
Rainy Day


Welcome to my Reality!

Was für ein Tag! Gestern. Mein Geburtstag. Ich danke Euch sehr für die Grüße und Glückwünsche auf allen Kanälen. Für Musik, Gedichte, Gedanken, Bilder, Bio Konfetti, Fotos, Blumen. etc. Via Snailmail, Hugs, Treffen zum Tee, auf Sweet Potatoe Fries, via Facebook, Linked In, Xing, Telefon, SMS, Telegram, Whatsapp Skype. Whatever you sent. Thanx for that. Lucky me!

Wir haben uns gestern Häuser angesehen, die zum Verkauf stehen. Es regnete. Der Makler hatte uns auf einen Coffee to Go aus dem Drive In eingeladen. Den nahmen wir in seinem Wagen zu uns, während wir das erste Haus ansteuerten. Offroad hätte man den Weg zum Anwesen besser beschrieben. Muss ja nichts Schlechtes sein. „Brauchen wir dann doch einen Jeep?“ quakte eine Ente von der Rückbank des Wagens. (Für Insider :-)) Das Haus erreicht schien klar, warum im Netz keine Bilder des Innenlebens dieses Schrotthaufens zu sehen waren. Wenn es drinnen nur annähernd so aussah wie auf dem Grundstück, sollten wir schon mal unseren Humor anknipsen. Die Treppe defekt., der Eingang nicht gesichert. Kum war die Tür geöffnet, schlug uns eine ätzender Schimmelgeruch entgegen. Der Fußboden war aufgerissen, keine Scheibe war heile. Die Küchenschränke verdreckt, als habe jemand Biomüll zerkleinert und ihn auf den Türen und Flächen verteilt. Mir fiel eine Textzeile aus dem Song P.C. von den Kastrierten Philosophen ein. „Schimmel kriecht wie das Böse hinterm Bett hervor. Habe ein kleines Kind und flüchte vor pittoresker Schäbigkeit zu einer Heizung, sauberen Betten und James Bond Fluren. Man hörte keinen Laut, wenn hier jemand abgemurkst würde.“ Als hätte ich eine Ahnung gehabt. Den Keller wollten wir inspizieren, nach dem Heizungssystem schauen. Und das erste, was wir finden: Ein toter Waschbär. Frisch verstorben. Stank noch nicht mal. Ein Drittel des Kellers war eine Müllhalde. Mich schauderte es schon gewaltig. Der Begriff „Leiche im Keller“ bekam gerade ein gänzlich neues Bild. Selten habe ich einen Makler erlebt, dem etwas soooo peinlich war. „Be happy it`s us and not anyone else!“ Die meisten hätten ihn wohl gelyncht und neben dem Waschbären platziert. Nach dem ersten Ekel und Schrecken haben wir uns königlich amüsiert. Wem sonst sollte so etwas passieren. Another weird story in the life of a giraffe and a duck. 🙂
Wir haben noch drei weitere Häuser gesehen. Doch alle fünf Minuten lachte mindestens eine(r) von uns oder schüttelte den Kopf. Und jedeR wusste über was. The day of the dead racoon.
Ich lache gerade schon wieder.
DEN Geburtstag werde ich so schnell nicht vergessen. 🙂
Seither summe ich die den Refrain von Rocky Racoon. Immer wieder.
Noch nie habe ich einen Satz wie diesen als Antwort und schon mal gar nicht so liebevoll und verzweifelt ausgesprochen gleichzeitig gehört. Anstrengend schön, aufmunternd berührend. Ach, wie doof, mit fallen nur unpassende Wörter ein.
Der Film hat mich an manchen Stellen so überrascht, dass ich nicht wusste, ob ich heulen oder lachen sollte. Grandiose Dialoge – My Old Lady. Ohne je einen Trailer gesehen zu haben, mich um jede Rezension gedrückt, keine Besprechungen gelesen. Einfach meinem Gefühl gefolgt – und viel gelernt. An diesem Nachmittag mit Katrin in Wien. In dem Moment, als wir vor dem Kino standen, öffnete es die Tore zu den kleinen Sälen. Während es draußen regnete, und es schon um 15:30 so dunkel war, dass wir ohne die Beleuchtung der Straßen und Schaufenster nicht mehr viel gesehen hätten.
„Sie konnten 57 Jahre alt werden, und haben nur so wenig vorzuweisen?“ Das hat mich getroffen, gebe ich zu. Seine Antwort:“Bitte nicht so spitzfindig.Wenn Sie mich etwas Unangenehmes fragen wollen, dann fragen sie einfach!“ Er hatte eine Menge vorzuweisen: Verhandlungsgeschick, Witz, Wissen, Überlebenswillen. Und offensichtlich auch Mut.
Eine brillante Verfilmung komplizierter Aktionen und Reaktionen bzgl. Liebe, Affären, Ehe, Väter und Kinder, Erwachsene, Geld, Besitzmodelle….. und die systemische Wirkung von Ungewissheiten und Ahnungen.
Wer immer sich traut, in den Spiegel zu sehen, schaue sich diesen, wie ich finde, klugen Film an.
Wer weiß, welche Dialoge Euch ansprechen oder etwas in Euch wecken.
So sah es noch aus zwischen Sonnenaufgang und Anlegen in Belgrad.
Es war ein langer Spaziergang. Erst durch die City. Von dem einen als Einkaufsmetropole bezeichnet, von mir eher als wiederbelebte Stadt empfunden. Sonnig war es und heiß.

Unterbrochen von einer Kaffeepause liefen wir der Nase nach. Mal rechts, mal links, mal geradeaus. Fuhren mit der Straßenbahn von dem Wunsch beseelt, die Bahn möge an unseren Schiff anhalten. Klarer Fall von verdacht. Sie hielt zwar an der Donau – aber laufen mussten wir noch. Ein ganz schön langes Stück, entlang des abgesoffenen Ufers. In der Haut der Gastronomen dort möchte ich nicht stecken!

So haben wir noch mal – unverhofft, Wirkungen der Katastrophe der letzten Wochen gesehen. 😦
Plötzlich zog sich der Himmel zu. „10 Minuten noch – und dann geht es los!“ dachten wir bei uns. Kaum hatten wir den Fuß auf das Schiff gesetzt, begann es zu hageln! Lucky us!

Ihr lieben Follower, Neugierige, treue Leser und Leserinnen. Habt einen schönen Abend. Gruß aus Belgrad
Alles rennt, alle hastet – nur die Dunkelheit legt sich in aller Ruhe auf die Welt – und weilt. So lange, bis wir fertig sind. Die Menschen werden gütig… manche… Wir reichten unseren Parkscheibe weiter. Die Dame fühlte sich weihnachtsbeschenkt. Den Wind, den das Wetter spendiert, nutz(t)en am Strand von Pelzerhaken die verrückten Kiter, Möwen, Schwan, Enten, Säger, Reiherente, Blässhühner und Kormorane prügeln sich um Brot, das Menschen aus Plastiktüten fischten und ihnen kredenzten. Es tröpfelt. Der Himmel – grau – kann sich nicht so recht entscheiden, was er uns zum heiligen Abend servieren soll. Wir werden es erleben.
Es ist still – NOCH! 🙂 Der Kamin bullert leise vor sich hin.
Es ist warm.
Gerade habe ich die Staumeldungen studiert – der Himmel ist verhangen mit grauen Wolken. Er weint auch mitunter bitterlich. Das Gepäck steht noch in der Wohnung – und ich mag nicht auf die Straße. Genau so wenig, wie ich vor korrekt 30 Jahren nicht im Krankenhaus bleiben wollte. Tja,… und dann kam doch alles anders.
Ich habe mich ja schon in den Vorjahren zu diesem Jahrestag ausführlich geäußert.
2012
2011
Heute wird er dann schon 30 Jahre alt – mein Sohn! WOW! Time is running!
Deshalb! Ich fahre dann mal los! Wir haben uns selten aufhalten lassen! Warum sollte das heute anders sein 🙂
Auf nach NRW! 🙂
Ich kann mich nur wiederholen:
Happy Birthday, Johannes! Danke, dass es Dich gibt! Stolz bin ich auf Dich und Dein Leben und auch auf das, was wir gemeinsam gelernt und geschafft haben. Stay cool ![]()
Wirklich einladend ist das Wetter nicht. Zumindest nicht so, dass ich mich auf einer der Bänke niederlassen wollte, die hier in den letzten Wochen noch aufgestellt wurden.
Übergänge scheint es hier nicht zu geben – hier ist entweder Winter oder Sommer.
The first mix of rain and snow came down today. It started as snow – and ended up on the floor as rain.
Not really comfortable.
Enjoy the blue sky, whereever it may be 🙂
Das Geisterschiff am Kellersee.
Ich musste einfach noch mal hin – zum Fischbrötchen Cafe. Selbst bei Regen lässt es sich wunderbar draußen auf der Terrasse mit Seeblick sitzen. Drei Blässhuhnküken schreien nach ihrer Mutter, pubertierende Stockenten eifern den Erpeln nach, Am Ufer rätseln Menschen über eine braune Ente mit grauem Schnabel und grauen Füßen ohne Zopf. Oder erzählen einander den neuesten Tratsch aus dem Dorf. Ein Angler kehrt von See zurück – leise, unauffällig, noch grauer als der Himmel. Kinder rutschen mit Bobby Cars auf dem Hof des Cafes, aus einem Busch klingt Musik. Einige Radfahrer pausieren nach der Radtour um den See, andere starten hier – mitunter auch zur Kellerseefahrt mit dem Ausflugsdampfer Luise.
Das ist für mich bisher der einzige Ort, an dem Matjesbrötchen und Cappucino zusammen bestellt auch zusammen schmecken . 🙂
Am Kellersee ist halt manches anders. 🙂
Da auch hier die Sonne sich nicht hält, ständig Striche durch Pläne macht, die für trockenes Wetter erstellt wurden, haben wir uns die Leningrad Cowboys und den wunderbaren Film „Leningrad Cowboys go America“ gegönnt.
Ein wunderbares Dokument der beiden Kulturen 🙂
Ob es etwas nutzt, am Himmel anzuklopfen… weiß ich nicht.. aber es macht Freude, ihnen dabei zuzuhören.
Falls das nicht klappt:
Launehebend ebenso die Musik:

Um 8:30 Uhr war noch nicht abzusehen, WIE das Grau des Tages sein könnte.

„Hast Du das Sch…wetter mitgebracht?“ fragt mich heute um 10:00 Uhr die inzwischen einzige deutsche Frau, die ich in Moskau zum Kaffee treffe – wenn ich hier bin. Immerhin war es schon hell.
Und unangenehm ist es, das Grau, das feuchte. Da hat sie recht. Es kriecht so in die Klamotten. Vergleichsweise warm: Minus 3 Grad Celsius. Was im Wetterbericht als „leichter Schneefall “ beschrieben wird, fühlt sich an wie Regen. Fies. Die Straßen sind freigetaut, die Bürgersteige – zumindest hier in der Gegend – belaufbar ohne tückische Eisflächen.
Ganz an mir vorbei gefroren, gerutscht, geschlindert war der City- Weltcup im Parallel-Slalom hier in Moskau – am letzten Dienstag gewann hier Frau Dürr.
Der Kollege hat für das ZDF wortreich beschrieben, wie es sich anfühlt, in dem Sammelsuriumfachgeschäft des „einst prunkvollen Moskauer Messezentrums WWZ“ zu wandeln. 🙂
Ein Bild der schicken Konstruktion für die Rennstrecke mitten in Moskau, findet ihr hier…
Weltcup in Stalins Garten Eden
Ein bisschen geärgert habe ich mich – aber wirklich nur ganz kurz 🙂
Der Regenbogen – Für mich seit jeher das lebendigste Zeichen für die Existenz des „Sowohl- als- auch“, des „Sich- einander – Bedingens“, des „Gemeinsamen Werkes“.

Immer wieder empfinde ich es als atemberaubend, als Geschenk, als Erlebnis. Alles lasse ich stehen und liegen, wenn sich einer zeigt und ich es auch noch mitbekomme. Diesmal hat er „gemodelt“. Ich hatte zu allem auch noch – ausnahmsweise mal – meine Kamera parat.
Danke dafür. An wen oder was auch immer.
Bei Wikipedia ist viel zum Regenbogen zum Lesen eingestellt…
Und Station 17 hat dazu einen wunderbaren Song gemacht .-)
Hochgeladen von KuechenKino am 08.02.2010
„Wir woll’n zusammen sein!“ singen Station 17 und auch wir woll’n bei ihnen sein, wenn sie in der Küche ihre super improvisierte Mucke erklingen lassen. Zu der Hamburger Band bestehend aus behinderten und nicht behinderten Musikern stoßen ihre Freunde vom Atelier Barner 16 mit bunten Phantasieköpfen und Wandteppichen in Kauderwelschsprache. Die ganze Folge und mehr zu den Konspirativen KüchenKonzerten gibt’s auf http://www.KonspirativeKuechenKonzerte.de
Mitternacht(ssonne) am Nordkap

Es gab auch Zeit, sich das Gebäude mal von innen anzuschauen, was sie dort an diesem nicht nördlichsten Ende Europas gebaut haben, um den Touristen ordentlich Geld aus der Tasche zu ziehen.
Museum, ja okay, riesige Cafeteria – auch gut – ein überdimensional großer Souvenierladen – unfassbar, ein Kino, Restrooms, auch nötig….
Während es stürmte und eiskalt den Regen gegen alles peitschte, was sich draußen befand – fand ich diese kleine, wunderbare Kapelle.
Dort lief, während wir uns auf den Stühlen niedergelassen hatten, „Officium novum“ vom Hillard Ensemble und dem Norweger Jan Gabarek Besser ging es nicht….
Freu mich schon auf das nächste Mal!!! 🙂 #ganzbald
Offiziere, Soldaten, braunorange Bänder :-), rote Nelken, Regen, High Heels, viele Würdenträger, Kamerakräne, Busse, Militärfahrzeuge, Raketen, Kanonen, Panzer, Reinigungswagen, Straßenfeger, zwischendurch ein Notarztwagen für einen übermäßig Alkoholisierten, IPad Fotografierer, Dachsteiger, Flaggenverkäufer, Kameras und am Ende noch vier Hubschrauber.
Seltsam…

Ja! Das war es dann wohl.

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
Rainer Maria Rilke, 21.9.1902, Paris
Sonntagmittag: Der Abschlussgottesdienst des Kirchentags ist vorbei. „Dresden kann Kirchentag“ hieß es – und auf dem nächsten evangelischen in Hamburg (!!!) werden wieder die drängenden Themen der Gegenwart besprochen, beredet, beschwiegen, besungen, bedacht und bebetet.
Im Ruhrgebiet regnet und blitzt es gerade. Für mich ein Tag – unverhofft FREI -, an dem ich lesen kann. Hinweisen von Freunden, Kollegen und Geschwistern folge.
So studierte, genoss ich als erstes heute – in der DIE ZEIT gedruckt auf Papier :-): Den Brief des besorgten Vaters Henning Sußebach an seine Tochter Marie. Er erklärt sich ihr – und sinniert über die lebenswichtigen Fundstücke während seiner Phasen, die heute wohl als „Langeweile“ empfunden werden. Als bedrohliche Langeweile gar… Hier geht s zur ZEIT: „Liebe Marie…:

Ich erinnere mich an die Ausführungen einer engagierten Großmutter, die stolz erzählte, dass ihre Enkel jetzt schon Chinesisch im Kindergarten lernten. Auf meine Frage, ob die Kinder das so gewählt hätten, es leidenschaftlich mit Freude täten, schüttelte sie den Kopf. „Man müsse sie ja schließlich auf den Arbeitsalltag vorbereiten“ und „sie müssten dann ja auch konkurrenzfähig sein, wenn der Markt von Chinesen überschwemmt werde.“ bemerkte sie. „Die gelbe Gefahr!“ dachte ich. Das hatte ich ein paar Jahrzehnte zuvor schon mal gehört. Ehrlich gesagt: Ich bin noch immer erschüttert.
Weiter gestöbert: Gerade in den letzten Wochen hatte ich zum Thema: „Neue Männer“ Gerald Hüther, Andre Stern und Hans Georg Nelles getroffen. Wir „initiierten“ ein „neues Projekt“ im Bereich „Väter und Söhne“. Das firmiert jetzt unter dem Schirm der Sinn- Stiftung.
Deshalb gerade tief im Thema, fiel mein Blick auf das Gespräch zwischen Vater und Sohn – in derselben Ausgabe der ZEIT: „Männergespräche“. Ob ich da hängen geblieben bin, weil es genau der Dialog zwischen Männern verschiedener Generationen ist, zu dem wir – hoffentlich inspirierend- agieren. Oder dass der „Sohn“ in diesem Gespräch schon wieder Vater ist – gleich von zwei Kinder auf einmal – eines davon mit Down Syndrom?
Egal – es hat mich heute einfach eingefangen.
Und am Montag werde ich in „Dialogkultur“ eintauchen – drei Tage – das gönne ich mir!