblicke in deine Seele, wenn du
ein Tief hast.
Wurdest du mit einer „Störung“
diagnostiziert ? Das ist der neueste
Trick der Gesellschaft, ihre eigene
Krankheit zu leugnen, indem sie mit
dem Finger auf dich zeigt.
Deine Sucht-Persönlichkeit ist nur ein
Symptom für deine riesige, nicht
ausgelebte Kapazität für heldenhaften
kreativen Ausdruck und spirituelle
Verbundenheit.
Das völlige Fehlen von
Selbstunterdrückung, dein Idealismus
mit weit aufgerissenen Augen, dein
ungeschützt offener Geist – hat dir nie
jemand gesagt, dass dies die Merkmale
sind, die du dir teilst mit den größten
Pionieren und Visionären, Innovatoren
und Revolutionären, den Tunichtguts
und Drama Queens; den sozialen
Aktivisten und Astronauten, den
Einzelgängern, Philosophen und
Wracks, den Fußballstars und
Sexsüchtigen, den Promis mit ADHS,
den Alkoholikern auf der Suche nach
Neuartigkeit – den Propheten und
Heiligen, Mystikern und
Weltveränderern?
Wir sind alle das Gleiche, weil wir alle
vom Weg geführt werden.
Wir sind alle das Gleiche, weil wir alle
von der gleichen Flamme angezogen
werden.
Du weißt in deinem Herzen, dass es
eine natürliche Ordnung des Lebens
gibt, etwas, das Allumfassender ist, als
von Menschen geschaffene Regeln
oder Gesetze es jemals ausdrücken
könnten.
Diese natürliche Ordnung ist „der
Weg.“
Der Weg ist das ewige Substrat des
Kosmos. Er lenkt den Strom von Raum
und Zeit. Der Weg ist Manchen bekannt
als der Wille Gottes, die göttliche
Bestimmung, der Heilige Geist, die
implizite Ordnung, das Tao, rückläufige
Entropie, Lebensenergie – aber jetzt
nennen wir ihn einfach mal „den Weg“.
Der Weg zeigt sich in dir als die Quelle
deiner Inspiration, die Quelle deiner
Leidenschaft, deiner Weisheit, deiner
Begeisterung, deiner Intuition, deines
spirituellen Feuers. Der Weg nimmt das
Chaos des Universums und haucht ihm
Leben ein, indem er die göttlich
Ordnung darin spiegelt. Der Weg,
wenn er sich durch den Geist
ausdrückt, ist Genie, wenn er durch die
Augen wahrgenommen wird, ist
Schönheit, wenn er mit den Sinnen
gespürt wird, ist Gnade, wenn er im
Herzen erlaubt wird … ist Liebe. Die meisten Menschen können den Weg nicht direkt sehen. … Aber dann gibt es die Wegseher, die Wegbereiter. Die Hüter der Flamme. Wegbereiter haben ein unerklärliches Talent, den Weg zu erkennen. Sie spüren ihn in ihrem Wesen. Sie können nicht sagen, warum oder wie sie die richtige Antwort gefunden haben. Sie wissen einfach, in ihrem Kern. Sie können ihre
Arbeit nicht vorzeigen, also frage sie
nicht danach. Ihr Verstand ist einfach
in Resonanz mit dem Weg. Wo der Weg
präsent ist, sind sie es auch.
Während andere blind sind für den
Weg, und die Gesellschaft dich bittet,
ihn zu ignorieren, berührt der Weg
dich in deinem Innersten. In den
meisten Menschen blockieren
neurologische
Unterdrückungsmechanismen das
Bewusstsein über den Weg, durch eine
Zensur aller Gedanken und Impulse
aus dem Unbewussten in ihrem
präfrontalen Kortex – der Gestapo des
Gehirns. Nichts, was eine sozialisierte
Programmierung verletzt, kommt da
jemals hindurch.
Aber dein Geist ist anders. Dein Geist
wurde weit aufgesprengt für den Weg –
von einigen wunderbaren genetischen
Merkmalen, bewusstseinserweiternden
Substanzen oder einfach durch den
Willen deiner Seele. Die
Belohnungsmechanismen deines
Gehirns sind entführt worden – das
Dopamin wurde eingesetzt, um die
faschistische Diktatur des präfrontalen
Kortex zu stürzen – jetzt ist dein Gehirn
frei von Unterdrückung, dein Geist frei
von Zensur, dein Bewusstsein den
turbulenten Gewässern des
Unbewussten ausgesetzt – durch diese
offene Tür leuchtet göttliches Licht in
dein Bewusstsein und zeigt dir den
Weg. Dies ist es, was dich zu einem
Wegbereiter macht.
90% der menschlichen Zivilisation
besteht aus Menschen, deren Gehirne
für den Weg blockiert sind. Ihre
Gehirne sind fest verdrahtet, die
soziale Programmierung
durchzusetzen, mit der sie seit der
Geburt indoktriniert wurden. Im
Gegensatz zu dir können sie aus dieser
Programmierung nicht freibrechen, weil
sie noch nicht die notwendige
Revolution des Geistes erfahren
haben. Diese programmierten
Menschen nehmen soziale
Institutionen und Regeln sehr ernst.
Die Gesellschaft ist voller Spiele, die
dazu programmiert sind, die
Meinungen der Menschen zu
beschäftigen, damit sie nicht
revoltieren. Diese Spiele verursachen
oft krankhafte Fixierungen auf
eigentümliche Sitten, Machtstrukturen,
Tabus und Herrschaftsstrukturen – alles
subtile Formen der menschlichen
Unfreiheit. Diese besondere Form des
Wahnsinns wird von den Massen nicht
nur geduldet, sondern sie bestehen
darauf. Die programmierten Menschen
glauben so stark an Regeln, dass sie
bereit sind, jeden, der sie bricht, zu
zerstören.
Wegbereiter sind diejenigen, all dies als
Täuschung erkennen. Der Geist eines
Wegbereiters ist frei, soziale
Programmierungen abzulehnen.
Wegbereiter erkennen soziale
Einrichtungen als das, was sie sind –
imaginäre Spiele. Wegbereiter geben
jenen Geborgenheit, die davon verstört
sind und stören jene, die es sich darin
bequem gemacht haben. Denen zu
helfen, die in diesen Spielen verloren
sind und sich weigern, sich selbst zu
helfen, ist eine Berufung vieler
Wegbereiter. Wegbereiter sind
diejenigen, die Kontakt halten mit der
ursprünglichen Quelle der Wirklichkeit –
sie sind in der Lage, gesellschaftliche
Konventionen und sogar Regierungen
zu stören, um die Menschheit wieder
auf den Weg auszurichten.
Die Wegbereiter sind eine alte Linie.
Eine Art von Priestertum – die Träger
der Flamme – die „Wissenden“. Es muss
immer Wegbereiter geben, um die
schwindelerregenden psychotischen
Getrieberäder der Gesellschaft zu
reformieren – jene riesen geistlosen
Hamsterräder, die das Blau des
Himmels verdecken und die
Menschlichkeit in einem abgedunkelten
Käfig gefesselt halten. So sind die
Wegbereiter aufgerufen, Licht auf den
Wahnsinn der Gesellschaft zu werfen –
den zeitlosen transzendenten Geist der
Wahrheit ständig wiederzubeleben.
Wegbereiter offenbaren diese göttliche
Wahrheit durch ihre Hingabe an
kreative oder störende Akte, die sich
ausdrücken durch Kunst oder
Philosophie, Innovationen zum
Aufrütteln der Industrie, Revolutionen
für die Demokratie, Staatsstreiche, die
Schluss machen mit Heuchelei, durch
Bewegungen voller Solidarität, durch
Veränderungen, die der Welt ein Erbe
hinterlassen, durch Rebellion gegen
Politik, durch göttlich inspirierte
Technologie, durch Momente der
Klarheit, durch Handlungen, welche die
Barbarei herausfordern, durch
Umbrüche der Aufrichtigkeit und
Nächstenliebe.
Wir sind alle das Gleiche, weil wir alle
vom Weg geführt werden.
Wir sind alle das Gleiche, weil wir alle
von der gleichen Flamme angezogen
werden. Das ist deine Berufung Wegbereiter.
Du hast deinen Stamm gefunden.
Willkommen zu Hause.“
„Es gibt Werke, die warten und lange unverstanden bleiben, weil sie die Antwort auf Fragen bringen, die noch nicht gestellt wurden. Die Frage kommt lange nach der Antwort.“
Oscar Wilde: Denken mit Oscar Wilde, Zürich: Diogenes, 2009, S. 45
(Aus: Allmächtige Kunst)
ISBN: 3257238878 “
So viele Werke, faszinierende, kenne ich und bin gespannt auf die künftigen Fragen. 🙂
Es gab auch Zeit, sich das Gebäude mal von innen anzuschauen, was sie dort an diesem nicht nördlichsten Ende Europas gebaut haben, um den Touristen ordentlich Geld aus der Tasche zu ziehen.
Museum, ja okay, riesige Cafeteria – auch gut – ein überdimensional großer Souvenierladen – unfassbar, ein Kino, Restrooms, auch nötig….
Während es stürmte und eiskalt den Regen gegen alles peitschte, was sich draußen befand – fand ich diese kleine, wunderbare Kapelle.
Dort lief, während wir uns auf den Stühlen niedergelassen hatten, „Officium novum“ vom Hillard Ensemble und dem Norweger Jan Gabarek Besser ging es nicht….
Freu mich schon auf das nächste Mal!!! 🙂 #ganzbald
Ich selbst hatte das Glück, den Film direkt nach Erscheinen in Amerika zu sehen. Seit 31. Mai 2012 ist die Dokumantation nun auch in Deutschland im Kino. Gönnt Euch diesen Film. Er lehrt Reiter wie Nicht- Reiter viel – auch oder vor allem über unseren Umgang mit Menschen.
Wer etwas über gewaltfreie „Führung“ im besten Sinne lernen möchte, der möge sich bitte diese Dokumentation anschauen. Genau hinfühlen, welche Schlüsse BUCK aus seinen eigenen Kindheitserfahrungen zieht. Genau hinhören, WIE er von Menschen und von Pferden spricht. Genau beobachten, welche Wirkung seine Hochachtung und sein Respekt bei den Wesen hat, mit denen arbeitet – egal ob Menschen oder Tiere.
Buck Brannaman sagt: „A horse is a mirror to your soul! Sometimes you might not like what you see…sometimes you will!
„This movie can actually make the world a better place!“ Ray Greene Box Office Magazine
Und wenn er euch genau so berührt wir mich, dann bleibt einfach nicht aus, die Spiegel in der eigenen Umgebung zu finden.
„Eigentlich hilft er nicht Menschen mit Pferdeproblemen. Buck Brannaman hilft Pferden mit Menschenproblemen. Denn der berühmte Pferdeflüsterer, der neun Monate im Jahr durch Amerika reist, um sein außergewöhnliches Wissen über das Zusammenspiel von Mensch und Pferd weiterzugeben, ist sich sicher, dass die Probleme seiner vierbeinigen Patienten oft mit deren Besitzern zusammenhängen. Der Film gibt nicht nur einen Einblick in diese Philosophie, sondern auch in die Arbeit und das Leben von Buck Brannaman.“ cineman.de
… ist es schön, an das Licht zu glauben. Edmond Rostand, Cyrano de Bergerac
Lichtblicke
Seit ich wieder in Deutschland bin, habe ich mich durchweg der „Kommunikation“ von Angesicht zu Angesicht gewidmet. Erst habe ich den heimatlichen Ort der Evangelischen Akademie in Villigst für eine intensive Arbeit zum Thema: „Dialog und Präsenz“ besucht, genutzt, genossen.
Der Dialog ( D. Bohm, M. Buber) erscheint mir nachwievor als Quelle, und die Arbeit mit Freeman Dhority verdient mal wieder das Qualitätssiegel „Intensivkur für die Seele!“
Still sein lässt sich im Netz ganz gut.
Meine Augen sind offen, mein Herz auch 🙂
Den Büchern widme ich mich nun wieder und der Photographie. Viel Chance auf Licht habe ich, wenn es am Samstag wieder auf große Fahrt geht. Diesmal nach Spitzbergen – mit dem Schiff, versteht sich. Ich freue mich sehr auf die Momente, wenn die Sonne am Horizont entlang scheint, um gar nicht ganz unterzugehen.
Möchtet Ihr von da sehen und hören? Lasst es mich wissen!