Systematic Simplification

schatten schlagen
„No rational argument will have a rational effect on a man who does not want to adopt a rational attitude.“ Karl Popper

Klingt ein wenig wie die soziologische Variante von:  „Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!“   🙂

Excuse me!

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„Protest is futile, nothing seems to get through. What`s to become of our world, who knows what to do.“ Sting

 

Weather Report (7) – Frozen Shadows

Heute sehe ich wieder in Grau. Da nutze ich doch glatt mal frische Erinnerungen.

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Weather Report (6)- Along the Hudson River

Die Sonne brüllt vom Himmel und wärmt das Licht und die Seelen, scheint auf hunderte verpackter Motor – und Segelboote im Winterschlaf in den Docks der kleinen Häfen. Möwen zeigen sich vereinzelt. Die metallenen Fassaden diverser Gebäude glitzern, die Großbaustelle Tapanzee Bridge wirkt geradezu anmutig. Heute sind die Menschen hier friedlich. Nur der Ticketcontroller am Eingang des Gleises war sauer.Er hatte eine Dame erwischt, die sich vordrängelte und das noch ohne Ticket. „Are you kidding me?“, fuhr er sie gestenreich an. Jetzt werde ich mich der Sonne hingeben. Hab sie ganz auf meiner (linken) Seite. Have a good one!
🙂
‪#‎hudson‬

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Weather Report (3) – Neufundland von oben

Schlafen wäre mir ignorant erschienen. Sooooo schön habe ich das noch nie gesehen. Danke, liebes Universum.!!! ‪#‎neufundland‬ ‪#‎eis‬

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Weather Report (2) -Over Iceland

Aus dem Schlaf holte uns der Kapitän. „On the right side you can see Iceland.“ Notausgang: der Flügel versperrte mir die Sicht. Der Himmel stimmte mich versöhnt.

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Weather Report (1)

Der Himmel weinte. Legte seine Tränen von außen an die Scheibe. Ich flüchtete. ‪#‎HH‬ ‪#‎weather‬

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Wachsen auf Reisen

Ready for take off! Die roten Schuhe ziehe ich gleich aus , die Beine haben reichlich Platz. Wish me luck for a safe trip. NYS – seeya soon! ‪#‎nys‬ ‪#‎united‬ ‪#‎learn‬ ‪#‎grow‬

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Starker Anreiz

durchblick abgelegt
„Jede Regierung, die man wieder loswerden kann, hat einen starken Anreiz, sich so zu verhalten, dass man mit ihr zufrieden ist. Und dieser Anreiz fällt weg, wenn die Regierung weiß, dass man sie nicht so leicht loswerden kann.“ – Karl Popper

 

Standard

eile„I’ve never responded well to entrenched negative thinking. When I’m faced with ‚that won’t work‘ or ‚don’t let’s try that‘ I freeze up. I try to put judgement on hold for as long as possible. … It amazes me sometimes that even intelligent people will analyze a situation or make a judgement after only recognizing the standard or traditional structure of a piece. They will then confront the whole thing with a standard reaction and a standard reaction will not allow for deviancies. It’s the kiss of death in creating something.“

— David Bowie – Interview with Livewire, 2002

 

 

Human needs

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„And it’s a human need to be told stories. The more we’re governed by idiots and have no control over our destinies, the more we need to tell stories to each other about who we are, why we are, where we came from, and what might be possible.“

— Alan Rickman

 

Thinking

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„Thinking no longer means any more more checking at each moment whether one can indeed think.“ Theodor W. Adorno

Ausgesprochen Impera-tief

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Wer sich (einer) schwierigen Aufgabe(n) stellt, braucht keine Angst zu haben, dass es viel Konkurrenz gibt.

Gestern habe ich den Film „Die dunkle Seite des Mondes“ gesehen. Moritz Bleibtreu: Brillant. Umsetzung: Super. Spannend. Ging mir unter die Haut. Wie schon nach der Lektüre des Buches vor ungefähr 15 Jahren ( kann das sein?), habe ich mir die Frage gestellt, wer wohl dran glauben müsste, wenn ich auf solch einem Trip wäre.

Mir ist so das oder der oder die Eine eingefallen. Da reichte aber ein deutlich und laut gesprochener Imperativ. 🙂

Ein nächster Schritt des Aufräumens ist wohl angesagt.

 

Einsicht zum Jahresanfang

workwise“Warum reisen wir? Auch dies, damit wir Menschen begegnen, die nicht meinen, dass sie uns kennen ein für allemal; damit wir noch einmal erfahren, was uns in diesem Leben möglich sei – Es ist ohnehin schon wenig genug.” Max Frisch, Tagebuch 1946-1949; Frankfurt: Suhrkamp 1950)

 

Was ich jetzt weiß: Ich werde in diesem Jahr noch an Orte kommen, wo ich noch nie war.

Darauf freue ich mich! SEHR!

 

Würde (2)

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https://www.brot-fuer-die-welt.de/shop/Gemeindearbeit/Give-aways/Wue

Tröstlich

One of the most comforting songs ever.

Thanks to David Bowie for this outstanding performance!

Leichtes Gepäck

buch und rose

 

 

Mit wem auch immer ich in den letzten Wochen über meine „Reinigungs -, Wegwerf -, Aussortier- und Entsorgungsaktion gesprochen habe: Alle kamen mit der Frage: Kennst du das Lied von Silbermond? Leichtes Gepäck? Kannte ich nicht. Bis dato.

Ich habe es dann das erste Mal im Autoradio gehört, als ich in der letzten Woche auf dem Weg nach Frankfurt war. Hat schon Ohrwurmqualität.

Wirklich radikal habe ich das zum Jahrtausendwechsel gemacht. Danach habe ich nicht mehr besessen, als in einem Mercedes LT Platz fand. Hatte was.  🙂

Ab heut nur noch : Leichte(re)s Gepäck!

 

 

Breathtaking

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„Life is not measured by the number of breaths we take but by the places and moments that take our breath away!“ Anonymus

 

Advisable

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(c) Ulla Keienburg 2016

„It`s … advisable, that the teacher should understand and even be able to critizise, the general principles upon which the whole educational systems is formed and administered. He is not like a private soldier in an army, expected merely to obey, or like a cog in a wheel, expected merely to respond to and transmit external energy; he must be an intelligent medium of action.“ John Dewey, 1895

Vergangenheit bleibt – doch.

Es sieht so aus, als wenn Schreddern ein sinniger Weg wäre (mal wieder), um mich im wahrsten Sinne des Wortes von meinen Altlasten zu befreien.

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Aber eben auch nur von meinen eigenen, ganz persönlichen. Ansonsten macht diese Aktion mehr als deutlich, dass das Leben mit einem schwerbehinderten Kind immer ein gemeinsames Leben bleibt. Da ist dieser mönströse, bis zum Anschlag gefüllte Ordner, dieser rote, auf dem steht: Johannes bis 96. Ich könnte eine Doku schreiben, oder so. Besser wäre es die Geschichte einer fremden Familie. SO grauselig fühlt sich das an, was darin dokumentiert ist: Briefwechsel mit Behilfestellen, Versorgungsämtern, Landschaftsverband, Sozialämtern, Krankenkassen, Versicherungen, Schulämtern, Anwälten, Gerichten, Schulen, Ärzten, Arbeitgebern, Medizinischen Diensten, Einrichtungen, Vereinen. Änderungsmitteilungen, Ablehnungen, Regulierungen: Kampfansagen, Widersprüche, Klagen. Und DEN Ordner kann ich nicht wegwerfen, da bis dato NIEMAND außer mir diese Entwicklung so kennt. Um das nachvollziehbar oder verstehbar zu machen, lasse ich den so, wie er ist – und die zwanzig folgenden Jahre verteile ich auf vier weitere Ordner. 🙂 Wäre das ein Roman, müsste ich noch eine Titel finden. So etwas wie: „Wir kommen so nicht vor!“ oder :“Das hatten wir so noch nicht“. Ich habe mich ja schon oft gefragt, wie ich das alles so „verpackt“ habe. Und noch immer habe ich keine Ahnung! Und es stellt sich mir lauter denn je die Frage: Was ist, wenn mir was passiert?
Mit einem Dank an alle bisherigen Mitstreiterinnen und Mitstreiter klopf ich mir doch trotzdem glatt mal eben selbst auf die Schulter. 🙂

Schöne Geräusche

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Es macht einfach soooo schöne Geräusche, ist sooooo friedlich, stimmt mich sooooo …. ach, denkt Euch was aus ;-), nachts durch den frischen Schnee zu gehen.

Enter & Exit

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Hat schon mal jemand versucht, eine amerikanische Türklinke an einer deutschen Altbaubadezimmertür anzubringen?

Drei Jahre hat es gebraucht, bevor aus dem Provisorium eine gelungene Montage wurde. Unzählige Versuche bei Beschlaghändlern, Baumärkten, dieverse Versuche, Provisorien zu bauen. Alles schlug fehl. Entweder war das Gewinde nicht richtig, die Bolzen hatten kein gewinde, waren eckig, wo sie rund und rund, wo sie eckig hätten sein sollen. Schrauben, Gewinde und Türmaße haben einfach andere Standards in den Vereinigten Staaten als hier in unseren Gefilden.
Unlängst hatte ich einen befreundeten Tischler zu Besuch. Auch er musste mal zwischendurch die Folgen unserews Teekonsums entsorgen. Während andere wohl bisher eher gedacht haben, dass es an diesem Türbeschlag eher „falsch“ oder dieser „unordentlich“ oder „unfertig“ aussieht, fragte er mich direkt, was das Problem sei. Drei ganze Jahre hat der Beschlag „falsch herum“ gehangen – und nun nahte eine Lösung. Kurzerhand nahm den Bolzen mit, zersägte ihn in der Mitte, schweißte einen Zentimeter ein – und brachte ihn mir heute wieder. Im „Handumdrehen“ war „das Problem“ gelöst. Und nun – funktioniert alles. Danke für dieses wunderbare Jahresanfangsgeschenk, lieber Moritz. So kann es gerne weiter gehen!

Sind uns Behinderte egal?

Danke an PLUS!

Sicherlich könnte am Sprachgebrauch herummäkeln, könnte die Auswahl problematisch finden – ich aber mag diesen ehrlichen Versuch, eine Antwort auf die Frage zu finden. Danke an Michael.

Thank YOU for 2015

wp-1451419746572.jpgAls ich dieses Stück entdeckte – heute Morgen – wusste ich endlich, was es war: Hallo vergangenes Jahr: „You made me feel like a natural woman!“

Mit allem, was dazu gehört, in dieser Welt, in diesem Staate eine berufstätige, alleinerziehende Mutter und Frau zu sein – eine Frau, die so in die Jahre kommt. 🙂

„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“
Antoine de Saint-Exupery

In diesem Sinne:

Habt Dank für alles, was ich mit Euch erleben, sehen, lesen, schaffen, schreiben, durchhalten, ermitteln, entwickeln, erwarten, aushalten, erfahren, durchleben durfte, konnte, sollte, manchmal auch musste.
Ich bin sehr erschöpft, gleichermaßen sehr erfüllt, dankbar und auch demütig.
Danke, dass Ihr in meinem Leben seid! Auch das macht meine Zukunft möglich! 🙂

Für das neue Jahr 2016 wünsche ich Euch Kraft, Neugier, Gesundheit, Nerven und Gelassenheit. Take care! Und auf bald!

Eure Ulla