Don`t walk! What else? :-)

swim or fly?

 

Only Boys Aloud – Es muss nicht immer Fußball sein…..

Es muss ja nicht immer Fußball oder Bogenschießen sein…

Only Boys Aloud was started by Only Men Aloud, to encourage singing among young men across South Wales.

BGT Final Shot
http://www.onlyboysaloud.com

Also : Mir gefällt es.

Lazy Sunday afternoon

Samstags bei der Arbeit: Schlange stehen
Samstags bei der Arbeit: Schlange stehen

 

 

That`s how it feels today.  🙂

Habe gestern einen wunderbaren Spruch zum Thema : Selbstständigkeit vs. Festanstellung gehört:

„Who wants to go to work on Mondays?“

 

Eine schönen Restsonntag wünsche ich Euch. #relax

 

Die Zeiten ändern sich – Aufruf zur Alternative

Kein Wessi mehr?

Gilt das auch heute, 2012, noch? Das auf die Schnelle entziffern zu können, hat mich stutzig gemacht,

Ist damit meine Identität gefährdet? 🙂

Ich verbuche es zunächst mal als Erfolg in Sachen „Kyrillisch enziffern können“. 🙂

Unter blauem Himmel nutzt der Gärtner de Goethe Instituts noch mal die Gelegenheit , den Rasen zu mähen.

Am kommenden Wochenende richtet das Goethe Institut ein Rap Festival im Gorki Park aus. Das Deutsch- Russische Jahr ist wohl Grund genug, um Jan Delay einzuladen. Es soll regnen, sagt die Wettervorhersage. Aber zuhause besuchte ich auch keines seiner Konzerte.

Einladender finde ich eher:  „Josef Beuys:Aufruf zur Alternative: “

Joseph Beuys: Aufruf zur Alternative

Die Ausstellung Aufruf zur Alternative mit Werken von Joseph Beuys (1921-1986)

zählt zu den zentralen Ereignissen des Deutschlandjahres in Russland 2012/2013.

Es ist die erste Werkschau in Russland, die das Schaffen dieses bedeutenden deutschen

Künstlers des 20. Jahrhunderts so umfassend präsentiert.  mehr dazu

Ich bin gespannt…

Alle wollen….

Von oben….

einmalige Momente an einem kühlen Spätsommertag in Moskau.

nur ein Minute
nur ein Minute von unten – Hotel COSMOS

 

Nur ein Minute von oben
Nur ein Minute von oben –  „Manhattan“ v. Moskau

 

Ob im Riesenrad oder in der Metro, im Bus oder zu Fuß, sitzend oder laufend, Eis essend oder Kaffee trinkend, auf dem Souverniermarkt  oder der Dauerkirmes im Norden der Stadt, ob bei Regen oder Sonne, im Supermarkt oder unter freiem Himmel…… Heute hat Moskau (mal wieder) Spaß gemacht. 🙂

Jetzt drücke ich mal  Vitali Klitschko die Daumen  🙂

 

Fortsetzung folgt…

 

 

Rad oder Fahrer? Parkverbot – mal anders!

sie kennen kein Pardon…..

Parkverbot - mal anders
Parkverbot – mal anders

 

Der Radfahrer traut sich was!
Der Radfahrer traut sich was!

Die Frage bleibt: Wird das Rad oder  der Fahrer geschreddert?  🙂

 

Experiment vs. Expertentum

Bei all den Diskussionen um Schule, um Bildung, Um Hirnforschung und KOntrolle, um Machtbefugnisse und Kummer, Gewinn und was auch immer…. geht mir dieses Zitat nicht aus dem Kopf.

„Never be afraid to try something new. Remember that a lone built the ark. A large group of professionals built the Titanic.“ Dave Barry

„Die Beste Stadt der Erde“ – Moskau hat(te) Geburtstag

Der Himmel zeigte lediglich weiße Wattewolken. Die Russischlehrerin arbeitete sogar am Samstag – ich versuchte ihr zu folgen. In der Zeit außerhalb des Landes hatte ich nicht die Muße, mich mit den aufgetragenen Übuungen zu befassen. Heute ärgert mich das natürlich. Wenn das auch wenig Sinn hat. Das Ärgern.  Inzwischen sind auch meine Sachen an der Adresse angekommen, unter der ich die Wochen hier weilen werde. Befremdlich fand ich es schon, dass mein Koffer drei Tage benötigte, um bei mir zu landen. Froh bin ich, dass er überhaupt hier ist. In eine große Plastiktüte gehüllt und versiegelt – nachdem er vom Zoll geöffnet worden war. Woran ich das erkannt habe? Er war nicht wieder ordnungsgemäß verschlossen. Vorbei.Vergangenheit.Ich hatte mich auf Festivitäten gefreut. Der Akku der Kamera war geladen, der verletzte Fuß mit einer Bandage geschützt. Erste Verabredungen  getroffen. Das Russland Journal half mit Ankündigungen:

Moskau: Tag der Stadt

Geburtstag der russischen Hauptstadt
2012 wird Moskau 865 Jahre alt

Wappen von Moskau
Das Wappen von Moskau

Jedes Jahr am ersten September-Wochenende feiert die Hauptstadt von Russland ihren Geburtstag. Die Feierlichkeiten beginnen schon einige Tage vorher bzw. dauern länger als nur ein Wochenende. Vor allem aber am Samstag und Sonntag finden in Moskau und Umgebung zahlreiche Events statt: Konzerte, Festivals, Sport-, Kultur- und Konditor-Wettbewerbe, Straßenfeste, Ausstellungen, etc. Das Zentrum von Moskau wird fast komplett für den Verkehr gesperrt. Sogar das gute Wetter ist garantiert, denn die Wolken werden von einem speziellen Dienst vertrieben.

Im Jahr 2012 lautet das Motto der Feierlichkeiten „Die Beste Stadt der Erde“ (russisch: „Лучший город Земли“). Dies ist ein Zitat aus dem Lied des bekannten sowjetischen Sängers Muslim Magomajew.

Die offizielle Eröffnung der Moskauer Geburtstagsparty findet am 1. September um 12 Uhr Moskauer Zeit auf dem…mehr darüber

Ein paar viele Stunden später:

Wir haben es versucht. Wirklich. Wir waren zwar gewarnt, aber wir haben dem Fest oder besser der Feststimmung eine Chance eingeräumt. Die Stadt schien nicht für den Verkehr sondern für die Menschen gesperrt. Wo immer wir in der Stadt hinwollten: Wir wurden gecheckt. Wie am Flughafen. Man habe Angst vor Trerroristen, sagte man mir. Aha.

Von den Wettkämpfen um den Sieg der schnellsten Kellner oder der schnellsten Milizen, von Folklore und Malern – davon habe ich heute wenig gesehen und gehört.

Gibt es die auch in ihrer Größe?
Gibt es die auch in ihrer Größe?

Eine Frau, mit viel zu hohen Hacken bewaffnet und einem Lippenstift, der zum Mikrofon passend gewählt und aufgetragen war,

Designfrage?

schrebbelte auf der Gitarre wie ich nach den ersten drei Gitarrenstunden – und als sie die Stimme noch anhob – musste ich flüchten. Auf den Boulevard der Künste: Dort gab es ein paar Flachbildschirme, einen Reklamestand für Deutschlandreisen, ein paar Essstände und viele Luftballons. Die beste Stadt der Welt…  ich sage mal  „die am besten gesichertste Stadt der Welt heute.“ Nicht einmal den üblichen Tand zu viel zu hohen Preisen gab es rund um den Roten Platz. Den zu betreten war nur mit einem bereits im Voraus erstandenem Ticket für umgerechnet 75 Euro möglich. Militärparade. Aha.

Die Metro war auch nur über Umwege erreichbar.  Immer links gehen, bitte. Das wurde durch den Gebrauch von Megaphonen einmal die Minute klar gestellt. Irgendwann kamen wir hin.

Schach Zielgruppe 5 - 100
Schach Zielgruppe 5 – 100

Die Schachmeisterschaften haben mir gut gefallen. Zielgruppe 5 – 100. Das scheint ungefährlich zu sein – so wie all das Selbstgenähte und Gebastelte, was sich dann noch entlang der Parkwege anpreisen ließ.

 

 

 

Diesen Tag werde ich wohl nicht so schnell vergessen. Weiß allerdings noch nicht, was mich am meisten beeindruckt hat.

Vielleicht , dass Käthe Lachmanns Buch in einem Moskauer Buchladen zu finden ist.

Lachmann in Moskau
Lachmann in Moskau

 

 

 

 

 

 

 

Dass es mobile Klos mit Russendesign gibt:

Rot Gold für das Nötigste
Rot Gold für das Nötigste

 

 

 

 

 

 

 

Oder dass die Verpackung des dazu gehörigen Schmirgelpapiers mit Giraffen geschmückt ist. 🙂

Schmiergelpapier
Schmirgelpapier

 

 

Um was geht es eigentlich? Meine Lieblingsfrage

Sind Interessen böse?
Sind Interessen böse?

Wolf Lotter hat sich wieder mal excellent rein und raus gedacht : Was Ihr wollt!  

Aktuelle Brand Eins   Schwerpunkt: INTERESSEN

http://www.brandeins.de/magazin/interessen/was-ihr-wollt.html

Nackte Tatsachen

Nackte Tatsachen
Nackte Tatsachen

Zur Wirkung des Buches „Die Patin“ von Gertrud Höhler fällt mir momentan nur (noch) dieses Zitat ein.

Merk – würdig!

Nordkap 2012
Nordkap 2012

 

„Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dass man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.“

Ernest Hemingway

Ernest Hemingway, Schriftsteller

* 21. 07. 1899 – Oak Park, Illinois
† 02. 07. 1961 – Ketchum, Idaho

Quelle: Zitate-Online.de

„Sowohl als auch“ oder „Ohne Regen kein Regenbogen“

Der Regenbogen – Für mich seit jeher das lebendigste Zeichen für die Existenz des „Sowohl- als- auch“, des „Sich- einander – Bedingens“, des „Gemeinsamen Werkes“.

Leaving Andalsnes 2012
Leaving Andalsnes 2012

Immer wieder empfinde ich es als atemberaubend, als Geschenk, als Erlebnis. Alles lasse ich stehen und liegen, wenn sich einer zeigt und ich es auch noch mitbekomme. Diesmal hat er „gemodelt“. Ich hatte zu allem auch noch  – ausnahmsweise mal – meine Kamera parat.

Danke dafür. An wen oder was auch immer.

Bei Wikipedia ist viel zum Regenbogen zum Lesen eingestellt…

Und Station 17 hat dazu einen wunderbaren Song gemacht  .-)

Hochgeladen von am 08.02.2010

„Wir woll’n zusammen sein!“ singen Station 17 und auch wir woll’n bei ihnen sein, wenn sie in der Küche ihre super improvisierte Mucke erklingen lassen. Zu der Hamburger Band bestehend aus behinderten und nicht behinderten Musikern stoßen ihre Freunde vom Atelier Barner 16 mit bunten Phantasieköpfen und Wandteppichen in Kauderwelschsprache. Die ganze Folge und mehr zu den Konspirativen KüchenKonzerten gibt’s auf http://www.KonspirativeKuechenKonzerte.de

Kategorie:

Unterhaltung

Lizenz:

Standard-YouTube-Lizenz

So?

Ich sinniere gerade darüber nach, wie ich Menschen dazu verführen kann, in den Spiegel zu schauen.

 

Versuch macht kluch...  :-)
Versuch macht kluch… 🙂

Wäre eine Postkarte wie diese ein probates Mittel?  🙂

 

 

 

Willkommen bei „SO ISSES“!

Gestern erst las ich folgenden Text.

(c) Foto Ulla Keienburg 2011
(c) Foto Ulla Keienburg 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er blieb mir im Kopf und war sofort wieder da, als heute Hans Georg Nelles das Interview mit Soziologe Hans-Peter Blossfeld postete.   Der leitet die größte sozialwissenschaftliche Studie der Welt, das Nationale Bildungspanel, bei dem seit fünf Jahren rund 100.000 Männer und Frauen untersucht werden. Im Interview mit der Zeit erläutert er erste Ergebnisse:

http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/08/19/wenn-menschen-so-funktionierten-wie-okonomen-das-behaupten-ware-alles-ganz-einfach/

Das erstmal erschüttert bei Facebook geteilt, wandte ich mich wieder dem Tagesgeschäft zu. Auf der Website des geschätzten Musikers Dylan Vaughn  fand ich dann den Musiktitel: Mein  Papa hat keine Zeit. (Words and Music by Dylan Vaughn and Martin Burns).

Was blieb da Anderes, als es dann doch zusammen in einen Blogbeitrag zu packen?

NIX 🙂

Jetzt denkt es mich…

Bis heute bin ich froh, mich auf verschiedenen Mädchengymnasien auf das Abitur vrobereitet zu haben. ( Mir reichten die Brüder zuhause und die Jungs im Jugendzentrum und beim Sport.)

Schon damals erschien mir das Schulsystem ein Problem. Wenn das heutige jedoch die Lösung sein soll – dann hätte ich gern das alte Problem zurück.

Die Frauen streiten sich, die Männer schauen zu. Frauen entwickeln sich, die Männer machen nichts – außer einfach weiter.

Ganz provokant ( vielleicht auch realistisch) und aus Erfahung sage ich: Kinder sollte eine Frau -auch heute noch- nur bekommen, wenn sie sich zutraut, alle anfallenden Arbeiten selbst zu erledigen.

All die Streitereien geben lediglich Politikern die Chance, Lippenbekenntnisse von sich zu geben- Versprechungen und anderes Unsinniges zu formulieren – auf dessen Einlösung wahrscheinlich noch unsere Enkel warten müssen.

Es wird so viel Zeit und Geld vergeudet mit Machtkämpfen und Forderungen, Umfragen und Büttenreden, Kabinettsumbesetzungen und Resümees, Hochrechnungen und Reparaturversuchen, La- und Dementi, dass ich mich mal wieder frage: Wozu das alles?

Ich schüttele  zur Abwechslung mal wieder den Kopf…

 

 

Fly away home – Ein Sommertag am See

Ein ohrenbetäubendes Quaken signalisiert: Kanadagänse sind schon wieder auf dem Weg in den Süden. Ende August bedeutet das: Es naht bereits der Herbst.

Kanadagänse über Malente im August  (c)Ulla Keienburg 2012
Kanadagänse über Malente im August (c)Ulla Keienburg 2012

Gerade eben erst haben wir den Sommer aus Russland und Norwegen zusammen an den Kellersee gebracht. Die Sonne glüht so vor sich hin, die Laune ist gut, die Enten hier sind allesamt in der Mauser, die Frischlinge der Blöässhühner tauchen noch nicht allein und fiepsen panisch nach der Mama, wenn sie mal  abtaucht.Am Himmel formieren sich bereits die ersten Siebenen. Die Kanadagänse sind wieder unterwegs und machen in Norddeutschland halt – ausgerechnet an der Holsteinischen Seenplatte – ganz um die Ecke des Immenhofs. Sie ziehen ihre Runden, bevor sie sich entscheiden, auf welchen Feldern sie sich niederlassen.

Ungestört von Verkehrslärm ist diese Gegend. Ein lauer Sommerwind kühlt ein wenig die aufgeheizte Luft. In der Höhe malt ein Flugzeug den Kondensstreifen an einen ansonsten kontrastfreien blauen Himmel. Einige Menschen radeln, andere ruhen zum Mittag. Aus den geöffneten Fenstern ihres Schlafzimmers dringt mitunter ein zufriedenes Schnarchen. Die Brombeeren sind reif. Das lauteste Geräusch ist nach den quakenden Kanadagänsen das Rauschen des Windes.

Erinnerungen steigen auf an den wunderschönen Film „Fly away Home“  auch bekannt als „Amy und die Wildgänse“
http://de.wikipedia.org/wiki/Amy_und_die_Wildg%C3%A4nse

http://de.wikipedia.org/wiki/Kanadagans

 

Ich ließe mich hier auch nieder- wäre ich eine von ihnen. 🙂

Das Ende Europas?

Norwegen hat und kennt es!

Das nördlichste Ende Europas in Sicht! (c) Ulla Keienburg 2012

 

Zumindest das wahre nördliche Ende Europas habe ich gesehen!  🙂

Was für einen Spiegel braucht die Realität?

Ich empfehle mitunter den natürlichen Spiegel….

 

Double Reality
Double Reality or only one?

Er ändert das Wetter nicht – aber den Blick auf dasselbe. 🙂

Kein Blatt vorm Mund?

 

Reykjavik, Island   2012
Reykjavik, Island 2012

  Mitunter wünschte ich, die Menschen befassten sich mal mit dem KEIN…..

Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich Euch treuen Lesern.

Werke

„Es gibt Werke, die warten und lange unverstanden bleiben, weil sie die Antwort auf Fragen bringen, die noch nicht gestellt wurden. Die Frage kommt lange nach der Antwort.“
Oscar Wilde: Denken mit Oscar Wilde, Zürich: Diogenes, 2009, S. 45


(Aus: Allmächtige Kunst)
ISBN: 3257238878 “

So viele Werke, faszinierende, kenne ich und bin gespannt auf die künftigen Fragen. 🙂

Nichts bleibt, wie es war!

Es kann sein, dass ich dieses Lied in meinen jungen Jahren (zu) oft gehört und auch gesungen habe. #smile

Eines  hat sich jedenfalls für mich als wahr heraus gestellt: Nichts bleibt, wie es war.

Veränderung ist ein Prozess, kein Event!

 

    Midnight at „Nordkaap“

    Mitternacht(ssonne) am Nordkap

    mitternachtssonne am nordkap 2012
    Mitternachtssonne am Nordkap 2012

    Es gab auch Zeit, sich das Gebäude mal von innen anzuschauen,  was sie dort an diesem nicht nördlichsten Ende Europas gebaut haben, um den Touristen ordentlich Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Museum, ja okay, riesige Cafeteria – auch gut – ein überdimensional großer Souvenierladen – unfassbar, ein Kino, Restrooms, auch nötig….

    Während es stürmte und eiskalt den Regen gegen alles peitschte, was sich draußen befand – fand ich diese kleine, wunderbare Kapelle.

    Dort lief, während wir uns auf den Stühlen niedergelassen hatten, „Officium novum“ vom Hillard Ensemble und dem Norweger Jan Gabarek     Besser ging es nicht….

    Freu mich schon auf das nächste Mal!!!  🙂   #ganzbald

    JA macht was an. NEIN macht was aus.

    „Unsere größte Angst ist es nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst besteht darin, grenzenlos mächtig zu sein!“ Nelson Mandela

    http://youtu.be/GNRSWesiS38

    Happy Birthday Nelson Mandela.!!!

    Nelson Mandela-2008
    South Africa The Good News / http://www.sagoodnews.co.za

    http://archive.nelsonmandela.org

    Mein Leben lang begleitet mich die Geschichte von Nelson Mandela. Mal wieder stimmt sie mich leise.

    Ich wäre gern noch mutiger.

    Wer hat schon Zeit?

    Manche lassen sich gefühlt ewig Zeit. Andere behaupten, sie hätten keine, und manchmal kostet etwas dieselbe. Mitunter weiß ich, wie andere die Zeit nutzen. Das schafft mir dann welche. Ich schenke mir ab und zu von dem wertvollen Gut, indem ich mir Zeit nehme. 🙂

    und er saß auch noch genau unter dieser uhr  #kayrayinakuyeri  (c) uk2012
    Akuyeri (c) uk 2012

    Nach 17 Tagen  auf der AIDAcara  durch den Norden von Kiel nach Spitzbergen und zurück:  Gefühlt raste erst nach der Hälfte die Zeit – die auf dem Schiff. Fast durchgehend war es hell – vor allem oberhalb des Polarkreises. Gespickt war sie mit besonderen Aus- und Ansichten. Eine  Erkenntnis ist besonders hängen geblieben, bunt und besinnlich dargeboten von Kay Ray.

    http://youtu.be/bTe7Rrfvwbo

    NUR DIE ZEIT HAT ZEIT!

    Zeit geht wohl auch noch ins Land, bevor wir ihn bei Markus Lanz sehen können.

    Merkenswert:   Am 25.07.12  wird es soweit sein. Rock  den Lanz, Kay Ray!

    Nachts…

    … ist es schön, an das Licht zu glauben.  Edmond Rostand, Cyrano de Bergerac

    lichtblicke
    Lichtblicke

     

    Seit ich wieder in Deutschland bin, habe ich mich durchweg der „Kommunikation“ von Angesicht zu Angesicht gewidmet. Erst habe ich den heimatlichen Ort der Evangelischen Akademie in Villigst für eine intensive Arbeit zum Thema: „Dialog und Präsenz“ besucht, genutzt, genossen.

    Der Dialog ( D. Bohm, M. Buber) erscheint mir nachwievor als Quelle, und die Arbeit mit Freeman Dhority verdient mal wieder das Qualitätssiegel „Intensivkur für die Seele!“

    Still sein lässt sich im Netz ganz gut.

    Meine Augen sind offen, mein Herz auch 🙂

    Den Büchern widme ich mich nun wieder und der Photographie. Viel Chance auf Licht habe ich, wenn es am Samstag wieder auf große Fahrt geht. Diesmal nach Spitzbergen – mit  dem Schiff, versteht sich. Ich freue mich sehr auf die Momente, wenn die Sonne am Horizont entlang scheint, um  gar nicht ganz unterzugehen.

    Möchtet Ihr von da sehen und hören? Lasst es mich wissen!

    Zwischen Hochmut und Demut liegt etwas drittes….

    rein und durch und drunter und drüber und herum – und raus :-)

    Meine ersten sechs Wochen Moskau neigen sich rasend dem Ende. Eine Menge Eindrücke, verdauliche und unverdauliche – inspirierende und erschütternde, amüsante und beeindruckende – zu viele, um sie alle hier zu dokumentieren.

    patterns moscow metro shops
    Ohne Worte Moskau 2012

    Am Sonntag geht es wieder Richtung Westen – Hamburg. Mein Kopf und mein Herz voll! In meinen Sachen hängen noch Reste des Pappelflaums, der Moskau im beginnenden Sommer „quält“. 

    Meine Notizbücher gefüllt mit Zetteln,  anhand derer meine Liebe zur russischen Sprache weiter wachsen soll. Die Koffer sind leerer als zuvor. Kaufen werde ich hier wohl nie was. Alles ist teuer- viel teurer als in Deutschland, Faktor 1.5.

    Den Geschmack der Borscht noch Munde. Das dunkle Bier im Кафе-клуб „Фронт“   ist auch nicht übel. Danach schläft es sich auf jeden Fall gut.

    Dachte ich anfangs noch, die sechs Wochen seien eine nicht enden wollende Zeit, bin ich heute wehmütig. Habe ich doch gerade erst richtig Anlauf genommen. 🙂 Die Pflicht für Highheels scheint auch vorüber; die Moskaviterin steigt gerade um oder ab auf Ballerinas. Meine Metrokarte hat noch genau so viele Fahrten, wie ich benötige, um zum Flughafen zu kommen. 🙂

    So vieles im Vorbeigehen - Moskau Sommer 2012
    So vieles im Vorbeigehen – Moskau Sommer 2012

    Das Ministerium für Reiseangelegenheiten  of Germanys Next  – auch genannt `Urlaubsministerium` – werde ich in den nächsten Monaten mit Bildern und Berichten aus (dem Norden) Skandinaviens „füttern“, vielleicht auch mal mit Gemengelageberichten aus deutschen Landen.

    Aber da ich ja sicher weiß, dass es in Moskau Enten gibt, werde  ich da wieder hin reisen, dort wieder sein.  🙂 Ganz bestimmt. 🙂 Ganz bald!

    Danke für die Zeit hier an…  wer auch immer sich angesprochen fühlt. 🙂

    Nikon, Enten und Johannes – Der Samstagsausflug zum Golden Ring

    Als ich heute Morgen aufwachte, konnte ich mich nicht mehr an den Namen des beeindruckenden Klosters – der Lawra – erinnern, die wir gestern beehrt hatten. Zweieinhalb Stunden hin – zweieinhalb Stunden zurück – mit Bus und  Elektrobahn, Metro und per Pedes. Und ich hatte so viel im Kopf, dass mir der werte Name entfallen war – der dieses Klosters aus der Serie „Goldener Ring“.

    Wikipedia sei Dank… Ich fand anhand der Stichworte:

    „russisch orthodox, priesterseminar, sechs kirchen, glockenturm, nördlich moskau“  tatsächlich, was ich suchte.

    Das Kloster der Dreifaltigkeit und des Heiligen Sergius (russisch Свято-Троицкая Сергиева Лавра oder Троице-Сергиева Лавра) ist ein russisch-orthodoxes Männerkloster in der rund 70 km nordöstlich von Moskau gelegenen Stadt Sergijew Possad (von 1930 bis 1991 Sagorsk). Es wurde um 1340 vom Heiligen Sergius von Radonesch gegründet und gilt seit Jahrhunderten als eines der bedeutendsten religiösen Zentren der russisch-orthodoxen Kirche. Das vom 15. bis 18. Jahrhundert entstandene architektonische Ensemble des Klosters gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe.

    mehr dazu

    Es lohnt sich wirklich, sich diese Geschichte dieser Glaubensbrüderherberge mal näher anzuschauen. Sogar Lenins Kopf  ist auf einer Säule vor den Klostermauern zu finden. Wieso? Antworten auf so vieles finden sich da.

    Neben der dramatischen Geschichte dieser Klosteranlage stieß ich natürlich auch auf etwas, das ich meiner selektiven Wahrnehmug zu verdanken habe. 🙂

    Enten gibt es halt überall 🙂

    „Einer der bekanntesten Wehrtürme ist darüber hinaus der Ententurm (Уточья башня). Dieser Name soll laut einer Legende dadurch zustande gekommen sein, dass der damals noch nicht zum Zaren gekrönte Peter der Große, als er sich zur Zeit der Strelizenaufstände im Kloster verborgen hielt, zum Zeitvertreib von diesem Turm aus Enten am nahe gelegenen Teich geschossen haben soll. Später soll dann zur Erinnerung daran die Spitze des Turms mit einer Entenfigur geschmückt worden sein, die dort bis heute aufgestellt ist.[4] Der Ententurm weist eine Höhe von 22 m auf.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeitskloster_von_Sergijew_Possad

    Sehr viel mehr traditionell Russisches glaubte ich gestern gesehen zu haben, als mir der Alltag in Moskau es bietet.

    Frauen trugen über ihren Hosen Röcke, viele trugen nicht nur in der Kirche Kopftuch. Mitunter erinnerte mich das Design der Frauenkleidung, auch außerhalb de Klosters, an die radikalen christliche Gruppen à la Menoniten oder Amish. Wenn diese auch weitaus uniformierter wirken. Und an vermummte Frauen erinnerte mich das auch. Egal.

    Vor dem Eingang standen aufgereiht die Stände mit den Souveniers, an die ich durch meine Reiserei durch die Welt gewöhnt bin. Unsere russischen Stadtführerinnen speisten mit uns die traditionellen Weichbrötchen, gefüllt entweder mit Äpfeln, Ei oder Kartoffeln. Dazu gab es KWAS, einen leckeren (Roggen)-Brottrunk –  einem sommerliches Erfrischungsgetränk — nicht ganz alkoholfrei. 🙂

    Wenn ich jetzt noch mehr schreibe, liest das eh keiner mehr… 🙂

    Alles bleibt anders – Moskau im Regen

    Selten habe ich so schnell Wolken ziehen sehen – so schnellen Wind gefühlt – so schnell das Wetter wechseln erlebt.  Inzwischen stecke ich obligatorisch den Regenschirm in die Tasche, wenn ich das Haus verlasse. Moskau bleibt anders – für mich.

     

    stormy nights - Moscow 2012

    Kolomenskoje, Kirchen und mal wieder Katharina

    360°
    360°

     

    Die Imperatoren, die Imperatoren. Mitunter habe ich das Gefühl, an welcher Metrohaltestelle ich auch aussteige, es erwartet mich Protziges, Großes, geschmückt mit Gold und Prunk, umgeben von Wiese und Bäumen, Wald, Fluß und Menschen.

    Einmal im Kreis gedreht. 360° für Euch!

    Kolomenskoje (russisch Коло́менское) ist eine alte Zarenresidenz südöstlich der Moskauer Innenstadt, die in den früheren Jahrhunderten auf dem damals wichtigen Weg nach Kolomna lag. Die malerische Umgebung am Moskwa-Fluss wurde 1960 in das Stadtgebiet aufgenommen. Mehr dazu bei wikipedia

    Von fast jeder Stelle konnte ich der Musik lauschen, die von einem Instrument stammten, das ich noch nie zuvor gesehen oder gar gehört hatte.

    Ein Glockenspiel:

    Mein Sohn sagte wohl: Die haben die Glocken platt gehauen.

     

     

     

     

    Am anderen Ende Parks stießen wir auf einen rekonstruierten Palast, den Katharina ihrerzeit hatte niederreißen lassen, um ihre Entscheidung zu untermauern, in Moskau keinen Wohnsitz haben zu wollen.

     

    Nach dem langen Marsch durch die Apfel- und Obsthaine plagte mich ein wenig der Hunger. An den Souvenierständen gab es etwas, das aussah wie Lebkuchen – gefüllt mir Apfelsirup.

    Gesehen, probiert – und anschließend pappsatt 🙂

    Sonntagsausflug gelungen!