„I’ve looked at life from both sides now, from up and down, give and take, win and lose and still somehow. It’s life’s illusions I recall. I really don’t know life at all.“ Joni Mitchell
“Silence, I discover, is something you can actually hear.” „Stille, bemerke ich, ist etwas, was Du wirklich hören kannst.“ ― Haruki Murakami, Kafka on the Shore /Kafka am Strand
I am back at the place in New York State where I started to blog nearly five years ago.
And this time it will be more than a „transit“. 🙂
I am happy.
It is a present. Thanx to everybody who made that possible.
While flying in I listened to this one: I could not prevent tears. 🙂
Ich bin „zurück“ an dem Ort, an dem ich vor knapp fünf Jahren das Bloggen begonnen habe. Diesmal wird es wieder mehr sein als nur ein Wechselflughafen. Ich bin glücklich. Danke an alle, die das möglich machen. Als wir New York City angeflogen sind, hatte ich dieses Lied auf den Ohren. Die Tränen konnte ich nicht verhindern. 🙂
Außerdem wusste auch schon Art Garfunkel sehr früh, dass es für ein gutes Frühstück eine Ente am Tisch braucht. .-) / Maybe Art Garfunkel knew that there has to be a duck at the table for a good breakfast. 🙂 #insider
„Die Anfänge werden immer schwerer, und das Glück, Anfänger zu sein, das ich für das grösste halte, ist neben der Angst des Anfangs klein.“ Rainer-Maria Rilke
Mir geht die Spekuliererei rund um den Absturz des Germanwingsfluges auf den Geist – und geht mir auch zu weit. Habt ihr sonst nichts zu berichten???? Sprecht, schreibt oder sendet doch einfach, wenn Ihr was wisst….. und ansonsten: bitte einfach mal die Klappe halten. Wenn Ihr etwas „tun“ wollt, denkt an die Angehörigen, haltet mit ihnen gemeinsam die Ohnmacht aus, begleitet sie durch das Trauma, betet von mir aus, putzt eure Wohnungen, kehrt vor Eurer Tür….. legt in Gedanken den Mitschüler*innen, Verwandten und Freund*innen der Opfer die Hand ans Herz. Danke.
Diesen Beitrag hatte ich bereits am Sonntag vorbereitet – nicht ahnend, dass er so einen aktuellen Bezug haben könnte. #medien #regieren
„Die Tragödie des modernen Menschen besteht nicht darin, dass er immer weniger über den Sinn seines Lebens weiß, sondern dass ihn das immer weniger stört.“ Vaclav Havel
„Die Macht des Verstandes, o, wend‘ sie nur an, […] Sie wird auch im Fluge Dich tragen!“ – Otto Lilienthal in: Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst, Berlin, 1889
“One’s destination is never a place, but a new way of seeing things.” Henry Miller
„И поздравления для женщин!“ sagte sie wohl zu mir, als sie mir eine Praline aus der Schachtel anbot. In der Metro gerade einen Platz gefunden, zögerte ich, schaute verunsicherte zu meinen Russich sprechenden Begleiter. „Mach!“ sagte er nur. „Sie gratuliert Dir zum Frauentag und schenkt Dir die Praline. Nur so!“ Okay, dachte ich, stammelte ein beherztes „спасибо“ und betrachtete die in Goldpapier gewickelte Schokolade. Ich öffnete sie – und die Dame mit den blondierten Haaren und dem knallroten Mund schaute neugierig auf meine Reaktion. Gerade wollte ich das Papier zusammenknüddeln, da protestierte sie laut. H. nahm mir das schillernde Papier aus der Hand, zückte seine Lesehilfe und übersetzte mir, was er dort auf Russisch in der Innenseite des Staniols zu lesen fand. „Möge jedes neue Treffen in Deinem Leben mit leuchtenden Eindrücken gefüllt sein!“ Tja, an denen mangelt es tatsächlich nicht. Weder an Eindrücken noch an Treffen. 🙂
Was mir neu war: Nicht nur die Chinesen verarbeiten Sinnsprüche oder Wünsche gemeinsam mit Essbarem.
„The thing women have yet to learn is: Nobody gives you power. You just take it.“ Eleanor Roosevelt
Ein Jahr später. 8.März 2015. Wieder zelebrieren seit Freitag Menschen den Frauentag in Moskau. Wieder bin ich hier. Blumengeschäfte haben wieder die ganze Nacht geöffnet. Wieder keine Frau auf der Straße, in der Metro, die nicht wenigstens eine Blume in der Hand hat. Die Malls sind übervölkert. Kein Mann oder Kind wird wagen, Mutter oder Ehefrau, Freundin oder weibliche Begleiterin, Kollegin NICHT zu bedenken. Gestern Abend trafen wir eine Freundin, die bereits seit morgens dem Alkohol zugesagt hatte. In vier verschiedenen Treffen mit Freundinnen diesen Anlass feierte. Wir waren das fünfte (Treffen). Ihrem Chef aus dem Ausland musste sie erst mal erklären, dass sie am Wochenende weder ihre Mitarbeiter noch sich aktivieren werde, um irgendetwas für die Firma zu tun. Nicht einmal ein Kontakt gelänge, erklärte sie ihm. Der kluge russische Mann stelle nämlich sein Handy bis einschließlich Montag Abend aus. Aber auch nur der Mann. Spätestens, nachdem er den Kolleginnen, Mitarbeiterinnen gratuliert hat. Sollte er am Freitag nicht in der Firma gewesen sein. Soll ja vorkommen. 🙂
Sitten sind das 🙂
Allen Frauen, die ich kenne, die mich lesen oder was auch immer……. wünsche ich einen wunderbaren Frauentag. Feiert ihn, diesen Tag . Aus welchem Grund auch immer. Anlässlich der hanebüchenen Emtscheidung zur Frauenquote in Deutschland habe ich noch mal ein bisschen das Internet durchforstet. Mir will nicht in den Kopf, dass in der Republik ein „Recht für ggf. 180 Frauen“ gesetzlich zementiert wird. Umsetzung noch nach dem Motto, wenn sich die 180 nicht finden sollten, dann eben nicht. Die Älteren unter uns werden es noch wissen. 🙂
———————————————————————————————————
Woher kommt der Brauch, Frauen am 8. März anlässlich des Frauentags mit einer (roten) Rose zu beschenken?
1986 stand der Internationale Frauentag unter dem Motto: Wir wollen Brot und Rosen!
Brot steht für:
Recht auf Arbeit
Gerechte Entlohnung
Gleiche Bildungs- und Ausbildungschancen
Menschgerechte Arbeitsbedingungen
Berufliche Entfaltung und Fortentwicklung
Eigenständige soziale Sicherung für die Frau
Rosen steht für:
Die Möglichkeit mit Kindern zu leben und berufstätig zu sein
Familiengerechte Arbeitszeiten
Die Befriedigung kultureller Bedürfnisse
Eine menschenwürdige Wohn- und Lebensumwelt
Die gleichberechtigte Teilhabe von Männern an Hausarbeit und Kindererziehung
Humane Politikformen
Toleranz
Frieden
Diese Forderungen haben anscheinend bis zum heutigen Tage nicht an Aktualität verloren.
Grau in Grau – Der Blick aus dem Fenster könnte die Laune verderben. Doch das ist nicht mehr nötig. Die hat sich schon gestern verabschiedet. Ein Schlag ins Gesicht eines jedes missbrauchten Kindes – dieses Urteil gegen den würdelosen Politiker. Es mag sein, dass es schlimmere gibt. Doch Missbrauch bleibt Missbrauch. Und dann noch die Chuzpe zu haben, davon zu reden, dass es KEIN Schuldeingeständnis gewesen sei- NUR das Geständnis. Wohlgemerkt: das eines gewählten Volksvertreters. „Ver“urteilt von Staatsdienern. Fremdschämen ereilt mich da. #edathy#scham#würde#staatsdiener#schiller
„Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.“ ―Friedrich Schiller
„Es gibt vier Arten, Geld auszugeben: 1. Man gibt sein Geld für sich selber aus. Dabei ist man besonders sparsam. – 2. Man gibt sein Geld für andere aus. Da werden die Menschen bereits großzügiger. – 3. Man gibt fremdes Geld für sich aus. Da fallen schon die meisten Schranken. – 4. Man gibt fremder Leute Geld für andere aus. Da gibt es kein Halten mehr.“ Milton Friedman
„Es gibt kein Recht auf dieser Welt!“ Noch immer klingen diese Worte. Sie waren die nüchterne Antwort meiner Jugendfreundin auf eine aufgeregte Ausführung meinerseits begonnen mit….“ Aber man muss doch…. das geht doch nicht…. und überhaupt.“ Das ist seeeehr lange her. Heute muss ich schmunzeln, wenn diese zum Running Gag avancierte Äußerung mir in den Sinn kommt. Meist sind es moralische Forderungen, die diese Worte klingen lassen. Marshall B. Rosenberg ist in der letzten Woche gestorben. Wieder einer von denen weg, die mit ihrer Haltung und ihrer Arbeit in meinem Leben herum gewirkt haben. Schade. Er hat mal gesagt, dass nur eines geht: recht haben oder glücklich sein. Ich bin gerne glücklich. Danke! Möge sein Geist weiter wehen. Bitte! Ich wünsche Euch einen klaren Samstag. #Rosenberg #rechthaben #glück #oder #gfk
„Willst du recht haben oder glücklich sein? Beides gleichzeitig geht nicht.“ Dr. Marshall B. Rosenberg (verstorben am 7.2.2015)