Ich bin schuld :-)

das hilft manchmal  :-)
das hilft manchmal 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gab eine Menge Frauen während meiner Kindheit und Jugend ( damals als „die Älteren“ empfunden), die (auch mich) nach folgendem Glaubenssatz (be-)handelten.

„Wenn es dir richtig gut geht, dann sind dafür garantiert andere verantwortlich. Wenn es dir schlecht geht, bist du immer „selber schuld“. “

Offensichtlich will niemand die Verantwortung oder die Macht fühlen, tatsächlich im Leben eines anderen etwas (negativ) zu bewirken. Speziell in unserer deutschen Gesellschaft wird immer nach Schuldigen gesucht.

Wir alle aber haben das Leben eines anderen verändert. Meist ohne es zu wissen.  „Führung“ scheint nicht nur etwas für besonders qualifizierte Männer zu sein – auch wenn der Eindruck in der Wirtschaft und Politik mitunter entsteht.  Erfahrungen mit anderen Menschen führen uns zu dem, was wir mögen und wünschen und was wir nicht wollen oder können, was uns herausfordert oder zu begrenzen scheint. Vielleicht sollten wir uns bei diesen Personen bedanken. Egal ob das Erlebnis positiv oder negativ war. Vorausgesetzt,  wir bekommen mit, welchen Einfluss die Ereignisse hatten und welche Erkenntnisse diese Erlebnisse brachten.  Augen auf, Herz auf, Ohren auf….

We have all changed someone’s life — usually without even realizing it. In this funny talk, Drew Dudley calls on all of us to celebrate leadership as the everyday act of improving each other’s lives. (Filmed at TEDxToronto.)Drew Dudley believes leadership is not a characteristic reserved for the extraordinary. He works to help people discover the leader within themselves. Full bio »

Danke an alle, die mir bisher mitgeteilt haben,  dass – mitunter auch wie – ich ihre Welt verändert habe. Und ich danke allen, die mir mit ihren Reaktionen auf das alltägliche Geschehen als Wegweiser – auch für Umwege -nutzten. Nicht immer schmerzfrei, nicht immer amüsant, mitunter unscheinbar – zunächst – aber die Wirkung ist nicht wegzudenken  🙂 Zumindest habe ich jeweils meine Konsequenzen gezogen – wenn sich was ändern ließ.

ICH BIN SCHULD, DASS ES MIR GUT GEHT!  🙂

„Die Beste Stadt der Erde“ – Moskau hat(te) Geburtstag

Der Himmel zeigte lediglich weiße Wattewolken. Die Russischlehrerin arbeitete sogar am Samstag – ich versuchte ihr zu folgen. In der Zeit außerhalb des Landes hatte ich nicht die Muße, mich mit den aufgetragenen Übuungen zu befassen. Heute ärgert mich das natürlich. Wenn das auch wenig Sinn hat. Das Ärgern.  Inzwischen sind auch meine Sachen an der Adresse angekommen, unter der ich die Wochen hier weilen werde. Befremdlich fand ich es schon, dass mein Koffer drei Tage benötigte, um bei mir zu landen. Froh bin ich, dass er überhaupt hier ist. In eine große Plastiktüte gehüllt und versiegelt – nachdem er vom Zoll geöffnet worden war. Woran ich das erkannt habe? Er war nicht wieder ordnungsgemäß verschlossen. Vorbei.Vergangenheit.Ich hatte mich auf Festivitäten gefreut. Der Akku der Kamera war geladen, der verletzte Fuß mit einer Bandage geschützt. Erste Verabredungen  getroffen. Das Russland Journal half mit Ankündigungen:

Moskau: Tag der Stadt

Geburtstag der russischen Hauptstadt
2012 wird Moskau 865 Jahre alt

Wappen von Moskau
Das Wappen von Moskau

Jedes Jahr am ersten September-Wochenende feiert die Hauptstadt von Russland ihren Geburtstag. Die Feierlichkeiten beginnen schon einige Tage vorher bzw. dauern länger als nur ein Wochenende. Vor allem aber am Samstag und Sonntag finden in Moskau und Umgebung zahlreiche Events statt: Konzerte, Festivals, Sport-, Kultur- und Konditor-Wettbewerbe, Straßenfeste, Ausstellungen, etc. Das Zentrum von Moskau wird fast komplett für den Verkehr gesperrt. Sogar das gute Wetter ist garantiert, denn die Wolken werden von einem speziellen Dienst vertrieben.

Im Jahr 2012 lautet das Motto der Feierlichkeiten „Die Beste Stadt der Erde“ (russisch: „Лучший город Земли“). Dies ist ein Zitat aus dem Lied des bekannten sowjetischen Sängers Muslim Magomajew.

Die offizielle Eröffnung der Moskauer Geburtstagsparty findet am 1. September um 12 Uhr Moskauer Zeit auf dem…mehr darüber

Ein paar viele Stunden später:

Wir haben es versucht. Wirklich. Wir waren zwar gewarnt, aber wir haben dem Fest oder besser der Feststimmung eine Chance eingeräumt. Die Stadt schien nicht für den Verkehr sondern für die Menschen gesperrt. Wo immer wir in der Stadt hinwollten: Wir wurden gecheckt. Wie am Flughafen. Man habe Angst vor Trerroristen, sagte man mir. Aha.

Von den Wettkämpfen um den Sieg der schnellsten Kellner oder der schnellsten Milizen, von Folklore und Malern – davon habe ich heute wenig gesehen und gehört.

Gibt es die auch in ihrer Größe?
Gibt es die auch in ihrer Größe?

Eine Frau, mit viel zu hohen Hacken bewaffnet und einem Lippenstift, der zum Mikrofon passend gewählt und aufgetragen war,

Designfrage?

schrebbelte auf der Gitarre wie ich nach den ersten drei Gitarrenstunden – und als sie die Stimme noch anhob – musste ich flüchten. Auf den Boulevard der Künste: Dort gab es ein paar Flachbildschirme, einen Reklamestand für Deutschlandreisen, ein paar Essstände und viele Luftballons. Die beste Stadt der Welt…  ich sage mal  „die am besten gesichertste Stadt der Welt heute.“ Nicht einmal den üblichen Tand zu viel zu hohen Preisen gab es rund um den Roten Platz. Den zu betreten war nur mit einem bereits im Voraus erstandenem Ticket für umgerechnet 75 Euro möglich. Militärparade. Aha.

Die Metro war auch nur über Umwege erreichbar.  Immer links gehen, bitte. Das wurde durch den Gebrauch von Megaphonen einmal die Minute klar gestellt. Irgendwann kamen wir hin.

Schach Zielgruppe 5 - 100
Schach Zielgruppe 5 – 100

Die Schachmeisterschaften haben mir gut gefallen. Zielgruppe 5 – 100. Das scheint ungefährlich zu sein – so wie all das Selbstgenähte und Gebastelte, was sich dann noch entlang der Parkwege anpreisen ließ.

 

 

 

Diesen Tag werde ich wohl nicht so schnell vergessen. Weiß allerdings noch nicht, was mich am meisten beeindruckt hat.

Vielleicht , dass Käthe Lachmanns Buch in einem Moskauer Buchladen zu finden ist.

Lachmann in Moskau
Lachmann in Moskau

 

 

 

 

 

 

 

Dass es mobile Klos mit Russendesign gibt:

Rot Gold für das Nötigste
Rot Gold für das Nötigste

 

 

 

 

 

 

 

Oder dass die Verpackung des dazu gehörigen Schmirgelpapiers mit Giraffen geschmückt ist. 🙂

Schmiergelpapier
Schmirgelpapier

 

 

Nackte Tatsachen

Nackte Tatsachen
Nackte Tatsachen

Zur Wirkung des Buches „Die Patin“ von Gertrud Höhler fällt mir momentan nur (noch) dieses Zitat ein.

Trinken mit Luther

Johannes Kirche Trondheim, N
Johannes Kirche Trondheim, N

 

Aufgeschnappt:

Die Eltern fragen ihre 12 jährige Tochter:

„Was macht ihr denn gerade im Religionsunterricht?“

Tochter: „Wir machen da gerade was mit Luther!“

Vater: „Aha“

Tochter: „Ja, das ist der Typ mit den 45 Tresen in der Kirche!“

 

 

So?

Ich sinniere gerade darüber nach, wie ich Menschen dazu verführen kann, in den Spiegel zu schauen.

 

Versuch macht kluch...  :-)
Versuch macht kluch… 🙂

Wäre eine Postkarte wie diese ein probates Mittel?  🙂

 

 

 

Was für einen Spiegel braucht die Realität?

Ich empfehle mitunter den natürlichen Spiegel….

 

Double Reality
Double Reality or only one?

Er ändert das Wetter nicht – aber den Blick auf dasselbe. 🙂

Midnight at „Nordkaap“

Mitternacht(ssonne) am Nordkap

mitternachtssonne am nordkap 2012
Mitternachtssonne am Nordkap 2012

Es gab auch Zeit, sich das Gebäude mal von innen anzuschauen,  was sie dort an diesem nicht nördlichsten Ende Europas gebaut haben, um den Touristen ordentlich Geld aus der Tasche zu ziehen.

Museum, ja okay, riesige Cafeteria – auch gut – ein überdimensional großer Souvenierladen – unfassbar, ein Kino, Restrooms, auch nötig….

Während es stürmte und eiskalt den Regen gegen alles peitschte, was sich draußen befand – fand ich diese kleine, wunderbare Kapelle.

Dort lief, während wir uns auf den Stühlen niedergelassen hatten, „Officium novum“ vom Hillard Ensemble und dem Norweger Jan Gabarek     Besser ging es nicht….

Freu mich schon auf das nächste Mal!!!  🙂   #ganzbald

Wer hat schon Zeit?

Manche lassen sich gefühlt ewig Zeit. Andere behaupten, sie hätten keine, und manchmal kostet etwas dieselbe. Mitunter weiß ich, wie andere die Zeit nutzen. Das schafft mir dann welche. Ich schenke mir ab und zu von dem wertvollen Gut, indem ich mir Zeit nehme. 🙂

und er saß auch noch genau unter dieser uhr  #kayrayinakuyeri  (c) uk2012
Akuyeri (c) uk 2012

Nach 17 Tagen  auf der AIDAcara  durch den Norden von Kiel nach Spitzbergen und zurück:  Gefühlt raste erst nach der Hälfte die Zeit – die auf dem Schiff. Fast durchgehend war es hell – vor allem oberhalb des Polarkreises. Gespickt war sie mit besonderen Aus- und Ansichten. Eine  Erkenntnis ist besonders hängen geblieben, bunt und besinnlich dargeboten von Kay Ray.

http://youtu.be/bTe7Rrfvwbo

NUR DIE ZEIT HAT ZEIT!

Zeit geht wohl auch noch ins Land, bevor wir ihn bei Markus Lanz sehen können.

Merkenswert:   Am 25.07.12  wird es soweit sein. Rock  den Lanz, Kay Ray!

Moonrise Kingdom – Erholsam anders!

Auf einem Abendspaziergang entlang des Isekanals schlenderten wir am Holi vorbei, dem von mir geliebten, alten Kino.

Spontan entschieden wir, „Moonrise Kingdom“ anzuschauen. Gute Wahl!

„Geh zu dem Feldweg, bis es nicht mehr weiter geht.“

Fast jeder Satz wirkte auf mich wie ein Statement. Ich habe jeder Figur jeden Gedanken abgenommen. Manchmal beschämend, mitunter heiter, dramatisch….  und er hallt nach – der Film.

Vielleicht traf er mich auch, weil ich selbst in den 60 ern groß geworden bin. Na gut, ausgewachsen war ich noch nicht. Aber erinnern an die Kniestrümpfe, das Leben mit kleinen Brüdern, Pfadfindern, Ferngläsern und gefühlten Einsamkeiten – das kann ich noch gut.

Wer die Gelegenheit hat, gönne sich diesen Film. Er ist erholsam anders.

http://welovemoviesmorethanyou.files.wordpress.com/2012/01/moonrise_kingdom_poster_by_karloshuddos-d3fydwk-768x1024-e13264693671261.jpg

Deutscher Trailer zu Moonrise Kingdom (USA, 2012) von Wes Anderson, mit Bill Murray, Bruce Willis, Edward Norton, Tilda Swinton, Jason Schwartzman, Frances McDormand, Harvey Keitel uvm.
Alle Infos: http://www.moviepilot.de/movies/moonrise-kingdom

Die Chancen wechselnder Perspektive – RAGHAVA KK

Gib dem Kind Chancen auf verschiedene Blickwinkel auf ein Geschehen.

 

Während ich zuhörte, ging mir „Club der toten Dichter“ durch den Kopf, „Am achten Tag“ – und „Snowcake“,  Zensuren, Schule etc…

Shake your Story  🙂 It`s pocssible!

Jedem wünschte ich das….

http://www.raghavakk.com/pop-it.html

Artwork [click here to enlarge]

Cover Page

Ipad Application,
2011

 

 

Nikon, Enten und Johannes – Der Samstagsausflug zum Golden Ring

Als ich heute Morgen aufwachte, konnte ich mich nicht mehr an den Namen des beeindruckenden Klosters – der Lawra – erinnern, die wir gestern beehrt hatten. Zweieinhalb Stunden hin – zweieinhalb Stunden zurück – mit Bus und  Elektrobahn, Metro und per Pedes. Und ich hatte so viel im Kopf, dass mir der werte Name entfallen war – der dieses Klosters aus der Serie „Goldener Ring“.

Wikipedia sei Dank… Ich fand anhand der Stichworte:

„russisch orthodox, priesterseminar, sechs kirchen, glockenturm, nördlich moskau“  tatsächlich, was ich suchte.

Das Kloster der Dreifaltigkeit und des Heiligen Sergius (russisch Свято-Троицкая Сергиева Лавра oder Троице-Сергиева Лавра) ist ein russisch-orthodoxes Männerkloster in der rund 70 km nordöstlich von Moskau gelegenen Stadt Sergijew Possad (von 1930 bis 1991 Sagorsk). Es wurde um 1340 vom Heiligen Sergius von Radonesch gegründet und gilt seit Jahrhunderten als eines der bedeutendsten religiösen Zentren der russisch-orthodoxen Kirche. Das vom 15. bis 18. Jahrhundert entstandene architektonische Ensemble des Klosters gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe.

mehr dazu

Es lohnt sich wirklich, sich diese Geschichte dieser Glaubensbrüderherberge mal näher anzuschauen. Sogar Lenins Kopf  ist auf einer Säule vor den Klostermauern zu finden. Wieso? Antworten auf so vieles finden sich da.

Neben der dramatischen Geschichte dieser Klosteranlage stieß ich natürlich auch auf etwas, das ich meiner selektiven Wahrnehmug zu verdanken habe. 🙂

Enten gibt es halt überall 🙂

„Einer der bekanntesten Wehrtürme ist darüber hinaus der Ententurm (Уточья башня). Dieser Name soll laut einer Legende dadurch zustande gekommen sein, dass der damals noch nicht zum Zaren gekrönte Peter der Große, als er sich zur Zeit der Strelizenaufstände im Kloster verborgen hielt, zum Zeitvertreib von diesem Turm aus Enten am nahe gelegenen Teich geschossen haben soll. Später soll dann zur Erinnerung daran die Spitze des Turms mit einer Entenfigur geschmückt worden sein, die dort bis heute aufgestellt ist.[4] Der Ententurm weist eine Höhe von 22 m auf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeitskloster_von_Sergijew_Possad

Sehr viel mehr traditionell Russisches glaubte ich gestern gesehen zu haben, als mir der Alltag in Moskau es bietet.

Frauen trugen über ihren Hosen Röcke, viele trugen nicht nur in der Kirche Kopftuch. Mitunter erinnerte mich das Design der Frauenkleidung, auch außerhalb de Klosters, an die radikalen christliche Gruppen à la Menoniten oder Amish. Wenn diese auch weitaus uniformierter wirken. Und an vermummte Frauen erinnerte mich das auch. Egal.

Vor dem Eingang standen aufgereiht die Stände mit den Souveniers, an die ich durch meine Reiserei durch die Welt gewöhnt bin. Unsere russischen Stadtführerinnen speisten mit uns die traditionellen Weichbrötchen, gefüllt entweder mit Äpfeln, Ei oder Kartoffeln. Dazu gab es KWAS, einen leckeren (Roggen)-Brottrunk –  einem sommerliches Erfrischungsgetränk — nicht ganz alkoholfrei. 🙂

Wenn ich jetzt noch mehr schreibe, liest das eh keiner mehr… 🙂

Kolomenskoje, Kirchen und mal wieder Katharina

360°
360°

 

Die Imperatoren, die Imperatoren. Mitunter habe ich das Gefühl, an welcher Metrohaltestelle ich auch aussteige, es erwartet mich Protziges, Großes, geschmückt mit Gold und Prunk, umgeben von Wiese und Bäumen, Wald, Fluß und Menschen.

Einmal im Kreis gedreht. 360° für Euch!

Kolomenskoje (russisch Коло́менское) ist eine alte Zarenresidenz südöstlich der Moskauer Innenstadt, die in den früheren Jahrhunderten auf dem damals wichtigen Weg nach Kolomna lag. Die malerische Umgebung am Moskwa-Fluss wurde 1960 in das Stadtgebiet aufgenommen. Mehr dazu bei wikipedia

Von fast jeder Stelle konnte ich der Musik lauschen, die von einem Instrument stammten, das ich noch nie zuvor gesehen oder gar gehört hatte.

Ein Glockenspiel:

Mein Sohn sagte wohl: Die haben die Glocken platt gehauen.

 

 

 

 

Am anderen Ende Parks stießen wir auf einen rekonstruierten Palast, den Katharina ihrerzeit hatte niederreißen lassen, um ihre Entscheidung zu untermauern, in Moskau keinen Wohnsitz haben zu wollen.

 

Nach dem langen Marsch durch die Apfel- und Obsthaine plagte mich ein wenig der Hunger. An den Souvenierständen gab es etwas, das aussah wie Lebkuchen – gefüllt mir Apfelsirup.

Gesehen, probiert – und anschließend pappsatt 🙂

Sonntagsausflug gelungen!

It tells its own tale! Das spricht für sich selbst! :-)

 

Right name? :-)
Right name? 🙂

Wodka für die Elefanten

warum sie noch hier ist - weiß ich nicht. Mai 2012
warum sie noch hier ist – weiß ich nicht. Mai 2012

Die Kältewelle, die 2006 über Russland hinwegzog und Temperaturen von bis zu 33 Grad Celsius unter Null mit sich brachte, stellte nicht nur Menschen vor ein großes Problem. Neben den zahlreichen Obdachlosen hatten auch die Tiere des Moskauer Zoos ihre liebe Mühe mit der Kälte. Die Elefanten  bekamen verdünnten Wodka, damit ihnen warm wird.

Im April 2011 verschenkt der Moskauer Zoo  die zwei Elefantendamen endgültig an den Zoo in Valencia. Grund der Übergabe: Es fehlte das Geld, um die Elefanten in Moskau artgerecht halten zu können. Faktisch  aber änderte sich am Status der beiden Elefanten nichts, denn sie waren schon die letzten fünf Jahre vor der offiziellen Uebergabe im spanischen Zoo zu bewundern.

Es gibt noch ein paar Tiere, von denen ich nicht weiß, wie sie entweder die eisige Kälte und oder die enorme Hitze überleben.

die wird überleben – da bin ich mir sicher! 🙂

Unter und über Blättern

„Frauenhandel“ in Russland 2012 :-)

Traumfrau für umgerechnet 5 €
 „Meine Traumfrau“  für umgerechnet 5 €

 

Heinz Franz kann es! 🙂

Nur wo Traumfrau drauf steht, ist auch Traumfrau drin?

Macht Liebfraumilch Frauen lieb?

Kann Mensch sich damit (was) schön trinken?

Ich habe mich mit dem Abbild (der Flasche) be – und vergnügt.

Das konnte ich Euch nicht vorenthalten!

 

 

Can noise be silent?

Ich bin gespannt, ob ich den Krach hier in Moskau je werde als „leise“ empfinden können.

Moscow(c) ulla keienburg 2012
Moscow(c) ulla keienburg 2012

 

Moscow(c) ulla keienburg 2012
Moscow(c) ulla keienburg 2012

Will I ever get used to this this kind of „noise“ here in Moscow? #silent?

Ein LOB für das Entenheft .-) Danke

Wer mehr  vom Entenheft sehen will, den kann ich auf einen älteren Blogbeitrag verweisen:  Der Fühling kommt betimmt und mit ihm die Enten

Wer mehr von LOB  sehen und lesen möchte: www.lob-magazin.de

Danke an LOB! Danke an Nicole Beste Fopma!

Katharina die Große – Zerstörerische Spiele mit der Macht

Um  sich die Geschichte des Zarizyno Parks und des darin befindlichen Schlosses auf der Zunge zergehen zu lassen, habe ich  für Germanys next Kabinettsküche neues Geschirr mitgebracht. Just aus dem Museum dieses Schlosses.

Den Kaffee dazu müsst Ihr bitte  rösten/mahlen/ kochen.

Wir treffen uns am Kaffeetisch – vielleicht sogar im Küchengarten?

Ich fand sie im 2007 restaurierten Schloss im Zarizyno-Park.

Zarizyno Park Moskau
Zarizyno Park Moskau

Zarizyno-Park

Der Zarizyno-Schlosspark (russisch Цари́цыно) befindet sich im gleichnamigen Stadtteil im Südlichen Verwaltungsbezirk der russischen Hauptstadt Moskau, etwa 18 km vom Stadtzentrum entfernt.

Das Gelände wurde 1712 noch unter seinem ursprünglichen Namen „Tschornaja Grjas“ (Schwarzer Schlamm) von Peter I. dem Großen dem moldauischen Prinzen D. K. Kantemir geschenkt, dessen Sohn A. D. Kantemir, verkaufte das Landgut 1775 an Katharina die Große, die das Gebiet in Zarizyno („Ort der Zarin“) umbenennen ließ, um dort einen Landsitz vor den Toren Moskaus zu errichten. was dann geschah: …weiterlesen

Auf einen ausgiebigen Plausch am Kaffeetisch….

Na dann: Prost! :-)

Jägermeister Werbegeschenk- mir gefällt es!

Als wir vor ca. zwei Jahren in den USA zu einer Flasche Jägermeister diese grandiosen Schnapstrinkgefäße als Werbegeschenk erhielten, dachten wir tatsächlich, das sei was Neues. Wir waren jedoch einfach nicht gut genug informiert. 🙂

Gestern, als wir nach der Ausstellung „Mode hinter dem Eisernen Vorhang“ weiter durch die Dokumentation des Lebensstils der Sovietbürger schlenderten, musste ich schon grinsen!

 

Überraschung

Na dann: Prost! 🙂

Ob das wohl patentiert war oder ist?  .-)

Ist das Kunst, oder kann das weg?

Sachen gibt`s! Farbmandala für Moskau

Mich die Wetter der letzten Tage einfach nicht so erheitert wie die Funde an denselben. 🙂

Da ich mir nicht erklären konnte, warum in der einen Straße die Bordsteinkanten grün- gelb – in dem anderen schwarz -weiß gestrichen sind, wieso das eine Haus pinkfarbene Fensterrahmen, das nächste baugleiche türkise bekommt, wieso überhaupt solchen Farben an Bau und Landschaft verbrochen – sorry- verwendet werden, habe ich mal ein wenig recherchiert.

Und tatsächlich: Es hat System! In der Fachzeitschrift der Maler und Gipser in der Schweiz  „applica 7/2005“ wurde ich fündig! Danke!

Farbpolitik in Moskau

«Das farbige Gesicht der Stadt»: Das russische Mandala zeigt die Farbelemente auf, deren abgestimmtes Zusammenspiel zu einer Harmonisierung des Stadtbildes führt.

Text Verena M. Schindler
Bilder Farbenzentrum Moskau

„Farboperationen im städtischen Gewebe entspringen keineswegs einer spontanen Idee. Der Architekturprofessor Andrei Efimov leistete dafür die Vorarbeit und stellte die farbtheoretischen und praxisorientierten Grundlagen bereit. Er hat nicht nur Bücher über Farbe im Stadtraum geschrieben und internationale Farbkongresse organisiert, sondern auch seit Ende der 1970er-Jahre seine Methode der Farbanwendung in Architektur und Städtebau in Moskau, Jaroslavl, Irkutsk, Surgut, Jalte und anderen Städten praktisch umgesetzt. Unter seiner Leitung sind beispielsweise ganze Strassenzüge von Moskaus Altstadt renoviert worden, so 1978 die berühmte Arbat-Strasse. Um die Farben identifizieren zu können, hat er mit dem Natural Colour System (NCS) gearbeitet.
Obwohl die Architekturprofessorin Tatiana S. Semenova, Direktorin des 2001 gegründeten Farbenzentrums (The City Colour Centre), seine Schülerin in Sachen Farbe war und in seine Fussstapfen trat, hat sich das politische Klima stark geändert. Mit der Einführung des Kapitalismus und der zunehmenden Kommerzialisierung der Lebens- und Bauwelt nach dem Zerfall der Sowjetunion steht Semenova neuen marktwir tschaftlichen Bauentwicklungen gegenüber. Geplante Farbpolitik «Kohärente Planung urbaner Landschaft » ist etwa die Übersetzung eines neuen Paragrafen, der dem Neuen Generalplan 2020 hinzugefügt wurde, just 1997, im Jahr des 850-Jahr-Jubiläums der Stadt Moskau. Neu wurden darin drei Bereiche aufgeführt, die einen bedeutenden Einfluss auf ein harmonisches Stadtbild haben: die Farbigkeit der Architektur, die Beleuchtung und die Landschaftsarchitektur. Damit wird die Farbgestaltung von Architektur nicht dem Zufall überlassen, sondern ist eine reglementierte Komponente der städtebaulichen Konzeption. Die Einführung Russlands Hauptstadt hat ein «Zentrum für die Farbe der Stadt». Im Jahr 2001 von Moskaus Stadtkomitee für Architektur und Städtebau gegründet, stellt das Farbenzentrum den so genannten «Pass» aus, um eine Politik der urbanen Farbigkeit im historischen Zentrum wie auch in den neuen Aussenquartieren durchzusetzen. Ist Moskaus Farbpolitik eine russische Antwort auf die rücksichtslos expandierende neukapitalistische Baupolitik in der postsowjetischen Ära? Die Direktorin Prof. Dr. Tatiana S. Semenova sprach kürzlich in Paris im Rahmen einer Veranstaltung der Farbvereinigung ad chroma über Zielsetzungen und Strategien des Farbenzentrums in Moskau.“ ….weiterlesen

Ob allerdings die Sprayer sich an dieses Farbmandala halten? Ich werde weiterhin die Augen auf halten.

 

Über dem Roten Platz am 9. Mai 2012

Offiziere, Soldaten, braunorange Bänder :-), rote Nelken, Regen, High Heels, viele Würdenträger, Kamerakräne, Busse, Militärfahrzeuge, Raketen,  Kanonen, Panzer, Reinigungswagen, Straßenfeger, zwischendurch ein Notarztwagen für einen übermäßig Alkoholisierten, IPad Fotografierer, Dachsteiger, Flaggenverkäufer, Kameras und am Ende noch vier Hubschrauber.

Seltsam…

ach, das waren die angkündigten MIGs… 🙂

Ja!  Das war es dann wohl.

Barfuß durch Moskau – Erlösung

Am letzten Samstag wurde in Moskau gearbeitet. Zu kompensieren mit diesem Einsatz sind zwei Brückentage bis zum 9. Mai.

Gestern war Inbetriebnahme des neuen Präsidenten. Wir wollten mal schauen, was darauf in der Stadt so los ist. Viele Polizisten sahen wir. Sehr viele. Mit ihren großen Mützen, nie allein, nur mit Kollegen unterwegs. Zu wenig abwechslungsreich erschien uns das.

Da ich, meiner Angewohnheit nach, noch ein Notizheft kaufen wollte, das eigens in dem Lande hergestellt ist, das ich gerade besuche, wanderten wir zum „DOMKNIGI“,  dem  Haus des Buches.  Nein, nein, nicht die Russische Staatsbibliothek,  sondern ein Buchladen, der voller Bücher stand, deren Titel ich NICHT verstand. Vielleicht hätte ich den einen oder anderen Buchstaben entziffern können – aber von Verstehen kann da noch nicht die Rede sein.

Nach bisher zwei Russisch-Stunden und dem Besuch in der Kinderecke der Fremdsprachenabteilung konnte ich beim sauteuren Cappucino im hauseigenen Cafè zumindest schon mal ein paar Worte lesen. „Mein Alphabet“ – tja, so kann es kommen, wenn die Buchstaben nicht mehr lateinisch sind.

Zudem entpuppte sich das Haus des Buches als ebenso attraktiver Notizbuch- wie Schreibwerkzeugvertrieb. Bürobedarf soweit das Auge reichte. Oh je… Buchläden: Auch hier wären sie ein Anschlag auf mein Konto – wie daheim auch.

Ich habe es dann bei einem Journal, ein paar Briefumschlägen, einer Schutzhülle und einem Heft belassen. Ich konnte nicht widerstehen.

Es gibt Schulhefte, auf denen russische Imperatoren abgebildet sind, gerahmt durch einen schwarzrot goldenen Deckel. U1 –U4 bergen dann wohl noch historische Fakten. Wenn ich die mal lesen kann,..

Ganz modern aufgemacht: Die Schulhefte für den geneigten jungen Freund des Hologramms.   Lenin, Mao und Fidel boten sich dort auf den Deckeln für umgerechnet 1,50 €. Leider war meine Kamera im Rucksack, und der eingeschlossen.

Von da aus schlenderten wir durch den alten „ARBAT“, der Souvenier- Einkaufsstraße. Auch heute wieder überfüllt von Anbietern – für meinen Geschmack – schrecklicher Bilder. Es scheint einen riesigen Markt zu geben für alberne Andenken. Als der Erste zu mir sagte. „Welcome! Come in!“ , erinnerte ich mich an die Wochen  der letzten Kreuzfahrtreise von Bangkok bis Mallorca.

Erinnerungen an aufdringliche Männer, die versuchen, einem Schirme, Postkarten, Specksteinkatzen, Taxifahrten, Fakekorallen, T Shirts, unechten Schmuck für überteuerte Preise anzudrehen. Davon vielleicht noch mal an anderer Stelle.

 Am Ende dieser Touristraße landeten wir im „MY MY“  auf Deutsch:  Muh Muh. Garant für ein reichliches, russisches Essen meiner Wahl.

Blinis, ja die habe ich heute das erste mal probiert.  Nach Kartoffelsuppe und Rote Beete Salat.

Nach so viel Konsum war mir nach Erlösung… äähhhh… nach Erlöserkirche.

Also auf zum Standort des ehemaligen Schwimmbades.

Erlöserkirche: mehr dazu bei Wikipedia. Es möge jeder seine eigene Meinung zum Wergegang haben.

Dort sollte ich dann ein weiteres Wort lernen. Ein schreckliches Wort, fand ich.

закрыт: gesperrt!

Also weiter auf Schusters Rappen. Schon da zeichnete sich ab, dass diese sich nicht mehr lange bequem anfühlten.

Rund um die Kirche fanden wir zumindest einige wunderbare Tulpen,

sportliche Aktionen,

braunorange Bänder –

und auf dem Weg heim auch noch das eine oder andere Cafe.

Liebe Besucher der Germanys Next Kabinettsküche: Nun seht Ihr, dass hier niemand ohne кофе bleiben muss. 🙂

Nach einem Umweg über Ikea im Norden der Stadt habe ich mich dann für den Fußweg von der letzten- Metro Station zur Wohnung von meinen Schuhen erlöst. Barfuß stapfte in an der Straße entlang, von der aus gerade ein Wodkaseliger sich seines Mageninhalts in einen Vorgarten entledigte (wie rücksichtsvoll) und die gesäumt war von leeren Flaschen.

Den Konsum von Kuchen und heißer Schokolade in der Schokoladnitza  (24 Std. geöffnet) haben wir auf heute verschoben.

Prost Kaffee!  .-)  aber nur in Turnschuhen!  .-)

Umdrehungen der besonderen Art

Ushuaja, Ende der Welt 2012 (c) ulla keienburg

„Die Erde dreht sich um sich selbst. Man merkt es deutlich, wenn man trinkt.“ Erich Kästner

Fragt sich, was genau sie dafür trinken soll. Reicht Wasser? 🙂

 

 

 

Als die Titanic wieder auftauchte – Ein Tuutsachenroman

15.April 2012

Tuutsachen schwimmen oben   🙂

Mitten in den Vorbereitungen für die Lesestunden auf meiner  Reise fiel mir das Buch „Als die Titanic wieder auftauchte“ erneut in die Hände. Handsigniert!  🙂  Mit Widmung!!!  .-)

Trotz aller Dramameldungen empfehle ich gern jetzt diesen Tuutsachenroman. Neugierig verschlungen habe ich ihn, nachdem der Verlag Wortart  Ende 2011 nach Köln  in die Wohn-Bar (Ehrenfeld) geladen hatte,  um  dem Autor Thomas Baumann beim Lesen kleiner Auszüge des Buches bei Chips und Bier  zu lauschen.

(c) ullakeienburg 2011

In der Einladung war schon die Rede von Kopf schütteln, Hände schütteln und Reime schütteln! Beim Studium des Buches aber…:  ach, lest selbst! 🙂

Ich werde nicht viel verraten – nur das, was amazon zu Inhalt und Autor auch zum Besten gibt  .-)

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„Kurzbeschreibung

Dexter Leftfield ist der 2. Offizier an Bord der Titanic, ein unerschrockener Held, Keanu Reeves sehr ähnlich, was er natürlich nicht wissen kann. Am 15. 4. 1912 passiert etwas Sonderbares an Bord des Luxusdampfers: Er taucht unter, Menschen geraten in Panik, doch auf wundersame Weise taucht das Schiff wieder auf. Niemand weiß warum. Wir sind im Jahr 2012 gelandet! Per Hubschrauber landet ein Privatfernsehteam auf dem Schiff. Bald flimmern sensationelle Bilder um die Welt, unter anderem zur amerikanischen Kinderärztin Karen Dupree, die in Dexter ihren Urgroßvater erkennt. Dexter hat sich in der Tat direkt vor der Abfahrt des Schiffes verliebt, weiß aber nicht, dass er sogar ein Kind gezeugt hat. Schließlich hat er in jedem Hafen eine Braut sitzen. Karen macht sich alsbald auf zu ihrem Urahn und die unglaubliche Geschichte, in der auch Celine Dion eine Rolle spielte, nimmt ihren Lauf …

Über den Autor

In seiner schreiberischen Laufbahn verfasste Thomas Baumann Texte in zahlreichen Gattungen, bis 2005 sein erstes Sachbuch Quadrat schädel erschien. Eine satirische Stadtrezension seiner Heimatstadt Mannheim. Seine ausgeprägte Fähigkeit, das Besondere und auch die Komik im Kleinen und Alltäglichen zu erspähen, setzt Baumann auf einmalige Weise in seinen Büchern Die spinnen, die Deutschen und Daheimbleiben kann jeder sowie Garantiert Deutsch (auch als Kalender erschienen) um. Baumann, Jahrgang 1965, lebt und arbeitet in Köln.“

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Und, dass mir der Tuutsachenroman gefällt – und dass ich ihn schon ausgeliehen habe- und dass mir unterstellt wurde, er sei so schräg, ich habe daran wohl mitgewirkt. 🙂 Nein – habe ich nicht!!! Die Ehre gebührt Thomas Baumann ganz allein –  und denen, die ihn ausgehalten haben, während er ihn verfasste! 🙂

Viel Spaß beim Lesen!

(c) ullakeienburg 2011

www.wohn- bar.de

PS: Mitunter hatte ich das Gefühl, als könne so etwas passieren. Ich bin froh, dass ich mich in seiner schrägen Welt (auf) halten kann. Danke, Thomas B. .-)

„Thomas Baumanns Gedankenwelt ist komplett durchgeknallt – Gott sei Dank lässt er uns daran teilhaben.“
Moritz Netenjakob

Tiefbegabt wunderbar? – oder – Wunderbar tiefbegabt? :-)

„ILLEGAL: Wenn man etwas nicht darf, weil es verboten ist.  LEGAL heißt, es ist erlaubt, und EGAL bedeutet, dass man nur so tut als wäre etwas Vorbotenes erlaubt. Dafür, dass man so tut, als wäre was Erlaubtes verboten, gibt es kein ähnliches Wort. REGAL ist ja schon besetzt.“   RICO.

Er beschreibt sich so: „Ich sollte an dieser Stelle wohl erklären, dass ich Rico heisse und ein tiefbegabtes Kind bin. Das bedeutet, ich kann zwar sehr viel denken, aber das dauert meistens länger als bei anderen Leuten.“

Tiefbegabt klingt die Erklärung hier nicht: „Eine Depression ist, wenn all deine Gefühle im Rollstuhl sitzen. Sie haben keine Arme mehr und es ist leider auch gerade niemand zum Schieben da. Womöglich sind auch noch die Reifen platt. Macht sehr müde.“

Wer noch wissen möchte, was ein „Merizont“ ist  oder was „Primzahl und Armbruch“  miteinander zu tun haben:

http://www.amazon.de/Rico-Oskar-Tieferschatten-Andreas-Steinh%C3%B6fel/dp/3551310297/ref=pd_bxgy_b_img_b

Andreas Steinhöfel und Peter Schössow haben sich seiner angenommen und seinen Tiefschatten und Oskar.

Perfekte Hygiene nach Sheng Fui ( ❧ 031)

Perfekte Hygiene nach Sheng Fui ( ❧ 031).

 

 

🙂

Pädagogen Blues – Empfehlung an Eltern und Pädagogen!

 

Seit Monaten liegt hier das Buch bei mir auf dem Schreibtisch. Jedesmal, wenn es wieder um Schuldiskussionen geht, blättere ich darin – und amüsiere mich. DAS gefällt mir richtig gut!

Selbst Lehrer kennt Roland Bühs die Schule „von innen“. Danke an ihn!  🙂  Auf der Beltz Seite gibt es Einblick in mehrere der Karikaturen. Zum Brüllen komisch, wenn es nicht so ernst wäre.

 

Roland Bühs

 

Angst vor Ampeln? .-)

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!   .-)

Verkehrsregelung auf eigene Faust?

„Ampeln scheinen eh hinderlich.“, denkt sich der eine oder andere. Die Nahrungsmittelindustrie hat Angst vor Ampeln, die Koalitionen sehen nach nicht all zu langer Zeit ramponiert aus. Ich erinnere mich an Lärmampeln für Klassenzimmern, die auf einer didacta feilgeboten wurden, um die Schüler zu disziplinieren. (Das hatten sie natürlich viiiiiel pädagogischer begründet:-)) Es gab „XXXXampeln“ zur Förderung oder Verhinderung von Schwangerschaften.

Sie muss her halten, um die Relativitätstheorie zu erklären: „Um Einstein zu begreifen, braucht man nur zu beachten, daß die Ampel doppelt so lange Rot zeigt wie Grün, daß aber beide Phasen gleichermaßen 20 Sekunden dauern.“
Aldo Cammarota , Nähere Autorenangaben nicht feststellbar.

Die Brigitte bietet einen Schuhampel an – und damit Hilfe bei der Kombi von Schuh und Garderobe. ( Wir sind ja alle blöd!)

Mitte letzten Jahres wurde aus „Netzwerk AMPEL“ der „Bildungskreis Borken“    AHHHHHJAAAA.

Mit der Hygiene- Ampel kann „man“ angeblich „sichtbar“ gut essen.  Die haben sogar eiNE Kategorie, die so dunkel ist, wie die Umverpackungen der bunten Lichter.

EXEL ampelt auch.

Nicht zu vergessen die Ost- Ampelmännchen, die jetzt jede Art von Textil schmücken und zum Souvenier geworden sind.

underbare Anekdoten finden sich in dem Wikipedia- Artikel.  Kostprobe: „Im tschechischen Prag ersetzte ein unbekannter Künstler für eine Nacht das Standard-Ampelmännchen durch pinkelnde, trinkende und sonstige menschliche Regungen zeigende Variationen des Männchens.[5]

Herr Wulff kann die Signale wohl auch nicht verstehen. Harald Welzer hat es wunderbar auf den Punkt gebracht.

etc…  Ich geb dann mal „Grün“ für Eure Fundstücke .-)

Was hat der Fahrer (???) oder derjenige, der die o.g. Ampel (aus Versehen???) zerlegt hat, nicht verstanden? Oder stand sie mitten auf der Straße? Die Ampel.

Rätsel über Rätsel….  🙂