Fly away home – Ein Sommertag am See

Ein ohrenbetäubendes Quaken signalisiert: Kanadagänse sind schon wieder auf dem Weg in den Süden. Ende August bedeutet das: Es naht bereits der Herbst.

Kanadagänse über Malente im August  (c)Ulla Keienburg 2012
Kanadagänse über Malente im August (c)Ulla Keienburg 2012

Gerade eben erst haben wir den Sommer aus Russland und Norwegen zusammen an den Kellersee gebracht. Die Sonne glüht so vor sich hin, die Laune ist gut, die Enten hier sind allesamt in der Mauser, die Frischlinge der Blöässhühner tauchen noch nicht allein und fiepsen panisch nach der Mama, wenn sie mal  abtaucht.Am Himmel formieren sich bereits die ersten Siebenen. Die Kanadagänse sind wieder unterwegs und machen in Norddeutschland halt – ausgerechnet an der Holsteinischen Seenplatte – ganz um die Ecke des Immenhofs. Sie ziehen ihre Runden, bevor sie sich entscheiden, auf welchen Feldern sie sich niederlassen.

Ungestört von Verkehrslärm ist diese Gegend. Ein lauer Sommerwind kühlt ein wenig die aufgeheizte Luft. In der Höhe malt ein Flugzeug den Kondensstreifen an einen ansonsten kontrastfreien blauen Himmel. Einige Menschen radeln, andere ruhen zum Mittag. Aus den geöffneten Fenstern ihres Schlafzimmers dringt mitunter ein zufriedenes Schnarchen. Die Brombeeren sind reif. Das lauteste Geräusch ist nach den quakenden Kanadagänsen das Rauschen des Windes.

Erinnerungen steigen auf an den wunderschönen Film „Fly away Home“  auch bekannt als „Amy und die Wildgänse“
http://de.wikipedia.org/wiki/Amy_und_die_Wildg%C3%A4nse

http://de.wikipedia.org/wiki/Kanadagans

 

Ich ließe mich hier auch nieder- wäre ich eine von ihnen. 🙂

Das Ende Europas?

Norwegen hat und kennt es!

Das nördlichste Ende Europas in Sicht! (c) Ulla Keienburg 2012

 

Zumindest das wahre nördliche Ende Europas habe ich gesehen!  🙂

Was für einen Spiegel braucht die Realität?

Ich empfehle mitunter den natürlichen Spiegel….

 

Double Reality
Double Reality or only one?

Er ändert das Wetter nicht – aber den Blick auf dasselbe. 🙂

Kein Blatt vorm Mund?

 

Reykjavik, Island   2012
Reykjavik, Island 2012

  Mitunter wünschte ich, die Menschen befassten sich mal mit dem KEIN…..

Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich Euch treuen Lesern.

Werke

„Es gibt Werke, die warten und lange unverstanden bleiben, weil sie die Antwort auf Fragen bringen, die noch nicht gestellt wurden. Die Frage kommt lange nach der Antwort.“
Oscar Wilde: Denken mit Oscar Wilde, Zürich: Diogenes, 2009, S. 45


(Aus: Allmächtige Kunst)
ISBN: 3257238878 “

So viele Werke, faszinierende, kenne ich und bin gespannt auf die künftigen Fragen. 🙂

Nichts bleibt, wie es war!

Es kann sein, dass ich dieses Lied in meinen jungen Jahren (zu) oft gehört und auch gesungen habe. #smile

Eines  hat sich jedenfalls für mich als wahr heraus gestellt: Nichts bleibt, wie es war.

Veränderung ist ein Prozess, kein Event!

 

    Midnight at „Nordkaap“

    Mitternacht(ssonne) am Nordkap

    mitternachtssonne am nordkap 2012
    Mitternachtssonne am Nordkap 2012

    Es gab auch Zeit, sich das Gebäude mal von innen anzuschauen,  was sie dort an diesem nicht nördlichsten Ende Europas gebaut haben, um den Touristen ordentlich Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Museum, ja okay, riesige Cafeteria – auch gut – ein überdimensional großer Souvenierladen – unfassbar, ein Kino, Restrooms, auch nötig….

    Während es stürmte und eiskalt den Regen gegen alles peitschte, was sich draußen befand – fand ich diese kleine, wunderbare Kapelle.

    Dort lief, während wir uns auf den Stühlen niedergelassen hatten, „Officium novum“ vom Hillard Ensemble und dem Norweger Jan Gabarek     Besser ging es nicht….

    Freu mich schon auf das nächste Mal!!!  🙂   #ganzbald

    Fotografieren – eine Kunst an sich?

    Wer hat schon Zeit?

    Manche lassen sich gefühlt ewig Zeit. Andere behaupten, sie hätten keine, und manchmal kostet etwas dieselbe. Mitunter weiß ich, wie andere die Zeit nutzen. Das schafft mir dann welche. Ich schenke mir ab und zu von dem wertvollen Gut, indem ich mir Zeit nehme. 🙂

    und er saß auch noch genau unter dieser uhr  #kayrayinakuyeri  (c) uk2012
    Akuyeri (c) uk 2012

    Nach 17 Tagen  auf der AIDAcara  durch den Norden von Kiel nach Spitzbergen und zurück:  Gefühlt raste erst nach der Hälfte die Zeit – die auf dem Schiff. Fast durchgehend war es hell – vor allem oberhalb des Polarkreises. Gespickt war sie mit besonderen Aus- und Ansichten. Eine  Erkenntnis ist besonders hängen geblieben, bunt und besinnlich dargeboten von Kay Ray.

    NUR DIE ZEIT HAT ZEIT!

    Zeit geht wohl auch noch ins Land, bevor wir ihn bei Markus Lanz sehen können.

    Merkenswert:   Am 25.07.12  wird es soweit sein. Rock  den Lanz, Kay Ray!

    Norden …

    Die Koffer sind gepackt.

    Es kann los gehen. Ich kann los. Gespannt bin ich.

     

    Director: NABIL (NABIL.com)
    Producer: Jill Hammer
    Production Company: NE Direction
    Editor: Isaac Hagy
    DOP: Larkin Sieple

    boniver.org
    jagjaguwar.com

    Standard-YouTube-Lizenz  Künstler: Bon Iver

    Nachts…

    … ist es schön, an das Licht zu glauben.  Edmond Rostand, Cyrano de Bergerac

    lichtblicke
    Lichtblicke

     

    Seit ich wieder in Deutschland bin, habe ich mich durchweg der „Kommunikation“ von Angesicht zu Angesicht gewidmet. Erst habe ich den heimatlichen Ort der Evangelischen Akademie in Villigst für eine intensive Arbeit zum Thema: „Dialog und Präsenz“ besucht, genutzt, genossen.

    Der Dialog ( D. Bohm, M. Buber) erscheint mir nachwievor als Quelle, und die Arbeit mit Freeman Dhority verdient mal wieder das Qualitätssiegel „Intensivkur für die Seele!“

    Still sein lässt sich im Netz ganz gut.

    Meine Augen sind offen, mein Herz auch 🙂

    Den Büchern widme ich mich nun wieder und der Photographie. Viel Chance auf Licht habe ich, wenn es am Samstag wieder auf große Fahrt geht. Diesmal nach Spitzbergen – mit  dem Schiff, versteht sich. Ich freue mich sehr auf die Momente, wenn die Sonne am Horizont entlang scheint, um  gar nicht ganz unterzugehen.

    Möchtet Ihr von da sehen und hören? Lasst es mich wissen!

    rein und durch und drunter und drüber und herum – und raus :-)

    Meine ersten sechs Wochen Moskau neigen sich rasend dem Ende. Eine Menge Eindrücke, verdauliche und unverdauliche – inspirierende und erschütternde, amüsante und beeindruckende – zu viele, um sie alle hier zu dokumentieren.

    patterns moscow metro shops
    Ohne Worte Moskau 2012

    Am Sonntag geht es wieder Richtung Westen – Hamburg. Mein Kopf und mein Herz voll! In meinen Sachen hängen noch Reste des Pappelflaums, der Moskau im beginnenden Sommer „quält“. 

    Meine Notizbücher gefüllt mit Zetteln,  anhand derer meine Liebe zur russischen Sprache weiter wachsen soll. Die Koffer sind leerer als zuvor. Kaufen werde ich hier wohl nie was. Alles ist teuer- viel teurer als in Deutschland, Faktor 1.5.

    Den Geschmack der Borscht noch Munde. Das dunkle Bier im Кафе-клуб „Фронт“   ist auch nicht übel. Danach schläft es sich auf jeden Fall gut.

    Dachte ich anfangs noch, die sechs Wochen seien eine nicht enden wollende Zeit, bin ich heute wehmütig. Habe ich doch gerade erst richtig Anlauf genommen. 🙂 Die Pflicht für Highheels scheint auch vorüber; die Moskaviterin steigt gerade um oder ab auf Ballerinas. Meine Metrokarte hat noch genau so viele Fahrten, wie ich benötige, um zum Flughafen zu kommen. 🙂

    So vieles im Vorbeigehen - Moskau Sommer 2012
    So vieles im Vorbeigehen – Moskau Sommer 2012

    Das Ministerium für Reiseangelegenheiten  of Germanys Next  – auch genannt `Urlaubsministerium` – werde ich in den nächsten Monaten mit Bildern und Berichten aus (dem Norden) Skandinaviens „füttern“, vielleicht auch mal mit Gemengelageberichten aus deutschen Landen.

    Aber da ich ja sicher weiß, dass es in Moskau Enten gibt, werde  ich da wieder hin reisen, dort wieder sein.  🙂 Ganz bestimmt. 🙂 Ganz bald!

    Danke für die Zeit hier an…  wer auch immer sich angesprochen fühlt. 🙂

    Hoch hinaus!

    Ich erinnere mich gerade an das Gespräch mit einem 6-Jährigen. Auf einem Kreuzfahrtschiff saßen wir am Pool und betrachteten die Menschen. Er erzählte mir von seinem Kindergarten und dass er sich auf die Schule freue.

    Als ich ihn fragte, was er denn da gerne lernen wolle, antwortete er spontan: „Chef sein“

    hoch hinaus
    hoch hinaus        

    Kosmonautenmuseum Moskau

    Na dann! 🙂

    Nikon, Enten und Johannes – Der Samstagsausflug zum Golden Ring

    Als ich heute Morgen aufwachte, konnte ich mich nicht mehr an den Namen des beeindruckenden Klosters – der Lawra – erinnern, die wir gestern beehrt hatten. Zweieinhalb Stunden hin – zweieinhalb Stunden zurück – mit Bus und  Elektrobahn, Metro und per Pedes. Und ich hatte so viel im Kopf, dass mir der werte Name entfallen war – der dieses Klosters aus der Serie „Goldener Ring“.

    Wikipedia sei Dank… Ich fand anhand der Stichworte:

    „russisch orthodox, priesterseminar, sechs kirchen, glockenturm, nördlich moskau“  tatsächlich, was ich suchte.

    Das Kloster der Dreifaltigkeit und des Heiligen Sergius (russisch Свято-Троицкая Сергиева Лавра oder Троице-Сергиева Лавра) ist ein russisch-orthodoxes Männerkloster in der rund 70 km nordöstlich von Moskau gelegenen Stadt Sergijew Possad (von 1930 bis 1991 Sagorsk). Es wurde um 1340 vom Heiligen Sergius von Radonesch gegründet und gilt seit Jahrhunderten als eines der bedeutendsten religiösen Zentren der russisch-orthodoxen Kirche. Das vom 15. bis 18. Jahrhundert entstandene architektonische Ensemble des Klosters gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe.

    mehr dazu

    Es lohnt sich wirklich, sich diese Geschichte dieser Glaubensbrüderherberge mal näher anzuschauen. Sogar Lenins Kopf  ist auf einer Säule vor den Klostermauern zu finden. Wieso? Antworten auf so vieles finden sich da.

    Neben der dramatischen Geschichte dieser Klosteranlage stieß ich natürlich auch auf etwas, das ich meiner selektiven Wahrnehmug zu verdanken habe. 🙂

    Enten gibt es halt überall 🙂

    „Einer der bekanntesten Wehrtürme ist darüber hinaus der Ententurm (Уточья башня). Dieser Name soll laut einer Legende dadurch zustande gekommen sein, dass der damals noch nicht zum Zaren gekrönte Peter der Große, als er sich zur Zeit der Strelizenaufstände im Kloster verborgen hielt, zum Zeitvertreib von diesem Turm aus Enten am nahe gelegenen Teich geschossen haben soll. Später soll dann zur Erinnerung daran die Spitze des Turms mit einer Entenfigur geschmückt worden sein, die dort bis heute aufgestellt ist.[4] Der Ententurm weist eine Höhe von 22 m auf.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeitskloster_von_Sergijew_Possad

    Sehr viel mehr traditionell Russisches glaubte ich gestern gesehen zu haben, als mir der Alltag in Moskau es bietet.

    Frauen trugen über ihren Hosen Röcke, viele trugen nicht nur in der Kirche Kopftuch. Mitunter erinnerte mich das Design der Frauenkleidung, auch außerhalb de Klosters, an die radikalen christliche Gruppen à la Menoniten oder Amish. Wenn diese auch weitaus uniformierter wirken. Und an vermummte Frauen erinnerte mich das auch. Egal.

    Vor dem Eingang standen aufgereiht die Stände mit den Souveniers, an die ich durch meine Reiserei durch die Welt gewöhnt bin. Unsere russischen Stadtführerinnen speisten mit uns die traditionellen Weichbrötchen, gefüllt entweder mit Äpfeln, Ei oder Kartoffeln. Dazu gab es KWAS, einen leckeren (Roggen)-Brottrunk –  einem sommerliches Erfrischungsgetränk — nicht ganz alkoholfrei. 🙂

    Wenn ich jetzt noch mehr schreibe, liest das eh keiner mehr… 🙂

    Alles bleibt anders – Moskau im Regen

    Selten habe ich so schnell Wolken ziehen sehen – so schnellen Wind gefühlt – so schnell das Wetter wechseln erlebt.  Inzwischen stecke ich obligatorisch den Regenschirm in die Tasche, wenn ich das Haus verlasse. Moskau bleibt anders – für mich.

     

    stormy nights - Moscow 2012

    Schatz lächel mal! / Honey, please smile! :-)

    Tausende von diesen Bildern sollte es geben.

    There should be thousands of those.

    Schaaaaatz, lächel mal!
    Schaaaaatz, lächel mal!

     

    Leider gibt es Millionen.

    But there are millions.

    Überall.

    Everywhere.

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    Ein kleiner Ausflug in die Geschichte der Fotografie 🙂

    Tagesspiegel Kultur

    „Dia“-Ausstellung: Der schöne Spießer

    07.11.2000 00:00 UhrVon Ronald Berg

    „Helmut Höge hat sie gesammelt und neu sortiert. Tagesspiegel-Leser hatten durch den sonntäglichen „Weltspiegel“ bereits Einblick in sein schier unendliches Reservoir von Aufnahmen von „Frauen mit Auto“, „Frauen mit Hund“, „Frauen am Geländer“ usw. Die Konzentration auf das Thema Frau ist kein Zufall: Sie bildet bei Knipserdias das Gros der Motive. Der Mann fotografiert, die Frau posiert, so die Erkenntnis aus Höges Sammelwut.“

    🙂

    Kolomenskoje, Kirchen und mal wieder Katharina

    360°
    360°

     

    Die Imperatoren, die Imperatoren. Mitunter habe ich das Gefühl, an welcher Metrohaltestelle ich auch aussteige, es erwartet mich Protziges, Großes, geschmückt mit Gold und Prunk, umgeben von Wiese und Bäumen, Wald, Fluß und Menschen.

    Einmal im Kreis gedreht. 360° für Euch!

    Kolomenskoje (russisch Коло́менское) ist eine alte Zarenresidenz südöstlich der Moskauer Innenstadt, die in den früheren Jahrhunderten auf dem damals wichtigen Weg nach Kolomna lag. Die malerische Umgebung am Moskwa-Fluss wurde 1960 in das Stadtgebiet aufgenommen. Mehr dazu bei wikipedia

    Von fast jeder Stelle konnte ich der Musik lauschen, die von einem Instrument stammten, das ich noch nie zuvor gesehen oder gar gehört hatte.

    Ein Glockenspiel:

    Mein Sohn sagte wohl: Die haben die Glocken platt gehauen.

     

     

     

     

    Am anderen Ende Parks stießen wir auf einen rekonstruierten Palast, den Katharina ihrerzeit hatte niederreißen lassen, um ihre Entscheidung zu untermauern, in Moskau keinen Wohnsitz haben zu wollen.

     

    Nach dem langen Marsch durch die Apfel- und Obsthaine plagte mich ein wenig der Hunger. An den Souvenierständen gab es etwas, das aussah wie Lebkuchen – gefüllt mir Apfelsirup.

    Gesehen, probiert – und anschließend pappsatt 🙂

    Sonntagsausflug gelungen!

    It tells its own tale! Das spricht für sich selbst! :-)

     

    Right name? :-)
    Right name? 🙂

    Frohe Pfingsten!!! Neuigkeiten aus der Metropole :-)

    Audi TOP Model  "Wheely" oder oder "TT" steht für Turbotrottel
    Audi TOP Model „Wheely“ oder: Steht „TT“ steht für Turbotrottel?

    Auch schön:

    Und damit an der Einfahrt nichts passiert…

    Die Behindertenparkplätze befinden sich auch nur spuckweit von Geschäften der Markenhersteller 🙂

     Falls gerade mal ein Handtäschchen fällig ist

    ruhig mal bei alten Louis reinschauen .-)

    Noch ist zwar nicht kalt, aber die Pelze haben gerade Besuch ihrer Freundin „SALE“  🙂

    Red Hand „Sale“

    Ich gebe zu, dass Kleid hätte ich mir gern gekauft:

    leider zu kurz! 😦

     Obwohl die schon meterweise High Heels einkalkulieren…

    Nebenan fand ich dann die richtige Beschreibung an der Hauswand für das Normmaß…

    Es lebe die Norm!

    Die Krönung, während gestern Abend die meisten Menschen die Russenomas am Bildschirm begleiteten, wagte  sich eine junge Band mit rhytmischen Klängen auf die Bühne „Your chance“. Die drei Mädels begleitet von Männern an Akkordeon,  Klarinette, Schlagzeug hätten sicherlich knapp hinter den Omas gelegen. Immerhin sind wir ein Weile stehen geblieben. Das hatte was.

    ESC open air .-)

    Und zu guter Letzt fiel uns noch auf:

    Nicht nur Audi sondern auch VW macht jetzt auf Behindertenfahrzeuge:

    vielleicht fällt euch was dazu ein:-)
    vielleicht fällt euch was dazu ein:-)

    Die Flucht zum Mond…

    Fashion 2012 or a Walking Act?

     

    „Fashion is a form of ugliness so intolerable that we have to alter it every six months.“
    Oscar Wilde

     

     

    Wodka für die Elefanten

    warum sie noch hier ist - weiß ich nicht. Mai 2012
    warum sie noch hier ist – weiß ich nicht. Mai 2012

    Die Kältewelle, die 2006 über Russland hinwegzog und Temperaturen von bis zu 33 Grad Celsius unter Null mit sich brachte, stellte nicht nur Menschen vor ein großes Problem. Neben den zahlreichen Obdachlosen hatten auch die Tiere des Moskauer Zoos ihre liebe Mühe mit der Kälte. Die Elefanten  bekamen verdünnten Wodka, damit ihnen warm wird.

    Im April 2011 verschenkt der Moskauer Zoo  die zwei Elefantendamen endgültig an den Zoo in Valencia. Grund der Übergabe: Es fehlte das Geld, um die Elefanten in Moskau artgerecht halten zu können. Faktisch  aber änderte sich am Status der beiden Elefanten nichts, denn sie waren schon die letzten fünf Jahre vor der offiziellen Uebergabe im spanischen Zoo zu bewundern.

    Es gibt noch ein paar Tiere, von denen ich nicht weiß, wie sie entweder die eisige Kälte und oder die enorme Hitze überleben.

    die wird überleben – da bin ich mir sicher! 🙂

    Unter und über Blättern

    Jägerin oder Gejagte? Hunting or hunted?

     It`s raining (,) men  :-)   Moscow 2012
    It`s raining (,) men 🙂 Moscow 2012

     

    Am Freitag erzählte mir die Russischlehrerin, dass die Frauen auch deshalb aus dem Land wollen, weil  sie keine Lust mehr auf die Pflichten der Gleichberechtigung haben. Hier werden sie gleich bezahlt für die gleiche Arbeit. Ergebnis: Sie verdienen Geld UND sie bekommen die Kinder UND schmeißen den Haushalt. Ihnen erscheint das Leben als geldausgebende Ehefrau in im Westen weitaus bequemer als das in Russland. Selbst die Qualität des Daseins im goldenen Käfig eines reichen Russen scheint fraglich.

    Beim gestrigen Spaziergang durch die Innenstadt der Metropole waren wieder so manche (sehr) hohe Absätze zu sehen und waghalsige Aktionen beim Gehen mit denselben zu beobachten. Gefühlt viele Menschen verwandeln sich an Wochenenden auch gerne mal in Schlumpf, Kuh, Löwe, Fuchs oder andere, russischer anmutende, Attraktionen. Gegen ein Entgelt (100 Rubel) lassen sie sich in dieser Verkleidung auf dem Roten Platz oder drumherum von Touristen fotografieren.

    Leider hatte ich keine Kamera dabei, als die auf zwei Beinen laufende Kuh die Räumlichkeiten der Damentoilette des „MyMy“ (zu deutsch „MuhMuh“)  aufsuchte. Übrigens fragt man hier nie nach der „Toilette“ sondern erkundigt sich, wo man sich die Hände waschen kann. Aber es steht WC dran. 🙂

    Moscow  © uk 2012
    Moscow © uk 2012

    Der Schlumpf hat eine solche wohl gar nicht mehr zu erreichen vermocht. 🙂

     

    „Frauenhandel“ in Russland 2012 :-)

    Traumfrau für umgerechnet 5 €
     „Meine Traumfrau“  für umgerechnet 5 €

     

    Heinz Franz kann es! 🙂

    Nur wo Traumfrau drauf steht, ist auch Traumfrau drin?

    Macht Liebfraumilch Frauen lieb?

    Kann Mensch sich damit (was) schön trinken?

    Ich habe mich mit dem Abbild (der Flasche) be – und vergnügt.

    Das konnte ich Euch nicht vorenthalten!

     

     

    Can noise be silent?

    Ich bin gespannt, ob ich den Krach hier in Moskau je werde als „leise“ empfinden können.

    Moscow(c) ulla keienburg 2012
    Moscow(c) ulla keienburg 2012

     

    Moscow(c) ulla keienburg 2012
    Moscow(c) ulla keienburg 2012

    Will I ever get used to this this kind of „noise“ here in Moscow? #silent?

    Katharina die Große – Zerstörerische Spiele mit der Macht

    Um  sich die Geschichte des Zarizyno Parks und des darin befindlichen Schlosses auf der Zunge zergehen zu lassen, habe ich  für Germanys next Kabinettsküche neues Geschirr mitgebracht. Just aus dem Museum dieses Schlosses.

    Den Kaffee dazu müsst Ihr bitte  rösten/mahlen/ kochen.

    Wir treffen uns am Kaffeetisch – vielleicht sogar im Küchengarten?

    Ich fand sie im 2007 restaurierten Schloss im Zarizyno-Park.

    Zarizyno Park Moskau
    Zarizyno Park Moskau

    Zarizyno-Park

    Der Zarizyno-Schlosspark (russisch Цари́цыно) befindet sich im gleichnamigen Stadtteil im Südlichen Verwaltungsbezirk der russischen Hauptstadt Moskau, etwa 18 km vom Stadtzentrum entfernt.

    Das Gelände wurde 1712 noch unter seinem ursprünglichen Namen „Tschornaja Grjas“ (Schwarzer Schlamm) von Peter I. dem Großen dem moldauischen Prinzen D. K. Kantemir geschenkt, dessen Sohn A. D. Kantemir, verkaufte das Landgut 1775 an Katharina die Große, die das Gebiet in Zarizyno („Ort der Zarin“) umbenennen ließ, um dort einen Landsitz vor den Toren Moskaus zu errichten. was dann geschah: …weiterlesen

    Auf einen ausgiebigen Plausch am Kaffeetisch….

    Na dann: Prost! :-)

    Jägermeister Werbegeschenk- mir gefällt es!

    Als wir vor ca. zwei Jahren in den USA zu einer Flasche Jägermeister diese grandiosen Schnapstrinkgefäße als Werbegeschenk erhielten, dachten wir tatsächlich, das sei was Neues. Wir waren jedoch einfach nicht gut genug informiert. 🙂

    Gestern, als wir nach der Ausstellung „Mode hinter dem Eisernen Vorhang“ weiter durch die Dokumentation des Lebensstils der Sovietbürger schlenderten, musste ich schon grinsen!

     

    Überraschung

    Na dann: Prost! 🙂

    Ob das wohl patentiert war oder ist?  .-)

    Ist das Kunst, oder kann das weg?

    Sachen gibt`s! Farbmandala für Moskau

    Mich die Wetter der letzten Tage einfach nicht so erheitert wie die Funde an denselben. 🙂

    Da ich mir nicht erklären konnte, warum in der einen Straße die Bordsteinkanten grün- gelb – in dem anderen schwarz -weiß gestrichen sind, wieso das eine Haus pinkfarbene Fensterrahmen, das nächste baugleiche türkise bekommt, wieso überhaupt solchen Farben an Bau und Landschaft verbrochen – sorry- verwendet werden, habe ich mal ein wenig recherchiert.

    Und tatsächlich: Es hat System! In der Fachzeitschrift der Maler und Gipser in der Schweiz  „applica 7/2005“ wurde ich fündig! Danke!

    Farbpolitik in Moskau

    «Das farbige Gesicht der Stadt»: Das russische Mandala zeigt die Farbelemente auf, deren abgestimmtes Zusammenspiel zu einer Harmonisierung des Stadtbildes führt.

    Text Verena M. Schindler
    Bilder Farbenzentrum Moskau

    „Farboperationen im städtischen Gewebe entspringen keineswegs einer spontanen Idee. Der Architekturprofessor Andrei Efimov leistete dafür die Vorarbeit und stellte die farbtheoretischen und praxisorientierten Grundlagen bereit. Er hat nicht nur Bücher über Farbe im Stadtraum geschrieben und internationale Farbkongresse organisiert, sondern auch seit Ende der 1970er-Jahre seine Methode der Farbanwendung in Architektur und Städtebau in Moskau, Jaroslavl, Irkutsk, Surgut, Jalte und anderen Städten praktisch umgesetzt. Unter seiner Leitung sind beispielsweise ganze Strassenzüge von Moskaus Altstadt renoviert worden, so 1978 die berühmte Arbat-Strasse. Um die Farben identifizieren zu können, hat er mit dem Natural Colour System (NCS) gearbeitet.
    Obwohl die Architekturprofessorin Tatiana S. Semenova, Direktorin des 2001 gegründeten Farbenzentrums (The City Colour Centre), seine Schülerin in Sachen Farbe war und in seine Fussstapfen trat, hat sich das politische Klima stark geändert. Mit der Einführung des Kapitalismus und der zunehmenden Kommerzialisierung der Lebens- und Bauwelt nach dem Zerfall der Sowjetunion steht Semenova neuen marktwir tschaftlichen Bauentwicklungen gegenüber. Geplante Farbpolitik «Kohärente Planung urbaner Landschaft » ist etwa die Übersetzung eines neuen Paragrafen, der dem Neuen Generalplan 2020 hinzugefügt wurde, just 1997, im Jahr des 850-Jahr-Jubiläums der Stadt Moskau. Neu wurden darin drei Bereiche aufgeführt, die einen bedeutenden Einfluss auf ein harmonisches Stadtbild haben: die Farbigkeit der Architektur, die Beleuchtung und die Landschaftsarchitektur. Damit wird die Farbgestaltung von Architektur nicht dem Zufall überlassen, sondern ist eine reglementierte Komponente der städtebaulichen Konzeption. Die Einführung Russlands Hauptstadt hat ein «Zentrum für die Farbe der Stadt». Im Jahr 2001 von Moskaus Stadtkomitee für Architektur und Städtebau gegründet, stellt das Farbenzentrum den so genannten «Pass» aus, um eine Politik der urbanen Farbigkeit im historischen Zentrum wie auch in den neuen Aussenquartieren durchzusetzen. Ist Moskaus Farbpolitik eine russische Antwort auf die rücksichtslos expandierende neukapitalistische Baupolitik in der postsowjetischen Ära? Die Direktorin Prof. Dr. Tatiana S. Semenova sprach kürzlich in Paris im Rahmen einer Veranstaltung der Farbvereinigung ad chroma über Zielsetzungen und Strategien des Farbenzentrums in Moskau.“ ….weiterlesen

    Ob allerdings die Sprayer sich an dieses Farbmandala halten? Ich werde weiterhin die Augen auf halten.