Weather Report – Ausgerechnet Alaska (5) – Way back North

Der Morgen begann mit befremdlicher Aussicht. Unserer Ansicht nach sollten wir so schnell wie möglich gen Norden abreisen.

Natürlich nicht ohne ein Frühstück bei den Two Sisters inhaliert zu haben. 🙂

Und den örtlichen „Homer Bookstore“ mussten wir noch entern.

Dort gab es ein ganzes Regal voller Bücher, die als „banned“ gelten. Neben Harry Potter hat es da auch die Bibel erwischt. 🙂

Die zweite Kurve und der erste Blick auf den Cook Inlet nach Verlassen der Stadt ließen uns gleich wieder in die Eisen steigen. Die Kameras zücken und zur Abwechslung mal wieder ein Lichtspiel festhalten. Da ahnten wir noch nicht, was uns der Rückweg zu  bieten hat.

Wir hatten die Augen auf für Bären und Elche. Sahen aber mehr kleine, wundersame Vögel. Und natürlich Warnschilder. „Be aware of the Bear“ „Ducks Xing“ „Moose Crash Zone“

Für Marketinggags hielten wir das. Genau einen Elch in freier Wildbahn haben wir gesichtet, und das auf einer Nebenstraße und auch nur noch halb. Er war zu schnell weg, als dass ich noch hätte ein Foto machen können.

Dann folgten Seen – fünf, sechs, sieben – ich weiß nicht mehr. Einer schöner als der andere. Da inzwischen der Himmel auch blau und von weißen Wolken und Sonne geschmückt, der Wind still war und die Wasser glatt, sah es aus, als könnte man auf Wolken laufen. Wie in einem Spiegel doppelten sich das Gelb der herbstlich gefärbten Birken, die Muster am Himmel, das Sonnenlicht  – auch mal Regen, der als weiße Wand den Horizont zierte. Und diese Stille!!!! Diese unfassbare Stille. Einem Raben, der diese krächzend „störte“, hätte ich fast ein „SHUT UP“ verpasst. 🙂P1030466

Am Abend beim Elchhackbraten wurden wir dann von Residents aufgeklärt – über Waffengebrauch, Überraschungsbesuche von Elchen in den Gärten von Anchorages Privathäusern, über den Norden, seine Aussichten auf den höchsten Berg Nordamerikas, über Nordlichter, über Bären, Karibus und Weißkopfadler. Am Kühlschrank prangte ein Foto des letzten Elches, der das Privatgrundstück unserer Freunde beehrt hatte.

Es war kein Platz mehr für neue Eindrücke oder Infos. Schlafen. Nur noch schlafen wollte ich.

Denn……..  früh raus mussten wir wieder. 🙂 Weiter gen Norden.

 

~ von ullakeienburg - 9. Oktober 2017.

Eine Antwort to “Weather Report – Ausgerechnet Alaska (5) – Way back North”

  1. Denk an den „point of no return“, ab da gehts nach Süden
    Schöne Bilder!

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