Selten habe ich so schnell Wolken ziehen sehen – so schnellen Wind gefühlt – so schnell das Wetter wechseln erlebt. Inzwischen stecke ich obligatorisch den Regenschirm in die Tasche, wenn ich das Haus verlasse. Moskau bleibt anders – für mich.

Welcome to my Reality!
http://www.lvr.de/media/wwwlvrde/jugend/fortbildung/dokumente_59/flyerdialogbegleitungweb.pdf
Beim Landschaftverband Rheinland ist nachzulesen – wenn auch sehr versteckt und erst seit heute:
Sehr empfehlenswert!!!!! Durchgeführt von Jana Marek und Johannes Schopp, Dortmund. ( mehr s.u.)
Die dialogische Haltung ist ein ständiges Bemühen um Achtsamkeit und Präsenz, eine Sensibilisierung für die eigenen Wahrnehmungsmodelle, Urteile und Bewertungen. Im Dialog stehen gegenseitiger Respekt, Zuhören und sich authentisch mitteilen können im Mittelpunkt. Dies bietet Raum für die Entfaltung der Persönlichkeit als auch für die Kraft der Intelligenz der Gruppe.
Eingeladen daran teilzunehmen sind alle, die ihre dialogische Präsenz im Alltag schärfen wollen, um ihre Rolle und Haltung im Umgang mit Gruppen oder auch in der Einzelberatung zu reflektieren und neu zu gestalten. Die Weiterbildung bietet Impulse zur Anwendung von dialogischen Prinzipien und Arbeitsformen in der sozialen, pädagogischen und therapeutischen Arbeit.
Achts amkeit als Ziel
Die dialogische Haltung betont den radikalen Respekt vor der Unterschiedlichkeit und vor der Unvollkommenheit menschlicher Existenz. Im Dialog geht es darum wie ich mit Menschen in Beziehung trete und den Raum für Vertrauen und angstfreies Lernen und Arbeiten schaffe. Durch Verlangsamung und geübte Achtsamkeit werden unsere automatisierten Muster, die in unserem Unbewussten gespeichert sind und
die uns zu stereotypen (Re)aktionen verleiten, gewandelt. Ziel ist die Stärkung der Persönlichkeit sowie die Entwicklung einer dialogischen Achtsamkeit und Präsenz. Sie ist die Basis für Gestaltung von dialogischen Seminaren und Teamfortbildungen als auch für eine dialogische Beratung.
Dialog als Haltung
Dialogische Haltung ist mehr als Freundlichkeit und Wertschätzung. Sie bedeutet für die Dialogbegleiter, bereit zu sein, sich selbst in ihrem Menschsein in die Begegnung mit den Menschen einzubringen, gegenwärtig zu sein. Dieser Haltung liegen unterschiedliche dialogische Kernfähigkeiten zugrunde:
– selbst bereit sein zu lernen,
– von Herzen zu hören, zu sprechen und zu sehen,
– Annahmen und Bewertungen in Frage zu stellen und
– radikalen Respekt zu üben
Begleiten statt lenken
Die Dialogbegleiter lernen dialogische Lernprozesse mit Eltern, Kollegen, Jugendlichen, Kindern, Klienten zu begleiten. Hierzu ist ein geschützter »Raum« nötig, in dem sich die Dialogteilnehmer gegenseitig zuhören, Kraft tanken, sich auf sich selbst besinnen. Dadurch wird es möglich voneinander zu lernen, eigene Ideen und Inspirationen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen. Erfahrungswissen und Expertenwissen ergänzen sich gleichrangig.
Lernen in entspannter Atm osphäre
Im Dialog wird eine Atmosphäre geschaffen, die Menschen einladen und inspirieren soll, sich ohne Angst einzubringen. Dialogbegleiter können andere ermutigen und begeistern, wenn sie selbst Zuversicht und Mut in sich tragen, wenn sie selbst von ihrem Leben und ihrer Arbeit inspiriert sind und wenn sie die Haltung entwickeln, dass sich jeder Mensch stets weiter entwickeln kann.
Die Elemente der Weiterbildung basieren auf der Vermittlung der Theoriehintergründe, Selbsterfahrung,Biographiearbeit und
einer Sensibilisierung für die eigenen Wahrnehmungsmodelle, Urteile und Bewertungen. Die Arbeitsweise ist konsequent dialogisch, um die dialogischen Qualitäten am eigenen Leib zu erfahren. Ziel dieser Vorgehensweisen ist es, den Dialog über »gefühlte Einsichten« zu verstehen und verkörpern zu lernen.
Das dialogische Prinzip, das Konzept der fünf Ebenen, die Salutogenese, das AHLMOZ-Prinzip wie auch Dialogwerkstätten werden Schwerpunkte der Weiterbildung sein.
Abschluss der Weiterbildung
Das Praxisprojekt und die Abschlussarbeit bilden den Abschluss der Weiterbildung. Das Zertifikat berechtigt dazu, Dialogische
Seminare und Teamfortbildungen sowie Dialogische Beratung nach dem Konzept ELTERN STÄRKEN anzubieten. Das Konzept der Weiterbildung wurde von Johannes Schopp und Jana Marek entwickelt. Die Verantwortung für die Durchführung liegt bei Martina Leshwange vom LVR-Landesjugendamt Rheinland.
Martina LESHWANGE
Tel 0221 809-6093, martina.leshwange@lvr.de
Johannes SCHOPP, Dipl. Sozialarbeiter, Fachreferent Elternbildung im Jugendamt Dortmund, Dialogprozess-Begleiter (Facilitator), Entwickler des Konzeptes ELTERN STÄRKEN, Mitglied im Beirat der Sinn-Stiftung von Prof. Dr. Gerald Hüther.
Jana MAREK, Diplom-Sozialpädagogin, Erzieherin, Dialogprozess-Begleiterin (Facilitator), Mitentwicklerin des Weiterbildungskonzeptes für Dialogbegleiter, Weiterbildungen u. a.
in systemischer Familientherapie, New Identity-Process
Mitarbeiter/innen von sozialen, pädagogischen, therapeutischen Einrichtungen und Institutionen, Erzieher/innen, Sozialpädagogen/innen, Sozialarbeiter/innen, Berater/innen
aus der Kinder- und Jugendarbeit, den Jugendhilfediensten, Offenen Ganztagsschulen, Kindereinrichtungen, therapeutisch arbeitende, Führungskräfte und andere.
20
14. Juli 2012
115/12 26.09.2012 – 29.09.2012
Bonn, Gustav-Stresemann-Institut
2 276,- (inkl. Verpflegung und Übernachtung im Einzelzimmer für die Teilnahme am gesamten Kurs). Bei dem Betrag handelt es sich um den Gesamtpreis für die Teilnahme an allen Modulen. Die Teilnahme an nur einem Modul ist nicht möglich. Der Bildungsscheck des Landes NRW kann in Anspruch genommen werden, zu finden unter http://www.arbeit.nrw.de. Weitere Termine: Modul 2: 5. bis 8. Dezember 2012; Modul 3: 20. bis 23. Februar 2013; Modul 4: 6. bis 7. Juni 2013 „

Die Imperatoren, die Imperatoren. Mitunter habe ich das Gefühl, an welcher Metrohaltestelle ich auch aussteige, es erwartet mich Protziges, Großes, geschmückt mit Gold und Prunk, umgeben von Wiese und Bäumen, Wald, Fluß und Menschen.
Einmal im Kreis gedreht. 360° für Euch!
Kolomenskoje (russisch Коло́менское) ist eine alte Zarenresidenz südöstlich der Moskauer Innenstadt, die in den früheren Jahrhunderten auf dem damals wichtigen Weg nach Kolomna lag. Die malerische Umgebung am Moskwa-Fluss wurde 1960 in das Stadtgebiet aufgenommen. Mehr dazu bei wikipedia
Von fast jeder Stelle konnte ich der Musik lauschen, die von einem Instrument stammten, das ich noch nie zuvor gesehen oder gar gehört hatte.
Mein Sohn sagte wohl: Die haben die Glocken platt gehauen.
Am anderen Ende Parks stießen wir auf einen rekonstruierten Palast, den Katharina ihrerzeit hatte niederreißen lassen, um ihre Entscheidung zu untermauern, in Moskau keinen Wohnsitz haben zu wollen.
Nach dem langen Marsch durch die Apfel- und Obsthaine plagte mich ein wenig der Hunger. An den Souvenierständen gab es etwas, das aussah wie Lebkuchen – gefüllt mir Apfelsirup.
Gesehen, probiert – und anschließend pappsatt 🙂
Sonntagsausflug gelungen!
“Dad, you don’t know it right now…But I am watching you…Watching the things you do…I am watching the way you treat people, the way you treat me and my mom and my sister…The way you live your life is having a big impact on me.
The time you spend with me even doing simple things will give me a sense of security. There will be times in my life where I maybe not sure what to do, but I will look how you stood up for what was right. Please don’t be afraid to show me your failures, to show me your mistakes… I will learn from them.
Dad, are you listening? I am watching…Watching to see if you really believe what you say about God. You need to help show me the way. Show me how to live like that isn’t sin, but is good.
So I am watching you dad…every day. You are teaching me how to live, whether you know it or not.”
Do fathers realize this kind of impact?

Take a moment to contemplate the roles that Dads play in their children’s lives.
Challenge and uplift fathers, acknowledging their importance in shaping the lives of future generations as role models.

Die Kältewelle, die 2006 über Russland hinwegzog und Temperaturen von bis zu 33 Grad Celsius unter Null mit sich brachte, stellte nicht nur Menschen vor ein großes Problem. Neben den zahlreichen Obdachlosen hatten auch die Tiere des Moskauer Zoos ihre liebe Mühe mit der Kälte. Die Elefanten bekamen verdünnten Wodka, damit ihnen warm wird.
Im April 2011 verschenkt der Moskauer Zoo die zwei Elefantendamen endgültig an den Zoo in Valencia. Grund der Übergabe: Es fehlte das Geld, um die Elefanten in Moskau artgerecht halten zu können. Faktisch aber änderte sich am Status der beiden Elefanten nichts, denn sie waren schon die letzten fünf Jahre vor der offiziellen Uebergabe im spanischen Zoo zu bewundern.
Es gibt noch ein paar Tiere, von denen ich nicht weiß, wie sie entweder die eisige Kälte und oder die enorme Hitze überleben.


Am Freitag erzählte mir die Russischlehrerin, dass die Frauen auch deshalb aus dem Land wollen, weil sie keine Lust mehr auf die Pflichten der Gleichberechtigung haben. Hier werden sie gleich bezahlt für die gleiche Arbeit. Ergebnis: Sie verdienen Geld UND sie bekommen die Kinder UND schmeißen den Haushalt. Ihnen erscheint das Leben als geldausgebende Ehefrau in im Westen weitaus bequemer als das in Russland. Selbst die Qualität des Daseins im goldenen Käfig eines reichen Russen scheint fraglich.
Beim gestrigen Spaziergang durch die Innenstadt der Metropole waren wieder so manche (sehr) hohe Absätze zu sehen und waghalsige Aktionen beim Gehen mit denselben zu beobachten. Gefühlt viele Menschen verwandeln sich an Wochenenden auch gerne mal in Schlumpf, Kuh, Löwe, Fuchs oder andere, russischer anmutende, Attraktionen. Gegen ein Entgelt (100 Rubel) lassen sie sich in dieser Verkleidung auf dem Roten Platz oder drumherum von Touristen fotografieren.
Leider hatte ich keine Kamera dabei, als die auf zwei Beinen laufende Kuh die Räumlichkeiten der Damentoilette des „MyMy“ (zu deutsch „MuhMuh“) aufsuchte. Übrigens fragt man hier nie nach der „Toilette“ sondern erkundigt sich, wo man sich die Hände waschen kann. Aber es steht WC dran. 🙂

Der Schlumpf hat eine solche wohl gar nicht mehr zu erreichen vermocht. 🙂
Wer mehr vom Entenheft sehen will, den kann ich auf einen älteren Blogbeitrag verweisen: Der Fühling kommt betimmt und mit ihm die Enten
Wer mehr von LOB sehen und lesen möchte: www.lob-magazin.de
Danke an LOB! Danke an Nicole Beste Fopma!
Um sich die Geschichte des Zarizyno Parks und des darin befindlichen Schlosses auf der Zunge zergehen zu lassen, habe ich für Germanys next Kabinettsküche neues Geschirr mitgebracht. Just aus dem Museum dieses Schlosses.
Den Kaffee dazu müsst Ihr bitte rösten/mahlen/ kochen.
Wir treffen uns am Kaffeetisch – vielleicht sogar im Küchengarten?
Ich fand sie im 2007 restaurierten Schloss im Zarizyno-Park.

Der Zarizyno-Schlosspark (russisch Цари́цыно) befindet sich im gleichnamigen Stadtteil im Südlichen Verwaltungsbezirk der russischen Hauptstadt Moskau, etwa 18 km vom Stadtzentrum entfernt.
Das Gelände wurde 1712 noch unter seinem ursprünglichen Namen „Tschornaja Grjas“ (Schwarzer Schlamm) von Peter I. dem Großen dem moldauischen Prinzen D. K. Kantemir geschenkt, dessen Sohn A. D. Kantemir, verkaufte das Landgut 1775 an Katharina die Große, die das Gebiet in Zarizyno („Ort der Zarin“) umbenennen ließ, um dort einen Landsitz vor den Toren Moskaus zu errichten. was dann geschah: …weiterlesen
Auf einen ausgiebigen Plausch am Kaffeetisch….

When I woke up this morning, I felt like … whatever. One of the first posts I read came from Milena Renate Findeis.
I spent nearly half an hour..
…and feel sure again. It´s really good to love waterbirds, to long for places,where I can stare to the water, to be an observer.
Thanks for that Milena and her timetrain. 🙂 www.zeitzug.com
Mich die Wetter der letzten Tage einfach nicht so erheitert wie die Funde an denselben. 🙂
Da ich mir nicht erklären konnte, warum in der einen Straße die Bordsteinkanten grün- gelb – in dem anderen schwarz -weiß gestrichen sind, wieso das eine Haus pinkfarbene Fensterrahmen, das nächste baugleiche türkise bekommt, wieso überhaupt solchen Farben an Bau und Landschaft verbrochen – sorry- verwendet werden, habe ich mal ein wenig recherchiert.
Und tatsächlich: Es hat System! In der Fachzeitschrift der Maler und Gipser in der Schweiz „applica 7/2005“ wurde ich fündig! Danke!

Text Verena M. Schindler
Bilder Farbenzentrum Moskau
„Farboperationen im städtischen Gewebe entspringen keineswegs einer spontanen Idee. Der Architekturprofessor Andrei Efimov leistete dafür die Vorarbeit und stellte die farbtheoretischen und praxisorientierten Grundlagen bereit. Er hat nicht nur Bücher über Farbe im Stadtraum geschrieben und internationale Farbkongresse organisiert, sondern auch seit Ende der 1970er-Jahre seine Methode der Farbanwendung in Architektur und Städtebau in Moskau, Jaroslavl, Irkutsk, Surgut, Jalte und anderen Städten praktisch umgesetzt. Unter seiner Leitung sind beispielsweise ganze Strassenzüge von Moskaus Altstadt renoviert worden, so 1978 die berühmte Arbat-Strasse. Um die Farben identifizieren zu können, hat er mit dem Natural Colour System (NCS) gearbeitet.
Obwohl die Architekturprofessorin Tatiana S. Semenova, Direktorin des 2001 gegründeten Farbenzentrums (The City Colour Centre), seine Schülerin in Sachen Farbe war und in seine Fussstapfen trat, hat sich das politische Klima stark geändert. Mit der Einführung des Kapitalismus und der zunehmenden Kommerzialisierung der Lebens- und Bauwelt nach dem Zerfall der Sowjetunion steht Semenova neuen marktwir tschaftlichen Bauentwicklungen gegenüber. Geplante Farbpolitik «Kohärente Planung urbaner Landschaft » ist etwa die Übersetzung eines neuen Paragrafen, der dem Neuen Generalplan 2020 hinzugefügt wurde, just 1997, im Jahr des 850-Jahr-Jubiläums der Stadt Moskau. Neu wurden darin drei Bereiche aufgeführt, die einen bedeutenden Einfluss auf ein harmonisches Stadtbild haben: die Farbigkeit der Architektur, die Beleuchtung und die Landschaftsarchitektur. Damit wird die Farbgestaltung von Architektur nicht dem Zufall überlassen, sondern ist eine reglementierte Komponente der städtebaulichen Konzeption. Die Einführung Russlands Hauptstadt hat ein «Zentrum für die Farbe der Stadt». Im Jahr 2001 von Moskaus Stadtkomitee für Architektur und Städtebau gegründet, stellt das Farbenzentrum den so genannten «Pass» aus, um eine Politik der urbanen Farbigkeit im historischen Zentrum wie auch in den neuen Aussenquartieren durchzusetzen. Ist Moskaus Farbpolitik eine russische Antwort auf die rücksichtslos expandierende neukapitalistische Baupolitik in der postsowjetischen Ära? Die Direktorin Prof. Dr. Tatiana S. Semenova sprach kürzlich in Paris im Rahmen einer Veranstaltung der Farbvereinigung ad chroma über Zielsetzungen und Strategien des Farbenzentrums in Moskau.“ ….weiterlesen
Ob allerdings die Sprayer sich an dieses Farbmandala halten? Ich werde weiterhin die Augen auf halten.
Am letzten Samstag wurde in Moskau gearbeitet. Zu kompensieren mit diesem Einsatz sind zwei Brückentage bis zum 9. Mai.
Gestern war Inbetriebnahme des neuen Präsidenten. Wir wollten mal schauen, was darauf in der Stadt so los ist. Viele Polizisten sahen wir. Sehr viele. Mit ihren großen Mützen, nie allein, nur mit Kollegen unterwegs. Zu wenig abwechslungsreich erschien uns das.
Da ich, meiner Angewohnheit nach, noch ein Notizheft kaufen wollte, das eigens in dem Lande hergestellt ist, das ich gerade besuche, wanderten wir zum „DOMKNIGI“, dem Haus des Buches. Nein, nein, nicht die Russische Staatsbibliothek,
sondern ein Buchladen, der voller Bücher stand, deren Titel ich NICHT verstand. Vielleicht hätte ich den einen oder anderen Buchstaben entziffern können – aber von Verstehen kann da noch nicht die Rede sein.
Nach bisher zwei Russisch-Stunden und dem Besuch in der Kinderecke der Fremdsprachenabteilung konnte ich beim sauteuren Cappucino im hauseigenen Cafè zumindest schon mal ein paar Worte lesen. „Mein Alphabet“ – tja, so kann es kommen, wenn die Buchstaben nicht mehr lateinisch sind.
Zudem entpuppte sich das Haus des Buches als ebenso attraktiver Notizbuch- wie Schreibwerkzeugvertrieb. Bürobedarf soweit das Auge reichte. Oh je… Buchläden: Auch hier wären sie ein Anschlag auf mein Konto – wie daheim auch.
Ich habe es dann bei einem Journal, ein paar Briefumschlägen, einer Schutzhülle und einem Heft belassen. Ich konnte nicht widerstehen. 
Es gibt Schulhefte, auf denen russische Imperatoren abgebildet sind, gerahmt durch einen schwarzrot goldenen Deckel. U1 –U4 bergen dann wohl noch historische Fakten. Wenn ich die mal lesen kann,.. 
Ganz modern aufgemacht: Die Schulhefte für den geneigten jungen Freund des Hologramms. Lenin, Mao und Fidel boten sich dort auf den Deckeln für umgerechnet 1,50 €. Leider war meine Kamera im Rucksack, und der eingeschlossen.
Von da aus schlenderten wir durch den alten „ARBAT“, der Souvenier- Einkaufsstraße. Auch heute wieder überfüllt von Anbietern – für meinen Geschmack – schrecklicher Bilder. Es scheint einen riesigen Markt zu geben für alberne Andenken. Als der Erste zu mir sagte. „Welcome! Come in!“ , erinnerte ich mich an die Wochen der letzten Kreuzfahrtreise von Bangkok bis Mallorca.
Erinnerungen an aufdringliche Männer, die versuchen, einem Schirme, Postkarten, Specksteinkatzen, Taxifahrten, Fakekorallen, T Shirts, unechten Schmuck für überteuerte Preise anzudrehen. Davon vielleicht noch mal an anderer Stelle.
Am Ende dieser Touristraße landeten wir im „MY MY“ auf Deutsch: Muh Muh. Garant für ein reichliches, russisches Essen meiner Wahl. 
Blinis, ja die habe ich heute das erste mal probiert. Nach Kartoffelsuppe und Rote Beete Salat.
Nach so viel Konsum war mir nach Erlösung… äähhhh… nach Erlöserkirche. 
Also auf zum Standort des ehemaligen Schwimmbades.
Erlöserkirche: mehr dazu bei Wikipedia. Es möge jeder seine eigene Meinung zum Wergegang haben.
Dort sollte ich dann ein weiteres Wort lernen. Ein schreckliches Wort, fand ich.
закрыт: gesperrt!
Also weiter auf Schusters Rappen. Schon da zeichnete sich ab, dass diese sich nicht mehr lange bequem anfühlten.
Rund um die Kirche fanden wir zumindest einige wunderbare Tulpen,
sportliche Aktionen,
braunorange Bänder –
und auf dem Weg heim auch noch das eine oder andere Cafe.
Liebe Besucher der Germanys Next Kabinettsküche: Nun seht Ihr, dass hier niemand ohne кофе bleiben muss. 🙂
Nach einem Umweg über Ikea im Norden der Stadt habe ich mich dann für den Fußweg von der letzten- Metro Station zur Wohnung von meinen Schuhen erlöst. Barfuß stapfte in an der Straße entlang, von der aus gerade ein Wodkaseliger sich seines Mageninhalts in einen Vorgarten entledigte (wie rücksichtsvoll) und die gesäumt war von leeren Flaschen.
Den Konsum von Kuchen und heißer Schokolade in der Schokoladnitza (24 Std. geöffnet) haben wir auf heute verschoben.
Prost Kaffee! .-) aber nur in Turnschuhen! .-)
Ich habe mir erlaubt, den Film “ Heimkehr“ via Mediathek anzuschauen.
Überrascht war ich natürlich, am Ende den Song von Udo Lindenberg zu hören.
„The River“ – habe natürlich danach gesucht.
Und hätten sie es geahnt… findet er sich auf der SWR Plattform.
http://www.swr.de/hesse/-/id=9557936/did=9625936/pv=mplayer/vv=popup/nid=9557936/9g3sxl/index.html
Hermann Hesse: Gelesen hab ich seine Literatur zunächst zu Internatszeiten auf der Treppe, abends, morgens, auch in der Schule.
Mit diesen Lektüre habe ich begonnen, in Büchern Notizen zu machen. So wurden sie „meine“. Das tue ich bis heute. Auch habe ich begonnen, Textzitate in meine Tagebücher zu schreiben – oder sie als Ausgangpunkt für eigene Reflexionen zu nutzen.
Zu Denken hat er mir viel gegeben – der Hermann Hesse. Zum Vor- und zum Nachdenken.
Tröstlich, inspirierend, erheiternd, ermutigend.
Eine gute Gelegenheit, die Bücher mal wieder in die Hand zu nehmen.
Danke Udo .-) für die Stiftung:
http://www.udo-lindenberg-stiftung.de/die-heimkehr.136845.htm

Alles außer Ansichtskarte. 🙂
„In order to be walked on, you have to be lying down.“ Brian Weir

In den letzten zwei Tagen habe ich mich – mal wieder- intensiv, wenn auch widerwillig, mit dem Thema „Betreuungsgeld“ befasst.
Sicherlich extrem empfindlich in Sachen Machtmissbrauch lausche ich den „Meinungen“, politischem Werbesprech des Staatssekretärs, Erzieherinnen, Müttern, Vätern, etc.
Ich vermag nicht zu orten, was genau sie damit bezwecken, vertuschen oder erreichen wollen, wer was von diesem Geld hat oder haben wird. Die Diskussion jedenfalls wirkt, als ginge es um etwas Anderes.
Eine Frage jedoch geht mir nicht mehr aus dem Kopf: Wer soll mit dem Betreeuungsgeld geschwächt werden? Welche Gruppe in Deutschland ist so stark und so gefährlich für die Regierung, dass sie sie finanziell und bildungstechnisch schwächen oder bremsen wollen?
„Um übergangen zu werden, musst Du erst einmal liegen.“ So habe ich den Sinn dieses Brian Weir Zitats verstanden. Ob das nun richtig übersetzt ist oder nicht, spielt für mich gerade keine Rolle. Der Ausspruch ansich war mir Eintrittskarte genug.
100 Euro oder 150 Euro: Wer auch immer sich dafür den Krippen-oder Kitaplatz „abkaufen“ lässt, schätzt sich und seinen Wert selbst nicht hoch genug – egal was sie oder er tut. Politiker propagieren die „Wahl“ – die „freie“ gar. Ich wünschte, dass die Frauen oder auch Eltern sich gar nicht erst „niederlegen“, damit sie nicht übergangen werden können. Oder sind es gar die Frauen untereinander, die sich zanken sollen, während das wirklich große Geld ganz woanders eingesetzt wird?
Wertschätzung? Anerkennung? Honorar hat was mit Honorieren zu tun!
Und für Qualifizierung und Arbeit, die Profis im frühkindlichen Bildungsbereich leisten, wird eh schon wenig genug bezahlt.
Mir kommt – mal wieder – dazu die Geschichte von Heinrich von Kleist “Über das Marionettentheater” in den Sinn:
Zu finden hier: http://www.kleist.org/texte/UeberdasMarionettentheaterL.pdf
Bitte: Bleibt aufrecht!
15.April 2012
Tuutsachen schwimmen oben 🙂
Mitten in den Vorbereitungen für die Lesestunden auf meiner Reise fiel mir das Buch „Als die Titanic wieder auftauchte“ erneut in die Hände. Handsigniert! 🙂 Mit Widmung!!! .-)
Trotz aller Dramameldungen empfehle ich gern jetzt diesen Tuutsachenroman. Neugierig verschlungen habe ich ihn, nachdem der Verlag Wortart Ende 2011 nach Köln in die Wohn-Bar (Ehrenfeld) geladen hatte, um dem Autor Thomas Baumann beim Lesen kleiner Auszüge des Buches bei Chips und Bier zu lauschen.

In der Einladung war schon die Rede von Kopf schütteln, Hände schütteln und Reime schütteln! Beim Studium des Buches aber…: ach, lest selbst! 🙂
Ich werde nicht viel verraten – nur das, was amazon zu Inhalt und Autor auch zum Besten gibt .-)
Dexter Leftfield ist der 2. Offizier an Bord der Titanic, ein unerschrockener Held, Keanu Reeves sehr ähnlich, was er natürlich nicht wissen kann. Am 15. 4. 1912 passiert etwas Sonderbares an Bord des Luxusdampfers: Er taucht unter, Menschen geraten in Panik, doch auf wundersame Weise taucht das Schiff wieder auf. Niemand weiß warum. Wir sind im Jahr 2012 gelandet! Per Hubschrauber landet ein Privatfernsehteam auf dem Schiff. Bald flimmern sensationelle Bilder um die Welt, unter anderem zur amerikanischen Kinderärztin Karen Dupree, die in Dexter ihren Urgroßvater erkennt. Dexter hat sich in der Tat direkt vor der Abfahrt des Schiffes verliebt, weiß aber nicht, dass er sogar ein Kind gezeugt hat. Schließlich hat er in jedem Hafen eine Braut sitzen. Karen macht sich alsbald auf zu ihrem Urahn und die unglaubliche Geschichte, in der auch Celine Dion eine Rolle spielte, nimmt ihren Lauf …
In seiner schreiberischen Laufbahn verfasste Thomas Baumann Texte in zahlreichen Gattungen, bis 2005 sein erstes Sachbuch Quadrat schädel erschien. Eine satirische Stadtrezension seiner Heimatstadt Mannheim. Seine ausgeprägte Fähigkeit, das Besondere und auch die Komik im Kleinen und Alltäglichen zu erspähen, setzt Baumann auf einmalige Weise in seinen Büchern Die spinnen, die Deutschen und Daheimbleiben kann jeder sowie Garantiert Deutsch (auch als Kalender erschienen) um. Baumann, Jahrgang 1965, lebt und arbeitet in Köln.“
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Und, dass mir der Tuutsachenroman gefällt – und dass ich ihn schon ausgeliehen habe- und dass mir unterstellt wurde, er sei so schräg, ich habe daran wohl mitgewirkt. 🙂 Nein – habe ich nicht!!! Die Ehre gebührt Thomas Baumann ganz allein – und denen, die ihn ausgehalten haben, während er ihn verfasste! 🙂
Viel Spaß beim Lesen!

PS: Mitunter hatte ich das Gefühl, als könne so etwas passieren. Ich bin froh, dass ich mich in seiner schrägen Welt (auf) halten kann. Danke, Thomas B. .-)
„Thomas Baumanns Gedankenwelt ist komplett durchgeknallt – Gott sei Dank lässt er uns daran teilhaben.“
Moritz Netenjakob
Als ich diese Frage las, hörte ich umgehend meine Mutter fragen, die lieben Verwandten auf dem Familienfest, die Menschen, in deren Erfahrungswelt nur eine Ausbildung und ein Arbeitgeber vorkommen. Noch bevor ich lesen konnte, was sich hinter dieser „Headline“ verbirgt, hatten sich alle im Archiv vorhandenen Kopfkinofilme auf einmal eingeschaltet. Na, Prost.
Mit diesen schwemmte sich auch mein Bedürfnis, mich jährlich mit der Darstellung meines Business Profils (und natürlich dessen Inhalt) „reflektieren“ zu lassen, früher als sonst an die Oberfläche. Offensichtlich war der „Frühjahrsputz“ in Sachen „Interna“ schon mit Abklingen der Minustemperaturen an der Reihe. Ah, ein Workshop! – Storytelling! Ich selbst der Held meiner Geschichte? Coaching? JA, warum nicht? 50 Euro. Noch besser! Kreativgesellschaft Hamburg? Oh, die bieten auch eine kostenfreie Einzelberatung an. Und bis der Workshop kommt, waren ja noch zwei Wochen Zeit.
Und sie hatten einen solchen Termin für mich. Naja….. ich bin zwar NICHT in deren Sinne kreativ – resp. nicht im Sinne der EU Richtlinien kreativ, und deshalb sind auch meine Projekte NICHT förderungswürdig – schließlich „finanzieren wir nicht die Selbstverwirklichung Einzelner“…. ach lassen wir das.
Der Workshop im Auftrag der Kreativgesellschaft verlief dann, den beiden Referenten sei es gelobt, getrommelt und gepfiffen, anders.
Storytelling ist das moderne Wort für „Geschichten erzählen“. In den Anfangszeiten meiner Tätigkeit als Journalistin hat man mir eingetrichtert: Finde die Antworten auf zwei Fragen: „WER will das wissen?“ und „WO oder WAS ist die Geschichte?“ Vor fünf Jahren habe ich einen Workshop „Storytelling für Wissenschaftsendungen TV“ mitgemacht. Heldenreise ist also kein Fremdwort mehr.
Mal schauen, was es mit dem Storytelling 2012 auf sich hat.

Maike Gosch und Christian Riedel

waren mir ein Begriff – Maike IST Storytellerin -und Christian agiert seit Neuestem mit Valentin Heyde als „Three-headed Monkeys“. Ich weiß nicht, woher ich es nahm: Aber die Zwei hatten schon vor Beginn mein Vertrauen. 🙂
Mein schlimmste Befürchtung: Zwischen lauter Existenzgründern zu hocken, die zu Beginn meines beruflichen Werdegangs noch nicht oder gerade mal geboren waren. Da kann sich eine Woche zwischen Anmeldung und Stattfinden als echte Scenariokonferenz im eigenen Kopf erweisen.
Es trafen aufeinander: 12 Menschen, darunter einige Babyboomer :-), mit beeindruckenden Biografien, die (in sich) eine Antwort finden wollten auf die ihnen häufig gestellte Frage: „Was machst Du eigentlich?“
The Clue: Jede ist die Heldin ihrer eigenen Geschichte. Und diese Geschichte ist es, die den Wert dessen ausmacht, was wir anbieten. Wir lernen, unsere Ambivalenzen zu nutzen – und gewinnen SO das Vertrauen unserer Kunden – und nicht, wie weit verbreitet, indem wir unsere eigene Geschichte verdrängen und damit die Furcht vor derselben hervorquetschen wie das Eibrötchen die Mayonaise.
Ich danke noch mal an dieser Stelle für den tiefen Blick ins Glas unserer eigenen Geschichte. – Und erinnere mich mal wieder an: „Dass ich mich habe, darauf wäre ich nicht gekommen!“ So titelte ich 1992/93 meine Graduierungsarbeit als (damals durfte ich mich noch so nennen) „Päd. Psychotherapeutin“. Heute nennen wir uns Counselor grad. Die Diplom- Psychologen und Ärzte haben sich den Bereich „Psychotherapie“ in der Heilkunde 1999 qua Gesetz (für sich) zu sichern gewusst.
Was mir niemand nehmen kann: Mein Handwerkszeug!!! Und das nutzt mir als Counselor in Beratung, als Journalistin, Coach, Fotografin und Erwachsenenbildnerin ebenso viel. Vielleicht sogar mehr! .-)
Hätte die Frage gelautet: „Was hast Du eigentlich?“ Wäre mir vielleicht eher die Antwort eingefallen: MICH! 🙂
Ich fühle mich gut aufgerüstet durch den Workshop. Neues Handwerkszeug! Feinjustierung! Uns das mal wieder mit Spaß!
In any case: I know how to make (me) a picture telling a story! 🙂
Peinlich berührt kehre ich gerade vom „Bildungsgipfel im Flachland“ aus Hannover zurück.
Mir fehlen die Worte.

Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz!

„Wir bestrafen nicht mehr, sondern wenn die Kinder was Richtiges machen, dann
loben wir die Kinder und wenn die das nicht richtig machen, dann isolieren wir die
Kinder. Das ist eine moderne Form von Bestrafung.“ Jesper Juul

Und was fällt mir ein oder auf oder in den Blick, wenn ich an Freiheit in der Bildung denke?
Und wenn das nicht reichen sollte:
Das Worse Case Scenario:
DAS bot sich mir in den Hallen „Kindergarten“ und „Weiterbildung“.
Nicht zu vergessen: Die Lärmampel!!!
Ich sehe nur noch ROT, wenn ich an die WARE Bildung denke.
Gruselkabinett!
Es war nicht wirklich einfach, die Perlen unter den Anbietern zu finden.
Es gibt sie!!!
Ich bin dabei! Auch interessiert?
Simone Naumann wrote:
„components“ – die Idee
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Digitale Bilder als “components” eines physischen Bildes – via Social Media
Mit „components“ sammle ich Porträtfotos enthusiastischer, kreativer Menschen auf der ganzen Welt. Alle Fotos sind willkommen, von bis zu professionellen Porträtaufnahmen. Hier im Blog kann man verfolgen, wer teilnimmt, wer sich neu vorstellt, wer was über sich sagt, wer aus welchen Ländern und Kontinenten kommt.
Im April 2012 werden alle Fotos zusammengefügt und als neues, dann physisches Bild auf Leinwand in der Ausstellung „Project Social media 31“ in der Nähe von Wien in Österreich gezeigt. Zu dieser Ausstellung erarbeiten elf Künstler auf ungewöhnliche und interessante Art und Weise das weltweit bewegende Thema Social Media.
Macht mit bei „components“, euer Foto gestaltet das Leinwandbild für die Ausstellung mit. Teilt die Info über „components“ auf facebook und Twitter und sendet Sie mir ein interessantes Porträtbild.
E-Mail: components@simone-naumann.com
„components“ – der Hintergrund
Wer wie ich, in einem Dorf aufwuchs, lernte früh die Grundregeln von sozialen Netzwerken kennen.
Wer kennt wen? Wo bekomme ich was? Wer weiß alles und vergisst nichts?
Wo finden sich die gleichen Interessen zusammen?
Heute heißt diese Dorfgemeinschaft auch „Social Media“.
Menschen kennen und neu kennen lernen, stetig in Kontakt zu sein, Informationen
austauschen, gemeinsame Interessen entdecken und verfolgen.
Die Kommunikation und das Miteinander finden jetzt in einem
geografisch und zeitlich unbegrenzten Rahmen statt.
Kommunikation, Information, Neugierde, Kunst, Projekte, Fotografie, Zusammenarbeit sind die Bausteine meines Projektes „components“ die ich in einem Experiment zusammenfüge. Gemeinsam mit Fotografen, Foto-Enthusiaten und kreativen Köpfen aus aller Welt soll ein physisch greifbares Exponat entstehen.
„components“ – die Person dahinter
![]()

Seit drei Jahren arbeite ich als Berufsfotografin in München, Amsterdam und Oslo. Ich besuchte die “Fotoacademie Amsterdam”, Workshops mit z. B. Prof. Harald Mante, und absolviere zur Zeit das Studium “Künstlerische Fotografie” an der Prager Fotoschule Österreich.
In meinem früheren Berufsleben hieß mein Arbeitsplatz „Europa“: Amsterdam, Oslo, Dresden, München, Wien, Tromsø, Edinburgh, Budapest, Stockholm, Prag, und auf vielen anderen Plätzen der Welt, z. B. Brasilien, V.A.R, leben Menschen dir mir sehr wichtig sind. Social Media erhält nun unser Netzwerk.
Fotografen sind neugierig, immer auf der Suche nach interessanten Geschichten, Motiven in allen Kulturen. Die neue Vernetzung mit kreativen Menschen ist ein großer Gewinn für mich und meine Arbeit.
Ohne diese Netzwerke mit wunderbaren, kreativen Menschen wäre ich nicht auf „components“ als Teil des „projectsocialmedia“ gekommen.
Ich freue mich auf „components“ und den Kontakt mit euch.
Ich freue mich auf „components“ und den Kontakt mit euch.
Simone Naumann, Fotografin; Januar 2012
TO DO:
1. Send a portrait of yourself to Simone.
2. Chose your favourite quote.
3. Send a link of your profile or website to her.
That`s all!
Digital images become components of a physical picture – via social media
Hello,
I am curating a photography exhibition on “social media” in Austria this coming May.
As part of this exciting event, I am putting together a personal project entitled “components” which
revolves around social media and the creative people in it.
I am collecting self-portraits from creative minds around the world who I had the opportunity to meet
and appreciate through social media.
All images will become “components” of a collage of over 1000 self-portraits from all over the world,
printed on canvas, forming one part of the exhibition “social media”.
My project “components” is a reflection of the growing possibilities of social media.
It is a platform for networking collaborations, exchanges of experiences and ideas.
It also shows the impacts on our own creative process.
From now until April, a blog shows the daily progress, makes transparent who joins in with a new
image, who says what and who comes from which country or continent.
All participants have the opportunity to put links to their own website on this blog.
Should you prefer not to appear on the blog, please let me know.
I believe you will be an asset to my project, and would be grateful if you would take part in
“components”. Without you, the canvas will be blank.
Please send your self-portraits to
components@simone-naumann.com
Kind regards,
Simone
Weblog:
http://project-components.net/
„ILLEGAL: Wenn man etwas nicht darf, weil es verboten ist. LEGAL heißt, es ist erlaubt, und EGAL bedeutet, dass man nur so tut als wäre etwas Vorbotenes erlaubt. Dafür, dass man so tut, als wäre was Erlaubtes verboten, gibt es kein ähnliches Wort. REGAL ist ja schon besetzt.“ RICO.
Er beschreibt sich so: „Ich sollte an dieser Stelle wohl erklären, dass ich Rico heisse und ein tiefbegabtes Kind bin. Das bedeutet, ich kann zwar sehr viel denken, aber das dauert meistens länger als bei anderen Leuten.“
Tiefbegabt klingt die Erklärung hier nicht: „Eine Depression ist, wenn all deine Gefühle im Rollstuhl sitzen. Sie haben keine Arme mehr und es ist leider auch gerade niemand zum Schieben da. Womöglich sind auch noch die Reifen platt. Macht sehr müde.“
Wer noch wissen möchte, was ein „Merizont“ ist oder was „Primzahl und Armbruch“ miteinander zu tun haben:
Andreas Steinhöfel und Peter Schössow haben sich seiner angenommen und seinen Tiefschatten und Oskar.
Ist nur die Frage, ob ich andere be-siegen oder einen Sieg für mich erringen will.
Mir fallen dazu die spannenden Gespräche mit Freunden ein: Über die Kinder, deren Erlebnisse, deren Wirkung auf den erwachsenen Mann/Frau ansich. Reagiert z.B. ein Vater auf Beurteilungen seines Sohnes von anderer Seite so, als sei er selbst ungerecht bewertet worden, kann er zwei Dinge tun:
1.) Er kann sich eschoffieren und den gewähnten Konflikt seines Sohnes in einem Machtkampf mit dem/der Bewertenden selbst klären. Ziel: Papa geht es besser, wenn er den Kampf gewinnt! Leider bekommt Sohnemann ggf. unterschwellig gesendet: Dir traue oder mute ich das nicht zu. Ich mach das schon für Dich, lass mich mal machen. Folgen kann sich jeder allein ausdenken ( oder es als Eintrittskarte nutzen :-))
oder
2.) Er kann seinen Sohn begleiten, seine Reaktion beobachten, ihm ggf. Mut machen, gefühlte Ungerechtigkeiten mit ihm besprechen, ihm vertrauen oder ihn mit einem Augenzwinkern sogar bewundern, wie viel gelassener er möglicherweise das Problem löst – wenn es überhaupt eines für ihn ist.
Vielmehr noch könnte der Vater das zum Anlass nehmen, sich selbst zu fragen, wozu und vielleicht auch warum er selbst so darauf anspringt. Eine große Chance, die Eltern haben – zu überprüfen, ob ihre „alten Geschichten“ aus Schule, Kindheit und Familie und vor allem die dazu gehörigen Reaktionen, Emotionen und Muster noch „aktuell“ sind, die Reaktionen noch nützlich sind oder „angemessen“.
Um wieder auf den Unterschied von Siegen und Besiegen zu kommen:
Es sieht so aus, als sei jedem errungenen „Sieg“ mindestens eine zweckmäßige Frage voraus gegangen – am besten sich selbst gestellt.
Michael Gross beschrieb das umwerfend. „Ich schwimme doch nicht achtunddreißigtausend Kilometer, um auf zwölf Kilometern einen anderen Menschen zu besiegen!“
Der sichtbare Erfolg zeigt nicht immer, wie viel Arbeit darin steckt, was oder wer einen tatsächlich angetrieben hat. Tägliche kleine Siege – errungen, um mich stolz zu fühlen, zufrieden mit mir sein.
BEsiegen muss ich vor allem meine inneren Schweinehunde, wenn sie mal wieder zu laut Party feiern. 🙂 Und sie feiern – regelmäßig in Form genau solcher o.g. Herausforderungen zur Selbstreflexion.

Richtig harte Arbeit! 🙂 Die bringt dann errungene Siege! Oder einen Sieg ÜBER etwas (Altes). Die einen lassen sich dabei von Menschen begleiten, deren Dienstleistung „Coaching“, „Beratung“, „Therapie“, „Counseling“ genannt wird, andere haben Freunde oder Partner(innen). Einem Gerücht zufolge sollen sogar schon Leute einen Bagger gekauft haben, um ihre tieferen Erlebnisse auszugraben. 🙂 Manchen genügt ein Spiegel. .-)
„Was heilt hat recht“ – sagt mein kleiner Bruder immer – immerhin ein Schulmediziner! 🙂
Es lohnt sich….
Man stelle sich vor:
So funktionierten Schule, Unternehmen, Organisationen, Familien, mehr Väter und Mütter kämen auf solche Ideen, es gäbe Platz und Herz und Geist für „Everything“. Die Ratingagentur für das Bewerten von Spaß, Kreativität, Stolz, Respekt, Liebe, etc., vergäbe wohl ein AAAA.
Und nebenbei ist es noch eine, im wahrsten Sinne des Wortes „vorbildliche“ Aktion für Väter.
That makes my heart smile!